Montespertoli

italienische Gemeinde

Montespertoli ist eine italienische Gemeinde mit 13.432 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) in der Metropolitanstadt Florenz in der Region Toskana.

Montespertoli
Wappen
Montespertoli (Italien)
Montespertoli
Staat Italien
Region Toskana
Metropolitanstadt Florenz (FI)
Koordinaten 43° 39′ N, 11° 4′ OKoordinaten: 43° 38′ 43″ N, 11° 4′ 29″ O
Höhe 257 m s.l.m.
Fläche 125 km²
Einwohner 13.432 (31. Dez. 2019)[1]
Postleitzahl 50025
Vorwahl 0571
ISTAT-Nummer 048030
Volksbezeichnung Montespertolesi
Schutzpatron Sant'Andrea apostolo
(30. November)
Website Montespertoli
Panorama von Montespertoli
Panorama von Montespertoli

GeografieBearbeiten

 
Lage von Montespertoli in der Metropolitanstadt Florenz

Die Gemeinde erstreckt sich über etwa 125 km². Sie liegt rund 28 km südwestlich der Provinz- und Regionalhauptstadt Florenz im Chianti und in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone E, 2158 GG[2]. Die nordöstliche Gemeindegrenze stellt der Fluss Pesa dar.

Zu den Ortsteilen zählen Aliano, Anselmo, Baccaiano, Botinaccio, Castiglioni, Convento, Fornace, Fornacette, Ghisone, Gigliola, Il Pino II, Il Poggio, La Buca, La Ripa, Le Galvane, Leoni, Lucardo, Lucignano, Martignana, Mela, Montagnana Val di Pesa, Monte Albino, Montegufoni, Ortimino, Poggio Ubertini, Polvereto, Poppiano, San Quirico in Collina, Trecento, Tresanti und Vicchio-Lungagnana.

Die Nachbargemeinden sind Barberino Tavarnelle, Castelfiorentino, Certaldo, Empoli, Lastra a Signa, Montelupo Fiorentino, San Casciano in Val di Pesa und Scandicci.

GeschichteBearbeiten

Der Ort entstand wahrscheinlich schon in der Zeit der Etrusker.[3] Gelegen an der antiken Handelsstraße Via Volterrana zwischen Florenz, Siena und Volterra war er bei Certaldo mit der Via Francigena verbunden und erlangte somit Bedeutung für den Handel.[4]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Pieve di San Pietro in Mercato
  • Pieve di San Pietro in Mercato, im 11. Jahrhundert erstmals erwähnte Pieve
  • Castello di Montegufoni im Ortsteil Montegufoni, bis 1135 auch Castello degli Ormanni (nach einer lokalen Familie) genannt und im selben Jahr durch Florenz zerstört. Gelangte am Ende des 13. Jahrhunderts in den Besitz der Familie Acciaiuoli, die es wieder aufbauten.[3]
  • Molino San Vincenzo, archäologischer Fundplatz

GemeindepartnerschaftenBearbeiten

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Montespertoli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2019.
  2. Webseite der Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (ENEA), abgerufen am 11. November 2012 (italienisch) (PDF; 330 kB)
  3. a b Offizielle Website der Gemeinde Montespertoli, abgerufen am 24. Mai 2019 (italienisch)
  4. toscana.indettaglio.it, abgerufen am 27. Januar 2010