Metro de Santiago

U-Bahn-Netz in Santiago de Chile
Metro de Santiago Logo.svg

Das U-Bahn-Netz in der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile (spanisch Metro de Santiago de Chile) ist das größte U-Bahn-Netz Südamerikas und drittälteste nach Buenos Aires und São Paulo und erschließt große Teile der Hauptstadtregion. Es besitzt gegenwärtig 136 U-Bahn-Stationen auf etwa 140 Kilometer Streckennetz. Für den Einsatz auf den sechs Linien stehen 225 Züge bereit. Sie wurden geliefert von Alstom, Concarril und CAF. (Stand Herbst 2018)

Symbol der Metro de Santiago
Aktuelles Streckennetz, einschließlich der in Bau befindlichen Linie 3 und der Regionalbahn Metrotren Nos
Das Verwaltungsgebäude der Metro S.A. an der Kreuzung Alameda / Lord Cochrane
Der U-Bahnhof Universidad de Chile (1)
Der U-Bahnhof Santa Ana (2) ist Kreuzungsbahnhof mit der Linie 5
Die U-Bahn-Station Ñuble (6) ist Kreuzungsbahnhof mit der Linie 5
Linie 2 im Mittelstreifen der »Autopista Central« zwischen Calle Agustinas und Bahnhof Los Héroes, das zusätzliche Gleis rechts ist eine Verbindung mit und zwischen den Linien 1 unter der Avenida Alameda und der Linie 5 unter der Calle Catedral

Betreiber ist die Empresa de Transporte de Pasajeros Metro S.A., meistens als Metro S.A. bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Aktiengesellschaft, deren Kapital sich aber vollständig in staatlicher Hand befindet.

Die Metro dient nicht nur als Transportsystem, sondern gilt auch als kulturelle Sehenswürdigkeit. Die U-Bahn-Station Universidad de Chile besitzt ein großflächiges Wandgemälde von Mario Toral, das die Geschichte des Landes darstellt. Andere Kunstwerke befinden sich in den U-Bahnhöfen Baquedano, Bellas Artes, Santa Lucía (portugiesische azulejos, ein Geschenk der Metro Lissabon), República sowie in vielen anderen Stationen. Seit kurzem wurde auch in der Station La Moneda das Licht gedimmt und wird nur durch die neuen beleuchteten Wandgemälde erleuchtet.

BetriebszeitenBearbeiten

Die Metro de Santiago verkehrt montags bis samstags von 6 bis 23 Uhr und sonntags von 8 bis 23 Uhr.

FahrkartenBearbeiten

Eine Fahrt kostet während der Hauptverkehrszeit (hora alta) mit der Einzelkarte (Boleto Unitario) 740 CLP und in der übrigen Zeit 660 (hora valle) bzw. frühmorgens und spätabends (hora baja, Tarif Rebajado) 610 CLP (Stand März 2016). Seit dem 10. Februar 2007 gibt es ein neues Mehrfahrkarten-System, was sowohl in den Bussen als auch in der Metro gilt (Transantiago). Bezahlt wird nun mit der tarjeta BIP. Diese wird an das Lesegerät der Bahnsteigsperre gehalten und der Fahrpreis automatisch abgebucht. Einzelfahrscheine werden gleich eingezogen. Der aktuelle Tarif wird durch ein beleuchtetes Schild angezeigt.

Tageskarten o. ä. gibt es nicht, allerdings ist es im Bereich von Transantiago möglich, die Transportmittel innerhalb von 120 Minuten bis zu zwei Mal zu wechseln. Lediglich für Schüler und Studenten chilenischer Einrichtungen gilt ein ermäßigter Tarif von 210 CLP, den Senioren mit einigen Einschränkungen auch nutzen können.

Mit Stand Oktober 2019 beträgt der Fahrpreis 800 CLP. Nachdem der Fahrpreis auf 830 CLP erhöht worden ist, kam es zu Protesten in Chile und die Fahrpreiserhöhung wurde von Chiles Präsident Sebastián Piñera noch im Oktober 2019 wieder zurückgenommen.[1] Der Betrieb musste flächendeckend eingestellt werden.

Entwicklung des StreckennetzesBearbeiten

Die Metro de Santiago wurde 1968 während der Regierungszeit von Eduardo Frei Montalva konzipiert und am 15. September 1975 von Diktator Augusto Pinochet eröffnet. Sie wurde durch ein französisch-chilenisches Konsortium BCEOM SOFRETU CADE gebaut, das zuvor eine internationale Ausschreibung gewonnen hatte.

Zunächst wurde das von der Pariser Metro bekannte System mit zusätzlichen luftbereiften Rädern auf Betonlaufbahnen außerhalb der regelspurigen Fahrschienen mit Führung und Stromzuführung über beidseitige, von der Seite bestrichene Stromschienen angewendet.

