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Nationalpark Tijuca

Nationalpark im Stadtgebiet von Rio de Janeiro
Lagekarte des Parque Nacional da Tijuca
Das Waldgebiet

Der Nationalpark Tijuca (portugiesisch Parque Nacional da Tijuca, PNT, [tiˈʒuːkɐ]) befindet sich im Stadtgebiet von Rio de Janeiro und umfasst 39,72 km² (Ur-)Waldgebiet der Floresta da Tijuca. Er wurde am 6. Juni 1961 geschaffen.[1]

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Sehr viel war schon zerstört worden für Kaffeeplantagen, aber seit Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der originalen Vegetation der Mata Atlântica wieder Raum gegeben. Der brasilianische Kaiser Dom Pedro II gab 1861 den Auftrag, das Gebiet hinter dem Botanischen Garten wieder aufzuforsten, allerdings auch mit fremden Bäumen. Einige Jahre später ließ er ein Wegenetz und Aussichtsplätze anlegen, Vista Chinesa in chinesischem Stil, Mesa do Imperador und Dona Marta. 100 Jahre später wurde das Gebiet zu einem Nationalpark im damaligen Bundesstaat Guanabara erhoben und wird heute durch das Instituto Chico Mendes de Conservação da Biodiversidade (IMCBio) verwaltet.

Mehrere Straßen führen durch den Wald zu den Aussichtspunkten, Wanderwege führen zu Höhlen und Wasserfällen. Auffällige Gipfel sind die Pedra da Gávea und der 1.022 m hohe Pico da Tijuca. Auch das Wahrzeichen Rios, der Corcovado, befindet sich im Park.

Panorama vom Vista Chinesa auf den Corcovado (links), den Zuckerhut (mitte) und die Zwei-Brüder-Felsen (rechts)

FloraBearbeiten

Ursprüngliche Flora des Regenwalds:

Weitere Pflanzenarten:

FaunaBearbeiten

Die meisten Tiere leben versteckt oder sind nachtaktiv:

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Decreto N° 50.923, de 6 de julho de 1961, abgerufen am 11. Februar 2019 (portugiesisch).

Koordinaten: 22° 58′ S, 43° 15′ W