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Niederachdorf ist ein Kirchdorf und ein Ortsteil der Gemeinde Kirchroth im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen.

Niederachdorf
Gemeinde Kirchroth
Koordinaten: 48° 58′ 9″ N, 12° 28′ 2″ O
Höhe: 323 m ü. NN
Fläche: 7,64 km²
Einwohner: 156 (1987)[1]
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner/km²
Postleitzahl: 94356
Niederachdorf, Pilgerstraße

GeografieBearbeiten

Das Dorf liegt im Gäuboden am linken Ufer der Donau und beidseits der Staatsstraße 2125. Die nächstgelegenen Städte sind Straubing und Wörth an der Donau.

GeschichteBearbeiten

Niederachdorf gehörte im Mittelalter zur Herrschaft Wörth und hierin zum sogenannten "Mittergebiet", dem Gebiet des Amtshofs in Stadldorf.[2] 1972 wurde die Oberpfälzer Gemeinde aus dem Landkreis Regensburg nach Niederbayern in den Landkreis Straubing-Bogen eingegliedert.[3] Mit der Gebietsreform in Bayern verlor die Gemeinde Niederachdorf ihre Eigenständigkeit und wurde am 1. Mai 1978 in die Gemeinde Kirchroth eingegliedert. Die ehemalige Gemeinde umfasste neben dem Hauptort Niederachdorf noch den Weiler Stadldorf und die Einöde Kiefelmauth. Bis mindestens 1900 gehörte auch noch Auhof zur Gemeinde.[4]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr 1840[5] 1861[6] 1871[7] 1875[5][8] 1885[9] 1900[4] 1925[10] 1950[11] 1961[12] 1970[13] 1987[1]
Einwohner Gemeinde Niederachdorf 276 290 318 286 305 262 261 320 215 217
Einwohner Dorf Niederachdorf 194 226 202 215 189 200 233 166 174 156

LiteraturBearbeiten

  • Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 235 (Digitalisat).
  2. Das Landgericht Stadtamhof, die Reichsherrschaften Donaustauf und Wörth. In: Historischer Atlas von Bayern. Altbayern Reihe I Heft 41, S. 144 ff. (Digitalisat).
  3. Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987. In: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451. München 1991, S. 14, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat).
  4. a b K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 922 (Digitalisat).
  5. a b Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 120, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  6. Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 745, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  7. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen von 1871), Sp. 923, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  8. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 3. Abschnitt, S. 105, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  9. Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 884 (Digitalisat).
  10. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 931 (Digitalisat).
  11. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 804 (Digitalisat).
  12. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 592 (Digitalisat).
  13. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 115 (Digitalisat).