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Maverick Quek

singapurischer Schauspieler und Balletttänzer

LebenBearbeiten

Maverick Quek erlernte den Schauspielerberuf an der Music & Drama Company in Singapur, in München absolvierte er zudem eine Ausbildung in klassischem Ballett. Theatergastspiele führten ihn an das Theater Dortmund, die Städtischen Bühnen Augsburg, an das Münchner Volkstheater, das Nationaltheater Mannheim, an das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg und die Berliner Schaubühne. Dort war Quek in Bertolt Brechts Im Dickicht der Städte unter der Regie von Grzegorz Jarzyna zu sehen.[1] Am Hamburger Schauspielhaus spielte er an der Seite von Fritz Schediwy in M. Butterfly von David Henry Hwang[2], am Theater Heidelberg besetzte Johann Kresnik Quek 1988 als Banquo in seiner choreographischen Inszenierung von MacBeth von William Shakespeare.[3] Das deutsch-chinesische Musikprojekt Bach und der chinesische Drache führte Quek nach der Uraufführung auf Schloss Oelber im Jahr 2008 zur Expo nach Shanghai.[4]

Sein Kameradebüt gab Maverick Quek 1995 in der Tatort-Episode Frau Bu lacht. Seitdem spielte er in zahlreichen Produktionen, gastweise sah man ihn in Balko, SOKO Wismar, Die Anrheiner, Der Kriminalist oder Forsthaus Falkenau. Größere Popularität verschaffte Quek ab 2001 die Serie Berlin, Berlin, in der er in 84 Folgen die Rolle des Tuhan darstellte. Seit 2009 ist er in der Serie Die Fallers zu sehen.

Quek wirkte darüber hinaus in einigen Hörspielen mit und hat in der Hörspielserie Geisterjäger John Sinclair eine Gastrolle in Folge 93 (Der Pesthügel von Shanghai).[5] Er lebt in Berlin.[6]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

HörspieleBearbeiten

  • 2003: The girl from Ipanema in Dub – Autorin und Regie: Susanne Amatosero
  • 2006: Letzte Fahrt – Autor: Mike Walker – Regie: Annette Kurth
  • 2012: Double Happiness (1. Teil: Chinatown, Kopenhagen) – Autor und Regie: Daniel Wedel
  • 2012: Double Happiness (2. Teil: Die Triaden in Kopenhagen) – Autor und Regie: Daniel Wedel

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kurzporträt bei kulturportal.de, abgerufen am 29. November 2015
  2. Urs Jenny: Umarmung im Dunkeln, Der Spiegel, Nr. 5/1990 vom 29. Januar 1990, abgerufen am 29. November 2015
  3. Rolf Michealis: Die Kieler Affäre – in mörderischen Tänzen, Die Zeit vom 19. Februar 1988, abgerufen am 29. November 2015
  4. Website der Produzentin Danya Segal (Memento des Originals vom 18. Dezember 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.danyasegal.com, abgerufen am 29. November 2015
  5. Info zur Folge 93 bei buchwurm.org, abgerufen am 29. November 2015
  6. Profil bei schauspielervideos.de (Memento des Originals vom 18. Dezember 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schauspielervideos.de, abgerufen am 29. November 2015