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Naabkreis

Kreis des Königreichs Bayern von 1808-1810
Bayerns Einteilung in Kreise im Jahr 1808

Der Naabkreis (in alternativer, meist älterer Schreibweise Nabkreis) mit der Hauptstadt Amberg war einer der Kreise des 1806 gegründeten Königreichs Bayern.

In den Jahren 1806 bis 1808 wurde das Königreich Bayern in 15 (staatliche) Kreise eingeteilt, deren Namen sich nach Flüssen richteten: Mainkreis (Bamberg), Pegnitzkreis (Nürnberg), Rezatkreis (Ansbach), Na(a)bkreis (Amberg), Regenkreis (Regensburg und Straubing), Altmühlkreis (Eichstätt), Oberdonaukreis (Ulm), Lechkreis (Augsburg), Isarkreis (München), Salzachkreis (Burghausen), Unterdonaukreis (Passau), Illerkreis (Kempten mit Vorarlberg), Innkreis (Innsbruck), Eisackkreis (Brixen und Bozen) und Etschkreis (Trient). Dies wurde bestimmt durch eine allerhöchste Verordnung zur Territorial-Einteilung des Königreichs vom 21. Juni 1808.

Der Naabkreis mit der Hauptstadt Amberg umfasste 12 Landgerichte und seit 1809 die kreisunmittelbare Stadt Amberg. Bereits 1810 wurde er aufgelöst, der nördliche Teil wurde dem Mainkreis, der südliche Teil dem Regenkreis zugeteilt.

Kreisunmittelbare StadtBearbeiten

Amberg

LandgerichteBearbeiten

AmbergEschenbach – Kastl – Kemnath – Nabburg – Neunburg vorm WaldNeustadt a.d.WaldnaabPfaffenhofen – Sulzbach – Tirschenreuth – Treswitz – Vohenstrauß – WaldmünchenWaldsassen

LiteraturBearbeiten

  • Richard Bauer, Reinhard Heydenreuter, Gerhard Heyl, Emma Mages, Max Piendl, August Scherl, Bernhard Zettel: Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. Hrsg.: Wilhelm Volkert. C.H.Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7.