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Das Lizenzjagdsystem oder Patentjagdsystem besteht dort, wo der Staat das Jagdrecht besitzt und jedermann für ein bestimmtes Jagdgebiet und/oder eine bestimmte Wildart eine Jagdlizenz beziehungsweise ein Patent erwerben kann. Verbreitet ist es in den lateinischen und alpinen Schweizer Kantonen sowie in Skandinavien, den USA und Kanada. In Deutschland und in den Kantonen der nördlichen Schweiz besteht das Revierjagdsystem.

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Patentjagd in der SchweizBearbeiten

Die Patentjagd erlaubt die Jagd auf dem ganzen Gebiet des Kantons, mit Ausnahme der eidgenössischen und der kantonalen Jagdbanngebiete. Die Jäger müssen beim Kanton ein Patent erwerben und dazu die Patentgebühr entrichten. Pro Patent darf eine bestimmte Anzahl Tiere erlegt werden. Die Jagdzeit ist auf wenige Wochen im Herbst beschränkt.

Patentkantone sind Bern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Zug, Freiburg, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Graubünden, Tessin, Waadt, Wallis, Neuenburg und Jura.[1]

Siehe auch: Jagdrecht (Schweiz).

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bundesamt für Naturschutz (BAFU), Schweiz