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Bestattungswald

festgelegte Waldfläche außerhalb traditioneller Friedhöfe, in der eine Beisetzung von Totenasche möglich ist
(Weitergeleitet von Naturbestattung)

Ein Bestattungswald (auch Urnen-, Begräbnis-, Ruhe-, Friedwald oder Naturbegräbnisstätte, fälschlich „Waldfriedhof“) ist ein nicht umfriedeter Friedhof im Wald, in dem Totenaschen ohne erkennbare Gräber beigesetzt werden[1] Eine individuelle Grabpflege ist unzulässig oder unmöglich. Die Beisetzung im Bestattungswald ist eine von vielen Möglichkeiten, die der zunehmenden Nachfrage[2] nach Feuerbestattung Rechnung trägt.

Begräbniswald Remscheid
Waldfriedhof/Begräbniswald Bad Endbach-Wommelshausen

Inhaltsverzeichnis

UrsprüngeBearbeiten

 
Waldgrab Ferdinand von Raesfeld auf dem Darß

Ursprünglich waren Waldbestattungen verbreitet[3] und oft mit naturreligiösen Vorstellungen verbunden. In der Zeit der Romantik ließen sich Forstleute und Gutsbesitzer[4] in ihren Wäldern beisetzen wie Johann Heinrich Cotta, Ferdinand von Raesfeld und Heinrich von Salisch.

Erste Urnenbeisetzungen an Bäumen in Wald wurden in den 1990er Jahren in der Schweiz vorgenommen.[5] Nach Auffassung von Ueli Sauter, Ideengeber des Wort-Bildmarke FriedWald, symbolisiert die Aufnahme von Aschenährstoffen durch den Baum die Rückkehr in den Kreislauf der Natur.[6] Der Dachverband für traditionelle Naturreligion bewirbt die „Totenleite“ im Friedwald als einzige Möglichkeit, eine heidnische Bestattungsfeier unter freiem Himmel abzuhalten.[7] Ursprünglich vorhandene Vorbehalte auf Seiten der Kirchen treten mittlerweile in den Hintergrund.[8]

Situation heuteBearbeiten

Bei einem Bestattungswald handelt es sich in Deutschland immer[9] um einen öffentlich-rechtlich gewidmeten Friedhof. Träger ist somit die Gemeinde bzw. Kommune, unabhängig davon, wer der Eigentümer des Waldes ist. Der laufende Betrieb erfolgt durch private oder öffentliche Organisationen. Nachdem zu Beginn eher private Firmen Bestattungswälder betrieben, folgten später auch die Kommunen mit entsprechenden Angeboten.[10][11][12][13]

Größte Betreiber von Bestattungswäldern sind heute die Unternehmen FriedWald und RuheForst[14].

Bestattungswälder sind auch in Österreich[15] und der Schweiz[16] vorhanden. Außerhalb davon sind Anlagen in den Niederlanden[17] und Tschechien bekannt. In den USA werden sie in der Regel als "natural burials" unter Verzicht auf Einäscherungen.[18][19] angeboten.

Nicht als Bestattungswälder gelten die ausschließlich dem Gedenken gewidmeten und beisetzungsfreien Waldstandorte, wie der Wald der Erinnerung für im Auslandseinsatz verstorbene Soldaten der Bundeswehr.

Einrichtung und BetriebBearbeiten

 
Leichenwagen mit Urne im Wald nahe der Burg Plesse
 
Urnengrab im Bestattungswald Usedom nach der Beisetzung
 
Urnengrab im Wald bei Bönningstedt
 
Erweiterung des Friedwaldes Möhnesee (Nordrhein-Westfalen) im April 2016

Der Waldboden wird bis in eine Tiefe von mindestens 80 cm aufgegraben, die Urne direkt im Baumwurzelbereich beigesetzt. Je nach Schutzstatus der beanspruchten Waldfläche werden Urnen aus Holz, einem Bioplastik oder solche aus dauerhaftem Edelstahl verwendet. Zudem sind, falls von Hinterbliebenen gewünscht, Überurnen im Angebot.[20] sowie Massivholzurnen ohne Metalldeckel. Bäume und Urnenpositionen werden eingemessen und in Karten eingezeichnet.

In einem Bestattungswald werden meist verschiedene Beisetzungsvarianten angeboten.

  • Am Gemeinschaftsbaum[21] wird die Asche verschiedener Verstorbener beigesetzt, die nicht unbedingt in einem persönlichen Bezug standen. Einen Einfluss, wer später an diesem Baum beigesetzt wird, besteht nicht. Diese Form der Bestattung ist vergleichbar mit einem Gemeinschaftsgrab und funktioniert wie ein Reihengrab. Die vorherige Festlegung des genauen Beisetzungplatzes[22] ist somit nicht möglich.
  • Ein Familien- und Freundschaftsbaum ist vergleichbar mit einem Familiengrab. Hier ist der Baum für mehrere Urnen als Wahlgrab reserviert.
  • Am Einzel- oder Partnerbaum wird die Asche von einer bzw. zwei Personen beigesetzt. Weitere Beisetzungen finden um diesen Baum nicht statt.

