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Norah Jones

US-amerikanische Musikerin und Schauspielerin
Norah Jones in Cannes (2007)

Norah Jones (* 30. März 1979 als Geethali Norah Jones Shankar[1] in Brooklyn, New York) ist eine US-amerikanische Soul- und Jazz-Sängerin, Pianistin, Songwriterin, Schauspielerin und mehrfache Grammy-Preisträgerin. Den Quellenangaben zufolge hat sie in ihrer Karriere mehr als 32,5 Millionen Tonträger verkauft. Die erfolgreichste Veröffentlichung von Norah Jones ist das Album Come Away with Me mit rund 19,6 Millionen verkauften Einheiten.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

 
Norah Jones 2010

Norah Jones ist die Tochter von Susan Jones und Ravi Shankar. Anoushka Shankar ist ihre Halbschwester. Im Alter von vier Jahren zog sie mit ihrer Mutter nach Grapevine (Texas), eine Vorstadt von Dallas. Zwei Jahre später nahm sie Klavierunterricht, für einige Zeit spielte sie auch Saxophon und Trompete. Mit 15 Jahren schrieb sie sich an der "Booker T. Washington High School for the Performing and Visual Arts" ein, an der auch Erykah Badu und Roy Hargrove ihren Abschluss machten. Bereits während ihrer Schulzeit erhielt sie einige Preise für ihren Gesang und ihre Kompositionen. Sie änderte mit 16 Jahren und mit der Erlaubnis ihres Vaters ihren Namen. Nach der High School ging Jones 1997 an die für ihren guten Musikunterricht bekannte University of North Texas und studierte dort Jazzpiano. Nebenbei sang sie in der Band Laszlo.

1999 zog sie nach New York und trat regelmäßig mit der Funk-Band "Wax Poetic" auf. Doch bald gründete sie mit Jesse Harris, Lee Alexander und Dan Rieser ihre eigene Band. Im Oktober 2000 nahmen sie einige Demobänder für Blue Note Records auf und im Januar 2001 unterzeichneten sie dort einen Vertrag. Jones nahm für Charles Hunters Album Songs from the Analog Playground zwei Lieder auf: More Than This von Roxy Music und Day Is Done von Nick Drake.

2003 erhielt sie für ihr von Arif Mardin produziertes Album Come Away with Me fünf Grammys. Dadurch wurde sie einem breiteren Publikum bekannt. Ein Jahr später erschien das Album Feels Like Home. 2006 brachte sie mit ihrer Band The Little Willies ein gleichnamiges Album heraus.

Am 26. Januar 2007 erschien ihr Album Not Too Late. Im selben Jahr gab sie mit dem Part der Elizabeth in My Blueberry Nights, dem US-amerikanischen Roadmovie des Hongkonger Regisseurs Wong Kar-wai, ihr Debüt als Schauspielerin. Der Film eröffnete am 16. Mai 2007 die 60. Filmfestspiele von Cannes.

Am 13. November 2009 erschien ihr viertes Studioalbum mit dem Titel The Fall. Im November 2010 folgte das Album … Featuring und im April 2012 das Album Little Broken Hearts, das von Danger Mouse produziert wurde. Zu dessen in Kooperation mit Daniele Luppi produziertem Album Rome hatte sie 2011 bereits für einige Stücke mit ihrer Stimme beigetragen. Ihr sechstes Studioalbum Day Breaks wurde im Oktober 2016 veröffentlicht.

Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne (* 2014 und 2016).[2][3]

DiskografieBearbeiten

StudioalbenBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
2002 Come Away with Me
2
 Fünffachgold

(141 Wo.)
2
 Doppelplatin

(101 Wo.)
2
 Dreifachplatin

(133 Wo.)
1
 Achtfachplatin

(152 Wo.)
1
 Diamant

(164 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. Februar 2002
Verkäufe: 19.600.000
2004 Feels Like Home
1
 Dreifachplatin

(64 Wo.)
1
 Dreifachplatin

(53 Wo.)
1
 Dreifachplatin

(62 Wo.)
1
 Dreifachplatin

(48 Wo.)
1
 Vierfachplatin

(71 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Februar 2004
Verkäufe: 9.100.000
2007 Not Too Late
1
 Platin

(32 Wo.)
1
 Doppelplatin

(22 Wo.)
1
 Doppelplatin

(34 Wo.)
1
 Gold

(13 Wo.)
1
 Doppelplatin

(34 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. Januar 2007
Verkäufe: 4.400.000
2009 The Fall
3
 Gold

(17 Wo.)
3
 Gold

(25 Wo.)
1
(22 Wo.)
24
 Gold

(6 Wo.)
3
 Platin

(25 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. November 2009<
Verkäufe: 1.600.000
2012 Little Broken Hearts
3
(13 Wo.)
1
(17 Wo.)
1
(21 Wo.)
4
(4 Wo.)
2
(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. April 2012
Verkäufe: 105.000
2016 Day Breaks
3
(14 Wo.)
2
 Gold

(16 Wo.)
1
(14 Wo.)
9
(4 Wo.)
2
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Oktober 2016
Verkäufe: 77.500
2019 Begin Again
35
(2 Wo.)
31
(2 Wo.)
11
(5 Wo.)
300! 164
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. April 2019

Livealben / KompilationenBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
2003 Live in New Orleans
97
 Gold

(2 Wo.)
300! 300! 300!
 Gold
300!
 Doppelplatin
Erstveröffentlichung: 25. Februar 2003
2010 iTunes Originals
300! 300! 300! 300! 198
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Februar 2010
… Featuring
55
(6 Wo.)
16
(12 Wo.)
13
(10 Wo.)
300! 29
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 2010
Verkäufe: 50.000
2012 Covers
300! 300! 300! 300! 121
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. Dezember 2012

KollaborationenBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
2003 New York City
300! 28
(7 Wo.)
93
(1 Wo.)
300! 54
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 2003
The Peter Malick Group featuring Norah Jones
2011 Here We Go Again
300! 40
(1 Wo.)
300! 300! 300!
Erstveröffentlichung: 25. März 2011
Willie Nelson & Wynton Marsalis featuring Norah Jones
Rome
91
(2 Wo.)
72
(1 Wo.)
23
(5 Wo.)
20
(3 Wo.)
11
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. Mai 2011
DJ Danger Mouse & Daniele Luppi featuring Norah Jones & Jack White
2013 Foreverly
77
(3 Wo.)
29
(1 Wo.)
16
(9 Wo.)
63
(1 Wo.)
19
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2013
mit Billie Joe Armstrong

SinglesBearbeiten

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
2002 Don’t Know Why
Come Away with Me
82
(9 Wo.)
56
(4 Wo.)
300! 59
 Silber

(4 Wo.)
30
(31 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 2002
Verkäufe: 340.000
Feelin’ the Same Way
Come Away with Me
300! 300! 300! 72
(2 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: August 2002
Come Away with Me
Come Away with Me
300! 300! 300! 80
 Silber

(1 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: Oktober 2002
Verkäufe: 200.000
2004 Sunrise
Feels Like Home
53
(9 Wo.)
44
(13 Wo.)
84
(3 Wo.)
30
(3 Wo.)
300!
 Gold
Erstveröffentlichung: Februar 2004
Verkäufe: 550.000
2006 Thinking About You
Not Too Late
65
(5 Wo.)
49
(5 Wo.)
35
(12 Wo.)
89
(1 Wo.)
82
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Dezember 2006
Verkäufe: 100.000
2009 Chasing Pirates
The Fall
66
(4 Wo.)
38
(4 Wo.)
23
(4 Wo.)
87
(1 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 13. Oktober 2009
Verkäufe: 100.000

Weitere Veröffentlichungen

  • 2002: Turn Me On
  • 2004: What Am I to You?
  • 2010: Young Blood
  • 2012: Happy Pills
  • 2016: Carry On

Als GastmusikerinBearbeiten

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
2005 Here We Go Again
Genius Loves Company
300! 52
(6 Wo.)
300! 300! 300!
 Gold
Erstveröffentlichung: 31. Januar 2005
Verkäufe: 500.000; Ray Charles featuring Norah Jones

VideoalbenBearbeiten

  • 2004: Live in 2004 (AT:  )
  • 2007: Not Too Late
  • 2008: Live from Austin, Tx (US:  )

Auszeichnungen für MusikverkäufeBearbeiten

Land/Region   Silber   Gold   Platin   Diamant Verkäufe Quellen
Argentinien  Argentinien (CAPIF) 0! S 0! G 7 0! D 276.000 capif.org.ar AR2
Australien  Australien (ARIA) 0! S 1 18 0! D 1.185.000 aria.com.au
Belgien  Belgien (BEA) 0! S 1 7 0! D 305.000 ultratop.be
Brasilien  Brasilien (PMB) 0! S 4 1 0! D 235.000 pro-musicabr.org.br
Danemark  Dänemark (IFPI) 0! S 3 9 0! D 345.000 ifpi.dk
Deutschland  Deutschland (BVMI) 0! S 3 6 0! D 1.675.000 musikindustrie.de
Europa  Europa (IFPI) 0! S 0! G 12 0! D 12.000.000 ifpi.org (Memento vom 1. Januar 2014 im Internet Archive)
Finnland  Finnland (IFPI) 0! S 1 0! P 0! D 16.604 ifpi.fi
Frankreich  Frankreich (SNEP) 0! S 3 6 1 2.050.000 infodisc.fr snepmusique.com
Griechenland  Griechenland (IFPI) 0! S 2 0! P 0! D 20.000 Einzelnachweise
Hongkong  Hongkong (IFPI/HKRIA) 0! S 0! G 2 0! D 40.000 Einzelnachweise
Irland  Irland (IRMA) 0! S 1 3 0! D 52.500 irishcharts.ie
Italien  Italien (FIMI) 0! S 4 1 0! D 180.000 fimi.it
Japan  Japan (RIAJ) 0! S 4 3 0! D 1.150.000 riaj.or.jp
Kanada  Kanada (MC) 0! S 2 10 1 1.790.000 musiccanada.com
Mexiko  Mexiko (AMPROFON) 0! S 1 0! P 0! D 75.000 amprofon.com.mx
Neuseeland  Neuseeland (RMNZ) 0! S 2 14 0! D 225.000 nztop40.co.nz
Niederlande  Niederlande (NVPI) 0! S 1 3 0! D 280.000 nvpi.nl
Osterreich  Österreich (IFPI) 0! S 3 7 0! D 232.500 ifpi.at
Polen  Polen (ZPAV) 0! S 1 5 0! D 260.000 bestsellery.zpav.pl
Portugal  Portugal (AFP) 0! S 2 2 0! D 120.000 Einzelnachweise
Russland  Russland (NFPF) 0! S 2 0! P 0! D 20.000 Einzelnachweise
Schweden  Schweden (IFPI) 0! S 1 2 0! D 140.000 sverigetopplistan.se
Schweiz  Schweiz (IFPI) 0! S 0! G 8 0! D 300.000 hitparade.ch
Spanien  Spanien (Promusicae) 0! S 2 1 0! D 190.000 promusicae.es
Turkei  Türkei (MÜ-YAP) 0! S 0! G 1 0! D 10.000 mu-yap.org
Ungarn  Ungarn (MAHASZ) 0! S 2 0! P 0! D 6.000 zene.slagerlistak.hu
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (RIAA) 0! S 3 9 1 18.250.000 riaa.com
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich (BPI) 2 3 11 0! D 3.925.000 bpi.co.uk
Insgesamt 2 52 148 3

KünstlerauszeichnungenBearbeiten

Norah Jones hat zahlreiche Preise gewonnen, darunter die folgenden Grammy Awards:

  • 2003: Best Pop Vocal Album – Come Away with Me
  • 2003: Album of the Year – Come Away with Me
  • 2003: Best Engineered Album, Non-Classical – Come Away with Me
  • 2003: Record of the Year – Don’t Know Why
  • 2003: Best Female Pop Vocal Performance – Don’t Know Why
  • 2003: Song Of The Year – Don’t Know Why
  • 2003: Best New Artist
  • 2005: Best Pop Collaboration with Vocals – Here We Go Again (mit Ray Charles)
  • 2005: Best Female Pop Vocal Performance – Sunrise
  • 2005: Record of the Year – Here We Go Again (mit Ray Charles)

FilmografieBearbeiten

GastauftritteBearbeiten

QuellenBearbeiten

  1. Thomas J. Dilworth: What’s Next for Norah Jones? In: ABC News. American Broadcasting Company, 6. Juli 2007, abgerufen am 15. Oktober 2016 (englisch).
  2. Derrick Bryson Taylor: Private Norah Jones Spotted with Baby Boy. In: Page Six. 30. September 2014.
  3. Rachel McRady: Norah Jones Gives Birth to Her Second Child!. In: Entertainment Tonight. 7. Juli 2016.
  4. a b c d e Chartquellen: DE AT CH UK US
  5. arte, Senderinfos zum Film, Link zur mediathek

WeblinksBearbeiten

  Commons: Norah Jones – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien