Mimsy Farmer

US-amerikanische Schauspielerin

Mimsy Farmer (* 28. Februar 1945 in Chicago, Illinois) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Farmer, 1975

LebenBearbeiten

Farmer debütierte als Teenager an der Seite von Henry Fonda in der Komödie Sommer der Erwartung (1962). Im Jahr 1963 wurde sie als „Herausragende neue weibliche Persönlichkeit“ („Top New Female Personality“) für den Laurel Award nominiert. Sie nahm Schauspielunterricht und verbrachte ein Jahr in Kanada, wo sie in einem Krankenhaus arbeitete. Anschließend zog sie nach Los Angeles.

Im Filmdrama More – mehr – immer mehr (1969), dem ersten Film mit der Musik von Pink Floyd, übernahm sie eine der Hauptrollen und schrieb das Drehbuch mit. Im Filmdrama Die Straße nach Salina (1970) spielte sie die Tochter von Rita Hayworth, die mit ihrem Bruder eine Affäre hat. Im Krimi Endstation Schafott (1973) trat sie in einer der größeren Rollen neben Jean Gabin und Alain Delon auf. Am Anfang der 1970er Jahre zog sie nach Italien. Im Jahr 1979 war sie in der Mini-Fernsehserie Martin Eden zu sehen. Im Film Keiner haut wie Don Camillo (1983) spielte sie neben Terence Hill.

Farmer war in den Jahren 1970 bis 1986 mit dem italienischen Drehbuchautor Vincenzo Cerami verheiratet und hat eine Tochter. Sie lebt seit ihrer Scheidung in Frankreich.

LiteraturBearbeiten

2019 erscheint Ludovic Mabreuils "La Cinematique des muses", in dem der Autor auf 215 Seiten zwanzig Filmmusen porträtiert, darunter Geneviève Bujold, Mimsy Farmer, Claude Jade, Elsa Martinelli, Ottavia Piccolo, Marie-France Pisier, Edith Scob, Maria Schneider, Joanna Shimkus und Catherine Spaak. [1]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

David di DonatelloBearbeiten

  • 1971: Für ihre darstellerische Leistung in Die Straße nach Salina

WeblinksBearbeiten

Commons: Mimsy Farmer – Sammlung von Bildern