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Ein Monitor ist ein relativ kleines und langsames, aber mit sehr schweren Geschützen in einem oder mehreren Türmen bewaffnetes Kriegsschiff, konzipiert für den Einsatz in seichten Küstengewässern und auf Flüssen.

Der Schiffstyp ist benannt nach dem Panzerschiff USS Monitor, dem ersten Schiff dieser Art, das von den USA (Nordstaaten) während des Amerikanischen Bürgerkriegs gebaut wurde.

Inhaltsverzeichnis

AllgemeinesBearbeiten

Zum Ende des Bürgerkriegs waren bei der Unionsflotte der Nordstaaten 50 Monitore in Dienst oder in Bau. Einem großen Monitor gelang sogar die Atlantiküberquerung.

Monitore waren nicht für klassische Seegefechte oder den Einsatz in Flottenverbänden vorgesehen, sondern waren nur bedingt seegängige Plattformen für wenige großkalibrige Geschütze zur Küstenverteidigung bzw. zum Angriff auf Landziele.

 
Geschützturm an Deck der USS Monitor
 
Konstruktionszeichnung der Monitor

HochseemonitorBearbeiten

Nach dem Erfolg des amerikanischen Schiffs Monitor wurden in zahlreichen Flotten ebenfalls Schiffe mit geringem Tiefgang und niedrigem Freibord, bewaffnet mit wenigen großkalibrigen Geschützen in einem oder zwei Geschütztürmen, gebaut. Sie dienten der Küstenverteidigung. Wegen ihrer Bauweise erwiesen sich die meisten Hochseemonitore als nicht seetauglich. Im Ersten Weltkrieg baute Großbritannien zur Beschießung der Küsten von Flachwassergebieten erneut Monitore, die mit kompletten Geschütztürmen veralteter Kreuzer und Linienschiffe bestückt wurden. Diese Schiffe kamen vor Flandern, in den Dardanellen, in der Adria, im östlichen Mittelmeer sowie in Ostafrika (siehe SMS Königsberg (1905)) zum Einsatz. Auch die Flotten von Italien, Rumänien und Österreich-Ungarn hatten Monitore in ihrem Bestand. Während des Zweiten Weltkrieges setzten nur noch Großbritannien und die Sowjetunion diesen Schiffstyp ein. Der britische Monitor „Erebus“ beschoss im Juni 1944 bei der alliierten Landung deutsche Stellungen in der Normandie und der Bretagne. Nach dem Krieg wurden die meisten Monitore verschrottet.

GroßbritannienBearbeiten

Monitor Terror und Monitor ErebusBearbeiten

 
HMS Terror 1933
 
Der britische Monitor HMS Erebus

Die Monitore Terror und Erebus waren die größten Schiffe dieser Klasse und gehörten im Zweiten Weltkrieg zur „Dover Patrol“. Sie hatten einen Torpedowulst und verfügten über ein Bugruder. Beide Schiffe nahmen an Kampfhandlungen im Ersten und im Zweiten Weltkrieg teil.

Die Terror wurde am 22. Februar 1941 bei einem deutschen Luftangriff auf den libyschen Hafen von Bengasi beschädigt. Einen Tag später wurde der Monitor westlich von Tobruk erneut attackiert, diesmal von Junkers-Ju-88-Sturzkampfbombern. Obwohl kein Volltreffer erzielt wurde, drückte die Detonation einer Bombe in Schiffsnähe die Bordwand im Heckbereich ein und ließ den Maschinenraum volllaufen. Die Besatzung verließ das Schiff, das nach Derna geschleppt werden sollte, aber am folgenden Tag, dem 24. Februar, sank.

Die Erebus wurde 1946 nach ihrer Außerdienststellung abgewrackt.

Technische Daten (Erebus):

  • Stapellauf: 1916 auf der Werft Harland & Wolff in Belfast
  • Wasserverdrängung: 8000 Tonnen
  • Länge/Breite/Tiefgang: 123,44 m / 26,82 m / 3,35 m
  • Antrieb: 2 Maschinen mit je 3000 PS (2208 kW)
  • Brennstoffvorrat: 750 Tonnen Öl
  • Geschwindigkeit: 12 Knoten (ca. 22 km/h)
  • Fahrstrecke: 1500 Seemeilen (ca. 2780 km)
  • Bewaffnung:
    • 2 Geschütze Kaliber 38,1 cm in einem Zwillingsturm
    • 8 Geschütze Kaliber 10,2 cm
    • 2 Fla-Geschütze (Flak) Kaliber 7,6 cm
    • 2 Maschinenkanonen (Flak) Kaliber 3,7 cm
    • 10 Flugabwehr-MG
  • Panzerung:
    • Deck: bis 16,2 cm
    • Kommandoturm: 15,2 cm
    • Wasserlinie: 10,2 cm
    • Hauptgeschützturm: 33 cm
  • Besatzung: 300 Mann

Monitor Marshal SoultBearbeiten

Der Monitor Marshal Soult verfügte über einen Torpedowulst. Die schwachen Motoren waren für Handelsschiffe vorgesehen. Der Monitor war daher bei starkem Gegenwind nicht einsetzbar. Wegen der unzureichenden Maschinenleistung wurde das Schiff nach dem Ersten Weltkrieg in die Reserveflotte der Royal Navy versetzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Monitor reaktiviert und 1946 nach seiner Außerdienststellung abgewrackt.

Technische Daten:

  • Stapellauf: 17. Juni 1915 auf der Werft Palmers Shipbuilding and Iron Company in Jarrow
  • Wasserverdrängung: 6.400 Tonnen
  • Länge/Breite/Tiefgang: 108,0 m / 27,5 m / 3,2 m
  • Antrieb: 2 Dieselmotoren mit je 750 PS (560 kW)
  • Brennstoffvorrat: 235 Tonnen Diesel
  • Geschwindigkeit: 6,6 Knoten (ca. 12 km/h)
  • Fahrstrecke: 1500 Seemeilen (ca. 2780 km)
  • Bewaffnung:
    • 2 Geschütze Kaliber 38,1 cm in einem Zwillingsturm
    • 8 Geschütze Kaliber 10,2 cm
    • 2 Fla-Geschütze (Flak) Kaliber 7,6 cm
    • 2 Maschinenkanonen (Flak) Kaliber 3,7 cm
    • 8 Flugabwehr-MG
  • Panzerung:
    • Deck: bis 16,2 cm
    • Kommandoturm: 15,2 cm
    • Wasserlinie: 10,2 cm
    • Hauptgeschützturm: 33 cm
  • Besatzung: 230 Mann

USABearbeiten

 
Der US-amerikanische Monitor Monterey
Siehe auch Liste von Monitoren der United States Navy
  • Monitor, (erbaut und gesunken 1862), Typschiff.
  • Miantonomoh, fuhr im Frühjahr 1866 innerhalb von Tagen von Nordamerika nach England; das Vordeck ragte nur 45 cm über Wasser.
  • Monadnock
  • Agamenticus
  • Tonawanda
  • Passaic, Typschiff der ab 1862 gebauten gleichnamigen Klasse von Monitoren, 1400 Tonnen.
  • Tecumseh, ein 2100 Tonnen großer Monitor der Nordstaaten, der 1864 während der Schlacht in der Mobile Bay auf eine Mine lief und mit 93 Mann an Bord unterging.

DeutschlandBearbeiten

  • SMS Arminius, besaß zwei durch Menschenkraft drehbare Türme, die zwei gezogene 21-cm-Geschütze trugen.

NorwegenBearbeiten

Osmanisches ReichBearbeiten

SchwedenBearbeiten

FlussmonitorBearbeiten

 
Die Flusskanonenboote SMS Rhein (links) und SMS Mosel auf dem Rhein 1875

Nachdem sich die Monitore wegen ihrer geringen Seetauglichkeit als ungeeignet für den Einsatz auf hoher See erwiesen hatten, wurden Monitore verstärkt als Flusskampfschiffe gebaut und eingesetzt. Die Aufgaben dieser Einheiten waren Artillerieunterstützung für das Heer, Sichern von Flussübergängen, Unterstützung von Übersetzaktionen auf das andere Flussufer und die Bekämpfung feindlicher Flusskampfschiffe. Die Besonderheit dieser Einheiten war, dass sie zwar gepanzert und mit Geschütztürmen und MG-Ständen bewaffnet waren, aber keinen zu großen Tiefgang haben durften. So gehören zu diesem Schiffstyp je nach Tiefe der Binnengewässer Einheiten von 70 t Verdrängung und 0,4 m Tiefgang (polnische für die Weichsel gebaute Monitore) bis 1000 t Verdrängung und 1,5 m Tiefgang (russische Einheiten, eingesetzt auf dem Amur). Auch das Kaliber der Hauptbewaffnung schwankt dementsprechend von 75 mm bis 130 mm. Sie wurden vor allem in den USA, Russland und Österreich-Ungarn in größerer Zahl gebaut und in beiden Weltkriegen, hauptsächlich auf der Donau und den Flüssen der Sowjetunion und Chinas eingesetzt. Im Polenfeldzug 1939 setzte Polen seine Monitore und Flusskanonenboote, die im Prinzip nur kleinere Flussmonitore waren, auf dem Flussgebiet des Prypjat und seiner Nebenflüsse ein.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auch die meisten Flussmonitore außer Dienst gestellt. Als letzte Flussmonitore gelten die Einheiten des Typs LCM(6) Monitor – im Vietnamkrieg eingesetzte Umbauten des Landungsbootes LCM. Als Fortführung dieses Schiffstyps kann man die ebenfalls im Vietnamkrieg im Mekongdelta eingesetzten Patrol Boat, rigid (Riverine) und die Fast Patrol Craft (Swift Boats) sehen, die auch gepanzert und mit Waffentürmen ausgestattet waren.

BrasilienBearbeiten

  • Paraguassú
  • Parnahyba
  • Pernambuco

DeutschlandBearbeiten

JugoslawienBearbeiten

  • Vardar
  • Drava
  • Sava
  • Morava

Österreich-UngarnBearbeiten

 
SMS Temes, Modell, Heeresgeschichtliches Museum
  • S.M.S Leitha
  • S.M.S Maros
  • S.M.S Szamos
  • S.M.S Körös
  • S.M.S Temes (I)
  • S.M.S Bodrog
  • S.M.S Enns
  • S.M.S Inn
  • S.M.S Sava
  • S.M.S Bosna (vorher S.M.S Temes (II))

Osmanisches ReichBearbeiten

ParaguayBearbeiten

  • ARP Paraguay (C1) Flusskanonenboot (4 × 12 cm) gebaut 1929–32 in Italien und noch heute im Besitz der Marine
  • ARP Humaitá (C2) Flusskanonenboot (4 × 12 cm) gebaut 1929–32 in Italien und heute Museum

PolenBearbeiten

 
Monitore der polnischen Flussflotille
 
Der Innenraum eines Geschützturms eines polnischen Flussmonitors beim Übungsschießen
  • O.R.P. Kraków – am 18. September 1939 wegen zu niedrigen Wasserstandes im Fluss selbstversenkt, von der Roten Armee als Smolensk weiterverwendet, 1941 nach heftigen Kämpfen gegen die Wehrmacht auf der Desna durch Sprengung selbstversenkt
  • O.R.P. Warszawa – am 18. September 1939 aufgrund zu niedrigen Wasserstandes im Fluss selbstversenkt, 1940 von der Roten Armee gehoben, fuhr unter dem Namen Witebsk weiter, im September 1941 bei Kijew von der deutschen Luftwaffe versenkt
  • O.R.P. Horodyszcze – am 1. Oktober 1939 wegen zu niedrigen Wasserstandes im Fluss selbstversenkt, am 6. Oktober 1939 von der Roten Armee gehoben und weiterverwendet
  • O.R.P. Nieuchwytny – im Polenfeldzug beteiligt an der Verteidigung Brombergs und Thorns, am 10. September 1939 selbstversenkt, von der Wehrmacht gehoben, als Wachtkutter Pionier bei der Niederschlagung des Warschauer Aufstands eingesetzt, Anfang 1945 selbstversenkt, 1947 von der polnischen Armee gehoben, als O.R.P. Okon bis 1957 weiterverwendet
  • O.R.P. Wilno – am 18. September 1939 selbstversenkt
  • O.R.P. Pinsk
  • O.R.P. Torun
  • Flusskanonenboot Zuchwala – am 19. September 1939 wegen zu niedrigen Wasserstandes im Fluss selbstversenkt, von der Roten Armee gehoben und als Witebsk eingesetzt
  • Flusskanonenboot Zaradna – am 18. September 1939 wegen zu niedrigen Wasserstandes im Fluss selbstversenkt, am 6. Oktober 1939 von der Roten Armee als Bielorus gehoben, 1941 gegen die deutsche Wehrmacht auf der Berezina und Desna eingesetzt, am 18. September 1941 aufgegeben, von der Wehrmacht übernommen und in der Dnjeprflottille als Nr. 91 gegen Partisanen eingesetzt, von der Widerstandsorganisation Polnische Heimatarmee am 1. April 1944 auf dem Dnjepr-Bug-Kanal vernichtet[1]
  • Flusskanonenboot Zawzieta

Die Besatzungen der polnischen Flussmonitore schlossen sich den Landstreitkräften unter General Juliusz Kleeberg an, welche zu den am längsten kämpfenden polnischen Einheiten des Polenfeldzuges gehörten und erst am 6. Oktober 1939 ihre Waffen streckten.[2]

RumänienBearbeiten

  • Basarabia
  • Bucovina
  • Ion C. Bratianu
  • Lascar Catargiu
  • Alexander Lahovari
  • Mihail Kogalniceanu
  • Ardeal

Russland bzw. UdSSRBearbeiten

 
Monitor Smertsch

Die Kaiserlich Russische Marine ließ ab 1863 zehn Monitore der Bronenossez-Klasse bauen, die 1864/65 in Dienst gestellt wurden. Die Schiffe entstanden mit nur geringfügigen Änderungen nach dem Vorbild der amerikanischen Passaic-Klasse. Ebenfalls 1863 begann in St. Petersburg der Bau des Monitors Smertsch, der nach dem Vorbild des in Glasgow bei Robert Napier & Sons für die dänische Marine gebauten Kanonenbootes Rolf Krake entstand. Bei der Smertsch kam eine vom britischen Marineoffizier Cowper Phipps Coles entwickelte Turmkonstruktion zur Anwendung, die gegenüber der auf den amerikanischen Monitore und den Booten der Bronenossez-Klasse genutzten Konstruktion von John Ericsson Vorteile aufwies.

In der sowjetischen Seekriegsflotte wurden unter anderem folgende Monitore in Dienst gestellt:

  • Krasnij Wostok
  • Lenin
  • Sun Yat Sen
  • Swerdlow
  • Tschitscherin

In den 1970er Jahren begann die Sowjetunion zudem mit dem Bau einer Reihe von Flussmonitoren; so entstand ab etwa 1975 die sogenannte Yaz-Klasse (Projekt 1208). Diese sehr flach gehenden Flusskampfschiffe waren mit zwei modifizierten und von ausgemusterten T-62-Panzern stammenden 115-mm-Panzerkanonen sowie zwei mehrläufigen 30-mm-Maschinenkanonen AK-630 bewaffnet.

Technische Daten:

  • Verdrängung: 400/450 ts
  • Länge: 55 m
  • Breite: 9 m
  • Tiefgang: 1,2 m
  • Höchstgeschwindigkeit: 14 kn (ca. 26 km/h)
  • Besatzung: 60 Mann
  • Gebaute Einheiten: ~23

TschechoslowakeiBearbeiten

Ramm-MonitorBearbeiten

 
Seegefecht vor Iquique am 21. Mai 1879 mit dem peruanischen Monitor Huáscar
 
Der peruanische Monitor Huascar

Rammmonitore entstanden nach 1866 bei verschiedenen Kriegsflotten. Bei Lissa konnte die österreichisch-ungarische Flotte am 20. Juli 1866 die Seeschlacht durch eine Rammtaktik gegen italienische Kriegsschiffe für sich entscheiden. Nach dieser Schlacht kehrten viele Kriegsmarinen wieder zu dieser aus der Antike bekannten Art des Schiffskampfes zurück. Die sogenannten Rammmonitore trugen daher neben Artillerie als Hauptbewaffnung einen Rammbug. Neben den Rammmonitoren entstanden auch Rammkreuzer und Widderschiffe, die für ähnliche Kampftaktiken ausgelegt waren.

So versenkte die Virginia am 8. März 1862 im Amerikanischen Bürgerkrieg die Fregatte USS Cumberland durch einen Rammstoß unterhalb der Wasserlinie. Die Rammtaktik erwies sich auch im Seegefecht bei Iquique am 21. Mai 1879 als erfolgreich, bei dem der peruanische Monitor Huáscar die veraltete chilenische Korvette Esmeralda mit seinem Rammsporn versenkte. Da sich die Rammmonitore später nicht mehr bewährten, wurden sie ziemlich bald abgeschafft und umgebaut bzw. außer Dienst gestellt.

U-Boot-MonitorBearbeiten

Ein U-Boot-Monitor ist ein U-Boot mit für diesen Schiffstyp extrem starker Artilleriebewaffnung. Sie wurden in Großbritannien im Jahr 1916 entwickelt und sollten sich Küstenzielen unter Wasser nähern und diese dann beschießen. Ab 1917 wurden vier U-Boot-Monitore der M-Klasse gebaut, zu spät, um noch im Ersten Weltkrieg eingesetzt zu werden. Wegen des Gewichts und der Länge des eingesetzten Geschützes sowie der Rückstoßenergie kam es zu erheblichen Stabilitätsproblemen. Der Schwenkbereich des Geschützes war minimal, gezielt wurde de facto mit dem ganzen Boot. Zielzuweisungen sollten durch Flugzeuge oder andere Kriegsschiffe gegeben werden, da die U-Boot-Monitore selbst keine Zielvorrichtung hatten. Der Munitions- und Brennstoffvorrat war wegen der räumlichen Enge sehr begrenzt. Das Geschütz konnte nur in Überwasserlage geladen werden. Das Abfeuern des Geschützes war auch in halbgetauchtem Zustand möglich, solange die Rohrmündung über Wasser lag. Bei den Besatzungen waren die U-Boot-Monitore wegen ihrer Probleme nicht beliebt. Die technisch ausgereiftere Entwicklung einer extrem starken Artilleriebewaffnung realisierte schließlich die französische Marine mit dem Unterseekreuzer Surcouf, dem nach Fertigstellung 1934 zeitweilig größten U-Boot der Welt.

Die BooteBearbeiten

  • M 1 – in Dienst 1918; am 11. November 1925 nach einer Kollision mit dem schwedischen Frachtdampfschiff Vidar mit der gesamten Besatzung im Seegebiet vor Plymouth verloren
  • M 2 – in Dienst 1919; Umbau zum flugzeugtragenden U-Boot im Jahr 1927; Ende Januar 1932 vermutlich wegen undichten Flugzeughangars gesunken
  • M 3 – in Dienst 1920; im Jahr 1930 zum U-Boot-Minenleger umgebaut, später verschrottet
  • M 4 – nicht zu Ende gebaut und abgebrochen

Taktisch-technische DatenBearbeiten

  • Länge: ca. 100 m
  • Antrieb: 2 Zwölfzylinder-Dieselmotoren mit 2400 PS (1765 kW) und 2 Elektromotore mit 1600 PS (1180 kW)
  • Geschwindigkeit:
    • über Wasser 15,5 Knoten (ca. 29 km/h)
    • unter Wasser 9,5 Knoten (ca. 17,5 km/h)
  • Bewaffnung:
  • Besatzung: 70 Mann

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Broń Wojska Polskiego 1939–1945. Lotnictwo Marynarka wojenna. Alma-Press, Warschau 2006, ISBN 83-7020-334-5.
  2. Jerzy Pertek: Marynarze generała Kleeberga. KiW, Warschau 1986, ISBN 83-05-11340-X.

LiteraturBearbeiten

  • Jürgen W. Schmidt: Die Zerstörung eines türkischen Monitors auf der Donau im Russisch-Türkischen Krieg 1877/78. In: Deutsches Schiffahrtsarchiv. Bd. 28, 2005, ISSN 0343-3668, S. 471–478.

WeblinksBearbeiten