Nadine Kraus

deutsche Fußballspielerin

Nadine Kraus (* 14. Februar 1988 in Weiden in der Oberpfalz) ist eine deutsche Frauenfußballspielerin.

Nadine Kraus
Personalia
Geburtstag 14. Februar 1988
Geburtsort Weiden i.d.OPf.Deutschland
Größe 174 cm
Position Mittelfeldspielerin
Juniorinnen
Jahre Station
1991–2001 TSV Pressath
2000–2002 TUS/DJK Grafenwöhr
2002–2006 SC Regensburg
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2006–2007 SC Regensburg 13 (6)
2007–2009 1. FC Saarbrücken 40 (7)
2009–2011 SG Essen-Schönebeck 30 (1)
2011–2013 FF USV Jena 18 (0)
2011–2014 FF USV Jena II 19 (1)
2015– VfL Bochum 27 (2)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
Deutschland U-17 5 (3)
Deutschland U-19 1 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Saisonende 2015/16

KarriereBearbeiten

Die Mittelfeldspielerin durchlief die F- und D-Jugend des TSV Pressath und die C-Jugend der männlichen Junioren des TUS/DJK Grafenwöhr. In der Bayernliga absolvierte sie 13 Spiele (1156 Minuten) für den SC Regensburg und erzielte sechs Tore. Dabei gelang ihr gleich im ersten Spiel das Führungstor gegen die SpVgg Hausen. In ihrer Spielzeit für den 1. FC Saarbrücken bestritt sie 40 Spiele, in denen ihr sieben Treffer gelangen. Bei der SG Essen-Schönebeck absolvierte Nadine 35 Spiele und erzielte ein Tor – gegen ihren ehemaligen Verein 1. FC Saarbrücken.[1] Von der Saison 2011/12[2] bis zur Saison 2013/14 spielte Kraus für den Bundesligisten FF USV Jena.[3] Im Sommer 2013 beendete Kraus ihre Seniorenkarriere aufgrund ihrer Arbeit als Fitnesstrainerin und spielte seither als Stand-by Profi bei der in der 2. Bundesliga Nord spielenden Reserve des USV Jena.[4] Im Januar 2015 kehrte sie den FF USV Jena den Rücken und wechselte zum VfL Bochum.[5]

ErfolgeBearbeiten

  • DFB: U17 (5)(3 Tore), U19 (1)
  • 2× Deutscher Meister mit U-18 Bayern (2004/2006);
  • Finale des DFB-Pokals 2007/08 mit Saarbrücken (Torvorlage) (1:5 1. FFC Frankfurt)
  • Berufung in die deutsche Fußball-Juniorennationalmannschaft
  • Sportlerin des Jahres 2007 bei der Wahl des Medienhaues "Der neue Tag"

SonstigesBearbeiten

Kraus legte ihr Abitur am Elly-Heuss Gymnasium in Weiden in der Oberpfalz ab.[6] Im Sommer 2013 schloss sie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena[6] ihr Bachelor of Arts Sportwissenschaften Studium erfolgreich ab. Mittlerweile arbeitet sie als Trainer und Kursleiter im "Injoy" Fitnessstudio. Zudem gibt sie Tennisstunden und ist Trainerin der Fußball- Ferienschule.[7] Kraus ist im Besitz der C-Trainerlizenz.

PrivatesBearbeiten

In ihrer Jugend spielte sie auf Vereinsebene Tennis für TSV Pressath (1991–2000) und für den TC Grün-Rot Weiden (2002–2003). Zudem lernte Kraus von 1991 bis 2004 in der Tanzschule Weiden Ballett und gehörte zum Leichtathletik-Team des TSV Pressath bis 2007.[8]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jena verpflichtet Nadine Kraus (Memento des Originals vom 2. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.framba.de
  2. FF USV Jena verpflichtet Nadine Kraus (Memento des Originals vom 8. September 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dfb.de
  3. Klassenerhalt hat-oberste Priorität für den FF USW@1@2Vorlage:Toter Link/www.ffusvjena.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. Vom Osten in den tiefen Westen - Der Neue Tag
  5. Verstärkung für die VfL-Frauen aus der Bundesliga | WAZ.de
  6. a b Nadine Kraus unterschreibt in Jena
  7.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/powerfrauenimparadies.com
  8. SGS verpflichtet Nadine Kraus (Memento vom 8. April 2011 im Internet Archive)