Die Beisetzung der Urnen erfolgt mit einem Abstand von zwei bis drei Metern vom Baum.[23][24]

Vor der Indienststellung eines Urnenwaldes sind umfangreiche waldbauliche Maßnahmen erforderlich, bei der Wege und Parkplätze angelegt,[25] die Naturverjüngung ausgedünnt und eine Durchforstung ausgeführt wird.[26] Danach verlagert sich die Bewirtschaftung auf die Bruchholzbergung nach Sturmereignissen, Kronenlichtungen und Unterholzentfernung.[27]

Für den Bestattungswald wird eine Friedhofssatzung oder Friedhofsordnung erlassen, die zur Einhaltung der Würde des Bestattungsortes beitragen soll. Darin enthalten ist das Verbot des Grabschmucks, was in der Praxis jedoch Akzeptanzprobleme verursacht.[28][29] Wenn Wildschäden eskalieren, kann im Einzelfall die Jagd gestattet und sogar nötig sein.

Bei Gräbern in einem Bestattungswald handelt es sich um pflegefreie Grabstätten, die in Deutschland verstärkt favorisiert werden.[30] Eine gärtnerische Pflege und eine Grabgestaltung ist hier nicht mehr erforderlich. Mittlerweile werden auch auf bereits bestehenden Friedhöfen diese modernen Grabarten angeboten.[31] Einige Berufszweige wie Friedhofsgärtner oder Steinmetze sind bei pflegefreien Gräbern nur noch wenig oder gar nicht an der Wertschöpfung beteiligt. Sie sehen in Bestattungswäldern eine Konkurrenz.

Die Bereitstellung von Friedhöfen zählt zu den kommunalen Pflichtaufgaben.[32] Oft stehen Altfriedhöfe bereits unter existenziellem Kostendruck. Entstehende Defizite dürfen nicht durch den kommunalen Haushalt subventioniert, sondern nur durch Anpassung der Friedhofsgebühren[33] bzw. der Umwandlung[34] oder Schließung[35] von Friedhöfen ausgeglichen werden. Durch die Schaffung neuer Bestattungswälder könne sich eine Gemeinde letztendlich selbst Konkurrenz machen, die die bereits bestehenden Friedhöfe in ihrer Wirtschaftlichkeit schwächen könnten.[36]

Bei Ruhezeiten von mehreren Jahrzehnten kann ein Bestattungsbaum recht lange genutzt werden. In dieser Zeit kann sich die Gesundheit von Hinterbliebenen ändern. Der Besuch der Grabstätte kann dann beispielsweise für Gehbehinderte nicht mehr möglich sein. Ebenso unterliegt die Vegetation im Wald Veränderungen.[37]

Rechtliche AspekteBearbeiten

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das Friedhofswesen Bestandteil der Kulturhoheit der Bundesländer bzw. Kantone, somit unterliegt die Gesetzgebung und Genehmigung von Bestattungswäldern deren jeweiliger Zuständigkeit. In Deutschland wird für einen Friedhof immer ein kommunaler Träger benötigt, in Schweizer Friedwäldern wird die Asche verstreut und nicht in einer Urne beigesetzt.[38] Die Zweckbindung als Bestattungswald wird über eine eingetragene Grunddienstbarkeit[39][40] gesichert. Diese beträgt üblicherweise 99 Jahre ab Eröffnung.

Die für Bestattungswälder maßgeblichen Nutzungsbestimmungen wie die Pflege der Grabstätten oder Benutzungsregeln für Besucher ergeben sich aus der Nutzungsordnung der Trägerkommune[41] oder der kirchlichen Friedhofsordnung. Totenaschen unterliegen bis zum Ablauf der Ruhezeit der Pietätsbehaftung, die Totenruhe darf nicht gestört werden. Umbettungen erfolgen im Regelfall nur dann, wenn Urnen nach Sturmereignissen in hochgeklappten Wurzeltellern stecken.

Im Unterschied zu Bestattungen und Nutzungsrechten kommunaler oder kirchlicher Träger unterliegen die Leistungen privater Leistungserbringer der Regelsteuerpflicht, u. a. der vollen Umsatzsteuer, weshalb in privat betriebenen Urnenwäldern keine Gebühren, sondern Entgelte erhoben werden.[42]

In der Schweiz, in der kein Friedhofszwang für Urnen besteht,[43] können individuelle Beisetzungen im Wald genehmigungsfrei[44] erfolgen. Eine letzte Ruhestätte mit niedriger Benutzungsintensität muss unter Auflagen[45] erfolgen. Eine Nutzung mit starkem Eingriff in den Wald ist nur nach einem Rodungsbewilligungsverfahren möglich.[46]

NaturschutzaspekteBearbeiten

 
Urne aus Bioplastik mit Deckel aus Weißblech
 
Windwurf im Bestattungswald Glücksburg
 
Ersatzmarkierung eines Grabes nach Windwurf im Bestattungswald Glücksburg

Kenntnisstand über Schwermetall-FreisetzungenBearbeiten

Eine im Auftrag der Friedwald GmbH durchgeführte Studie der Universität Freiburg kommt zu dem Ergebnis: „Verglichen mit dem normalen Schwermetalleintrag in unseren Wäldern ist der zusätzliche Eintrag an den Friedwaldstandorten deutlich niedriger.“[47]

Auch in einer weitergehenden Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes geben die Freiburger Forscher Entwarnung bei Schwermetallen in der Totenasche.[48] Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die Grenzwerte in Bestattungswäldern nicht überschritten werden[49] und bei passendem pH-Wert der Betrieb von Bestattungswäldern unproblematisch ist.[50]

Naturschutzkritik und ErwiderungBearbeiten

 
Jungbaum, in Nutzung aufgrund starker Nachfrage im Friedwald Berlin-Weißensee/St. Bartholomäus

Eine Forschung aus Tschechien kommt zu dem Ergebnis, dass bereits die Kremierung als umweltbelastend einzustufen ist[51].

Das im Rauchgas eines Krematoriums enthaltene Quecksilber findet kritische Erwähnung.[52] Vor der Ausweisung als Urnenwald werde der zuvor nachhaltig bewirtschaftete Wald zu einem Park umgestaltet, Naturverjüngung werde entfernt und Trampelpfade entstünden.

Im Unterschied zur Praxis auf Friedhöfen, Beisetzungen möglichst außerhalb des Kronentraufbereichs durchzuführen, Bäume im Bedarfsfall auch zu wässern[53] wird in Bestattungswäldern direkt im durchwurzelten Bodenhorizont beigesetzt.[54] Umstritten sind Genehmigungen für Eingriffe in Wälder, die nach der FFH-Richtlinie geschützt sind. Ein bestehender Ausweis als Naturschutzgebiet sei viel wirksamer, als ein Schutz durch einen Nutzung als Bestattungswald, bei dem der bestehende Naturschutz teilweise aufgehoben werden müsste.[55] Beanstandet wird zudem die Ausräumung des Totholzbestandes sowie dadurch ausgelöste Biotopverschlechterungen, unter anderem für Spechte und Waldpilze.[56]

Genehmigungsverfahren unter AuflagenBearbeiten

Der allgemeine Wunsch, im Wald bestattet zu werden, reicht nicht aus, um einen Bestattungswald zuzulassen. Die Umwandlung eines Waldgrundstücks in einen Bestattungswald bedarf einer Genehmigung. Für die Genehmigung müssen verschiedene Auflagen[57][58][59] erfüllt werden.

Die deutsche Bodenschutzverordnung (BBodSchV) vom 12. Juli 1999, zuletzt geändert am 31. August 2015, fordert in § 12 Abs. 8, dass Wälder von allen Einträgen ausgenommen werden sollen.[60] In einer Vollzugshilfe des Bodenschutzes werden die Anforderungen fachlich konkretisiert und die Schnittstellen zu anderen Rechtsbereichen erläutert. Die Regelung, dass Böden im Wald und anderen naturschutzrelevanten Arealen von einem Materialeintrag auszunehmen sind, beruht darauf, dass dort bestimmte Bodenfunktionen (Filterfunktion, Lebensraumfunktion) besonders schutzbedürftig sind. Abweichungen können von der zuständigen Behörde im Einzelfall nur dann zugelassen werden, wenn eine Auf- und Einbringung aus forst- oder naturschutzfachlicher Sicht oder zum Schutz des Grundwassers nachgewiesenermaßen erforderlich ist.[61]

Jedoch lagen in bisher betrachteten Friedwaldstandorten, die geogen oder anthropogen verursachten Hintergrundwerte zumindest für Chrom in Sandböden über den Vorsorgewerten (30 mg/kg)[62].

