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Moritz von Lavergne-Peguilhen

preußischer Landrat, MdPrA und MdL Preußen

Moritz von Lavergne-Peguilhen (* 6. November 1801 in Białystok; † 12. Dezember 1870 in Berlin) war ein preußischer Politiker und Landwirt. 1841 war er kommissarischer Landrat im Kreis Allenstein, Provinz Ostpreußen. Er amtierte von 1844 bis 1848 als Landrat im Kreis Rößel, Provinz Ostpreußen und von 1849 bis 1861 als Landrat im Kreis Wirsitz, Provinz Posen. Zudem wirkte er von 1849 bis 1858 in der Ersten Kammer des Preußischen Abgeordnetenhaus.[1]

Lavergne-Peguilhen war von 1843 bis 1845 Mitglied des Provinziallandtages von Preußen[2] und 1847 im Vereinigten Landtag. Sein jüngerer Bruder war Alexander von Lavergne-Peguilhen (1803–1867) war ebenfalls Landrat.[3]

LiteraturBearbeiten

  • Bernhard-Maria Rosenberg: Die ostpreussische Vertretung im preussischen Landtag : 1842 - 1862 ; ein Beitrag zur Entstehungsgeschichte des Parlamentarismus in Deutschland, ISBN 3774564264, 1979, S. 148.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bärbel Holtz (Bearb.): Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38. Bd. 4/II. In: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Acta Borussica. Neue Folge. Olms-Weidmann, Hildesheim 2003, ISBN 3-487-11827-0, S. 603, (Online; PDF 1,9 MB).
  2. Henning Albrecht, Henning Albrecht (MA.): Antiliberalismus und Antisemitismus: Hermann Wagener und die preussischen Sozialkonservativen 1855–1873, Ferdinand Schöningh, 2010, S. 159; (eingeschränkte Vorschau bei Google Book Search).
  3. Rudolf Vierhaus (Hrsg.): Deutsche Biographische Enzyklopädie (DBE). Bd. 6, Ausgabe 2, K. G. Saur Verlag, München 2006, ISBN 3-598-25036-3, S. 291.