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Marion Petri

deutsche Politikerin (CDU), MdL

Marion Schiefer (* 7. Oktober 1975 in Wiesbaden als Marion Petri) ist eine deutsche Juristin und Politikerin (CDU).

Von Oktober 2007 bis April 2008 war sie Mitglied des Hessischen Landtags.

Leben und BerufBearbeiten

Nach dem Abitur in ihrer Heimatstadt Wiesbaden studierte Petri in Mainz und Castellón de la Plana (Spanien) Rechtswissenschaften; zeitweise auch Politikwissenschaft und Romanistik. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen war sie von 2001 bis 2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte an der Universität Mainz (Lehrstuhl für Finanz- und Steuerrecht). Ab 2005 war sie tätig als Richterin in Frankfurt am Main am Amtsgericht, ab 2006 als Leiterin des Parlamentsreferats des Hessischen Justizministers Jürgen Banzer. Ab 2008 arbeitete sie erneut für Banzer, nunmehr als Leiterin des Ministerbüros im Hessischen Staatsministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit. Im Dezember 2008 wurde sie zur Richterin am Landgericht ernannt aber bereits nach der Regierungsneubildung im Februar 2009 an das Staatsministerium zur Leitung des Ministerbüros abgeordnet.

Seit 2012 lebt sie mit ihrer Familie im Kreis Stormarn und ist seit 2014 Richterin am Amtsgericht Hamburg-Bergedorf.

ParteiBearbeiten

Seit 1997 ist Petri Mitglied der CDU. Unter anderem war sie seit 2001 Stadtverordnete in Wiesbaden und dort seit 2003 Umweltpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion sowie seit 2006 Stellvertretende Vorsitzende der Frauen Union Wiesbaden. Nach ihrem Umzug nach Schleswig-Holstein wurde sie stellvertretende Vorsitzende der CDU im Kreis Stormarn.[1]

AbgeordneteBearbeiten

Mit dem Ausscheiden von Birgit Zeimetz-Lorz aus dem hessischen Landtag übernahm Petri am 1. Oktober 2007 deren Mandat. Bei der Hessischen Landtagswahl am 2. Februar 2003 war Petri Ersatzkandidatin für den Wahlkreis Wiesbaden II, in dem Zeimetz-Lorz das Direktmandat gewann.

Für die Landtagswahl 2008 wurde Petri von der Wiesbadener CDU als neue Kandidatin für den Wahlkreis Wiesbaden I nominiert, scheiterte jedoch am SPD-Kandidaten Ernst-Ewald Roth. Da ihr Platz auf der Landesliste der hessischen CDU nicht ausreichte, schied sie mit der Konstituierung des neuen Landtags aus dem Parlament aus.

Zur Landtagswahl 2009 verzichtete Petri auf eine erneute Kandidatur. Von 2013 bis 2015 gehörte sie dem Gemeinderat von Trittau an und war dort Bürgervorsteherin.[2] Sie legte das Mandat nieder, weil sie nach Reinbek umgezogen ist.[3]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. „Marion Schiefer“ auf www.cdu-stormarn.de, abgerufen am 3. August 2017.
  2. „Bürgervorsteherin stellt sich vor“ auf www.shz.de, abgerufen am 3. August 2017.
  3. „Trittau muss eine neue Bürgervorsteherin wählen“ auf www.abendblatt.de, abgerufen am 3. August 2017.