Kulturelle und religiöse AspekteBearbeiten

Die Friedwald GmbH bekennt sich zu einer Beisetzungen ohne viel Aufhebens, ohne Pfarrersegen und Weihrauchschwank oder äußerliche Kennzeichnung.[63]

Die konkurrierende Ruheforst GmbH hingegen beansprucht eine christlich-jüdische Grundausrichtung: Waldbestattungen gehen auf christlich-jüdische Traditionen zurück, denn Christus ist der Baum des Lebens.[64]

Bewertungen aus kirchlicher SichtBearbeiten

Die deutsche Bischofskonferenz schließt die kirchliche Weihe von Bestattungswäldern und Messfeiern in diesen nicht sakralen Orten aus.[65] Wenn Verstorbene keinen Ort im Lebensraum der Lebenden mehr haben, sei dies ein Zeichen dafür, dass sie aus dem kulturellen Gedächtnis entlassen werden. Hingegen stünden leicht erreichbare Friedhöfe, Grabpflege und geprägte Zeichen des Gedenkens für diese Verbundenheit.[66]

Am Beginn der Urnenwald-Expansion stand ein Disput der Friedwald GmbH mit der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die Diözese unter ihrem Bischof Gebhard Fürst nahm Anstoß an dem als naturreligiös-esoterisch empfundenen Internetauftritt des Unternehmens, besondere an der Aussage, der Baum nehme die Asche als Nährstoff, sie werde so zu einem Sinnbild für das Fortbestehen des Lebens. Der Bischof kritisierte, hinter der Friedwald GmbH stehe eine Hinwendung zur Natur als quasi-göttlicher Instanz.[67] Die Friedwald GmbH hat daraufhin ihren Webauftritt dauerhaft geändert, konnte aber den beantragten Standort bei Isny nicht durchsetzen.

Weiterhin nehmen katholische Seelsorger aus dem Bistum Rottenburg-Stuttgart Anstoß an der im Vergleich mit Grabanlagen größeren Anonymität und der erschwerten Erreichbarkeit. Sie wirken deshalb an Beisetzungen im Friedwald nicht mit. Jeder Mensch sei einmalig, deshalb solle jeder Mensch eine Grabstätte bekommen, die sichtbar gekennzeichnet ist.[68]

Ein katholischer Pfarrer und Ethikberater aus Hessen bewertet Friedwälder als „Mogelpackung“.[69]

Die ehemalige evangelische Ratspräsidentin Margot Käßmann betonte 2008 in einem Festvortrag in der Kreuzkirche Hannover, dass Friedhöfe Heimatorte seien, wo auf dem Grabstein zu lesen sei, wie kurz oder wie lang ein Leben war, an dem der Familie gedacht und Geschichten weitergeben werden. Dort blieben die Toten Teil unseres Lebens. In einer Zeit der Mobilität, in der feste familiäre Bindungen auseinanderzufallen drohen, werden Friedhöfe als Orte der Erinnerung benötigt.[70] Ein evangelischer Dekan aus Donauwörth ließ verlautbaren, dass Naturbestattungen zwar „natürlich“ erscheinen, jedoch zunächst viel technischer Aufwand betrieben werden müsse, um die Verstorbenen einzuäschern.[71] Eine Kirchengemeinde in Schleswig-Holstein sowie eine evangelische Stiftung in Bayern hingegen haben ihre eigenen Wälder für Urnenbeisetzungen zur Verfügung gestellt.[72][73]

Judentum und Islam sowie die christliche Orthodoxie kennen nur Erdbestattungen. Aus religiöser Tradition heraus sind Einäscherungen und damit Waldbestattungen ausgeschlossen.

Bewertungen friedhofskultureller VerbändeBearbeiten

Der Theologe und langjährige Leiter der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal, Reiner Sörries, beschrieb bereits in der Gründungsphase der Waldbestattungsunternehmen den Einfluss naturreligiöser, pantheistischer Vorstellungen und Bekenntnisse. Derartige Vorstellungen würden seiner Auffassung nach dazu neigen, sich mit völkisch-rassistischem Gedankengut zu verbrüdern[74]

Ein Zusammenschluss verschiedener Verbände sieht das Friedhofswesen durch Waldbestattungen beeinträchtigt und strebt die Anerkennung der traditionellen Friedhofskultur als immaterielles Erbe der Menschheit unter dem Schutz der UNESCO an.[75]

Der Verband der Friedhofsverwalter befürchtet Einbußen der sächsischen Friedhofskultur durch die im Raum Dresden beabsichtigte Urnenwaldkonzentration mehrerer Mitbewerber.[76]

