Michail Semjonowitsch Swetin

sowjetischer bzw. russischer Schauspieler

Michail Semjonowitsch Swetin (russisch Михаил Семёнович Светин, ukrainisch Михайло Семенович Свєтін Mychajlo Semenowytsch Swjetin, Geburtsname Михаил Соломонович Гольцман Michail Solomonowitsch Golzman; * 11. Dezember 1930 in Kiew, Ukrainische SSR; † 30. August 2015 in Gattschina, Russische Föderation) war ein sowjetischer Film- und Theaterschauspieler.

Foto von Michail Semjonowitsch Swetin
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LebenBearbeiten

Michail Swetin kam im Oktober-Krankenhaus nahe dem Bessarabska-Platz in Kiew zur Welt. Sein Vater war ein Arbeiter aus Kryschopil in der Oblast Winnyzja und seine Mutter war weißrussischer Herkunft.[1]

Swetin absolvierte 1955 die Oboenklasse der Kiewer Musikhochschule. Nach seinem Wehrdienst wollte er am Staatlichen Institut für Theaterkunst studieren, wurde jedoch nicht aufgenommen und spielte stattdessen am Arkadi-Raikin-Theater. Von 1956 an spielte er an den Theatern der Städte Kamyschin, Kemerowo, Petropawl, Irkutsk, Pensa und Petrosawodsk, sowie kurzzeitig am Kiewer Operettentheater. 1970 wechselte er ans Malyj-Dramentheater nach Leningrad und ab 1980 ans Akimow-Komödientheater in Leningrad, wo er bis zu seinem Tod tätig war. Er starb 84-jährig in Gattschina und wurde in Sankt Petersburg bestattet.[2]

Michail Swetin spielte, hauptsächlich in komödiantischen Rollen, in 120 Filmen mit.[3]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

  • 1974: Agonia (Агония)
  • 1975: Afonja (Афоня)
  • 1977: Stepans Vermächtnis (Степанова памятка)
  • 1987: Der Mann vom Kapuziner-Boulevard (Человек с бульвара Капуцинов)
  • 1989: Don Cézar de Bazan (Дон Сезар де Базан)
  • 1989: Cyrano de Bergerac (Сирано де Бержерак)

EhrungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Auf den Spuren von Michail Swetin in Kiew auf kp.ua; abgerufen am 10. Februar 2019 (russisch)
  2. Die Gräber von Prominenten - Michail Swetin auf m-necropol.ru; abgerufen am 10. Februar 2019 (russisch)
  3. a b c d e Michail Semjonowitsch Swetin auf kino-teatr.ru; abgerufen am 10. Februar 2019 (russisch)