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Michael Odenwald

deutscher Jurist; beamteter Staatssekretär (seit 2012)

Michael Odenwald (* 6. März 1958 in Karlsruhe) ist ein deutscher Jurist, ehemaliger beamteter Staatssekretär und Aufsichtsratsvorsitzender der Deutsche Bahn.

LebenBearbeiten

Odenwald studierte zunächst zwischen 1979 und 1983 Theologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wechselte jedoch im Jahre 1983 zur Rechtswissenschaft. Sein Studium schloss er 1988 in Heidelberg mit dem Ersten Staatsexamen ab. Anschließend war Odenwald von 1989 bis 1992 im juristischen Vorbereitungsdienst am Landgericht Heidelberg. In seinem Referendariat absolvierte Michael Odenwald ein Ergänzungsstudium an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer.

Zwischen Februar 1992 und November 2002 war er Referent im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen. Danach war Odenwald als Referent in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion tätig. Im November 2009 kehrte er in das Bundesministerium zurück und wurde am 1. März 2010 Leiter der Zentralabteilung.

Am 22. Oktober 2012 wurde Odenwald zum beamteten Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ernannt. Ab dem 17. Dezember 2013 übte er diese Aufgabe im umstrukturierten Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur aus. Mit dem Regierungswechsel 2017/2018 schied er aus dieser Funktion auf. Er wurde in dieser Funktion in den Aufsichtsrat der Deutschen Bahn und die Fraport AG entsandt. Bis 21. April 2016 war er ferner Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Flugsicherungs GmbH. Ab dem 25. September 2015 leitete er die Untersuchungskommission des Bundesverkehrsministeriums zum VW-Abgasskandal.

Am 17. April 2018 wurde er einstimmig, als Nachfolger von Utz-Hellmuth Felcht, zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Deutschen Bahn gewählt. Seine Amtszeit läuft bis März 2020. Er ist bereits seit Oktober 2012 Mitglied des Gremiums.[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Michael Odenwald neuer Aufsichtsratsvorsitzender. In: deutschebahn.com. Deutsche Bahn, 17. April 2018, abgerufen am 26. April 2018.