Weitere umstrittene AuffassungenBearbeiten

  • Aschebeisetzungen im Wald als Naturbestattung zu bezeichnen wird vom Verband für Gedenkkultur kritisiert., für den nur die Sargbestattung als Naturbestattung gelten kann. Die Natur schaffe die Mineralisation auch ohne klimaschädigende Verbrennung.[77][78]
  • Eine ehemalige Berliner Stadträtin kritisiert Verschleierung und Irreführung: Zuerst werde die Waldbestattung als schillernde Idee präsentiert, die allgemeine Zustimmung finde. Erst später – im Kleingedruckten – werde die Gewinnabschöpfungsabsicht durch Private offenkundig.[79]
  • Die Ruheforst GmbH verwendet für ihre Bestattungsbäume den forstwissenschaftlich definierten Begriff Biotopbaum und deutet ihn damit um.[80]
  • Zeitliche Angaben zum Abbau der Urnen und der dann einsetzenden Freisetzung der Aschen sind unterschiedlich, Angaben dazu divergieren je nach Hersteller und Anwender.[81][82][83]
  • Das Sammeln von Beeren und Pilzen kann im Einzelfall verboten sein,[84] anderenorts wird zum Pilze sammeln ermutigt[85][86]

Wirtschaftliche AspekteBearbeiten

VerkehrssicherungspflichtBearbeiten

Meldungen über die Eröffnung neuer Waldparzellen[87][88][89] bedeuten nicht, dass bereits belegte Waldparzellen der natürlichen Entwicklung überlassen werden, denn auch dort müssen Besucher vor der Gefahr des Astbruchs – z. T. mit Hilfe von Baumkletterern – geschützt werden.[90] Damit steigt mit zunehmender Zahl belegter Parzellen der Kostendruck.[91][92][93][94][95] Nicht nur neue, sondern auch bereits belegte Flächen müssen verkehrssicher gehalten werden. Da die haftungsbeschränkten Betreiber einer treuhänderischen Rücklagenbildung und -verwaltung für die wachsenden Kosten ablehnend gegenüber stehen, wurden in einzelnen Kommunen unabsehbare Risiken befürchtet, die letztlich zur Antragsablehnung führten.[96][97][98][99]

Aufteilung der EinnahmenBearbeiten

In der Anfangsphase der Urnenwaldbetreiber wurden die Einnahmen gleichmäßig aufgeteilt, Franchisegeber, Waldeigentümer und Friedhofsträger – jeder erhielt ein Drittel. Dieser Modus gilt bis heute nur noch für den 2002 eröffneten Friedwald Odenwald.[100] Die RuheForst GmbH behält bei deutlich reduziertem Aufwand im Vergleich zur Friedwald GmbH 40 % vom Umsatz ein, der Waldeigentümer erhält zusammen mit der Kommune 55 %, 5 % werden für Verkehrssicherung und Unterholzräumung verwendet.[101]

Seit 2017 fallen die Angebote insbesondere für Kommunen deutlich geringer aus: So wurde zum Friedwald-Projekt Burg Heimerzheim bekannt, dass die Gemeinde drei Prozent der Netto-Umsätze erhalten solle, der Gemeinde Goch am Niederrhein wurde drei Prozent der Entgelte angeboten.[102][103] Auf Anfrage können die Gesellschaften aber auch Einmalzahlungen leisten.

Preiserhöhungen trotz NutzungsintensivierungBearbeiten

2017 hat die Friedwald GmbH eine Ruhezeit von maximal 20 Jahre bei allen Grabangeboten außerhalb des Hochpreispreissegment eingeführt, Abstimmungen mit Genehmigungsbehörden aber nicht dokumentiert. Zugleich wurden die Bestattungskosten um 27 % erhöht. Muss die Urne nach Ablauf der Ruhezeit aus Naturschutzgründen geborgen werden, wird nochmals ein deutlich höherer Aufschlag berechnet.[104][105][106][107][108] Die Verdopplung möglicher Beisetzungen sowie die Kappung der Ruhezeit führen zu einer erheblichen Intensivierung und Erhöhung der Ascheeinträge, was auch auf Widerstand stößt.[109] Bei besonderer Nachfrage wird auch unter Schwachbäumen beigesetzt.[110] Im behördlichen Verfahren nicht behandelte Nachverdichtungen kollidieren mit der Friedhofsordnung, die zu ändern ist:[111] In Gutachten wurden die beabsichtigten Nachverdichtungen bislang nicht betrachtet, sondern auf bis zu 10 Urnen pro Baum, 100 Bäume pro Hektar, 3.000 kg Asche limitiert.[112]

Auch vom Franchisegeber Ruheforst sind Preissteigerungen und Nutzungsintensivierungen bekannt.[113][114][115][116] Im Unterschied zu Friedwald ermöglicht Ruheforst zusätzliche Urnenbeisetzungen an markanten „Naturelementen“ wie Felsen und Baumstümpfen.[117]

Trotz der Nutzungsintensivierungen können die Gesamtkosten für Beisetzungen und Nutzungsrechte in Friedwäldern regional höher liegen als auf Traditionsfriedhöfen, was auch den Wettbewerb beeinflusst[118]

Aufgrund der vergleichsweise hohen Säkularisierung, hoher Einäscherungsquoten sowie vermeintlichem Nachholbedarf sind Standorte in Sachsen und Thüringen besonders umworben.[119][120][121][122][123][124][125] In beiden Ländern haben sich dazu Bürgerinitiativen gebildet, die Eigenangaben zufolge keine Mitgliedsbeiträge erheben, sondern von Franchisegebern finanziell unterstützt werden.[126][127][128]

Eine interne Wettbewerbsstudie aus dem Jahr 2007 kam zu dem Ergebnis, dass der wirtschaftliche Erfolg von Bestattungswäldern vor allem auf der Flächenakquise und nicht auf steigenden Umsätzen laufender Anlagen beruhe.[129] Mit fortschreitender Beanspruchung umfassten die erforderlichen Sicherungsarbeiten im Wald einen immer größer werdenden Flächen- und Kostenanteil, da nach der letzten Beisetzung noch Jahrzehnte lang die Baumkronen auszulichten und der Wald von störendem Unterholz frei zu halten sei.[130] In Bestattungswäldern werden neben den Einnahmen aus dem Beerdigungsgeschäft auch Holzverkäufe realisiert.[131] Diese umfassten bei der Einrichtung des Friedwaldes Möhnesee pro ha 20 m³ Stammholz, 30 m³ Industrieholz und 40 m³ Hackschnitzel.[132]

Wechsel der TrägerBearbeiten

Aus den Gemeinden Flörsbachtal und Weitramsdorf wurde veröffentlicht, dass diese nach Ablauf der ersten zehn Jahre ihrem Franchisegeber gekündigt haben. Nach Überzeugung der Gemeinderäte und Eigentümer flossen dem Franchisegeber Einnahmen zu, die sie künftig selbst vereinnahmen möchten.[133][134] Der Ruheforst Wildenburger Land ist seit 2018 ein Friedwald.[135]

StandortakquiseBearbeiten

In der öffentlichen Wahrnehmung wird ein Urnenwald nicht vom Franchisegeber, sondern zunächst durch eine Ortspartei oder einen Bürgermeister vorgeschlagen. Nur durch die Zuordnung als „Ruheforst“ oder „Friedwald“ ist ein Bezug zum jeweiligen Interessentenhintergrund erkennbar. Behauptet wird eine hohe Nachfrage nach Bestattungsalternativen sowie eine nicht näher umrissene Einnahmeperspektive für den Gemeindehaushalt. Besonders in Gebieten mit hohem Anteil konfessioneller Friedhöfe organisieren sich Unterstützer und Gegner.[136]

Bezüge zum deutschen Land- und HochadelBearbeiten

 
Familienfriedhof der Freiherren und Freifrauen von Knigge im Ruheforst Deister

Der über Waldbesitz verfügende deutsche Land- und Hochadel[137] tritt häufig als Franchisenehmer der Urnenwaldgesellschaften auf. Die traditionell üblichen Sargbestattungen auf eigenen Grabanlagen werden nicht aufgegeben, auch wenn diese an Urnenwälder angrenzen. Allein der Fürst zu Fürstenberg betreibt auf 256 ha sechs Urnenwälder.[138] Die schwäbischen Hohenzollern sind in einen Rechtsstreit mit einem Urnenwaldgegner verwickelt.[139] Weitere Urnenwälder befinden sich im Eigentum des Prinzen von Hessen[140], Fürsten von Bismarck[141], Grafen von Bernstorff[142], Grafen von Degenfeld[143], Freiherrn von Knigge[144], Fürsten zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein[145], Fürsten zu Salm-Horstmar[146], Grafen zu Ortlenburg[147], Grafen von Westerholt[148], Fürst zu Waldeck und Pyrmont[149], von Saldern[150], Grafen von Beust[151]. Weitere Familien wollen ebenfalls diesen Geschäftszweig betreiben und ihre Besitztümer für Waldbestattungen öffnen, wie der Fürst von der Leyen[152] oder der Fürst Fugger.[153]

Antrag der Wettinischen Forstverwaltung in CoswigBearbeiten

Die sächsische Stadt Coswig hat eine intensive Auseinandersetzung mit dem Urnenwaldantrag des Wettiner Prinzen von Sachsen, Herzog zu Sachsen[154][155] geführt und die Abwägung dokumentiert.[156][157]

Siehe auchBearbeiten

  • heiliger Hain (geschützte Wäldchen, teils auch mit Grabstätten und Ahnenverehrung)

LiteraturBearbeiten

  • Oliver Roland (Hrsg.): Friedhof – Ade? Die Bestattungskultur des 21. Jahrhunderts (= Anthologie für Religion 5). Azur Verlag, Mannheim 2006, ISBN 3-934634-32-X.
  • Reiner Sörries: Alternative Bestattungen. Formen und Folgen. Ein Wegweiser (= Fachhochschulverlag. Bd. 190). Fachhochschulverlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-940087-18-8.
  • Haimo Schulz Meinen: Das Grab im eigenen Garten. Private Friedhöfe in Deutschland? (= Friedhofskultur heute 2 = Fachhochschulverlag. Bd. 191). Fachhochschul-Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-940087-47-8 (Zugleich: Hannover, Univ., Diss., 2009: Private Friedhöfe in Deutschland?).
  • Norbert Fischer: Vom Gottesacker zum Krematorium. Eine Sozialgeschichte der Friedhöfe in Deutschland seit dem 18. Jahrhundert. Köln/Weimar/Wien 1996 Onlinefassung
  • Britta Bauer: Baumbestattungen in Deutschland. Sozialwissenschaftliche Untersuchung einer alternativen Bestattungsform. Verlag Dr. Kovac, Hamburg 2015. ISBN 978-3-8300-8766-3

