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Maristen

Gruppe von Ordensgemeinschaften in der katholischen Kirche, die in ihrer Ausrichtung und ihrer Geschichte eng miteinander verwandt sind
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Die Maristen sind eine Gruppe von Ordensgemeinschaften in der katholischen Kirche, die in ihrer Ausrichtung und ihrer Geschichte eng miteinander verwandt sind. Zu ihnen gehören die Maristen-Schulbrüder (F.M.S.), die Maristenschwestern (S.M.), die Maristenpatres (S.M.) und die Maristenmissionsschwestern (S.M.S.M.) sowie die Laienmaristen.

Gründer der Maristen-Patres ist Jean-Claude Colin. Er gründete 1816 zusammen mit Jeanne-Marie Chavoin auch die Schwestern vom heiligsten Namen Mariä oder Maristen-Schwestern. Gründer der Maristen-Schulbrüder war 1817 Marcellin Champagnat.

Nach der Verhängung des Unterrichts- und Erziehungsverbots durch die Nationalsozialisten in Deutschland gründeten Maristen-Schulbrüder im Jahr 1937 das Gymnasium Collegium Marianum in Vaduz im Fürstentum Liechtenstein. Es war das erste und einzige Gymnasium in ganz Liechtenstein. Ab 1968 stand es auch für Mädchen offen. 1981 übernahm der liechtensteinische Staat die Trägerschaft und die Leitung des Gymnasiums. 1991 verließen die Maristen-Schulbrüder Liechtenstein und kehrten nach Deutschland zurück.[1]

Am 14. August 2018 führte die chilenische Polizei eine Razzia in den Büros der nationalen Bischofskonferenz durch. Dabei wurden Beweise für Sexualstraftaten durch Mitglieder des Maristenordens gesucht. Auch deren Niederlassung und die der Maristen-Schulbrüder waren Ziele von Durchsuchungen. Zu diesem Zeitpunkt waren 38 einschlägige Ermittlungsverfahren gegen Maristen in Chile anhängig.[2]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Franz Näscher: Maristen-Schulbrüder (FMS). In: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein. 31. Dezember 2011, abgerufen am 13. April 2019.
  2. Allana policía chilena sede de Conferencia Episcopal. 24 Horas vom 14. August 2018