Die technische Einheit des Streckennetzes ging aber bald verloren, die Linien 4 und 4A wurden als klassische Zweischienenbahnen ohne zusätzliche Luftbereifung und einseitig angeordneten, von oben bestrichenen Stromschienen gebaut. Die Linie 6 erhielt außerdem Oberleitungen und Wagen mit Dachstromabnehmern. Nicht alle Strecken verlaufen im Tunnel, auf den Linien 2, 4, 4A und 5 gibt es ebenerdige und Hochbahnabschnitte.

Linie 1Bearbeiten

 
Linie 1

Der erste Teilabschnitt der Linie 1, wurde 1975 als erste U-Bahn-Strecke Santiagos eröffnet und führt von San Pablo unter der repräsentativen Hauptstraße Santiagos, der Avenida Libertador General Bernardo O’Higgins bis La Moneda. Im Jahr 1977 wurde diese Linie bis zur Station Salvador, 1980 bis Escuela Militar und 2010 bis Los Dominicos verlängert.

Linie 2Bearbeiten

 
Linie 2 mit roten und grünen Stationen

Die Linie 2 wurde im März 1978 als zweite U-Bahn-Linie auf dem Streckenabschnitt zwischen Los Héroes und Franklin eröffnet. Im Dezember des gleichen Jahres wurde diese Linie bis zur Station Lo Ovalle in 1987 bis Puente Cal y Canto und im September 2004 bis Cerro Blanco verlängert. Am 22. Dezember 2004 wurde die südliche Verlängerung bis zur Station La Cisterna eröffnet. Mit dieser Strecke wurde die erste Ausbauphase der Metro während der Regierungszeit von Ricardo Lagos Escobar abgeschlossen. Seit Dezember 2006 führt die Linie 2 im Norden bis Vespucio Norte.

Linie 3Bearbeiten

 
Linie 3

Die Linie 3 ging als zweite vollautomatische und fahrerlose Linie Santiagos am 22. Januar 2019 in Betrieb. Sie verbindet Los Libertadores im Norden der Stadt mit La Reina im Osten durch die Bezirke Conchalí, Independencia, Santiago Centro und Ñuñoa. Damit entstanden Umsteigemöglichkeiten zur Linie 1 in Universidad de Chile, zur Linie 2 in Cal y Canto, zur Linie 5 in Plaza de Armas und Irarrázaval, zur Linie 6 in Ñuñoa und zur Linie 4 in Plaza Egaña. Die Strecke erhielt in Los Libertadores eine eigene Betriebswerkstatt, der östliche Endpunkt ist Fernando Castillo Velasco.

Auf der 21,7 km langen Strecke liegen 18 Stationen. Eine Fahrt dauert 30 Minuten, Die Planer erwarten ca. 245 000 Nutzer pro Tag.

Auf dieser Linie werden 22 fünfteilige Züge eingesetzt, die von CAF geliefert wurden. Die 120 Meter langen Züge haben eine Kapazität von 1285 Fahrgästen und sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h ausgelegt.

2022 soll eine Streckenverlängerung mit drei Stationen von Los Libertadores bis zum Bahnhof Plaza de Quilicura im Nordwesten in Betrieb genommen werden. Wenn 2026 die Linien 7, 8 und 9 in Betrieb gehen, werden in den Bahnhöfen Puente Cal y Canto, Matta und Chile España weitere Umsteigemöglichkeiten entstehen.

Linie 4Bearbeiten

 
Linie 4 mit roten und grünen Stationen

Die Linie 4 wurde als klassische Zweischienenbahn mit von oben bestrichenen Stromschienen 2005 eröffnet. Die Betriebswerkstatt, die auch die Wagen der Linie 4A betreut, liegt zwischen den Bahnhöfen Quillín und Las Torres.

Linie 4ABearbeiten

 
Linie 4A

Die Linie 4A zweigt am Bahnhof Vicuña Mackenna von der Linie 4 ab und verläuft überwiegend oberirdisch auf dem Mittelstreifen des südlichen Autobahnrings. Sie ist die kürzeste Linie, das System mit Stahlradsätzen und von oben bestrichenen Stromschienen entspricht der Linie 4. Die Linie berührt das Stadtzentrum nicht, sondern führt vom Geschäftszentrum La Cisterna im Süden der Stadt tangential in den Vorort Puente Alto.

Linie 5Bearbeiten

 
Linie 5: Ein Bahnsteig der Station San Joaquin
 
Linie 5 mit roten und grünen Stationen

Die Linie 5 konnte im April 1997 als dritte U-Bahn-Linie in Betrieb genommen werden. Ihr erster Streckenabschnitt führte von der Station Baquedano bis Bellavista de La Florida. Im März 2000 wurde sie bis Santa Ana, im März 2004 bis Quinta Normal, 2010 bis Pudahuel und 2011 bis Plaza de Maipú verlängert. Diese Endstation befindet sich unter der Plaza de Armas de Maipú in Maipú.

An der 30 km langen Strecke gibt es 30 Stationen, welche sich in den Gemeinden Maipú, Pudahuel, Lo Prado, Quinta Normal, Santiago de Chile, Providencia, Ñuñoa, Macul, San Joaquín und Florida befinden.

Linie 6Bearbeiten

 
Auch der Bahnsteig der Station Los Leones ist mit Bahnsteigtüren gesichert
 
Linie 6

Die Linie 6 wurde im November 2017 als erste vollautomatische, fahrerlose U-Bahn-Linie in Betrieb genommen. Neben Umsteigemöglichkeiten zu den Linien 1, 2, 3 und 5 gibt es am Haltepunkt Lo Valledor einen Übergang zur Regionalbahnlinie Metrotren Nos. Die 15,3 km lange Strecke hat zehn Stationen. Die Strecke ist wie die der Linie 4 und 4A eine regelspurige Zweischienenbahn, die Stromversorgung erfolgt jedoch über eine Oberleitung in Form von Deckenstromschienen. Die Betriebswerkstatt der Linie 6 liegt westlich des Endpunktes Cerillos.

Das spanische Unternehmen CAF lieferte für diese Linie 15 durchgehend begehbare Fünfwagenzüge der Reihe AS 2014 mit einem Fassungsvermögen von 1285 Fahrgästen.[2]

Chronologie: Inbetriebnahme der einzelnen StreckenabschnitteBearbeiten

Linie Länge Stationen Eröffnung Typ
   San Pablo – La Moneda  8,2 km 12  Sep 1975  Tunnel
   La Moneda – Salvador  3,2 km 5  Mar 1977  Tunnel
   Los Héroes – Franklin  4,9 km 4 Mar 1978 ebenerdig
   Franklin – Lo Ovalle  4,8 km 6  Dez 1978  Tunnel
   Salvador – Escuela Militar  4,5 km 6 Aug 1980 Tunnel
   Los Héroes – Santa Ana  0,7 km 1  Jul 1986  Trog
   Santa Ana – Puente Cal y Canto  1 km 1  Sep 1987   Trog / Tunnel 
   Baquedano – Bellavista de La Florida  10,3 km 11 Apr 1997 Viadukt
   Baquedano – Santa Ana  2,8 km 2 Mar 2000 Tunnel
   Santa Ana – Quinta Normal  2 km 2 Mar 2004 Tunnel
   Puente Cal y Canto – Cerro Blanco  1,6 km 2  Sep 2004  Tunnel
   Lo Ovalle – La Cisterna  2,1 km 2  Dez 2004  Tunnel
   Bellavista de La Florida – Vicente Valdés  1,6 km 1  Okt 2005  Tunnel
   Vicente Valdés – Plaza de Puente Alto  10,9 km 9  Okt 2005  Viadukt
   Tobalaba – Grecia  7,7 km 8  Dez 2005  Tunnel
   Cerro Blanco – Einstein  1,9 km 2  Dez 2005  Tunnel
   Grecia – Vicente Valdés  6,1 km 5  Mar 2006  ebenerdig
   Vicuña Mackenna – La Cisterna  7,7 km 6 Jul 2006 ebenerdig
   Einstein – Vespucio Norte  2,4 km 3  Dez 2006  Tunnel
   San José de La Estrella  0 km 1  Nov 2009  ebenerdig
   Escuela Militar – Los Domínicos   4 km  5  Jan 2010  Tunnel
   Quinta Normal – Pudahuel  6,8 km 5  Jan 2010  Tunnel
   Pudahuel – Plaza de Maipú   8,0 km  7  Feb 2011   Tunnel / aufgeständert 
   Cerrillos – Los Leones  15,3 km 10  Nov 2017  Tunnel
   Los Libertadores – Fernando Castillo Velasco  21,7 km 18  Jan 2019  Tunnel
   La Cisterna – Hospital El Pino  5 km 4 2023 Tunnel
   EFE Quilicura – Plaza de Quilicura   3,8 km   3   2023  Tunnel
   Isidora Goyenechea  1,4 km 1 2027 Tunnel
   Brasil – Estoril  24,8 km  19 2027 Tunnel
   Plaza de Puente Alto - Bajos de Mena  4,2 km  3 2028 Tunnel
   Los Leones - Puente Alto  20 km  14 2030 Tunnel
   Santa Lucía - La Pintana  17 km  12 2030 Tunnel

TransantiagoBearbeiten

 
Metrolinien vor den Lokalzonen des Transantiago mit den Verknüpfungen zwischen Metro- und Buslinien

Im Februar 2007 wurde ein kombiniertes öffentliches Verkehrssystem bestehend aus Metro und Bussen namens Transantiago in Betrieb genommen. Hauptziel war eine Verbesserung der Verkehrs- und Umweltsituation, indem die vielen kleinen Busse, die auch stark für die Smogbelastung verantwortlich waren, aus dem Verkehr gezogen wurden und durch größere Busse in einem abgestimmten Liniennetz ersetzt wurden. Dabei wurde die Metro als Grundliniennetz betrachtet, zu der Zubringerbuslinien eingerichtet wurden. Außerdem wurde ein einheitlicher Zonentarif eingeführt, um die Benutzung mehrerer Verkehrsmittel zu erleichtern.

Das System startete mit Schwierigkeiten, da zu Beginn zu wenige Busse im Einsatz waren und die Metro chronisch überfüllt war. Die erste Zeit war chaotisch, es kam zu Protesten, das Ansehen der Regierung unter Präsidentin Bachelet sank spürbar und ausschließlich aufgrund des neuen Verkehrssystems. Die Zahl der Metro-Fahrgäste stieg schlagartig von 1,3 auf 2,2 Millionen pro Tag, was eine Stehplatzdichte von 6 Personen/m² zur Folge hatte. In Deutschland gelten im Normalfall 4 Personen/m² als höchster Wert.

Betriebliche BesonderheitenBearbeiten

Aufgrund der hohen Belastung der Strecken und der mit zwei Minuten bereits ausgereizten Zugfolgezeit wurde im November 2008 in der Hauptverkehrszeit ein Express-System eingeführt, in dem die Züge alternierend halten. Sie fahren dabei an ungefähr jeder zweiten Station durch. Die mit rot gekennzeichneten Züge halten an den rot gekennzeichneten Stationen, die grünen Züge halten dementsprechend an den grünen Stationen. An Umsteigestationen halten beide Zugarten. Durch diese Maßnahme können mehr Züge eingesetzt werden. Das Express-System wird derzeit auf den Linien 2, 4 und 5 angewendet.

 
Linie 2 mit roten und grünen Stationen
 
Linie 4 mit roten und grünen Stationen
 
Linie 5 mit roten und grünen Stationen

Ausbau und PlanungenBearbeiten

 
Langfristig geplantes Streckennetz der Metro de Santiago und der Regionalbahn Metrotren Nos

Linie 7Bearbeiten

 
Die geplante Linie 7

Der Bau dieser Linie wurde 2017 angekündigt. Sie wird in einem großen Bereich parallel zur Linie 1 verlaufen. Man erwartet, dass es dadurch zu einer Entlastung der Linie 1 kommt. Es entstehen Umsteigemöglichkeiten zu den Linien 1, 2, 3, 5 und 6. Die Inbetriebnahme ist für 2026 vorgesehen.

Linie 8Bearbeiten

 
Die geplante Linie 8

Die neue Linie 8 wird Providencia mit dem östlichen Abschnitt des Bezirks Puente Alto verbinden und kommt den Gemeinden Ñuñoa, Macul und La Florida zugute, die durch die Avenida Los Leones, José Pedro Alessandri, La Florida und Camilo Henríquez führen. wird mit den Linien 1, 3, 4 und 6 verbunden. Sie soll bis zum Jahr 2026 in Betrieb gehen.

Linie 9Bearbeiten

 
Die geplante Linie 9

Die Linie 9, deren Fertigstellung ebenfalls für ca. 2026 angekündigt ist, wird die im Süden von Groß-Santiago liegende Gemeinde La Pintana mit 200 000 Einwohnern mit dem eigentlichen Kern Santiagos verbinden. Die 17 km lange Strecke wird 12 Haltestellen erhalten und sechs Gemeinden miteinander verbinden. Es entstehen Umsteigemöglichkeiten zu den Linien 1, 3, 4A und 6.[3]

Zusätzliche Bahnhöfe auf bereits bestehenden StreckenBearbeiten

Auf bereits bestehenden U-Bahn-Strecken sollen einige neue Bahnhöfe entstehen:

  • Libertad auf der Linie 5 zwischen den Stationen Quinta Normal und Cumming
  • Echeverría auf der Linie 4A zwischen den Stationen La Cisterna und San Ramón.

WeblinksBearbeiten

Commons: Metro de Santiago – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Präsident Piñera lenkt ein - Proteste zeigen Wirkung – Chiles U-Bahn-Preise steigen nicht. In: srf.ch. 20. Oktober 2019, abgerufen am 20. Oktober 2019.
  2. First driverless metro line in Santiago inaugurated. In: metro-report.com. 3. November 2017, abgerufen am 16. Oktober 2018 (englisch).
  3. [1]twitter.com (spanisch), abgerufen am 21. Oktober 2018