WeblinksBearbeiten

  Commons: Natural burial grounds – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Commons: Friedwalds in Germany – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. [1]. Abgerufen am 5. Februar 2019
  2. Feuerbestattung#Deutschland In Deutschland ist die Zahl der Feuerbestattungen stetig gestiegen
  3. Historische Waldkarten: Bedeutung historisch alter Wälder für den Naturschutz. In: Norddeutsche Naturschutzakademie Berichte, 7. Jahrgang, Heft 3, 1994. Abgerufen am 18. Juni 2019
  4. Durch den »Schweichelner Berg« in Hiddenhausen – 8. Waldgrab, Kreis Herford. Abgerufen am 18. Juni 2019.
  5. Beisetzung im Wurzelwerk auch in der Schweiz Zeitschrift "Schweizer Familie", Oktober 1999, zit. im Onlineportal "Postmortal". Abgerufen am 2. Juli 2019.
  6. Unter Bäumen die letzte Ruhe finden Neue Zürcher Zeitung, 24. Juli 2014. Abgerufen am 18. Juni 2019.
  7. Totenleite Abgerufen am 18. Juni 2019
  8. Weltanschauungsrecht Bestattungswesen Gesellschaftliche Bedeutung und neuere Entwicklungen Institut für Weltanschauungsrecht. Abgerufen am 18. Juni 2019.
  9. "Friedhofspflicht"
  10. Stadt Endingen am Kaiserstuhl: Bestattungswald Kaiserstuhl Impressum
  11. Märkische Allgemeine: Mittelmarks erster kommunaler Bestattungswald
  12. Stadt Rosbach vor der Höhe: Bestattungswald am Ketzerborn wurde aufgrund großer Nachfrage erweitert
  13. NDR: Sögel: Umstrittener Friedhofswald eröffnet
  14. Aeternitas: https://www.aeternitas.de/inhalt/marktforschung/meldungen/2014_aeternitas_umfrage_baumbestattungen Mittlerweile verfügen allein die größten Anbieter FriedWald und RuheForst über 50 bzw. 55 Standorte in ganz Deutschland, Studie Mai 2014
  15. Gesetz erlaubt Bestattung im Wald. Abgerufen am 6. Juli 2019
  16. "Die letzte Ruhe im Wald" Abgerufen am 6. Juli 2019
  17. "Natur-Begräbniswald Venlo – Maasbree, Niederlande"
  18. [2]
  19. "Natural Burials"
  20. [3]
  21. Gesellschaft für Bestattungen und Vorsorge: Baumgrabarten
  22. Ruhewald Naturbestattungen: Der Gemeinschaftsbaum im Ruhewald Greußenheim
  23. Bestattungshaus Brüggemann: Beisetzung im Friedwald
  24. Frankfurter Neue Presse: Letzte Ruhe im Wald
  25. Bauarbeiten für Parkplatz. Offenbach-Post vom 9. Oktober 2015. Abgerufen am 2. Oktober 2017
  26. Friedwald am Möhnesee eröffnet. Ruhrverband, 2013. Abgerufen am 26. Mai 2015.
  27. Forstarbeiten im Friedwald. Abgerufen am 26. Mai 2015
  28. Engel hängen in den Bäumen Nordheide-Wochenblatt vom 18. November 2016. Abgerufen am 2. Juli 2019.
  29. Trauernde entsetzt: Grabschmuck im Friedwald entfernt Hamburger Abendblatt vom 15. April 2019. Abgerufen am 2. Juli 2019.
  30. Aeternitas (Verein): Repräsentative Umfrage 2016, 47 Prozent favorisieren diese (Anmerkung: pflegefreien Gräber) im Vergleich zu 39 Prozent im Jahr 2013
  31. GBV Gesellschaft für Bestattungen und Vorsorge mbH, Alternative Grabart
  32. Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover Aufgabe der politischen Gemeinden, „Friedhofswesen … ist heute eine Pflichtaufgabe der politischen Gemeinden“
  33. Aeternitas (Verein): Friedhofsgebühren 2018: Kostendeckungsprinzip, Seite 16
  34. Aachener Zeitung: Friedhöfe wandeln sich zu Parks, Beispiel eines Umwandlungsvorhabens mit Gebührenauswirkung
  35. Ärzte Zeitung: Wenn Friedhöfe sterben – Einschätzungen zur Schließung von Friedhöfen.
  36. Stellungnahme des VFD zu Bestattungswäldern. Abgerufen am 26. April 2016 (PDF)
  37. Erreichbarkeit gerade für Ältere und behinderte Menschen ist oftmals mangelhaft Bestattungswald, Diskussion und Ausblick. Abgerufen am 13. Juli 2019
  38. Letzte Ruhestätte in der freien Natur. Abgerufen am 30. Oktober 2017 (Aschen außerhalb von Friedhöfen werden in der Schweiz verstreut und nicht beigesetzt)
  39. Reber Bestattungen: Naturbestattung – Was passiert mit meinem Baum und meinem Geld, wenn die Firma Pleite geht? Erläuterung auf Absicherung durch Grunddienstbarkeit
  40. Infodienst Waldwissen: Erster Friedwald in Bayern. Erläuterung Einsatz Absicherung durch Grunddienstbarkeit bei Areal Schwanberg
  41. Beispiel: Friedwaldnutzungsordnung der Stadt Buxtehude vom 25. September 2006 (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive) Abgerufen am 22. Januar 2008
  42. Vgl. OFD-Niedersachsen vom 16.02.2011 – S 7168 – 113 – Seite 173 = UR 2011, 479 Abgerufen am 20. September 2015.
  43. ch.ch: Welche Bestattungsarten gibt es in der Schweiz?
  44. BAFU: Konferenz der Kantonsförsterer, "Letzte Ruhestätten Wald", Abschnitt 4.C
  45. BAFU: Konferenz der Kantonsförsterer, "Letzte Ruhestätten Wald", Abschnitt 4.B
  46. BAFU: Konferenz der Kantonsförsterer, "Letzte Ruhestätten Wald", Abschnitt 4.A
  47. Studie: Beisetzungen im FriedWald ökologisch unbedenklich Abgerufen am 17. November 2015
  48. Umwelt und Verbraucher: Bestattungswälder: Studie gibt Entwarnung bei Schwermetallen in der Totenasche Audiofile des Deutschlandfunks. Abgerufen am 2. Juli 2019.
  49. Grenzwerte in Bestattungswäldern werden nicht überschritten Abgerufen am 2. Juli 2019
  50. Bei passendem pH-Wert ist der Betrieb von Bestattungswäldern unproblematisch Abgerufen am 2. Juli 2019
  51. Bereits das Einäschern kann besonders negative Auswirkungen auf die Natur haben Deutschlandfunk vom 23. Oktober 2017. Abgerufen am 2. Juli 2019
  52. Der Spiegel: Artikel vom 27. Januar 1997, zit. in Stellungnahme des BUND zum Ruheforstprojekt Kummerfeld Abgerufen am 18. Mai 2016
  53. Gießgemeinschaft auf dem Waller Friedhof in Bremen Weser-Kurier vom 18. August 2028. Abgerufen am 5. Februar 2019
  54. NABU: Eingriff in den Landschaftsschutz Abgerufen am 8. Juni 2018
  55. Kritik an Ruheforst wächst Landeszeitung, 15. Januar 2014
  56. Anne Dewitz: Naturschutz-Friedwald in Kummerfeld gefährdet Artenvielfalt, Hamburger Abendblatt, 5. Juni 2015. Abruf kostenpflichtig. Abgerufen am 26. Juni 2015
  57. Ascheverstreuung in Meerbusch Rheinische Post vom 28. Januar 2019. Abgerufen am 20. Februar 2019
  58. Edelstahlurnen im Ruheforst Lenghege. (PDF) Abgerufen am 26. Februar 2019.
  59. Vorschrift zur Begrenzung von Totenaschen in Wäldern Zwei Urnen pro 100 Quadratmeter. In Beatenberg darf nun auch im Wald Asche von Verstorbenen verstreut werden. Abgerufen am 15. Januar 2019
  60. [4] Bundesbodenschutzverordnung. Abgerufen am 15. Januar 2019
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