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Martin Puntigam

österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Autor

LebenBearbeiten

Martin Puntigam wurde in Graz geboren und verbrachte dort seine Jugend. Er studierte zunächst ab 1987 Medizin an der Universität Graz, wandte sich aber dann ab dem Jahr 1989 dem Kabarett zu. Mittlerweile lebt Martin Puntigam mit Ehefrau und zwei Kindern in Wien.[1] Sein Bruder, der Schauspieler Stefan Puntigam, hat bei seinem Soloprogramm „Luziprack“ Regie geführt.[2][3]

WerdegangBearbeiten

Seit 1989 präsentierte er bislang zwölf Soloprogramme. Bereits das erste, Durch und durch (1989), wurde mit dem Grazer Kleinkunstvogel prämiert. Für das Duo-Programm Erlösung erhielt er 2015 gemeinsam mit Matthias Egersdörfer den Österreichischen Kabarettpreis.

Martin Puntigam ist Autor der Theaterstücke Tod im Hallenturnschuhlager (1993) und Teufelsgschichten und Zaubersachen (2008). Er ist einer der Autoren der Fernsehsendung Sendung ohne Namen im ORF (30 Folgen in den Jahren 2002 bis 2007). Autor und Gestalter der Radiokolumne Herr Martin empfiehlt im Radiosender Ö3 des ORF (1993 bis 1995) und im Jugendradiosender FM4 des ORF: Betthupferl, FM3000, Wochenschau, Ombudsmann, Wandertag.

Er spielte in folgenden Theaterstücken mit: Zweifacher Wankelmut von Marivaux (1992), When the saints go cycling in von Flann O’Brien (1995), Österreichs größte Entertainer von Thomas Gratzer, Jochen Herdieckerhoff, Regie: Helmut Schödel im Rabenhof Theater (2002).

Puntigam war Hauptdarsteller im Kinofilm Gelbe Kirschen (2001) unter der Regie von Leopold Lummerstorfer. Er wirkte mit bei den Wiener Wochen des schlechten Geschmacks (1998) und bei Beschwingt am Sonnabend (2000).

 
Science Busters (2007)

Er gründete 2007 mit den Physikern Heinz Oberhummer und Werner Gruber das Wissenschaftskabarett Science Busters. Durch die Shows, die auch im ORF gezeigt werden, soll Naturwissenschaft verständlich und unterhaltsam näher gebracht werden. Die Science Busters präsentieren auch eine wöchentliche Radiokolumne im Jugendradiosender FM4 des ORF und veröffentlichten mehrere populärwissenschaftliche Bücher und Hörbücher. Seit dem Tod Heinz Oberhummers im November 2015 und dem Ausscheiden Werner Grubers treten die Science Busters in anderer Konstellation auf. Durch die Shows führt auch allein weiterhin Martin Puntigam.

KabarettprogrammeBearbeiten

Theater- und FilmrollenBearbeiten

WerkeBearbeiten

  • Autor von Tod im Hallenturnschuhlager, 1992, Theaterstück
  • Autor von Herr Martin empfiehlt, 1993 bis 1995, vierzehntägliche Radiokolumne im Rot-weiß-roten Radio auf Ö3
  • Mitautor der Sendung ohne Namen, 2002–2007, Fernsehsendung
  • Autor von Teufelsgschichten und Zaubersachen, 2008, Theaterstück

DiskografieBearbeiten

  • Cum Shots, 10 Jahre Puntigam im öffentlichen Raum, 1999, CD
  • Die Einbrenn des Lebens, 2003, CD
  • meet&greet, 2005, DVD

PreiseBearbeiten

 
Martin Puntigam und Matthias Egersdörfer beim Österreichischen Kabarettpreis 2015

Bücher und HörbücherBearbeiten

Hörbuch: gelesen von Harry Rowohlt und den Science Busters, Der Hörverlag, 2010.
Hörbuch: gelesen von Harry Rowohlt und den Science Busters, Der Hörverlag, 2012.
Hörbuch: gelesen von Maria Hofstätter und den Science Busters, Der Hörverlag, 2015.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Martin Puntigam – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Martin Puntigam und Klachlsuppe am 3.1.2012. In: burgenland.orf.at. 3. Januar 2012, abgerufen am 8. November 2013.
  2. Dankesrede von Martin Puntigam zur Verleihung des AZ – Stern des Jahres 2008. Abgerufen am 8. November 2013
  3. Stefan Puntigam – Vita. Abgerufen am 8. November 2013
  4. Stefan Puntigam – Vita. Abgerufen am 8. November 2013
  5. Stadtsaal – Supererde. Abgerufen am 3. August 2013
  6. Nur wenige Kabarett-Premieren im Herbst. In: Salzburger Nachrichten. 2. September 2019, abgerufen am 2. September 2019.
  7. orf.at – Österreichischer Kabarettpreis an Florian Scheuba. Artikel vom 2. September 2015, abgerufen am 2. September 2015.
  8. Wissenschaft - Land Steiermark, Anita Rupprecht: Inge Morath-Preis für Wissenschafts-Publizistik. In: www.wissenschaft.steiermark.at. (steiermark.at [abgerufen am 22. Dezember 2017]). Inge Morath-Preis für Wissenschafts-Publizistik (Memento des Originals vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wissenschaft.steiermark.at
  9. orf.at: Preisregen für steirische Kunst und Kultur. Artikel vom 28. November 2017, abgerufen am 29. November 2017.