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Liste der Baudenkmäler in Thalkirchen

Wikimedia-Liste

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler im Münchner Stadtteil Thalkirchen im Stadtbezirk 19 Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln aufgelistet. Zu diesen Baudenkmälern gibt es auch eine Bildersammlung und ein Fotoalbum mit ausgewählten Bildern. Diese Liste ist Teil der Liste der Baudenkmäler in München. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt und aktualisiert wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

EnsemblesBearbeiten

  • Abgegangenes Ensemble Ortskern Thalkirchen. Das ehemalige Dorf Thalkirchen in seiner Ausdehnung beiderseits der Fraunbergstraße hat seinen dörflichen Charakter hinsichtlich Struktur und räumlicher Situation weitgehend bewahrt und ist ein Ensemble. Die Geschichte des Dorfes Thalkirchen hängt eng zusammen mit der von Sendling, das bereits 782 als Bajuwarenniederlassung beurkundet ist. Erwähnt ist der Name Thalkirchen erst 1268. Die Siedlung aber, die sich auf einer Hangterrasse auf halber Höhe zwischen Isar und dem oberhalb liegenden Sendling entwickelte, ist wesentlich älter. Die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Maria am Fraunbergplatz beherrscht noch heute das Bild des Ortes unterhalb des Sendlinger Hanges. Das alte Dorf Thalkirchen beschränkte sich im Wesentlichen auf einige Gebäude beiderseits der Fraunbergstraße. Der relativ knappe Straßenzug, leicht gekrümmt in ostwestlicher Richtung verlaufend, weist vor allem auf der Südseite Bebauung dörflichen Zuschnitts auf. Von Westen aus gesehen führen die erd- und zweigeschossigen Traufseitbauten auf die Kirche zu, vor der es zu einer kleinen Platzbildung nach Süden kommt; hier wurde 1926/27 das neuere Pfarrhaus errichtet. Die Fraunbergstraße wird im Westen zum Hang hin durch den kubusartigen Bau der ehemaligen Schule optisch geschlossen. Die Gasthöfe im Ostteil sind Hinweis auf die zu einem Wallfahrtsort gehörenden Wirtshäuser mit großen Gärten. Die jüngeren Wohnblöcke auf der Nordseite wahren den straßenräumlichen Zusammenhang.
    Das Ensemble wurde 2011 aus der Denkmalliste gestrichen, da der Zusammenhang des ehemaligen Ortskerns um die Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Thalkirchen nicht mehr vorhanden ist und innerhalb des Ensembles in den 1950er und 1960er Jahren Neubauten errichtet wurden, die mit ihrer Dreigeschossigkeit für den Dorfkern unmaßstäblich sind.[1]

EinzelbaudenkmälerBearbeiten

ABearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Alfred-Schmidt-Straße 1a
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, dreigeschossig, freistehend, bezeichnet 1896, von Heilmann & Littmann; Ecke Münchner Straße. D-1-62-000-174  
Alfred-Schmidt-Straße 29
(Standort)
Mietshaus neubarock, dreigeschossig, am Zwerchgiebel bezeichnet 1902, von Hans Moser. D-1-62-000-175  
Alfred-Schmidt-Straße 34/36
(Standort)
Teil einer Wohnanlage 1927 von Oswald E. Bieber und Wilhelm Hollweck; siehe Pognerstraße 19/21/23/25. D-1-62-000-5449  

BBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Benediktbeuerer Straße 7
(Standort)
Villa schräggestellt, 3. Viertel 19. Jahrhundert; Pendant zu Nr. 8. D-1-62-000-698  
Benediktbeuerer Straße 8
(Standort)
Villa schräggestellt, 3. Viertel 19. Jahrhundert.; Pendant zu Nr. 7. D-1-62-000-699  
Benediktbeuerer Straße 20/22
(Standort)
Ehemaliges Betriebswerk der Isartalbahn als Teil des Bahnhofs Thalkirchen ab 1890 durch die Lokalbahn AG München errichtete Wartungs- und Deponieranlage mit Kraftzentrale; Bautengruppe in Sichtziegelbauweise im Stil der Industriearchitektur des späten 19. Jahrhunderts D-1-62-000-4220  
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Boschetsrieder Straße 4
(Standort)
Mietshaus barockisierend, dreigeschossig, 1909 von Anton Bader. D-1-62-000-925  
Boschetsrieder Straße 11
(Standort)
Mietshaus barockisierender Jugendstil-Eckbau mit reichem Stuckdekor, 1905 von Karl Fendt. D-1-62-000-926  
Boschetsrieder Straße 12
(Standort)
Villa Landhausstil, 1898 von Heilmann & Littmann. D-1-62-000-927  
Boschetsrieder Straße 14
(Standort)
Villa Neurenaissance, mit Eckerker und Türmchen, 1900 von Josef Braunschmid. D-1-62-000-928  
Boschetsrieder Straße 16
(Standort)
Mietshaus historisierend, 1911/12 von Ganzenmüller und Schmidt. D-1-62-000-929  
Boschetsrieder Straße 26
(Standort)
Mietshaus später Jugendstil, 1912 von Peter Schneider. D-1-62-000-930  
Boschetsrieder Straße 28
(Standort)
Mietshaus neubarock, mit Stuckdekor, 1912/13 von Carl Evora, Fassadentektur von Carl Zeh. D-1-62-000-931  
Boschetsrieder Straße 33
(Standort)
Feuerhaus malerischer Bau, um 1903/04, vergleiche Nr. 35. D-1-62-000-932  
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Boschetsrieder Straße 35
(Standort)
Volksschule mit Uhrturm historisierend, 1903/04 von Robert Rehlen. D-1-62-000-933  
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EBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Emil-Geis-Straße 8
(Standort)
Mietshaus später Jugendstil, mit Breiterker und geschweiftem Zwerchgiebel, 1909 von Heinrich Hermann. D-1-62-000-1522  
Emil-Geis-Straße 10
(Standort)
Mietshaus deutsche Renaissance, mit Jugendstil-Stuckdekor, 1898 von Hans Thaler. D-1-62-000-1523  
Emil-Geis-Straße 32
(Standort)
Mietshaus neubarock, mit Turmerker an der Ecke und Stuckdekor, 1901 von Josef Braunschmid. D-1-62-000-1524  
Emil-Geis-Straße 39
(Standort)
Ehemalige Kleiderfabrik Gebrüder Schmidt Übergang vom Jugendstil zur Moderne, mit halbrunder, figurenbekrönter Pfeilervorhalle, 1911/12 von Eduard Thon. D-1-62-000-1525  

FBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Fraunbergplatz 1
(Standort)
Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Maria Thalkirchen im Kern um 1400 mit romanischen Resten, 1692 umgebaut, 1907/08 von Gabriel von Seidl neubarock erweitert; mit Ausstattung; ringsum der ehemalige Friedhof mit alter Mauer und alten Schmiedeeisenkreuzen. D-1-62-000-1832  
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Fraunbergplatz 5
(Standort)
Katholisches Pfarrhaus 1926/27 von Ludwig von Weckbecker. D-1-62-000-1834  
Fraunbergplatz 6/7
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus mit Schopfwalm, wohl um 1800. D-1-62-000-1836  

GBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Großhesseloher Straße 8
(Standort)
Villa Neo-Empire, 1906 von Paul Wenz und Otto Baur. D-1-62-000-2287  

HBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Heilmannstraße 4
(Standort)
Villa Landhausstil, 1904 von Gustav Schellenberger, 1907 von Adolf Voll erweitert. D-1-62-000-2456  
Heilmannstraße 5
(Standort)
Villa barockisierender Jugendstil, 1908 von Theodor Lohmann; mit Garten, Gartenmauer und Aussichtstempel. D-1-62-000-2457  
Heilmannstraße 11c
(Standort)
Villa Linde Landhausstil, 1897 nach Plänen von Franz Kreuter für Carl Linde erbaut; zurückgesetzt in großem Park. D-1-62-000-2461  
Heilmannstraße 15/17
(Standort)
Villa Ehemaliges Kutscherwohnhaus der Villa Linde, Landhausstil, 1897 von Franz Kreuter. D-1-62-000-2460  
Heilmannstraße 19
(Standort)
Villa Landhausstil, ehemaliges Nebengebäude der Villa Linde, 1897 von Franz Kreuter. D-1-62-000-2462  
Heilmannstraße 21
(Standort)
Villa Braun italianisierend, 1899 von Franz Rank nach einem Entwurf von August Drumm, 1905 ebenfalls von Franz Rank erweitert; vasenbekrönte Torpfeiler, 1904 von Max Ostenrieder. D-1-62-000-2463  
Heilmannstraße 25
(Standort)
Villa Oberhummer englischer Landhausstil, 1901 von Gustav Schellenberger, 1910 von Heilmann & Littmann erweitert; Nebengebäude; Gartenmauer; jetzt Bestandteil einer Wohnanlage. D-1-62-000-2464  
Heilmannstraße 27
(Standort)
Villa historisierend, 1901–02 von Heilmann & Littmann, Umbau eines vorher bestehenden Gartenrestaurants Prinz-Ludwigshöhe; Pergola, Vorgartenmauer. D-1-62-000-2465  
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Heilmannstraße 29
(Standort)
Villa Littmann Landhausstil, 1901 von Max Littmann für sich selbst, 1910 umgebaut und erweitert; Mauer und neuromanisches Torhaus, 1913 von Ino A. Campbell. D-1-62-000-2466  
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Heilmannstraße 31
(Standort)
Villa Scheibe Landhausstil, Holzschnitzereien, um 1899 von Gustav Rühl. D-1-62-000-2467  
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Heilmannstraße 33
(Standort)
Villa Borscht Fachwerkstil, 1899 von Max Littmann für Bürgermeister Wilhelm von Borscht, Treppenanbau 1902 von Max Ostenrieder; Vorgartenmauer, Gartenpavillon. D-1-62-000-2468  
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Heilmannstraße 43
(Standort)
Villa barockisierend, 1924 von Heilmann & Littmann. D-1-62-000-2469  
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Heilmannstraße 45
(Standort)
Villa barockisierend, 1924, von der Bauabteilung der Darmstädter und Nationalbank (Architekt Bollert). D-1-62-000-2470  
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Heilmannstraße 47
(Standort)
Villa barockisierend, 1921 von Ernst Haiger. D-1-62-000-2471  
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Hinterbrühl
(Standort)
Flößerdenkmal Bronzefigur, 1939 von Fritz Koelle. D-1-62-000-2658  
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Hinterbrühl 1
(Standort)
Ehemaliges Schleusenwärterhaus Landhausstil, 1899; am Hinterbrühler See. D-1-62-000-2656  
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Hinterbrühl 2
(Standort)
Gaststätte Hinterbrühl langgestreckter Bau, Landhausstil, um 1900; mit Bierterrasse und Holzpavillon, Laufbrunnen bezeichnet 1904; Nebengebäude. D-1-62-000-2657  
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Hoeckhstraße 44
(Standort)
Vorstadthaus in Hanglage, 3. Viertel 19. Jahrhundert D-1-62-000-2713  

IBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Idastraße 18
(Standort)
Villa Landhausstil, Holzwerk, 1897 von Jakob Heilmann. D-1-62-000-2881  
Irschenhauser Straße 5
(Standort)
Landhaus Fachwerkstil, um 1900. D-1-62-000-2953  
Irschenhauser Straße 22
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, 1901 von Julius Volk. D-1-62-000-2954  

JBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Josephinenstraße 4/6/8/10/12
(Standort)
Symmetrische Reihenhausgruppe historisierend, 1910/11 von Heilmann & Littmann. D-1-62-000-3114  
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Josephinenstraße 11
(Standort)
Villa barockisierend, 1913 von Heinrich Bergtholdt. D-1-62-000-3115  
Josephinenstraße 17/19
(Standort)
Doppelhaus historisierend, 1904/05 von Heinrich Hilgert. D-1-62-000-3117  
Josephinenstraße 18b
(Standort)
Villa historisierend, 1927 von Heilmann & Littmann. D-1-62-000-3118  
Josephinenstraße 21/23
(Standort)
Doppelhaus historisierend, 1904/05 von Heinrich Hilgert. D-1-62-000-3120  

KBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kreppeberg 2
(Standort)
Kleinhaus mit Blechdach und hohen Gauben, im Kern 18. Jahrhundert D-1-62-000-3635  
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LBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ludwigshöher Straße 12
(Standort)
Villa Landhausstil, Fachwerk, 1899–1900 von Martin Dülfer. D-1-62-000-4081  
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Ludwigshöher Straße 19
(Standort)
Fachwerklandhaus 1902 von Gustav Schellenberger. D-1-62-000-4082  
Ludwigshöher Straße 25
(Standort)
Einfamilienhaus Landhausstil, 1899. D-1-62-000-4083  
Ludwigshöher Straße 27/29
(Standort)
Doppelhaus Fachwerkstil, 1899; vom Typus wie Nr. 33/35. D-1-62-000-4084  
Ludwigshöher Straße 31
(Standort)
Einfamilienhaus Landhausstil, 1899; gleicht Nr. 37. D-1-62-000-4085  
Ludwigshöher Straße 33/35
(Standort)
Doppelhaus Landhausstil, 1899; vom Typus wie Nr. 27/29. D-1-62-000-4086  
Ludwigshöher Straße 37
(Standort)
Einfamilienhaus Landhausstil, 1899; gleicht Nr. 31.  
Ludwigshöher Straße 39
(Standort)
Doppelhaushälfte Fachwerkstil, 1899. D-1-62-000-4088  
Ludwigshöher Straße 41
(Standort)
Villa historisierend, 1910 von Stadler und Necker (Gräfelfing). D-1-62-000-4089  
Ludwigshöher Straße 43
(Standort)
Landhaus 1905 von Karl Klinger. D-1-62-000-4090  

MBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Maria-Einsiedel-Straße 14
(Standort)
Wohnhaus in Eck- und Hanglage, Neurenaissance, mit Stuckdekor, bezeichnet 1899, von Charles Hennek. D-1-62-000-4221  
Maria-Einsiedel-Straße 42
(Standort)
Villa neubarock, mit Stuckdekor, 1899 von Heilmann & Littmann als Um- und Erweiterungsbau für Eleonore Freifrau von Riedheim; in Nachbarschaft des Asam-Schlössls. D-1-62-000-4222  
Maria-Einsiedel-Straße 45
(Standort)
Asam-Schlössl mit reicher Fassadenmalerei, 1729–39 in Besitz des Malers Cosmas Damian Asam. D-1-62-000-4223  
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Münchner Straße 17
(Standort)
Landhaus Neurenaissance, 1892/93 über älterem Kern. D-1-62-000-4660  
Münchner Straße 22
(Standort)
Ehemaliges Laboratoriumsgebäude eingeschossiger Fachwerkbau mit Mansardpultdach, 1905 D-1-62-000-4661  
Münchner Straße 28
(Standort)
Ehemalige Schule von 1902 bis 1927 Pfarrhaus, erbaut 1845/46. D-1-62-000-4663  

PBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Paulastraße 7
(Standort)
Villa Landhausstil, um 1895–1900. D-1-62-000-5157  
Plinganserstraße 132
(Standort)
Mietshaus historisierend, 1913 von Georg Dangl. D-1-62-000-5428  
Plinganserstraße 140
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, 1897 von Georg Schneider. D-1-62-000-5429  
Plinganserstraße 142
(Standort)
Villa neuklassizistisch, 1926 von Richard Steidle. D-1-62-000-5430  
Pognerstraße 1/3/5
(Standort)
Wohnanlage historisierend, mit gestaffelter Fassade und Mansarddach, 1912 von Hans Hartl und Johann Baptist Schmidbauer. D-1-62-000-5448  
Pognerstraße 19/21/23/25
(Standort)
Mietshausanlage 1927 von Oswald E. Bieber und Wilhelm Hollweck; mit Alfred-Schmid-Straße 34/36 und Schäftlarnstraße 166a/168/170/172. D-1-62-000-5449  
Pössenbacherstraße 2
(Standort)
Villa neubarock, mit Säulenterrasse, 1897 von Josef Kalb. D-1-62-000-5432  
Pössenbacherstraße 2b
(Standort)
Malerische Villa zwei- und dreigeschossiger Mansardwalmdachbau mit Anbauten, Zwerchhaus, Erkern und Schweifgiebel, Putzfassade im Reformstil, von Josef Kalb, 1897. D-1-62-000-5433  
Pössenbacherstraße 4
(Standort)
Stattliche Villa Jugendstilklassizismus, 1900 von Gustav Schellenberger. D-1-62-000-5434  
Pössenbacherstraße 5
(Standort)
Villa historisierend, 1905 von Max Langheinrich. D-1-62-000-5435  
Pössenbacherstraße 7
(Standort)
Villa barockisierender Jugendstil, 1908/09 von Richard Kauffmann. D-1-62-000-5436  
Pössenbacherstraße 8
(Standort)
Villa Landhausstil, 1895 von Gustav Schellenberger, 1900 durch die Gebrüder Rank umgebaut. D-1-62-000-5437  
Pössenbacherstraße 9
(Standort)
Villa 1902/03 von Gustav Schellenberger, 1905 durch Heinrich Hilgert barockisierend umgestaltet. D-1-62-000-5438  
Pössenbacherstraße 11
(Standort)
Villa in Hanglage, Fachwerk, 1899, Umbau und Anbau nach Westen 1909 von Heilmann & Littmann. D-1-62-000-5439  
Pössenbacherstraße 21
(Standort)
Villa neubarock, mit Belvedere, 1906/07 von Max Ostenrieder; mit Pergolatürmchen, Remise und Gittertor an der Paulastraße. D-1-62-000-5440  

SBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schäftlarnstraße 156
(Standort)
Mietshaus in Ecklage, Neurenaissance, 1898/99 von Josef Heilmeyer. D-1-62-000-6122  
Schäftlarnstraße 158
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, mit Erker, 1895/96 von Wolfgang Schreiner. D-1-62-000-6123  
Schäftlarnstraße 166a/168/170/172
(Standort)
Teil einer Mietshausanlage 1927 von Oswald E. Bieber und Wilhelm Hollweck; siehe Pognerstraße 19/21/23/25. D-1-62-000-5449  

TBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Tölzer Straße 5a
(Standort)
Produktionshalle der ehemaligen Fabrik für Präzisionsmechanik und Maschinenbau Friedrich Deckel 1958–60 von dem Architekten Walter Henn als zweigeschossiger Flachbau innerhalb des Werksgeländes errichtet; Hallenkomplex in der Größe von 72 auf 82 Meter; über dem Erdgeschoss (Materiallager mit Werkstätten) die stützenfreie, 60 Meter weit gespannte Produktionshalle mit dem leicht gewölbten Sheddach in Stahlfachwerkkonstruktion; vorgehängte Fassade aus eloxiertem Leichtmetall. D-1-62-000-7939  

WBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Wolfratshauser Straße 26
(Standort)
Mietshaus freistehender Bau in reichen Neubarockformen, 1912/13 von Hans Woock. D-1-62-000-7678  
Wolfratshauser Straße 27
(Standort)
Villa am Isarhang, neugotisch, 1846/47. D-1-62-000-7679  
Wolfratshauser Straße 42
(Standort)
Villa neubarock, mit Belvedere, 1899 von Otto Dix. D-1-62-000-7680  
Wolfratshauser Straße 50
(Standort)
Villa neuklassizistisch, 1911 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert. D-1-62-000-7681  
Wolfratshauser Straße 61
(Standort)
Villa Landhausstil, um 1870/80, 1902/03 von Liebergesell und Lehmann umgebaut, mit Lüftlmalerei. Nebengebäude 1922 durch die Gebrüder Rank aufgestockt. D-1-62-000-7682  
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Wolfratshauser Straße 80
(Standort)
Villa Jugendstil, 1902 von Gebrüder Rank. D-1-62-000-7683  
Wolfratshauser Straße 91, 99, 107
(Standort)
Krankenhaus Martha Maria Altbau barockisierender Gruppenbau, mit zwei rückwärtigen Nebengebäuden und Fachwerklandhaus an der Straße, 1892/1913. D-1-62-000-7684  
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Wolfratshauser Straße 139
(Standort)
Ehemaliges Zollhaus malerischer, erdgeschossiger Bau in deutscher Renaissance, bezeichnet 1900, von Hans Grässel. D-1-62-000-7685  
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ZBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Zennerstraße 3
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, am Zwerchgiebel bezeichnet 1903, von Conradin Koch. D-1-62-000-7730  
Zennerstraße 6
(Standort)
Mietshaus neubarock, mit Zwerchgiebel über der risalitartig vorgezogenen Mittelachse, 1901 von Wilhelm Schmid, 1949 aufgestockt und Fassade zum Teil vereinfacht. D-1-62-000-7731  
Zentralländstraße 30
(Standort)
Gaststätte Zentrallände Neurenaissance-Villa mit zwei polygonalen Ecktürmen, um 1870/75. D-1-62-000-7739  
Zentralländstraße 35
(Standort)
Schleusenwärterhaus Ehemaliges Schleusenwärterhaus, kleiner, eingeschossiger Satteldachbau mit schlichter Putzgliederung, Satteldachgauben und Eingangsbaldachin, im barockisierenden Heimatstil, wohl von August Blößner, 1906–08. D-1-62-000-8542  
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Zentralländstraße 41
(Standort)
Wasserkraftwerk 1 der Stadtwerke München vormals Südwerk bzw. Isarwerk I, 1906–08 als erstes städtisches Elektrizitätswerk nach Entwurf von August Blößner in Form eines stattlichen Walmdachbaus errichtet; quer zum Isarkanal gelegenes Krafthaus mit Wasserkammer, Einlaufschleuse, Schützen und Leerschußkammern, Stahlbetonbau, verputzt, mit hohem Walmdach, erdgeschossiger Oberstromfassade (Südseite) und zweigeschossiger Unterstromfassade, symmetrisch gegliedert, an den Ecken abgerundet, mit zwei großen Rundbogenfenstern in der Mittelachse für die Schaltwarte, Erker an der Ostseite, mit Ausstattung (u. a. Schaltwarte, Laufkran; drei Francis-Doppelzwillingsturbinen, drei Schenkelpol-Synchron-Generatoren); ältestes noch arbeitendes Kraftwerk an der Isar im Stadtgebiet. D-1-62-000-7820  
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Ehemalige BaudenkmälerBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Fraunbergstraße 24
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus 19. Jahrhundert; 2009 wegen Überformung aus der Denkmalliste gestrichen[2] D-1-62-000-1837  
Heilmannstraße 7
(Standort)
Villa Blank 1914 von Richard Riemerschmidt BW
Maria-Einsiedel-Straße 2
(Standort)
Nachkriegsbau von 1956 2000 wegen Überformung aus der Denkmalliste gestrichen[2]  

AnmerkungenBearbeiten

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

LiteraturBearbeiten

  • Heinrich Habel, Helga Hiemen: München. In: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmäler in Bayern - Regierungsbezirke. 3. verbesserte und erweiterte Auflage. Band I.1. R. Oldenbourg Verlag, München 1991, ISBN 3-486-52399-6.
  • Dennis A. Chevalley, Timm Weski: Landeshauptstadt München. Südwest. In: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmäler in Bayern - Kreisfreie Städte und Landkreise. Band I.2/2, 2 Halbbände. Karl M. Lipp Verlag, München 2004, ISBN 3-87490-584-5.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Beschluss 14-20 / V 03602 - Referat für Stadtplanung und Bauordnung (PDF; 160 kB) RatsInformationsSystem der Stadt München; Abgerufen am 12. Oktober 2016.
  2. a b 1908-2008 Nachqualifizierung und Revision der Denkmalliste - hier Ensembles Landeshauptstadt München; ehem. Ortskerne (PDF; 2,7 MB) Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege. Herr Dr. Irlinger Abteilungsleiter Z, Denkmalerfassung und -erforschung, Frau Dr. Heckmann-von Wehren Referatsleiterin ZI, Bayerische Denkmallisie und Denkmaltopographie. RatsInformationsSystem der Stadt München; Abgerufen am 11. Oktober 2016.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Baudenkmäler in Thalkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien