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Matthias Buck

deutscher Bühnenautor, Dramaturg, Kunstkritiker und Kurator

LebenBearbeiten

Buck verbrachte seine Kindheit im oberschwäbischen Mengen. Nach dem Abitur am Kolleg St. Blasien kehrte in seine Geburtsstadt zurück. Ab 1983 studierte er an der Ludwig-Maximilian-Universität in München Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik und war nebenher Mitarbeiter am Kunstraum München, einem Verein für zeitgenössische Kunst. 1987 wirkte er an der Vorbereitung der Ausstellung „Beuys zu Ehren“ an der Städtischen  Galerie im Lenbachhaus in München mit und übernahm anschließend, zusammen mit dem Galeristen Christian Nagel, die kuratorische Leitung der Galerie Christoph Dürr in der Villa Stuck in München. Das Duo zeigte unter anderem Ausstellungen von Martin Kippenberger, Günther Förg, Joseph Kosuth, Jeff Koons und Dan Graham.

Anschließend nahm er sein Studium an der Philipps-Universität in Marburg wieder auf. An der Universität des Saarlandes in Saarbrücken wurde er 1997 über das Gesamtwerk von Max Beckmann promoviert.[1] Während dieser Zeit entstanden erste Theaterstücke, Bühnenbilder und Inszenierungen, eine Tätigkeit am Thalia Theater in Halle (Saale) als Dramaturg und Künstlerischer Leiter schloss sich an. 2002 wurde Buck wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg[2].

WerkeBearbeiten

Kunst und KunstgeschichteBearbeiten

  • (Hrsg.): Der Reine Alltag, München 1987
  • (Hrsg.): Günther Förg, Werkverzeichnis, München 1988
  • (Hrsg.): Thomas Locher, Das Eine – Das Selbe – Das Gleiche, München 1988
  • Der erneuerte Mythos, zu einigen Selbstbildnissen Max Beckmanns, in: Max Beckmann, Selbstbildnisse, Katalog Staatsgalerie München und Kunsthalle Hamburg, Stuttgart 1993
  • Vom mythischen Erzählen, Max Beckmanns Triptychon Die Versuchung, in: Festschrift für Lorenz Dittmann, St. Ingbert 1993
  • Max Beckmann und die gotischen Neger in der Hölle der Abstraktion, in: Max Beckmann, Kat. Städtische Galerie Albstadt, Albstadt 1994
  • Max Beckmann – Weltenbilder (Promotionsschrift), Höxter 1999

TheaterBearbeiten

  • Frederick, Dramatisierung nach Leo Leonnis gleichnamigem Bilderbuch, UA am Jungen Theater Überzwerg, Saarbrücken, 1994
  • Veranda, Theaterstück, UA am Jungen Theater Überzwerg, Saarbrücken, 1995
  • Odysseus, Theaterstück, Kiepenheuer Bühnenvertrieb, Berlin, 1997
  • Don Quichotte unter Bärtigen, Beitrag zu einem Autorenprojekt, UA am Thalia Theater Halle, Halle, 1999
  • Till Eulenspiegel, Dramatisierung nach dem Volksbuch von Hermann Bote, UA am Thalia Theater Halle, Halle, 2001

Regie und BühnenbildBearbeiten

  • Frederick, Uraufführung am Jungen Theater Überzwerg, Saarbrücken, 1993
  • Veranda, Uraufführung am Jungen Theater Überzwerg, Saarbrücken, 1994
  • Algot Storm, Thalia Theater, Halle, 1996
  • PoetrYCafE, Veranstaltungsreihe zu den Themen: Brecht, Nietzsche, Fußball, Thalia Theater Halle, 1997–1998

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Matthias Buck: Max Beckmann, Weltenbilder, Silke Rakel, Höxter, 1999, ISBN 978-3000051227
  2. Biografie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg