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Marmecke

Dorf in Gemeinde Kirchhundem, Nordrhein-Westfalen

Marmecke ist ein Dorf etwa in der Mitte der Gemeinde Kirchhundem. Zum 31. Dezember 2013 hatte der Ort 384 Einwohner.[1]

Marmecke
Gemeinde Kirchhundem
Koordinaten: 51° 4′ 21″ N, 8° 8′ 29″ O
Höhe: 410 m ü. NN
Einwohner: 384 (31. Dez. 2013)
Postleitzahl: 57399
Vorwahl: 02723
Blick auf Marmecke
Blick auf Marmecke

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Der Ort liegt in einer Talmulde des Marmecke Baches. Die ortsnahe Landschaft wird von Grünland geprägt, während in den höheren Regionen Fichtenhochwald überwiegt.

NachbarorteBearbeiten

Die nächstgelegenen Orte sind Rinsecke 1 km und Oberhundem 2 km östlich, Böminghausen 1 km westlich und Würdinghausen 2 km nordwestlich.

GeschichteBearbeiten

In dem Namen Marmecke stecken die Begriffe mar bzw. march = Pferd und mecke/becke = Bach. Der Bach und später auch das Tal und der Ort wurden demnach früher Pferdebach genannt, eine plausible Ergänzung zum benachbarten Rinsecke = Rinderbach.

Die älteste urkundliche Erwähnung Marmeckes geht auf das Jahr 1427 zurück.

Eine Kapelle ist in Marmecke bereits Anfang des 17. Jahrhunderts bezeugt. In ihr wird bis zum Jahr 1859 auch Schulunterricht erteilt. Die heutige Kirche wird 1903 errichtet. Geweiht ist sie St. Antonius dem Einsiedler.

Um das Jahr 1700 wird in Marmecke eine Winterschule eingerichtet, die elf Kinder besuchen. Als Lehrer werden Handwerker oder andere des Lesens, Schreibens und Rechnens etwas bewanderte Personen verdingt. Ab 1820 gibt es einen fest angestellten Lehrer und ab 1859 sogar ein eigenes Schulhaus mit Lehrerwohnung. 1908 wird schließlich ein neues Schulhaus erbaut, in dem bis zur Auflösung der Schule im Jahr 1966 der Unterricht stattfindet.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Marmecke liegt an der Kreisstraße K22 und wird von der Buslinie R36 der Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd mehrmals täglich bedient.

BildungBearbeiten

Die Marmecker Kinder besuchen die Grundschule in Würdinghausen und später die weiterführenden Schulen in Kirchhundem und der Nachbargemeinde Lennestadt.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gemeinde Kirchhundem: Orte, abgerufen am 13. Januar 2015