Mathias Schreiber

deutscher Journalist und Publizist

Mathias Schreiber (* 19. Februar 1943 in Berlin; † 8. Dezember 2019 in Bad Bevensen[1]) war ein deutscher Journalist und Publizist. Er war sieben Jahre lang Feuilleton-Chef beim Kölner Stadt-Anzeiger, neun Jahre Feuilleton-Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie vierzehn Jahre, von 1991 bis 2005, einer von zwei Leitern des Ressorts Kultur beim Magazin Der Spiegel. Schwerpunkt seiner literarischen Tätigkeit war die Kultur- und Ideengeschichte; darüber hinaus schrieb er über Lyrik und Architektur und war selbst Lyriker. Er war Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Mathias Schreiber war ein Sohn des Malers Otto Andreas Schreiber.

VeröffentlichungenBearbeiten

  • Ein Steinbock steht im Zimmer. Gedichte. Luchterhand 1967.
  • Die unvorstellbare Kunst. Die Stärke des Schwachen als poetisches Prinzip, V. Klostermann 1970.
  • Kunst zwischen Askese und Exhibitionismus. DuMont Dokumente 1974.
  • Gänseblume auf der Nord-Süd-Fahrt. Gedichte, artemedia 1982.
  • Deutsche Architektur nach 1945 (Hrsg. u. Autor), DVA 1986.
  • Geschichte der deutschen Literatur (mit Gerhard Fricke). 20. Aufl. F. Schöningh 1988.
  • Marcel Reich-Ranicki (Biografie, mit Volker Hage). Kiepenheuer & Witsch 1995; NA 2018.
  • Was von uns bleibt. Über die Unsterblichkeit der Seele. DVA 2008.
  • Das Gold in der Seele. Die Lehren vom Glück. DVA 2009.
  • Die Zehn Gebote. Eine Ethik für heute. DVA 2010.
  • Würde – Was wir verlieren, wenn sie verloren geht. DVA 2013. ISBN 978-3-421-04600-0
  • Verräter – Helden der Finsternis von Judas bis Snowden. Zu Klampen 2017.
  • Maler und Sohn. Eine Künstlerfamilie zwischen Ost und West. Verlag der Kunst Dresden 2020.

QuellenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Patrick Bahners: Zum Tod von Mathias Schreiber: Gespür als Talent. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 17. Dezember 2019]).