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Liste der Baudenkmäler in der Münchner Altstadt

Wikimedia-Liste
Altes Rathaus

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler im Münchner Stadtteil Altstadt im Stadtbezirk 1 Altstadt-Lehel aufgelistet. Zu diesen Baudenkmälern gibt es auch eine Bildersammlung und ein Fotoalbum mit ausgewählten Bildern. Diese Liste ist Teil der Liste der Baudenkmäler in München. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt und aktualisiert wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde.[Anm. 1]

Inhaltsverzeichnis

Ensemble AltstadtBearbeiten

Die Altstadt München, auf dem Grundriss der hoch- und spätmittelalterlichen Herzogstadt zur barocken Residenzstadt umgestaltet, im 19. Jahrhundert als Haupt- und Großstadtkern überformt, kann als Ensembledenkmal gelten, weil der Wiederaufbau nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges mit Erfolg ihre Identität zu sichern versucht hat. Zur Umgrenzung dieses Ensembles geben, soweit noch erkennbar, die Hauptlinien der ehemaligen Stadtbefestigung Anhalte, gelegentlich auf den spätmittelalterlichen Verlauf reduziert, gelegentlich den barocken Linien folgend, oft, dem Grade der Verwischung entsprechend, dazwischen oder knapp davor. (E-1-62-000-1)

EinzelbauwerkeBearbeiten

ABearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Altenhofstraße 4
(Standort)
Altmünchner Bürgerhaus spätgotisch, mit zwei Flacherkern, wohl 15./16. Jahrhundert, 1949 stark erneuert. D-1-62-000-215  
Alter Hof
(Standort)
Alter Hof Älteste Münchner Residenz der Wittelsbacher (seit Mitte 13. Jahrhundert). Burgstock (Südflügel) samt Turm und Erker spätgotisch (um 1460/70), auf älterer Grundlage; Zwingerstock (Westflügel) im Kern 14. Jahrhundert; an beiden erneuerte Fassadenmalerei (15./16. Jahrhundert). Die anderen Teile der Vierflügelanlage im 19./20. Jahrhundert erneuert, Lobende Erwähnung beim Fassadenpreis der Landeshauptstadt München 2004. (Geschütztes Kulturgut) D-1-62-000-220  
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Alter Hof
(Standort)
Brunnen klassizistisch, bezeichnet 1785; in der Hofmitte. D-1-62-000-221  
Altheimer Eck 5
(Standort)
Geschäfts- und Mietshaus deutsche Renaissance, mit geschnitztem Erker, bezeichnet 1899, von Max Ostenrieder. D-1-62-000-226  
Altheimer Eck 6
(Standort)
Geschäfts- und Mietshaus ursprünglich dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, 1861 von M. Reifenstuel aufgestockt und spätklassizistisch umgestaltet. D-1-62-000-227  
Altheimer Eck 9
(Standort)
Geschäfts- und Mietshaus Neurenaissance, reich gegliedert, um 1890. D-1-62-000-228  
Altheimer Eck 13
(Standort)
Geschäftshaus Jugendstil, Südteil mit Tor und Giebel von Heilmann & Littmann, 1908; Nordteil 1913. D-1-62-000-229  
Altheimer Eck 15
(Standort)
Nordflügel des Damenstiftes zu St. Anna (vgl. Damenstiftstraße 3), langgestreckter Spätbarockbau des 18. Jahrhunderts; Wohnhaus des Musikinstrumentenbauers Theobald Böhm (Gedenktafel); Gedenktafel zur Baugeschichte. D-1-62-000-230  
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Am Einlaß 1
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus spätklassizistisch, um 1860; Einheit mit Utzschneiderstraße 2 und Blumenstraße 3. Gedenktafel, an das 1844 abgebrochene Äußere Einlasstor erinnernd. D-1-62-000-273  
Am Einlaß 3a
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, mit Erker, 1889–1890 von Georg Guinin. D-1-62-000-274  
Am Einlaß 4
(Standort)
Mietshaus in Ecklage, klassizistisch, 1823 von Joseph Höchl. D-1-62-000-275  
Am Kosttor
(Standort)
Wolfsbrunnen (oder Rotkäppchenbrunnen), 1904 von Heinrich Düll und Georg Pezold; in Platzmitte. D-1-62-000-301  
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Am Kosttor 1
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, 1881 von Alois Barbist. D-1-62-000-299  
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Am Kosttor 2
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger Neurenaissancebau mit vereinfachter Fassade, von Anton Roth, 1879/80; mit selbständigem Rückgebäude Falckenbergstraße 9, siehe dort. D-1-62-000-7932  
Am Kosttor 3
(Standort)
Haylerhaus Wohn- und Geschäftshaus in Ecklage, Neurenaissance, 1880–1881 von Georg von Hauberrisser, Fassadenpreis der Landeshauptstadt München. D-1-62-000-300  
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Amiraplatz 1
(Standort)
Geschäftshaus der Vereinigten Werkstätten neuklassizistischer Eckbau, nördlicher Bauteil als palastartiger Rechteckblock ausgebildet, westlich langgestreckter Seitentrakt, im Erdgeschoss große Schaufensterarkaden mit Natursteinverblendung, von Robert Seitz, 1938–1940. D-1-62-000-290  
An der Hauptfeuerwache 4
(Standort)
Mietshaus fünfgeschossiger Neurenaissancebau in Ecklage mit straßen- und hofseitiger Eckabschrägung, von Josef Kalb, 1885–1887. D-1-62-000-804  
An der Hauptfeuerwache 8
(Standort)
Hauptfeuerhaus Hauptfeuerwache der Feuerwehr München, fünfgeschossiger malerischer Eckbau in barockisierendem Jugendstil, mit Arkadenvorhalle und Loggienausbildung im Obergeschoss, die Zwerchhäuser mit barockisierenden Schweifgiebeln, von Carl Hocheder d. Ä. und Robert Rehlen, 1902–1904; zum Nebengebäude siehe Unterer Anger 8/9 D-1-62-000-807  
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Angertorstraße 1
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance-Eckbau, 1888/89 von Ludwig Deiglmayr. D-1-62-000-340  
Angertorstraße 2
(Standort)
Gerberblock vier- bzw. fünfgeschossiger Jugendstilbau in Ecklage, mit Mansardwalmdach und reich gegliederter Fassade, 1907/08 und 1912/13 von Gebrüder Rank; Blumenstraße 31 zugehörig D-1-62-000-805  
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Angertorstraße 3
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, 1888–1890 von Ludwig Deiglmayr. Sitz von WikiMUC D-1-62-000-339  
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Angertorstraße 5
(Standort)
Mietshaus klassizistisch, 1827 von Josef Höchl. D-1-62-000-338  

BBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Blumenstraße 1
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger Bau in Ecklage in klassizistischen Formen, 1843/44 von Johann Nepomuk Bürkl nach Plänen von Friedrich Bürklein errichtet, nach Kriegsschäden teilerneuert; bildet Gruppe mit Frauenstraße 2. D-1-62-000-789  
Blumenstraße 3
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus fünfgeschossiger Bau, in spätklassizistischer Stiltradition, Mitte 19. Jahrhundert; bildet eine Einheit mit Utzschneiderstraße 2 und Am Einlaß 1. D-1-62-000-790  
Blumenstraße 5
(Standort)
Gastwirtschaft Straubinger Hof viergeschossiger freistehender klassizistischer Walmdachbau, wohl von Josef Höchl um 1826 erbaut, nach Kriegsschäden zum Teil vereinfacht. D-1-62-000-792  
Blumenstraße 7
(Standort)
Wohnhaus ehemals viergeschossiger klassizistischer Walmdachbau, um 1826, nach Kriegsschäden von Reinhard Riemerschmid 1948 reduziert wiederaufgebaut; rechts anschließend Tor in klassizistischen Formen. D-1-62-000-794  
Blumenstraße 11/13
(Standort)
Doppelhaus Bauteil Nr. 11 um Mitte 19. Jahrhundert, mit dem zwischen 1850 und 1865 angebautem Haus Nr. 13 später unter Aufstockung mit gemeinsamer spätklassizistischer Fassadengestaltung vereinigt; Instandsetzung 1986. D-1-62-000-8028  
Blumenstraße 22
(Standort)
Hochbunker Blumenstraße freistehender sechsgeschossiger Turm über quadratischem Grundriss mit Zeltdach und Laterne, Eckrustizierung und Freitreppe an der Nordseite, 1941 nach Plänen von Karl Meitinger als Luftschutzturm für 1200 Personen errichtet. D-1-62-000-7823  
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Blumenstraße 23
(Standort)
Miets- und Geschäftshaus fünfgeschossiger neuklassizistischer Bau mit schmalen Mittelrisalit und Flachgiebel, 1897 von Julius Loew. D-1-62-000-798  
Blumenstraße 26
(Standort)
Angergymnasium Schule der Armen Schulschwestern, barockisierende Dreiflügelanlage mit Mittelrisalit samt Dreiecksgiebel und Uhrturm, 1914/16 von Franz Xaver Boemmel (vgl. Unterer Anger 1). D-1-62-000-800  
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Blumenstraße 28/28a/28b
(Standort)
Städtisches Hochhaus Ehemaliges Technisches Rathaus, Sitz Städtischer Behörden, zwölfgeschossiger funktionaler Bau (Nr. 28b) mit anschließendem sechsgeschossigen Verwaltungsgebäude (Nr. 28/28a), von Herrmann Leitenstorfer, 1924–1929. D-1-62-000-801  
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Blumenstraße 29
(Standort)
Ehemalige Gaststätte und Mietshaus sogenannte Blumensäle, fünfgeschossiger Neurenaissancebau, 1889 von Ludwig Deiglmayr. D-1-62-000-802  
Blumenstraße 31
(Standort)
Gerberblock viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Walmdach, von 1854, Neurenaissancefassade von 1880, im ersten Stock Erker von 1889 D-1-62-000-806  
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Blumenstraße 32
(Standort)
Marionettentheater eingeschossiger Walmdachbau mit Portikus und Dreiecksgiebel, neuklassizistisch, mit Gedenktafel für den Gründer Joseph Leonhard Schmid († 1912), von Theodor Fischer, 1900; auf dem Gelände der ehemaligen Stadtbefestigung. D-1-62-000-803  
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Blumenstraße 35
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger freistehender klassizistischer Bau mit Mittelrisalit und Walmdach, reich gegliedert, von Rudolf Röschenauer, 1819/20. D-1-62-000-808  
Blumenstraße 36
(Standort)
St. Willibrord Altkatholische Kirche, ehemals Englische Kirche St. Georg, kleiner neugotischer Rohbacksteinbau, 1912/13 von Heinrich Bergthold, nach Kriegsschäden teilerneuert; in Anlage im Bereich der ehemaligen Stadtbefestigung. D-1-62-000-809  
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Blumenstraße 37
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger klassizistischer Bau in der Art Leo von Klenzes, wohl 1829. D-1-62-000-810  
Blumenstraße 43
(Standort)
Mietshaus fünfgeschossiger Bau mit Mittelerker, deutsche Renaissance, 1899/1900 von Paul Böhmer. D-1-62-000-811  
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Bräuhausstraße 8
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus historisierende Fassade mit Reliefdekor (u. a. Ansicht von München im Jahre 1750), bezeichnet 1904, von Hermann Berthold und Leonhard Hägele. D-1-62-000-955  
Brienner Straße 1
(Standort)
Palais Moy jetzt Geschäftshaus, klassizistischer Vierflügelbau (Doppelhaus) mit Innenhof, 1824/25 von Leo von Klenze, nach Kriegsschäden um 1950/52 von Georg Helmut Winkler äußerlich annähernd wiederaufgebaut; mit Theatinerstraße 23. D-1-62-000-979  
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Brienner Straße 5
(Standort)
Geschäftshaus Neurenaissance, Ende 19. Jahrhundert D-1-62-000-980  
Brienner Straße 7
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus neuklassizistischer Jugendstil, Anfang 20. Jahrhundert D-1-62-000-981  
Brunnstraße 5
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger Bau mit Neurenaissancefassade, Umbau Ende 19. Jahrhundert durch Johann Thomas, im Kern wohl älter. D-1-62-000-1018  
Brunnstraße 6
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus neubarock, mit Erker, bezeichnet 1894; vgl. Damenstiftstraße 11.  
Brunnstraße 7
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus viergeschossiger Neurenaissancebau, Neubau von 1898/99, auf spätmittelalterlicher Grundlage (Kelleranlagen). D-1-62-000-1020  
Brunnstraße 9
(Standort)
Spätbarockes Bürgerhaus tiefer viergeschossiger spätbarocker Bau, errichtet 1782 unter Verwendung mittelalterlicher Bestandteile; Rückgebäude, zweigeschossiger Mansarddachbau von 1788. D-1-62-000-1021  
Brunnstraße 11
(Standort)
Bürgerhaus fünfgeschossiger tiefer Bau mit Madonnenrelief, straßenseitig vor dem Zweiten Weltkrieg aufgestockt, Fassade zum Teil vereinfacht, 18./19. Jahrhundert D-1-62-000-1022  
Burgstraße 2
(Standort)
Bürgerhaus 1877 umgebaut, mit vereinfachter Fassade; zugehörig Rückgebäude Sparkassenstraße 1 (siehe dort), 1908 umgestaltet. D-1-62-000-1033  
Burgstraße 3
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Kernbestand barock, um 1700; Umbau und Fassadengestaltung spätklassizistisch, 2. Viertel 19. Jahrhundert D-1-62-000-1034  
Burgstraße 4 / Sparkassenstraße 5
(Standort)
Ehemals Städtisches Wohnungsamt Verwaltungsbau mit langgestrecktem Gebäudeflügel entlang der Burgstraße und kurzem, über ein Treppenhaus verbundenem Flügel an der Sparkassenstraße, 1952/53 vom Wiederaufbaureferat der Stadt München nach Plänen von Roderich Fick und Rudolf Röder errichtet; Knickpunkt der gekrümmten Bauflucht durch Erker gegliedert, Fassade mit Kunststeinverblendung und mit kleinteilig-historisierender Bemalung von Hermann Kaspar. D-1-62-000-7863  
Burgstraße 5
(Standort)
Spätmittelalterliches Bürgerhaus 15./16. Jahrhundert, als Stadtschreiberhaus und Weinstadl 1550–1552 umgebaut, mit reicher Fassadenmalerei von Hans Müelich und mit Rest des Arkadenhofes. D-1-62-000-1035  
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Burgstraße 6
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus neubarock, 1909/10 von Karl Stöhr (mit Rückgebäude Sparkassenstraße 11, siehe dort); Gedenktafel für Wiguläus Freiherr von Kreittmayr, der 1790 im Vorgängerhaus starb. D-1-62-000-1036  
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Burgstraße 8
(Standort)
Altmünchner Bürgerhaus Wohn- und Sterbehaus von François de Cuvilliés d. Ä.; im Kern spätgotisch, um 1615 Aufstockung und Dachstuhl, Fassadengestaltung barock, wohl 1. Hälfte 18. Jahrhundert; nördlich anschließend der die Ledererstraße überbrückende, von Hausannexen zweifach überbaute Schlichtingerbogen, der bereits auf dem Stadtmodell von 1570 existiert, Privater Preisträger beim Fassadenpreis der Landeshauptstadt München 2004 D-1-62-000-1037  
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Burgstraße 10
(Standort)
Falkenhaus Bürgerhaus des 17./18. Jahrhunderts, mit schlichter, mehrfach überarbeiteter Fassade. D-1-62-000-1038  
Burgstraße 12
(Standort)
Ehemaliges Bürgerhaus zum Teil wohl noch 17. Jahrhundert (nach 1611), um 1780 sechsgeschossig erneuert, die frühklassizistische Fassade 1947 vereinfacht; 1976/77 weitgehende Entkernung. D-1-62-000-1039  

DBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Damenstiftstraße 1
(Standort)
Kath. Damenstiftskirche St. Anna im Innern kräftig gegliederter, überkuppelter Spätbarockbau, 1732–1735 von Johann Baptist Gunetzrhainer; mit Ausstattung; vgl. Nr. 3 und Altheimer Eck 15. D-1-62-000-1214  
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Damenstiftstraße 3
(Standort)
Ehemaliges Damenstift jetzt Schulgebäude, langgestreckte, reich gegliederte frühklassizistische Fassade, 1784–1785 von Matthias Widmann; vgl. Altheimer Eck 15. D-1-62-000-1215  
Damenstiftstraße 4
(Standort)
Bürgerhaus frühklassizistisch, reich gegliederte Fassade mit Stuckdekor, letztes Viertel des 18. Jahrhunderts. D-1-62-000-1216  
Damenstiftstraße 6
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus mit klassizistischem Stuckdekor, um 1800; Ladeneinbau und Mittelerker um 1900. D-1-62-000-1217  
Damenstiftstraße 8
(Standort)
Palais Lerchenfeld jetzt Städtisches Bestattungsamt, Barockfassade mit reichem Stuckdekor, nach 1726 wohl von Ignaz Anton Gunetzrhainer, nach Kriegszerstörung neu hinterbaut 1957, Lobende Erwähnung beim Fassadenpreis der Landeshauptstadt München 2005 D-1-62-000-1218  
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Damenstiftstraße 11
(Standort)
Mietshaus spätklassizistisch, um 1860; an der Ecke Marienfigur; Fortsetzung vgl. Brunnstraße 6. D-1-62-000-1220  
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Damenstiftstraße 12
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Neurenaissance, um 1880; mit Madonnenrelief. D-1-62-000-1221  
Damenstiftstraße 16
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, Ende 19. Jahrhundert D-1-62-000-1222  
Damenstiftstraße 18
(Standort)
Mietshaus schlichte Fassade mit Kern wohl barock. D-1-62-000-1223  
Dienerstraße 12
(Standort)
Westlicher Annex des Alten Hofes sogenannter Estererbau; siehe Alter Hof, Lorenzistock.  
Dienerstraße 12, nördlich des Durchgangs vom Alten Hof zum Hofgraben.
(Standort)
Reiterstandbild Kaiser Ludwigs des Bayern Bronzeguss, über hohem, leicht verjüngtem Sockel aus Nagelfluh, von Hans Wimmer, 1964–1967. D-1-62-000-8704  
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Dienerstraße 14/15
(Standort)
Geschäftshaus Dallmayr 1912 von Eugen Hönig und Karl Söldner, langgestreckte Front mit aufwendiger Gliederung in der Art eines frühklassizistischen Vorgängerbaus, mit Bauplastik von Julius Seidler; 1945–1948 wiederhergestellt. D-1-62-000-1283  
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Dienerstraße 16
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Altmünchner Bürgerhaus, wohl im mittleren 18. Jahrhundert erneuert, klassizistisch und neubarock verändert, Privater Preisträger beim Fassadenpreis der Landeshauptstadt München 2007 D-1-62-000-1284  
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Dienerstraße 17
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Eckbau, mit Turmerker, 1900. D-1-62-000-1285  
Dienerstraße 18
(Standort)
Altmünchner Bürgerhaus Eckbau, im Kern spätmittelalterlich, Schopfwalmdach und ehemalige Fassadengliederung wohl frühklassizistisch, Ende 18. Jahrhundert; vereinfacht. D-1-62-000-1286  
Dienerstraße 19
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus neubarock (vereinfacht), mit Erker und Eisenbalkonen, 1898 (bezeichnet) von Ludwig C. Lutz. D-1-62-000-1287  
Dienerstraße 20
(Standort)
Keller Rest des Kellers eines ehemaligen Bürgerhauses, vier Joche als Kreuzgratgewölbe mit breiten Graten und Gurtbögen, um 1500. D-1-62-000-8716  
Dienerstraße 22
(Standort)
Spätbarocke Fassade eines Kaufmannshauses mit reicher Stuckgliederung und Muttergottesrelief, 18. Jahrhundert D-1-62-000-1288  
Dreifaltigkeitsplatz 1
(Standort)
Bürgerhaus frühklassizistisch, um 1800, auf älterer Grundlage. D-1-62-000-1355  
Dreifaltigkeitsplatz 2
(Standort)
Mietshaus Eckbau in deutscher Renaissance, bezeichnet 1896, von Heilmann und Littmann. D-1-62-000-1356  
Dreifaltigkeitsplatz 3
(Standort)
Mietshaus deutsche Renaissance, um 1902. D-1-62-000-1357  
Dreifaltigkeitsplatz 4
(Standort)
Mietshaus spätklassizistischer Eckbau, 3. Viertel 19. Jahrhundert, oberstes Geschoss mit Eckerkern Anfang 20. Jahrhundert D-1-62-000-1358  
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EBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ettstraße 2/4
(Standort)
Polizeipräsidium weitläufiger, historisierender Komplex, mit Anklängen an Altmünchner Bauformen, von Theodor Fischer, 1910–1913; an der Ettstraße Einfriedung und Portal mit liegenden Löwenfiguren von Bernhard Bleeker, bauzeitlich; baulich im Zusammenhang mit der ehemaligen Augustinerkirche (Neuhauser Straße 2). D-1-62-000-1578  
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FBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Falckenbergstraße 9
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, reich gegliedert, 1879/80 von Anton Roth; verbunden mit Am Kosttor 2 (siehe dort). D-1-62-000-1609  
Falkenturmstraße 8
(Standort)
Mietshaus Neurokoko, reich stuckiert, 1894 von Ernst Dressler. D-1-62-000-1614  
Falkenturmstraße 12
(Standort)
Wohnhaus von 1899, Rückgebäude von Platzl 4, 4a, vgl. dort. D-1-62-000-1615  
Falkenturmstraße 14
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance-Eckbau, um 1887. D-1-62-000-1616  
Färbergraben 11
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Neurenaissance, 1876. D-1-62-000-1602  
Färbergraben 14
(Standort)
Ehemaliges Druckereigebäude der Münchener Neuesten Nachrichten, später Süddeutschen Zeitung, rückwärtig an das ehemalige Verlagshaus angebaut, vier bzw. fünfgeschossiger weitläufiger Zweckbau, nach Entwurf von Max Littmann, 1926–1929, mit späteren Veränderungen, 2013 in Neubebauung des Areals einbezogen. D-1-62-000-6496  
Franz-Josef-Strauß-Ring 1
(Standort)
Bayerisches Armeemuseum Mittelteil des ehemaligen Bayerisches Armeemuseum (Torso nach Kriegszerstörung), 1900–1905 von Ludwig von Mellinger, Neurenaissance, mit Portikus im Westen und mit Kuppel (einbezogen in den Neubau der Bayerischen Staatskanzlei von 1990 bis 1993); vom nördlichen Kopfbau zum Teil die Reste der Hofgartenarkaden überfangen, siehe Galeriestraße 8/10. D-1-62-000-2732  
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Franz-Josef-Strauß-Ring 1
(Standort)
Hofgartenarkaden nördliche Randbebauung des Unteren Hofgartens, vom Lusthaus Albrecht V. Teile samt westlichem Eckturm und gewölbtem Gang mit Säulenarkaden erhalten, mit Resten von Rollwerkmalerei, um 1560; darüber Pfeilerarkadenreihe der ehemaligen Hofgartenarkaden, 1866 vom Neurenaissancebau des Kunstvereins überbaut; nach dessen Kriegszerstörung nur in Teilen überliefert; an das Untergeschoss anschließend in unteren Partien erhaltenes Brunnhaus Maximilian I., 1613–1617, Erweiterung von Leo von Klenze, 1847/48; mit technischer Ausstattung. D-1-62-000-2732  
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Frauenplatz 1
(Standort)
Kath. Metropolitan- und Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau (Dom, Frauenkirche), mächtige backsteingotische Hallenkirche mit Umgangschor, von Jörg von Halsbach 1468–1488, mit zwei Westtürmen, deren charakteristische Kuppelhauben 1524/25 aufgesetzt wurden; mit Ausstattung. D-1-62-000-1808  
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Frauenstraße 2
(Standort)
Mietshaus um 1846, von Friedrich Bürklein; Gruppe mit Blumenstraße 1.  
Frauenstraße 6
(Standort)
Mietshaus Eckbau, mit Putzgliederung, 1882. D-1-62-000-1812  
Frauenstraße 8
(Standort)
Mietshaus neuklassizistisch, 1911 von Hans Hartl und Johann Baptist Schmidbauer. D-1-62-000-1813  
Frauenstraße 9
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, Ende 19. Jahrhundert D-1-62-000-1814  
Frauenstraße 10/12
(Standort)
Mietshausblock langgestreckte, barockisierende Fassade, mit vier Erkern, 1908–1909 von Stefan Wollmann; in Medaillons gemalte Ansichten von München. D-1-62-000-1815  
Frauenstraße 11
(Standort)
Mietshaus in spätklassizistischer Tradition, 1890 von August Exter. D-1-62-000-1816  
Frauenstraße 13
(Standort)
Mietshaus deutsche Renaissance, mit zwei Erkern; 1902; große Hausmadonna. D-1-62-000-1818  
Frauenstraße 14
(Standort)
Mietshaus spätklassizistisch, um 1860; Gruppe mit Nr. 16. D-1-62-000-1819  
Frauenstraße 15
(Standort)
Mietshaus neuklassizistisch, um 1900, im Kern wohl älter. D-1-62-000-1820  
Frauenstraße 16
(Standort)
Mietshaus spätklassizistisch, um 1860; Gruppe mit Nr. 14. D-1-62-000-1821  
Frauenstraße 18
(Standort)
Mietshaus fünfgeschossiger, reich gegliederter Neurenaissancebau, errichtet von Johann Thomas 1876. D-1-62-000-1822  
Frauenstraße 19
(Standort)
Städt. Riemerschmid-Wirtschaftsschule stattlicher Bau im barockisierenden Jugendstil, 1900–1901 von Robert Rehlen; mit Westenriederstraße 20. D-1-62-000-1823  
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Frauenstraße 20
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, 1875, 1904 teilweise umgestaltet. D-1-62-000-1824  
Frauenstraße 22
(Standort)
Mietshaus neubarock, reich gegliedert und stuckiert, um 1880/90. D-1-62-000-1825  
Frauenstraße 26
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, um 1870/80. D-1-62-000-1826  
Frauenstraße 28
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, um 1870/80. D-1-62-000-1827  
Frauenstraße 34
(Standort)
Mietshaus spätbiedermeierlich, 1865 von Michael Reifenstuel; Innenbau 1992/93 weitgehend erneuert. D-1-62-000-1828  
Frauenstraße 36
(Standort)
Mietshaus spätbiedermeierlich, 3. Viertel 19. Jahrhundert D-1-62-000-1829  
Frauenstraße 38
(Standort)
Mietshaus spätbiedermeierlich, 3. Viertel 19. Jahrhundert D-1-62-000-1830  
Frauenstraße 44
(Standort)
Fassade des Mietshauses fünfgeschossig, mit gotisierender Gliederung, von Franz Kil, bezeichnet 1864, Zinnenbekrönung Rekonstruktion von 1926; Abbruch des Hauses 1989/90. D-1-62-000-1831  
Fürstenfelder Straße 13
(Standort)
Spätbarockes Bürgerhaus mit konvex gebogener, reich stuckierter Fassade, um 1730/40; Erdgeschoss 1910 verändert; städtebaulicher Abschluss der Sendlinger Straße. D-1-62-000-1956  

GBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Galeriestraße 2/2a/2b/4/4a/6/6a
(Standort)
Hofgartenarkaden Nordtrakt (vgl. Hofgarten) nebst darübergebautem, langgestrecktem Gebäude (der ehemaligen Gemäldegalerie), 1779–1783 von Karl Albert von Lespilliez; nach dem Zweiten Weltkrieg Wiederaufbau 1952 nach Plänen von Josef Wiedemann (u. a.) Kunstverein, Nr. 4, Deutsches Theatermuseum, Nr. 4a). D-1-62-000-2026  
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Galeriestraße 8/10
(Standort)
Nördliche Randbebauung des Unteren Hofgartens, Hofbrunnwerk mehrere Bauphasen seit der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, zuletzt (1866) vom Neurenaissancebau des Kunstvereins überbaut, nach dessen Kriegszerstörung nur in Teilen überliefert. Vom Lusthaus Albrecht V. (Baumaßnahmen seit ca. 1560) Teile samt westlichem Eckturm und gewölbtem Gang mit Säulenarkaden erhalten; mit Resten von Rollwerkmalerei. Darüber Pfeilerarkadenreihe der ehemaligen Hofgartenarkaden (später in den ehemaligen Kunstverein integriert). An das Untergeschoss anschließend in unteren Partien erhaltenes Brunnhaus Maximilian I. (1613–1617) samt Erweiterung Leo von Klenzes von 1847/48 (u. a. gewölbter Turbinenraum mit Kolbenpumpen und Turbinen). D-1-62-000-2027  
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HBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hackenstraße 3
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus viergeschossiger Neurenaissancebau mit erhöhtem Mittelbau und Stuckdekor, 1874; Gruppe mit Nr. 5. D-1-62-000-2350  
Hackenstraße 4
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus langgestreckter viergeschossiger Neubarockbau mit Zwerchhäusern, Fassadengliederung durch flache Risalite und Kolossallisenen, von Josef Wölker, bezeichnet 1892 und bezeichnet 1893. D-1-62-000-2351  
Hackenstraße 6
(Standort)
Schmales Bürgerhaus schmaler fünfgeschossiger Bau, zwischen alten Kommunmauern erbaut von Johann Thomas 1879/80, Fassade im Stil des Frühklassizismus wohl Redaktion der frühen Nachkriegszeit; mit Nr. 8 seit 1879 baulich verbunden. D-1-62-000-2353  
Hackenstraße 7
(Standort)
Palais Rechberg oder Radspielerhaus stattlicher viergeschossiger Vierseitkomplex mit Treppenturm und nach Süden verlängertem Westflügel, erbaut 1678 und später erweitert, verändert um 1817 durch Jean-Baptiste Métivier (der hier wohnte), 1871/75 weitgehend umgebaut und aufgestockt (neue straßenseitige Fassaden), Nordflügel 1874/75 nach Osten durch Anbau mit straßenseitigem Schweifgiebel verlängert, Fassadengestaltung von Peter (?) Berger; mit Garten; im Garten Brunnen von Roman Anton Boos, 18. Jahrhundert und Säulenbrunnen von etwa 1780. D-1-62-000-2354  
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Hackenstraße 8
(Standort)
Altmünchner Bürgerhaus viergeschossiger Bau mit Mansarddach, reich gegliederte Putzfassade des späteren 18. Jahrhunderts; Geburtshaus des Malers Anton Doll (1826–1887); seit 1879 zum Teil baulich mit Nr. 6 verbunden. D-1-62-000-2355  
Hackenstraße 10
(Standort)
Haus zur Hundskugel Altmünchner Bürgerhaus, viergeschossiger Bau mit Putzgliederung, mit Hauszeichen „Hundskugel“, entstanden 1741 durch Um- oder weitgehenden Neubau, vielleicht um 1759 verändert; Wohnhaus der Bildhauer Johann Baptist Straub und Roman Anton Boos. D-1-62-000-2356  
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Hartmannstraße 1
(Standort)
Altmünchner Bürgerhaus vielleicht 17. Jahrhundert, Fassade 1893 von Oscar Strelin historisierend übergangen (vor allem Dachausbauten). D-1-62-000-2430  
Hartmannstraße 8
(Standort)
Schlößl- oder Gschlößlbräu 1846 zu Wohnhaus umgebaut, Aufstockung und neubarocke Fassadengestaltung 1891–1892 von Johann Grübel. D-1-62-000-2431  
Heiliggeiststraße 2
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Rückgebäude, im Kern wohl noch 16. Jahrhundert D-1-62-000-6756  
Heiliggeiststraße 2a
(Standort)
Miets- und Geschäftshaus viergeschossiger klassizistischer Pultdachbau, um 1810. D-1-62-000-2453  
Heiliggeiststraße 6
(Standort)
Mietshaus malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, reiche Giebelseite zum Viktualienmarkt, 1897 von Ludwig Marckert. D-1-62-000-2455  
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Herrnstraße 21
(Standort)
Volksschule stattlicher, reich gegliederter Neurenaissancebau, 1881–1882 von Friedrich Löwel. D-1-62-000-2510  
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Herrnstraße 36
(Standort)
Mietshaus Neurokoko, Ende 19. Jahrhundert D-1-62-000-2511  
Herzog-Rudolf-Straße 9
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, Ende 19. Jahrhundert D-1-62-000-2539  
Herzogspitalstraße 1
(Standort)
Geschäfts- und Mietshaus Neurenaissance, mit Erker, bezeichnet 1893. D-1-62-000-2541  
Herzogspitalstraße 5
(Standort)
Doppelhaus des mittleren 19. Jahrhunderts, Westhälfte neugotisch von 1855, Osthälfte Neurenaissance, mit Gedenktafel für Gabriel Barth. D-1-62-000-2542  
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Herzogspitalstraße 7
(Standort)
Kath. Herzogspitalkirche Ehemalige Katholische Herzogspitalkirche, im Hof barocker Turm von Johann Andrea Trubillio erhalten, 1727/28, sonst Neubau von Alexander von Branca und Herbert Groethuysen, 1954/55; mit Ausstattung; Klostergebäude mit ehemaligem Mädchenwohnheim, fünfgeschossiger Backsteinbau mit Turm, von Alexander von Branca und Herbert Groethuysen, 1954/55. D-1-62-000-2543  
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Herzogspitalstraße 8
(Standort)
Mietshaus mit klassizistischer Fassade von 1806, im Kern z. T. älter, Gaststätte 1898 neugotisch ausgestattet. D-1-62-000-2544  
Herzogspitalstraße 9
(Standort)
Mietshaus erbaut 1807 von Hofmaurermeister Joseph Deiglmayr; Fassade später zum Teil verändert; vgl. Nr. 11. D-1-62-000-2545  
Herzogspitalstraße 10
(Standort)
Mietshaus klassizistisch, 1806; Fassade zum Teil leicht verändert. D-1-62-000-2546  
Herzogspitalstraße 12
(Standort)
Ehemaliges Gesandtenhaus sogenanntes Palais Woronzow, 1830–1877 Gymnasium, jetzt Verwaltungsgebäude, Zweiflügelanlage mit schmalen Hof an der Westseite, dreigeschossiges klassizistisches Hauptgebäude von Franz Ignaz Kirchgrabner 1807/08, Fassade später leicht vereinfacht. D-1-62-000-2548  
Herzogspitalstraße 14
(Standort)
Mietshaus fünfgeschossiger biedermeierlicher Bau mit schlichter Fassadengestaltung, im unteren Teil spätmittelalterlich, 1872 um zwei Geschosse erhöht von W. Kleinschmidt, 1984 modernisiert. D-1-62-000-2549  
Herzogspitalstraße 16
(Standort)
Mietshaus fünfgeschossiger biedermeierlicher Bau mit schlichter Fassadengestaltung, im Kern wohl spätmittelalterlich, Aufstockung 1882 von Franz Rose, 1984 modernisiert. D-1-62-000-2550  
Herzogspitalstraße 20
(Standort)
Geschäfts- und Wohnhaus neubarock, mit zwei Erkern, Stuckdekor und Madonnenrelief, 1899 für Baumeister Franz Xaver Ilg, wohl nach eigenem Entwurf. D-1-62-000-2552  
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Herzog-Wilhelm-Straße 7
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jahrhundert D-1-62-000-2608  
Herzog-Wilhelm-Straße 11
(Standort)
Stadtsteueramt Verwaltungsbau, 1953/54 vom Stadtbauamt nach Plänen von Karl Delisle und Max Panitz in städtebaulich wichtiger Altstadtrandlage als mehrflügelige, fünf- bis siebengeschossige Anlage in Stahlbetonkonstruktion mit in Backstein ausgefachten Rasterfassaden errichtet; Haupttrakt mit vorkragendem Flachdach über eingezogenem Obergeschoss, Portalgestaltung mit Figurenfries von Andreas Rauch; großer Gartenhof, mit umlaufender verglaster Schalterhalle; Tierplastik von Erich Hoffmann. D-1-62-000-7859  
Herzog-Wilhelm-Straße 17
(Standort)
Mietshaus fünfgeschossiger Bau mit Erkern und Balkonen, errichtet in den Formen des späten Jugendstils, mit angeschlossenem Rückflügel, von Fritz Hessemer, bezeichnet 1915. D-1-62-000-2609  
Herzog-Wilhelm-Straße 29
(Standort)
Kleinhaus dreigeschossiger Bau, die beiden unteren Geschosse im Kern wohl vor 1570, um 1857 aufgestockt, Erdgeschoss 1926 zum Konditorei-Café grundlegend umgebaut, Umbau und Erweiterung 1984, baulich mit Nr. 31 verbunden; Gruppe mit Nr. 31 und Kreuzstraße 23, 25, 27. D-1-62-000-2611  
Herzog-Wilhelm-Straße 31
(Standort)
Kleinhaus ein dreigeschossiger Bau mit konvex abgerundeter Südfassade, im Kern wohl 17. Jahrhundert, um 1984 wurde das Erdgeschoss dem Café im Nachbarhaus Nr. 29 angeschlossen; Rückgebäude, dreigeschossiger Bau mit trapezförmigem Grundriss, umgebaut 1865, im Kern älter; Gruppe mit Nr. 29 und Kreuzstraße 23, 25, 27. D-1-62-000-2612  
Hildegardstraße 1
(Standort)
Ehemaliges. Gartenhaus sogenanntes Dall’Armi-Haus, heute Betriebsgebäude der Kammerspiele, schlichte ungegliederte Westfassade mit profiliertem Traufgesims, Ostfassade mit frühklassizistischer Putzgliederung und geohrten Fensterfaschen, um 1800. D-1-62-000-1610  
Hildegardstraße 3/5
(Standort)
Stattliches Doppelhaus Maximilianstil, mit Flachgiebel an gemeinsamem Mittelrisalit, 1872–1874 von Baumeister Reinhold Hirschberg; Gruppe mit Stollbergstraße 11. D-1-62-000-2642  
Hildegardstraße 8
(Standort)
Mietshaus spätklassizistischer Eckbau, um 1860/70. D-1-62-000-2643  
Hochbrückenstraße 7
(Standort)
Polizeiinspektion 11 Altstadt Polizeidienstgebäude, in städtebaulich wirkungsvoller Position, in sachlich-reduziert historisierenden Formen errichteter Komplex; fünfgeschossiger Längstrakt im Osten, mit klinkerverblendetem Erdgeschoss, Flachbogen und abgestuftem Südgiebel; viergeschossiger südlicher Seitenflügel; rückwärtiger Querbau im Norden; erbaut nach Plänen von Rudolf Pfister und Landbauamt München, 1923/25. D-1-62-000-2687  
Hochbrückenstraße 8
(Standort)
Moradellihaus Bürgerhaus aus dem 17. Jahrhundert, nach Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs von Erwin Schleich rekonstruiert, Fassadenbemalung nach einem Entwurf von Hermann Kaspar.  
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Hochbrückenstraße 14
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger spätklassizistischer Eckbau mit Lisenen, 1855–1858. D-1-62-000-2688  
Hochbrückenstraße 16
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger, schlichter Bau im Maximilianstil, um 1855/58, 1991 und 2005 Umbau zum Hotel, Zusammenschluss mit Hs. Nr 18. D-1-62-000-2689  
Hochbrückenstraße 18
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Stichbogenfenstern, erbaut von Georg Fischer, 1854, 1991 und 2005 Umbau zum Hotel, Zusammenschluss mit Hs. Nr 16. D-1-62-000-2690  
Hochbrückenstraße 20
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger spätklassizistischer Bau mit Stichbogenfenstern, errichtet von Carl Deiglmayr 1854, Fassade vereinfacht. D-1-62-000-2691  
Hofgarten
(Standort)
Hofgarten 1613–17 angelegt. Rechteckiges Areal nördlich der Residenz mit nach 1945 wiederhergestellter Einteilung italienischer Art (mit vier neuen Schalenbrunnen). An der Südseite, jenseits der Hofgartenstraße, der Festsaalbau der Residenz (siehe Hofgartenstraße 2), im Osten die Bayerische Staatskanzlei (ehemaliges Armeemuseum, siehe Franz-Josef-Strauß-Ring 1). West- und Nordseite von den im frühen 17. Jahrhundert erbauten, später erneuerten Hofgartenarkaden umgeben (siehe Odeonsplatz 6–18 und Galeriestraße 2, 2a, 2b, 4, 4a, 6, 6a und 8, 10). Teil der Arkaden zwischen Nordwestecke der Residenz und dem Bazar (Odeonsplatz 6–18) nicht überbaut, zum Hofgarten geöffnet, erbaut 1822–1826 von Leo von Klenze zusammen mit dem Hofgartentor (zwischen Hofgartenstraße und Odeonsplatz; siehe Odeonsplatz) von 1816/18 in ihrer Mitte. An der Rückwand innen historische Fresken der Cornelius-Schule (1826–1829). D-1-62-000-2730  
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Hofgarten
(Standort)
Hofgartentempel in der Mitte der Anlage, 1615 wohl von Heinrich Schön d. Ä.; auf der Kuppel Kopie der Tellus Bavaria (Bronze, um 1590 von Hubert Gerhard mit Putten und Attributen des frühen 17. Jahrhunderts). D-1-62-000-4932  
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Hofgarten
(Standort)
Brunnen Nymphenbrunnen (fälschlich auch Loreleybrunnen), 1852; auf Unterbau Bronzereplik der Nymphe von Anif von Ludwig Schwanthaler; an der Westseite des Hofgartens. D-1-62-000-4932  
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Hofgarten
(Standort)
Kriegerdenkmal 1924–26 von Karl Knappe, Thomas Wechs und Eberhard Finsterwalder; vor dem Armeemuseum. Die Rotmarmor-Liegefigur eines Kriegers von Bernhard Bleeker 1972 durch Bronzekopie ersetzt. D-1-62-000-4932  
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Hofgarten
(Standort)
Reiterstandbild des Herzogs Otto von Wittelsbach (Bronze), 1911 von Ferdinand von Miller; vor der Freitreppe des Armeemuseums. D-1-62-000-4932  
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Hofgartenstraße 1
(Standort)
Ägyptischer Obelisk 1./2. Jahrhundert n. Chr., 1972 vor dem Eingang der Ägyptischen Staatssammlung (Hofgartenstraße 2) aufgestellt. 2007 umgezogen in das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst München.[1] D-1-62-000-4932  
Hofgartenstraße 2
(Standort)
Residenz (siehe Residenzstraße 1 und Marstallplatz 8), langgestreckte monumentale Schaufront in zwei bzw. drei Geschossen mit erhöhten Eckpavillons, vor dem Mittelrisalit Loggia mit Figuren von Ludwig Schwanthaler, Westteil unter Verwendung des Vorgängerbaues (Kaisersaaltrakt) des frühen 17. Jahrhunderts, von Leo von Klenze, 1832–1842, Umbau des östlichen Pavillons und angrenzenden Rückflügels für die Bayerische Akademie der Wissenschaften, 1957–1959, vgl. Hofgarten. D-1-62-000-2733  
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Hofgraben 4
(Standort)
Ehemals Hofmarstall und Kunstkammer sogenannte Alte Münze, jetzt Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Vierflügelbau mit dreigeschossigem Arkadenhof, errichtet unter der Bauleitung von Wilhelm Egckl 1563–1567, Umbau zur Münze durch Andreas Gärtner (mit Franz Thurn) 1807–1809, klassizistische Fassadengestaltung von 1807 bis 1809, nach schweren Kriegsschäden Wiederaufbau 1950–1952; siehe auch die zugehörigen Häuser Pfisterstraße 3 und 5 sowie den nördlichen Erweiterungsbau der Münze Maximilianstraße 6/8. D-1-62-000-2735  
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Hotterstraße 10
(Standort)
Hochbunker viergeschossiger Massivbetonbau über rechteckigem Grundriss und mit Flachdach, Eckrustizierung und Fenstereinfassungen, nach Plänen des Landbauamtes München, 1941. D-1-62-000-8535  
Hotterstraße 13
(Standort)
Mietshaus dreigeschossiger Neubarockbau mit verschieden großen Zwerchhäusern, von Oscar Strelin, 1893; seit 1992 mit dem nördlich anschließenden Haus (erbaut 1977) im Inneren verbunden. D-1-62-000-2839  
Hotterstraße 18
(Standort)
Altmünchner Bürgerhaus (Gaststätte zur Hundskugel) Dreigeschossiger Eckbau mit Pultdach bzw. Halbgiebel und Flacherker, im Kern vielleicht spätmittelalterlich, um 1496, wohl um 1640 umgebaut und aufgestockt. D-1-62-000-2841  
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JBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Josephspitalstraße 2
(Standort)
Bürgerhaus mit Putzrahmen um die Fenster, vor 1780; Erdgeschoss verändert; an der Ecke Sebastiansfigur D-1-62-000-3127  
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Josephspitalstraße 4
(Standort)
Schmales Mietshaus Neurenaissance, mit Erker, Ende 19. Jahrhundert D-1-62-000-3128  
Josephspitalstraße 8
(Standort)
Stadtsteueramt siehe Herzog-Wilhelm-Straße 11 D-1-62-000-7859  
Jungfernturmstraße
(Standort)
An der Südseite der letzte oberirdisch anschauliche Rest der ehemaligen inneren Stadtmauer Rohziegelbau, um 1300 / 15. Jahrhundert, mit stadtseitiger Wand des ehemaligen Jungfernturmes aus dem späten 15. Jahrhundert und an diesen erinnernde Gedenktafel der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts D-1-62-000-3140  
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KBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
(Standort)
Ehemals königliche Filialbank ab 1918 Bayerische Staatsbank, dann Bayerische Vereinsbank, jetzt HypoVereinsbank, monumentaler Neubarockbau, 1893–1894 (Südteil) und 1907–1908 von Albert Schmidt, Privater Preisträger beim Fassadenpreis der Landeshauptstadt München 2005; zugehörig Salvatorstraße 11, siehe auch Prannerstraße 2. D-1-62-000-3230  
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Kardinal-Faulhaber-Straße 7
(Standort)
Palais Holnstein ursprünglich Adelswohnsitz, seit 1818 Erzbischöfliches Palais, mit um einen Innenhof gruppierten Flügeln, dreigeschossiger Bau mit reicher Rokokogliederung und Dreiecksgiebel, von Francois de Cuvilliés d. Ä., 1735/1837; mit Innenausstattung. (Geschütztes Kulturgut) D-1-62-000-3233  
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Kardinal-Faulhaber-Straße 10
(Standort)
Ehemals Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank jetzt HypoVereinsbank, Westflügel, monumentaler Neubarockbau, 1895–1896 von Emil Schmidt, mit reichem plastischem Schmuck von Hugo Kaufmann (Ostbau siehe Theatinerstraße 11). D-1-62-000-3234  
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Kardinal-Faulhaber-Straße 12
(Standort)
Fassade des ehemaligen Palais (Fugger-) Portia reich gegliederte und stuckierte Barockfassade, von Philipp Zwerger nach Entwurf von Enrico Zuccalli, 1693/1694, umgestaltet von François de Cuvilliés d. Ä., 1737. (Geschütztes Kulturgut) D-1-62-000-3235  
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Kardinal-Faulhaber-Straße 14
(Standort)
Ehemals Bayerische Vereinsbank jetzt HypoVereinsbank, stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1885–1886 von Wilhelm Martens, 1891–1893 in gleichen Formen nach Norden erweitert; 1948–1852 Wiederaufbau durch Carl Sattler, 1977 umgestaltet; an der Südseite die Maffeistraße überspannender Maffeibogen, 1923 von Friedrich Thiersch, mit Dekoration von Wilhelm Nida-Rümelin D-1-62-000-3236  
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Kardinal-Faulhaber-Straße 15
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus fünfgeschossiger Eckbau, errichtet im Maximilianstil nach Plänen von Jordan Maurer († 1854) und Reinhold Hirschberg, 1855–1857, nach Kriegsschäden Wiederaufbau durch Wilhelm Demmer, 1948–1950. D-1-62-000-3238  
Kardinal-Faulhaber-Straße 14a
(Standort)
Teil des Palais Montgelas siehe Promenadeplatz 2 D-1-62-000-5614 zugehörig
(D-1-62-000-3237)
 
Karlsplatz
(Standort)
Karlstor (München) bis 1791 Neuhauser Tor, im Kern um 1300, nach Abtragung des Hauptturmes von Arnold Zenetti neugotisch 1861/62 umgestaltet; in der mittleren Durchfahrt rechts jetzt drei Bronzefiguren vom ehemaligen Fischbrunnen am Marienplatz, 1866 (vgl. dort). (Geschütztes Kulturgut) D-1-62-000-4711  
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Karlsplatz 7/8/10/11/12
(Standort)
Karlsplatz-Rondell etwa halbkreisförmige Folge von Geschäftshäusern beiderseits des Karlstores (siehe Karlstor), an Stelle der klassizistischen Vorgängerbauten von 1792 bis 1796 neu erbaut 1899–1901 von Gabriel von Seidl (Fassaden) und Oscar Strelin in repräsentativem Neubarock; Mittelteil einer wesentlich längeren Baugruppe, Privater Preisträger beim Fassadenpreis der Landeshauptstadt München 2007. D-1-62-000-3246  
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Karmeliterstraße 1
(Standort)
Ehemalige Karmeliterkirche St. Nikolaus jetzt Bibliothek des Metropolitankapitels München und Archiv des Erzbistums München und Freising, ehemals gewestete Basilika über rechteckigem Grundriss mit Querhaus und Chorflankenturm, Frühbarockbau, von Marx Schinnagl, 1657–60, Äußeres mit Pilastern, Friesen und Segmentgiebel klassizistisch umgestaltet, von Nikolaus Schedel von Greiffenstein, 1802–1805, nach schwerer Kriegsbeschädigung 1944 äußerlich wiederhergestellt, bis 1949, Inneres umgebaut und unterteilt, durch Sep Ruf, 1955–57 D-1-62-000-3274  
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Kaufingerstraße 2
(Standort)
Bürgerhaus mit reich gegliederter und stuckierter Fassade, um 1770; jetzt mit Marienplatz 1 verbunden, siehe dort. D-1-62-000-3294  
Kaufingerstraße 8
(Standort)
Neubarockportal samt Ädikulafenster mit Reliefbüste der hl. Maria in Muschelnische darüber, 1889 (?). D-1-62-000-3293  
Kaufingerstraße 10
(Standort)
Geschäftshaus Natursteinfassade im Jugendstil, laut Inschrift 1904 von Georg Lersch und Paul Hirsch. D-1-62-000-3292  
Kaufingerstraße 11a
(Standort)
Singer-Haus Geschäftshaus, sogenanntes Singer-Haus, fünfgeschossiger, asymmetrisch zweigeteilter Satteldachbau mit übergiebeltem Risalit, Muschelkalkfassade in Formen des späten Jugendstils, 1907/08, Umbau durch Heilmann & Littmann, 1925, kopierende Verlängerung nach Westen, 1978–1981. D-1-62-000-3288  
Kaufingerstraße 14/16
(Standort)
Geschäftshaus barockisierende Natursteinfassade, 1913/14 von Karl Stöhr. D-1-62-000-3291  
Kaufingerstraße 24
(Standort)
Geschäftshaus Neurenaissance-Eckbau mit reich gegliederter Natursteinfassade, 1888–1890 von Lorenz Wimmer; früher Gruppe mit Bauteil II = ehemalige Liebfrauenstraße 2. D-1-62-000-3290  
Kaufingerstraße 28
(Standort)
Geschäftshaus Geschäftshaus Zum Schönen Turm, jetzt Hirmer-Haus, stattlicher historisierender Eckbau, bezeichnet 1914, von Eugen Hönig und Karl Söldner mit Bildhauerarbeiten von Julius Seidler; an der Ecke Modell des ehemals hier stehenden Schönen Turms. D-1-62-000-3289  
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Kaufingerstraße 28
(Standort)
Modell des Schönen Turms Modell des ehemals hier stehenden Schönen Turms am Eck des Geschäftshauses Zum Schönen Turm, jetzt Hirmer-Haus. D-1-62-000-3289  
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Kreuzstraße 1
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus sogenanntes Roiger-Haus, über in Muschelkalk verkleideter Ladenzone viergeschossiger, langgestreckter Eckbau, mit turmbekröntem polygonalem Eckerker, darunter Baumskulptur mit Madonna, in Formen der Deutschen Renaissance mit spätgotischen Anklängen, von Max Ostenrieder mit Bauplastik von Anton Pruska, 1904/05, vereinfachter Wiederaufbau, nach 1945; vgl. auch Ensemble Altstadt, Straßenbild Kreuzstraße (s. o.) sowie Straßenbildfolge Hackenstraße-Brunnstraße. D-1-62-000-3638  
Kreuzstraße 10
(Standort)
Allerheiligenkirche am Kreuz dreijochiger spätgotischer Saalbau mit hohem Chorturm in schlichtem Sichtziegelmauerwerk, um 1485, Chorturm, nach 1493, An- und Umbau, 17. und 18. Jahrhundert, Wiederaufbau in reduzierten Formen, 1947–1949; mit Ausstattung. D-1-62-000-3639  
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Kreuzstraße 15
(Standort)
Ehemaliges Altmünchner Bürgerhaus jetzt Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger Putzbau mit schlichter spätklassizistischer Fassadengestaltung, im Kern vor 1570, Umbau, 1701, doppelte Aufstockung und Fassadenredaktion, durch A. Huber, 1863, Aufstockung, 2005. D-1-62-000-3640  
Kreuzstraße 23
(Standort)
Ehemaliges Altmünchner Bürgerhaus jetzt Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Satteldachbau mit schlichter klassizistischer Fassadengestaltung, im Kern etwa um 1600, Aufstockung 1812; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 25, 27 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31. D-1-62-000-3641  
Kreuzstraße 27
(Standort)
Ehemaliges Altmünchner Bürgerhaus jetzt Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger schlichter Putzbau, im Kern wohl 17. Jahrhundert, nach Kriegsschäden zum Teil erneuert, nach 1945; Teil einer Kleinhausgruppe mit Nr. 23, 25 und Herzog-Wilhelm-Straße 29 und 31. D-1-62-000-3642  

LBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ledererstraße 3
(Standort)
Zerwirkgewölbe herzoglicher Bau der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts (Umfassungswände?), später mehrfach erneuert, vor allem nach 1726, mit zwei gewölbten Hallen übereinander. Westlich anschließend der die Straße überbrückende Schlichtingerbogen, siehe Burgstraße 8. D-1-62-000-3810  
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Ledererstraße 5
(Standort)
Vereinshaus Scholastika mit Gaststätte, barockisierend, 1914–1915 von Heilmann und Littmann nach Entwurf von Ludwig Ullmann; mit historischen Räumen der Erbauungszeit, u. a. Theatersaal; Einheit mit Münzstraße 2. D-1-62-000-3811  
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Ledererstraße 7
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger Satteldachbau mit stark vereinfachter Fassade, die beiden unteren Geschosse im Kern wohl noch spätmittelalterlich, Aufstockung in der 1. H. 19. Jahrhundert, weitere Umbauten in der 2. H. 19. Jahrhundert und 1. H. 20. Jahrhundert D-1-62-000-3812  
Ledererstraße 11
(Standort)
Wandverkleidung aus Kacheln mit Jugendstilornamenten, z. T. mit alpinen Motiven, Anfang 20. Jahrhundert; in den Erdgeschossräumen einer ehemaligen Käsehandlung. D-1-62-000-7910  
Ledererstraße 14
(Standort)
Walmdachhaus freistehend, um 1715/20 umgebaut und aufgestockt. D-1-62-000-3815  
Lenbachplatz 8
(Standort)
Künstlerhaus malerischer, städtebaulich wirkungsvoller Neurenaissancebau, 1896–1900 von Gabriel von Seidl; besteht aus dem hohen, zurückgesetzten Hauptbau und niedrigem Vorbau mit Restaurant; dazwischen malerischer Hof; Innenräume nur zum Teil original erhalten, u. a. Treppenhaus sowie das Venezianische Zimmer im Nordpavillon des Restaurants. D-1-62-000-3824  
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Löwengrube 18
(Standort)
Geschäftshaus im Kern Neurenaissance von 1899, umgebaut 1923 von Julius Metzger (von damals der stuckierte Neurokoko-Erker), nach Kriegsschäden um 1950 ausgebaut. D-1-62-000-4026  
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Lueg ins Land
(Standort)
Mittelalterliche Stadtbefestigung Reste der zweiten Stadtmauer, Fundamentierung aus vermörtelten Tuffquadern mit darüberliegenden Ziegeln, modern abgedecktes ungleichmäßig niedriges Ziegelmauerfragment D-1-62-000-4122  

MBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Maderbräustraße 2
(Standort)
Miets- und Wirtshaus deutsche Renaissance, bezeichnet 1901; Block mit Tal 10. D-1-62-000-4141  
Maderbräustraße 4
(Standort)
Rotmarmorepitaph Mitte 16. Jahrhundert; im Durchgang. D-1-62-000-4140  
Marienplatz
(Standort)
Fischbrunnen Muschelkalk-Becken mit Reliefs und Bronze-Karpfen, von Josef Henselmann, 1954, drei Bronzefiguren vom Vorgängerbrunnen, von Konrad Knoll, 1862–1866 D-1-62-000-4292  
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Marienplatz
(Standort)
Mariensäule Säule in korinthischem Stil mit Immakulata, Unterbau mit vier Puttengruppen, alle Figuren in Bronze, Immakulata von Hubert Gerhard, 1593, errichtet 1638, erneuert 1970, Putti, 1639–1641 D-1-62-000-4291  
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Marienplatz 1
(Standort)
Thomass-Eck ehemals Hauptwache, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, sechsgeschossiger Eckbau mit Stuckdekor am ersten bis dritten Obergeschoss, Rokoko, weitgehender Neubau vermutlich über älterem Kern, von François de Cuvillies d. J., 1769–1771, zwei Geschosse aufgestockt und mit Nr. 2 vereinigt, 1870, z. T vereinfachter Wiederaufbau nach Kriegsschäden, 1950 D-1-62-000-4286  
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Marienplatz 2
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus sechsgeschossiger Putzbau mit Fassadenmalerei, seit 1865 zu Nr. 1 gehörig, um zwei Geschosse aufgestockt, 1870, beim Wiederaufbau neugestaltet, 1951. D-1-62-000-4287  
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Marienplatz 8
(Standort)
Neues Rathaus mehrere Höfe umschließender fünfgeschossiger Sichtziegelstein-Komplex mit Natursteingliederung, umlaufenden Arkaden, Erkern, Türmen und Ziergiebeln, außen wie innen reiche architektonisch-plastische Ausstattung in neugotischen Formen, von Georg von Hauberrisser, Osthälfte 1867–1874, rückseitig 1889–1893, Westteil mit Turm und Prunkhof 1899–1908/09 (Geschütztes Kulturgut) D-1-62-000-4288  
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Marienplatz 15
(Standort)
Altes Rathaus wiederhergestelltes Fragment, über zwei rundbogigen Durchfahrten hohes Obergeschoss, Treppengiebel, seitlich angestellter Turm, über Durchfahrt fünfgeschossig, von Jörg von Halsbach, 1470/80, Wiederaufbau des Saalbaus in spätgotischen Formen durch das städtische Bauamt in Zusammenarbeit mit Hans Döllgast, 1952–1957 (Geschütztes Kulturgut), Turm 1972–1974. D-1-62-000-4289  
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Marienplatz 21
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus fünfgeschossiger Eckbau mit Arkaden im natursteinverkleideten Erdgeschoss und Naturstein-Eckerker, in historisierenden Formen, von Georg Meister und Oswald Eduard Bieber, 1911. D-1-62-000-4290  
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Marienstraße 2
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance-Eckbau, 1882 von Michael Reifenstuel. D-1-62-000-4294  
Marienstraße 10
(Standort)
Mietshaus spätklassizistisch, Mitte 19. Jahrhundert D-1-62-000-4295  
Marienstraße 18
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, um 1870. D-1-62-000-4296  
Marienstraße 21
(Standort)
Vindelikerhaus viergeschossiges Traufseithaus, nach 1802, mit ehemaliger Nordmauer des Wachtturms Lueg ins Land. D-1-62-000-4297  
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Marstallplatz
(Standort)
Allerheiligen-Hofkirche jetzt kultureller Veranstaltungsraum, Scheinbasilika in byzantinischen Formen mit romanisierender Fassade in Kelheimer Grünsandstein, von Leo von Klenze, 1826–1837, nach Kriegsschäden Sicherung mit Notdach durch Hans Döllgast, 1970/71, Wiederaufbau, 1986–2003, Preisträger beim Preis für Stadtbildpflege der Stadt München 2005 D-1-62-000-4351  
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Marstallplatz
(Standort)
Altes Residenztheater (Cuvilliés-Theater) Rokoko-Logenhaus, von François de Cuvilliés d. Ä., 1751–1753, nach massiver Kriegsbeschädigung am alten Standort Max-Joseph-Platz 1 Translozierung der Ausstattungsreste in den sogenannten Apothekenstock der Residenz von Klenze, 1835–1842, und dort Wiederaufbau, 1956–1958. D-1-62-000-4351  
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Marstallplatz
(Standort)
Felsenbrunnen klassizistisch, bezeichnet 1790. D-1-62-000-4351  
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Marstallplatz 4
(Standort)
Ehemalige Hofreitschule 1819–22 von Leo von Klenze, klassizistischer Monumentalbau als Mittelteil der ehemals den Marstallplatz im Osten dreiseitig umfassenden Gebäudegruppe des Hofmarstalls, von dem nur noch Reste erhalten sind; siehe Maximilianstraße 15. D-1-62-000-4348  
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Marstallplatz 8
(Standort)
Bayerische Akademie der Wissenschaften im Ostteil des Festsaalbaus (siehe Hofgartenstraße 2).  
Maxburgstraße 1
(Standort)
Restteil des ehemaligen Jesuitenkollegiums aus dem späten 16. Jahrhundert, östlich an den fragmentarisch (ohne Oberteil) erhaltenen Turm von St. Michael an die Ecke der Ettstraße grenzend; siehe Neuhauser Straße 6 (St. Michael) und 8 (ehemals Kollegium/Alte Akademie). D-1-62-000-4718  
Maxburgstraße 2/4
(Standort)
Maxburg (München) Neue Maxburg D-1-62-000-7804  
Maximiliansplatz
(Standort)
Maximiliansplatz Freifläche, städtebauliche Schöpfung des Klassizismus auf dem Gelände der ehemaligen Wallbefestigung, 1802–1805 angelegt, zusammen mit der Eschenanlage östlich von Maximiliansplatz 8 und dem Abschnitt westlich von Maximiliansplatz 5 als Park gestaltet, durch Carl Joseph von Effner, 1876–1878; D-1-62-000-4425  
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Maximiliansplatz
(Standort)
Effner-Denkmal für den Schöpfer der Anlagen, Weißmarmorbank und -büste, nahe dem Ostende der Anlage, von Wilhelm von Rümann und Friedrich Thiersch, 1886; D-1-62-000-3825  
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Maximiliansplatz
(Standort)
Liebig-Denkmal Sitzfigur aus Carraramarmor auf Granitsockel über Treppen-Rampen-Anlage, flankiert die den Park in der Mitte durchschneidende Fortsetzung der Max-Joseph-Straße, 1883, von Michael Wagmüller begonnen, nach seinem Tod von Wilhelm von Rümann vollendet. D-1-62-000-3825  
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Maximiliansplatz
(Standort)
Pettenkofer-Denkmal als Gegenstück zum Liebig-Denkmal, von Wilhelm von Rümann, 1909; D-1-62-000-3825  
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Maximiliansplatz
(Standort)
Schiller-Denkmal Bronzefigur auf Granitsockel mit Kalksteinstufen, am Ostende der Anlagen, von Max Widnmann entworfen und Ferdinand von Miller gegossen, 1863; D-1-62-000-3825  
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Lenbachplatz
(Standort)
Wittelsbacher Brunnen breitgelagerter Doppelschalenbrunnen aus Muschelkalkstein mit zwei seitlichen Figurengruppen in Marmor, am Westende des Parks, spätklassizistisch, von Adolf von Hildebrand, 1891–1895, Wiederherstellung der kriegsbeschädigten linken Figurengruppe, durch Theodor Georgii, 1951/52;. D-1-62-000-3825  
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Maximiliansplatz 12a
(Standort)
Kithan-Haus repräsentatives Geschäfts- und Bürogebäude mit filigraner Fassade zum Maximiliansplatz, vollständig verglaster, siebengeschossiger Stahlbetonskelettbau mit nach Osten abgeknickter Fassadenachse, durch zweigeschossige Ladenzone, darüber umlaufenden Balkon und durch zurückgesetztes Terrassengeschoss mit einschwingendem Flachdach strukturiert, 1953 von Georg Brenninger. D-1-62-000-7900  
Maximiliansplatz 18
(Standort)
Maxtor mit Vasen bekrönte Torpfeiler und seitliche Durchgänge zwischen Nr. 17 und Nr. 18, zugehörig in den Winkel zwischen Nr. 18 und Nr. 19 eingefügte Blendarchitektur mit Brunnennische, von Nikolaus Schedel von Greiffenstein, 1804–1805, Rekonstruktion des östlichen Torteils, durch Erwin Schleich, 1983–1985. D-1-62-000-4423  
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Maximiliansplatz 18
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus fünfgeschossiger, dreiseitig freistehender Bau mit dezentralem Mittelrisalit, Bronzereliefs, Neurenaissance, von Franz Rank, um 1897. D-1-62-000-4422  
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Maximiliansplatz 19
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus viergeschossiger Mansarddachbau in Ecklage, Gliederung in Formen der Neurenaissance mit Türeinfassungen in Naturstein, von Karl Stöhr, 1896; Grabplatte, über der Tür an der Rückseite (Rochusstraße 2), wohl 1647. D-1-62-000-4424  
Maximilianstraße 2
(Standort)
Palais Toerring-Jettenbach der ehemaligen Hauptpost mit 13 Bogenöffnungen und Obergeschoss, angelehnt an das Findelhaus (Ospedale degli Innocenti) von Filippo Brunelleschi in Florenz, von Leo von Klenze, 1835–1838, nach Osten und Süden Fassadengestaltung fortgesetzt, von Friedrich Bürklein, 1858–1860. D-1-62-000-5761  
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Maximilianstraße 6/8
(Standort)
Münzarkaden nördlicher Erweiterungsbau der ehemaligen Münze, mit Figuren bekrönte Arkadenfront zwischen erhöhten Eckbauten, 1857–1863 von Friedrich Bürklein; vgl. Hofgraben 4. D-1-62-000-4428  
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Maximilianstraße 10/12/14/16
(Standort)
Haylerblock Maximilianstil, 1864 von Friedrich Bürklein; Nr. 10 und 16 Eckhäuser, Nr. 14 erhöhter Mittelteil. D-1-62-000-4429  
Maximilianstraße 15/15a
(Standort)
Eckhaus Maximilianstil, 1858–1860 von Friedrich Bürklein; bildete mit den zerstörten Häusern Nr. 11 und 13 einen Block; zugehörig Rest des ehemaligen Hofmarstall-Komplexes, um 1810/12 von Andreas Gärtner; erhalten dreischiffige Erdgeschosshalle (ehemals Stallung) mit Säulen und Gewölben, 2003 mit Restaurant-Nutzung in den Neubau der Maximilianshöfe (Nordwestblock) einbezogen. D-1-62-000-8166  
Maximilianstraße 17/19
(Standort)
Hotel Vier Jahreszeiten Maximilianstil, 1856–1858 von Rudolf Gottgetreu, 1903–1904 von Heilmann & Littmann umgebaut (Erdgeschoss) und an der Rückseite erweitert; an der monumentalen Fassade Steinfiguren. D-1-62-000-4432  
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Maximilianstraße 18/20
(Standort)
Eckhaus samt Mittelrisalit, 1859–1860 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 18. D-1-62-000-4433  
Maximilianstraße 21
(Standort)
Eckhausfassade (1971–1973 modern hinterbaut), Maximilianstil, 1860–1861 von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 23, 25 und 27 (siehe dort) einen symmetrischen Block. D-1-62-000-4436  
Maximilianstraße 22/24
(Standort)
Doppel-Mietshaus mit Gusseisenerker an der Ecke, Maximilianstil, Nr. 22 erbaut 1862–1865 (mit niedrigen Seitenflügeln an der Falckenbergstraße), Nr. 24 erbaut 1865–1867, beide von Friedrich Bürklein; bildet mit Nr. 26/28 und 30/30a (siehe jeweils dort) eine symmetrische Gruppe, den sogenannten Riemerschmid-Block; 1890 starb hier Franz Lachner (Gedenktafel). D-1-62-000-4437  
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Maximilianstraße 23/25
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Erhöhter Mittelteil eines symmetrischen Blocks mit Nr. 21, 23, 25 und 27, über hohen Arkaden dreigeschossig mit turmartig überhöhten Ecken, flach vorspringender, erhöhter Mittelteil mit Balkon und Muttergottes auf Säule, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1860–1861, nach Kriegsschäden 1944 wiedererrichtet, Fassade von Nr. 21 modern hinterbaut, 1971–1973. D-1-62-000-4436  
Maximilianstraße 26/28
(Standort)
Doppel-Mietshaus Mittelteil einer symmetrischen Baugruppe mit Nr. 22/24 und 30/30a, Maximilianstil, mit erhöhten Seitenrisaliten, 1869–1871 von Friedrich Bürklein; an der Rückseite anschließend das Schauspielhaus, Jugendstil, 1900–1901 von Max Littmann und Richard Riemerschmid, vgl. Falckenbergstraße. D-1-62-000-4437  
Maximilianstraße 27
(Standort)
Eckhaus Maximilianstil, 1860–1862 von Friedrich Bürklein, symmetrischer Block mit Nr. 21 (Pendant), 23 und 25 (siehe dort). D-1-62-000-4436  
Maximilianstraße 29/31
(Standort)
Eckhaus Block aus zwei Eckhäusern, über hohen Arkaden dreigeschossig, das östliche (Nr. 31) mit erhöhtem Kopfbau an der Überleitung vom engeren Westteil der Straße zum Forum (Pendant zu Nr. 34 gegenüber), Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1862–1864, nach Kriegszerstörung 1944 wiederaufgebaut. D-1-62-000-4444  
Maximilianstraße 32
(Standort)
Eckhaus im Maximilianstil, mit Gliederungen in Terrakotta, 1854/55 und (südlicher Erweiterungsbau) 1860 von Friedrich Bürklein; Block mit Nr. 34 und 36; 1885–1891 Wohnhaus von Henrik Ibsen (Gedenktafel). D-1-62-000-4448  
Maximilianstraße 33
(Standort)
Fassade über Arkaden dreigeschossig, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1862; zurückgesetzter Teil eines Blocks mit Nr. 29 und 31. D-1-62-000-4449  
Maximilianstraße 34
(Standort)
Fassade des Eckhaus, über hohen Arkaden dreigeschossig, Kopfbau erhöht, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1861/62; Pendant zu Nr. 31 gegenüber und Block mit Nr. 32 und 36. D-1-62-000-4450  
Maximilianstraße 36
(Standort)
Wohnhaus über hohen Arkaden dreigeschossig, Maximilianstil, von Friedrich Bürklein, 1858/59; östlicher Anfang der südseitigen Forumsbebauung, an Nr. 34 im rechten Winkel anschließend. D-1-62-000-4451  
Max-Joseph-Platz
(Standort)
Denkmal König Max I. Joseph enthüllt 1835, von Christian Daniel Rauch nach Entwurf von Leo von Klenze, gegossen von Johann Baptist Stiglmaier. Laternen, acht klassizistische Kandelaber, in Kreisform um das Denkmal gruppiert, 1845–1846, nach Entwurf von Friedrich von Gärtner, von Bildhauer Anselm Sickinger modelliert, von Maffei gegossen; wohl Probekandelaber für die Gasbeleuchtung, die 1846 in Betrieb genommen worden ist. D-1-62-000-4472  
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Max-Joseph-Platz 1
(Standort)
Fassaden-Oberteil der Eingangsfront am jetzigen Residenztheater und reich profilierte Gebälke an der Rückseite vom ehemaligen Alten Residenztheater, in neuklassizistischen Formen, 1921; vgl. Residenzstr. 1. D-1-62-000-4468  
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Max-Joseph-Platz 2
(Standort)
Nationaltheater monumentaler Opernbau mit Eckrisaliten und erhöhtem Bühnenhaus in klassizistischen Formen, von Karl von Fischer, 1811–1818, nach Brand mit Portikus und Satteldach über dem Bühnenhaus als Doppelgiebelfront von Leo von Klenze wiederhergestellt, 1823/24, Teilerhöhung und Verlängerung nach Osten der Südfassade im Zuge der Gestaltung der Maximilianstraße, Friedrich Bürklein, 1857–1859; Wiederaufbau nach Zerstörung 1943, von Gerhard Graubner und Karl Fischer, 1958–1963; vgl. auch Ensembles Altstadt und Maximilianstraße. D-1-62-000-4469  
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Max-Joseph-Platz 3
(Standort)
Residenz Königsbau der Münchner Residenz, zweigeschossiger Südflügel mit erhöhtem Mittelteil und seitlichen Dachterrassen, im Palaststil des Quattrocento, von Leo von Klenze, 1826–1835, nach Kriegszerstörung 1956–1980 instand gesetzt; vgl. Residenzstraße 1. D-1-62-000-4470  
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Max-Joseph-Platz 3; Residenzstraße 1
(Standort)
Residenz, ehemals Stadtschloss der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige, ab 1348 über Jahrhunderte zu einem acht Höfe umschließenden Komplex gewachsen Kern der bestehenden Anlage ist die westlich an die Residenzstraße grenzende Alte oder Maximilianische Residenz des frühen 17. Jahrhunderts mit der Hofkapelle (1601) und älteren Teilen des 16. Jahrhunderts, wie der Grottenhof mit Perseusbrunnen von Hubert Gerhard (1595) und Antiquarium (1569–1571), im Brunnenhof Wittelsbacherbrunnen (um 1600); mit Ausstattung; - Königsbau, zweigeschossiger Südflügel mit erhöhtem Mittelteil und seitlichen Dachterrassen, im Palaststil des Quattrocento, von Leo von Klenze, 1826–1835, nach Kriegszerstörung 1956–1980 instand gesetzt; - Ehemalige Allerheiligen-Hofkirche, jetzt kultureller Veranstaltungsraum, Scheinbasilika in byzantinischen Formen mit romanisierender Fassade in Kelheimer Grünsandstein, von Leo von Klenze, 1826–1837, nach Kriegsschäden Sicherung mit Notdach durch Hans Döllgast, 1970/71, Wiederaufbau, 1986–2003; - Festsaalbau der Residenz, langgestreckte monumentale Schaufront in zwei bzw. drei Geschossen mit erhöhten Eckpavillons, vor dem Mittelrisalit Loggia mit Figuren von Ludwig Schwanthaler, Westteil unter Verwendung des Vorgängerbaues (Kaisersaaltrakt) des frühen 17. Jahrhunderts, von Leo von Klenze, 1832–1842, Umbau des östlichen Pavillons und angrenzenden Rückflügels für die Bayerische Akademie der Wissenschaften, 1957–1959; - Altes Residenztheater, sogenanntes Cuvilliéstheater, Rokoko-Logenhaus, von François de Cuvilliés, 1751–1753, nach massiver Kriegsbeschädigung am alten Standort Max-Joseph-Platz 1 Translozierung der Ausstattungsreste in den sogenannten Apothekenstock der Residenz von Klenze, 1835–1842, und dort Wiederaufbau, 1956–1958; - vgl. auch Hofgarten. D-1-62-000-5760  
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Müllerstraße 10
(Standort)
Mietshaus neubarock, mit Erkern und Stuck, um 1900; Gruppe mit dem gleichartigen Nr. 12. D-1-62-000-4635  
Müllerstraße 12
(Standort)
Mietshaus neubarock, mit Erker und Stuck, 1902 von Heilmann & Littmann. Gruppe mit dem gleichartigen Nr. 10. D-1-62-000-4637  
Müllerstraße 24
(Standort)
Walmdachhaus klassizistisch, 1829 von Josef Höchl. D-1-62-000-4641  
Müllerstraße 32
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, reich gegliedert und dekoriert, bezeichnet 1892; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 34 einen Block. D-1-62-000-4643  
Müllerstraße 34
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, reich gegliedert und dekoriert, um 1892; bildet mit dem gleichartigen Haus Nr. 32 einen Block. D-1-62-000-4645  
Müllerstraße 40
(Standort)
Ehemals Optisches Institut palastartiger, klassizistischer Bau, reich gegliedert und dekoriert, 1829 von Josef Höchl; mit Marienfigur und Büsten Fraunhofers und Utzschneiders. D-1-62-000-4648  
Müllerstraße 42
(Standort)
Mietshaus neubarock, 1898 von Karl Stöhr; zum Teil vereinfacht; Abschluss der Holzstraße. D-1-62-000-4649  
Müllerstraße 44
(Standort)
Mietshaus neubarock, mit Stuckdekor, 1896 von Paul Pfann und Günther Blumentritt. D-1-62-000-4650  
Müllerstraße 56
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger Mansarddachbau mit breitem, überhöhtem Mittelteil, zwei mehrgeschossigen Kastenerkern und reicher, dichter Putzgliederung, Jugendstil, von Carl Zeh 1907/08. D-1-62-000-4651  

NBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Neuhauser Straße 2
(Standort)
Augustinerkirche St. Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist, gotische Basilika (Ende 13.–15. Jahrhundert), 1619/20 von Veit Schmidt frühbarock umgestaltet, 1803 profaniert (sogenannter Augustinerstock), 1914/15 von Theodor Fischer verändert und umgebaut; enthält das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum, Läden und zum Teil Amtsräume des Polizeipräsidiums (siehe Ettstraße 2/4, ehemals Augustinerkloster). D-1-62-000-4719  
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Neuhauser Straße 6
(Standort)
Jesuitenkirche St. Michael kath. Filialkirche, Meditationskirche, mächtiger, tonnengewölbter Saalbau, dreigeschossige Südfassade mit Volutengiebel, Seitenkapellen zwischen Wandpfeilern, Emporen, Querschiff und nach Norden gerichteter Chor, von Friedrich Sustris, Wolfgang Miller und Wendel Dietrich, 1583–1589, mehrfache Renovierungen, durch Johannes Hörmann, 1697/98, Friedrich Bürklein, 1852–1857 u. a., Wiederaufbau nach schweren Kriegsschäden, 1946–1953; Erweiterung um nordwestlich angrenzende Kreuzkapelle, Kollegstrakt und Turm an der Ecke Ettstraße/Maxburgstraße, 1593–1597; mit Ausstattung der Kirche und Kreuzkapelle; ehemaliges Kollegium vgl. Neuhauser Straße 8/10 und Maxburgstraße 1. D-1-62-000-4718  
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Neuhauser Straße 8
(Standort)
Alte Akademie Ehemals Jesuitenkolleg, 1585–1590 (und später) wohl nach Entwurf von Friedrich Sustris; von dem weitläufigen Renaissance-Komplex nur Teile erhalten: die westlich an die Michaelskirche (siehe Neuhauser Straße 6) anschließende Fassade (1953–1957 mit dem Statistischen Landesamt hinterbaut), der im rechten Winkel westlich daneben vorspringende Trakt mit hohem Südgiebel sowie die nordöstlichen Bauteile Maxburgstraße 1 (siehe dort) mit Turmstumpf; auf dem übrigen Gelände des ehemaligen Kollegs Neubauten, u. a. Kaufhaus Hettlage (siehe Neuhauser Straße 10). D-1-62-000-4717  
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Neuhauser Straße 10
(Standort)
Kaufhaus Hettlage schlichter, fünfgeschossiger Stahlbetonskelettbau mit weiträumiger Erdgeschossarkade, anstelle des kriegszerstörten Westflügels der sogenannten Alten Akademie (vgl. Neuhauser Straße 8) 1953–1955 von Josef Wiedemann errichtet; Baukubus mit verputzter Lochfassade, deren lineare Fassadenbemalung durch Hermann Kaspar mit dem historischen Giebelbau der Alten Akademie korrespondiert; Fußgängerarkade mit der Erdgeschosshalle dieses Giebelbaus verbunden. D-1-62-000-7902  
Neuhauser Straße 14
(Standort)
Bürgersaal (Kath. Bürgersaalkirche), zweigeschossiger, barocker Sakralbau, 1709–1710 nach Entwurf von Giovanni Antonio Viscardi; Fassade in der Häuserreihe; mit Ausstattung. (Geschütztes Kulturgut) D-1-62-000-4716  
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Neuhauser Straße 16
(Standort)
Wohnhaus viergeschossiger Putzbau um 1710, erneuert 1892; Fassade nach 1945 verändert; zum Bürgersaal (siehe Nr. 14) zugehörig. D-1-62-000-4715  
Neuhauser Straße 17
(Standort)
Kaufhaus Ehemaliges Geschäftshaus Dr. H. Ehrlicher, jetzt Kaufhaus, schmaler, sechsgeschossiger Stahlbetonskelettbau mit vollständig verglaster, zweischaliger Fassade, 1961–1963 von Sep Ruf; horizontale Bänder der Geschossdecken durch feingliedrige Verstäbung vernetzt; Dachausbau mit Terrassen unter Aluminiumträger-Lamellen in Dachschrägenimitation. D-1-62-000-7903  
Neuhauser Straße 18
(Standort)
Kaufhaus Oberpollinger (Karstadt), früher Warenhausbau, Eisenbeton mit Natursteinfassaden in abgewandelter deutscher Renaissance, 1904–1905 von Max Littmann; plastischer Dekor von Heinrich Düll und Georg Pezold. D-1-62-000-4714  
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Neuhauser Straße 20
(Standort)
Geschäftshaus ehemals Hotel, neugotisch, mit Eckerker und hohem Ostgiebel, um 1865, umgebaut und erweitert 1882, 1897 und 1901–1903, nach 1945 verändert wiederaufgebaut; nördlich an das Karlstor (siehe Karlstor) anschließend; Nordflügel an der Herzog-Max-Straße neubarock, 1907–1908 von Heilmann & Littmann. D-1-62-000-4712  
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Neuhauser Straße 20
(Standort)
Brunnenbuberl Brunnen, Satyrherme mit Knabe, volkstümlich, Bronzefigur eines Knaben vor Faunherme auf Pfeiler in Muschelkalk, Bassin mit Kalksteineinfassung, Gestaltung in Formen des Jugendstils, von Mathias Gasteiger, 1895, ehemals auf dem Karlsplatz. D-1-62-000-4713  
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Neuhauser Straße 25
(Standort)
Geschäftshaus historisierend, mit Skulpturen am Erker, bezeichnet 1909, von Franz Rank. D-1-62-000-4705  
Neuhauser Straße 27
(Standort)
Augustinerbräu malerisches Neurenaissance-Doppelhaus, reich gegliedert, 1896–1897 von Emanuel von Seidl; im Erdgeschoss Gaststätte mit historistischer Ausstattung. D-1-62-000-4706  
Neuhauser Straße 31
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus schmale Jugendstilfassade in Naturstein, 1910–1912 von Franz Rank. D-1-62-000-4707  
Neuhauser Straße 33
(Standort)
Ehemals Café Fürstenhof jetzt Geschäftshaus, neuklassizistische Natursteinfassade, 1911/12 von Karl Stöhr; zum Teil vereinfacht. D-1-62-000-4708  
Neuhauser Straße 35
(Standort)
Geschäftshaus schmale Spätjugendstilfassade in Naturstein, 1911/12. D-1-62-000-4709  
Neuturmstraße 1
(Standort)
Miets- und Geschäftshaus Ehemalige Centralsäle, jetzt Hotel, repräsentativer, langgestreckter,

sechsgeschossiger Eckbau mit markantem, in die Ecke eingestelltem Rundturm, reiche Fassadengliederung in Formen der Neurenaissance, von Kilian Stützel, 1876–1880; mit Rest der historischen Stadtmauer, 1285–1337. nachqualifiziert[2]

D-1-62-000-4735  
Neuturmstraße 3/3a
(Standort)
Hofbräuhaus-Kunstmühle Hofbräuhaus-Kunstmühle, fünfgeschossiger

Putzbau mit flachen, risalitartigen Erkern, Fassadengestaltung in Formen der Neurenaissance, wohl von Kilian Stützel, 1875, Umbau durch Jakob Blum, 1937; mit technischer Ausstattung der 1. Hälfte 20. Jahrhundert; mit Rest der historischen Stadtmauer, 1285- 1337, in der rückwärtigen Hauswand. nachqualifiziert[3]

D-1-62-000-4736  
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OBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Oberanger 9
(Standort)
Orag-Haus stattliches, dreiseitig freistehendes Neubarockhaus, 1896–1897 von Johann und Adam Graessel und Max Krauss. D-1-62-000-4864  
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Oberanger 11
(Standort)
Altmünchner Bürgerhaus sogenanntes Ignaz-Günther-Haus, Rückgebäude des Hauses St.-Jakobs-Platz 20 (siehe dort) D-1-62-000-6083  
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Odeonsplatz
(Standort)
Feldherrnhalle Loggia mit dreiseitig offenen Rundbogenarkaden und großer Freitreppe im Norden, Kalksteinquaderbau mit reichem bauplastischem Dekor, von Friedrich von Gärtner, 1841–1844, Behebung der Kriegsschäden, 1950–1962; Bronzestandbilder auf Granitpostamenten der Heerführer Johann T’Serclaes von Tilly und Carl Philipp Fürst von Wrede, nach Entwürfen von Ludwig Schwanthaler, gegossen von Ferdinand von Miller d. Ä., enthüllt 1844; Bayerisches Armeedenkmal, Bronzefigurengruppe auf Granitsockel, von Ferdinand von Miller d. J., bezeichnet 1892; zwei Löwen, neuklassizistische Tierplastiken in Marmor, von Wilhelm von Rümann, 1906. (Geschütztes Kulturgut) D-1-62-000-4933  
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Odeonsplatz 6–18
(Standort)
Bazar langgestreckte, zweigeschossige Ladenzeile mit erhöhten Eckpavillons und Mittelrisalit, im Erdgeschoss Integration der Hofgartenarkaden und zum Odeonsplatz Bogenstellungen mit Schaufenstern, in klassizistischen Formen gestaltet, von Leo von Klenze, 1825/26, Erhöhung der Eckpavillons, nach Plänen von Eduard Riedel, 1855, Wiederaufbau nach starker Kriegszerstörung, bis 1956. D-1-62-000-4931  
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Orlandostraße 2
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, 1872; bildet eine Gruppe mit Nr. 4 und 6. D-1-62-000-5011  
Orlandostraße 3
(Standort)
Mietshaus Übergang vom historisierenden Jugendstil zur Neuen Sachlichkeit, mit zum Teil mehrfarbiger Fassade, im 1. Stock geschnitzte Fensterstöcke, 1913–1914 von Franz Deininger. D-1-62-000-5012  
Orlandostraße 4
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, 1872; Gruppe mit Nr. 2 und 6. D-1-62-000-5013  
Orlandostraße 6
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, 1872; Gruppe mit Nr. 2 und 4. D-1-62-000-5014  

PBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Pacellistraße 1/5
(Standort)
Neue Maxburg Verwaltungszentrum der Justizbehörden zwischen Lenbachplatz, Pacelli- und Maxburgstraße, sowie erzbischöfliches Ordinariat als östlich bis zur Karmeliterstraße anschließende Baugruppe, 1954–1957 nach Entwurf von Theo Pabst und Sep Ruf auf dem Gelände der kriegszerstörten Herzog-Max-Burg nach modern städtebaulichen Prinzipien errichteter weitläufiger Komplex aus freistehenden, unterschiedlich großen kubischen Flachdachbauten in offener Anordnung D-1-62-000-7804  
Pacellistraße 5
(Standort)
Turm der in den 1590er Jahren erbauten Herzog-Max-Burg; einziger Rest der weitläufigen Schloßanlage (an deren Stelle jetzt Neubauten, vgl. Pacellistraße 1, 5). D-1-62-000-5086  
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Pacellistraße 12
(Standort)
Katholische Dreifaltigkeitskirche Zentralbau mit Kuppel und aufwändig gestalteter Eingangsfront, nach Plänen von Giovanni Antonio Viscardi 1711–1718, nach dessen Tod fortgeführt von Enrico Zucalli, 1713–1718; mit Ausstattung; Turm weiter nördlich im Klosterbereich, vergleiche Rochusstraße 7 D-1-62-000-5089  
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Pacellistraße 16
(Standort)
Ehemals palastartiges Wohnhaus jetzt Bank, klassizistisch, um 1827 von Johann Ulrich Himbsel; nur Fassade original; mit Gedenktafel an das ehemalige Ballhaus (Haus für Ballspiele). D-1-62-000-5088  
Perusastraße 5
(Standort)
Geschäftshaus mit Gaststätte zum Franziskaner, 1910 von Heilmann & Littmann, historisierende Natursteinfassade in Fortsetzung von Residenzstraße 10, vgl. dort. D-1-62-000-5218  
Petersplatz 1
(Standort)
Kath. Pfarrkirche St. Peter freistehende, dreischiffige Basilika mit Dreikonchenchor und mächtiger Westturmanlage, über romanischem Vorgängerbau gotische Kirche, 13.–15. Jahrhundert, Turmneugestaltung, 1607–1621, Chorumbau, von Isaak Bader, 1630–1636, Langhauserweiterung, von Heinrich Schön d. J. und Hans Heiß, 1640/41 und 1653/54, Innenraumredaktion, von Ignaz Anton Gunetzrhainer, 1730–1756, Wiederaufbau nach Kriegszerstörung, durch Rudolf Esterer und Erwin Schleich, 1946–1954; mit Ausstattung. D-1-62-000-5245  
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Petersplatz 8
(Standort)
Stattliches Eckhaus mit klassizistischer Fassadengestaltung des frühen 19. Jahrhunderts; zum Viktualienmarkt vorgelagerte Terrasse von 1887; vgl. Viktualienmarkt 14. D-1-62-000-5246  
Petersplatz 9
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Neurenaissance, 1898 von Ludwig Grothe. D-1-62-000-5247  
Petersplatz 10
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus klassizistisch mit Stuckdekor, Anfang 19. Jahrhundert D-1-62-000-5248  
Pfisterstraße 3
(Standort)
Ehemals Scheidhaus der Münzanstalt klassizistisch, 1813; jetzt zum Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege gehörig, siehe Hofgraben 4. D-1-62-000-5307  
Pfisterstraße 4
(Standort)
Pfistermühle Erhalten nur das Vorderhaus, um 1573/79; mit zum Teil gewölbten Erdgeschossräumen. D-1-62-000-5308  
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Pfisterstraße 5
(Standort)
Klassizistisches Wohnhaus 1838 von Mathias Küßwetter, seit 1846 zur Münze (jetzt Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege) gehörig; siehe Hofgraben 4 und Pfisterstraße 3. D-1-62-000-5309  
Pfisterstraße 6
(Standort)
Ehemaliges Altmünchner Bürgerhaus viergeschossiger Putzbau, Umfassungsmauern vielleicht zum Teil 16. Jahrhundert, wohl barockzeitlich und im 19. Jahrhundert verändert, beim Wiederaufbau 1954 aufgestockt und stark erneuert, 1987/88 eingreifend saniert. D-1-62-000-5310  
Pfisterstraße 7
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Neurenaissance, 1894 von Ernst Dressler. D-1-62-000-5311  
Pfisterstraße 8
(Standort)
Bürgerhaus wohl Ende des 18. Jahrhunderts umgebaut, mit älterem Kern, nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfacht und aufgestockt. D-1-62-000-5312  
Pfisterstraße 9
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus deutsche Renaissance, 1895–1896 von Hans Grässel und Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 11. D-1-62-000-5313  
Pfisterstraße 10
(Standort)
Bürgerhaus im Kern wohl 16. Jahrhundert (ursprünglich mit Giebel), Fassade im 18. Jahrhundert verändert. D-1-62-000-5314  
Pfisterstraße 11
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus malerisch in deutscher Renaissance, mit zwei Erkern und reichem plastischem Dekor, 1895–1896 von Hans Grässel und Karl Stöhr; Gruppe mit Nr. 9. D-1-62-000-5315  
Platzl 1a
(Standort)
Platzl Kaut, reiche, gotisierende Fassade mit Hausteingliederung und breitem Erker, 1896–1897 von Max Ostenrieder. D-1-62-000-5393  
Platzl 2
(Standort)
Altmünchner Bürgerhaus ehemalige Platzl-Bäckerei, viergeschossiger Putzbau mit Ohrwaschl und steilem Satteldach, 16. Jahrhundert über Kern des 13./14. Jahrhunderts, Umbau von Leonhard Matthäus Gießl und Philipp Jakob Köglsberger, 1732, Umbau 1904; Mittelgebäude, viergeschossig mit dem Vorderhaus durch Holzlaubengang verbunden, 17. Jahrhundert; Rückgebäude, viergeschossig, 1. Hälfte 18. Jahrhundert; insgesamt zusammen mit Nr. 3 eingreifend saniert, 1987/88. D-1-62-000-5394  
Platzl 3
(Standort)
Bürgerhaus des 16. Jahrhunderts, aufgestockt um 1700, mit Resten des historischen Bestandes (u. a. Schwarzküchen), und Eckhaus, Fassade 1877; Sanierung 1988. D-1-62-000-5395  
Platzl 4/4a
(Standort)
Orlando-Haus Mietshaus mit Gastronomie, fünfgeschossiger Eckbau mit rustikagerahmten Erdgeschossarkaden, Flacherker besetztem Südrisalit, und Volutengiebeln, Gestaltung in Formen der deutschen Renaissance, erbaut von Heilmann & Littmann, 1898/99; mit Rückgebäude Falkenturmstraße 12. D-1-62-000-5396  
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Platzl 5
(Standort)
Ehemaliges Corpshaus Bavaria Eckhaus am Kosttor, deutsche Renaissance, 1899 von Max Littmann. D-1-62-000-5397  
Platzl 6
(Standort)
Ehemaliges Corpshaus Makaria deutsche Renaissance mit reicher Hausteingliederung, 1898–1899 von Adolf Ziebland. D-1-62-000-5398  
Platzl 7
(Standort)
Ehemaliges Corpshaus Frankonia deutsche Renaissance mit reicher Hausteingliederung, 1899 von Max Littmann. D-1-62-000-5399  
Platzl 9
(Standort)
Hofbräuhaus malerischer Gruppenbau in deutscher Renaissance, 1896–1897 von Max Littmann mit Erich Goebel, unter Einbeziehung älterer Bauteile (Südflügel); im Hof Biergarten, Brunnen mit Löwenfigur. D-1-62-000-5400  
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Prälat-Miller-Weg 1
(Standort)
Kath. Pfarrkirche Hl. Geist (ehemalige Spitalkirche), Wandpfeilerkirche mit polygonalem Chorschluss, Chorscheitelturm und repräsentativ gestalteter Westfassade, im Kern gotische Staffelhalle des 14. Jahrhunderts, barocke Umgestaltung durch Johann Georg Ettenhofer, 1724–1730, Erweiterung nach Westen in neubarocken Formen, von Friedrich Löwel, 1885–1888, etappenweiser Wiederaufbau nach schwerer Kriegsbeschädigung, 1946–1991; mit Ausstattung. D-1-62-000-6757  
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Prälat-Zistl-Straße 4
(Standort)
Mietshaus 1873/74 von Hanno Bürkel, 1933 vereinfacht; mit Gedenktafel an das ehemalige Schiffertor. D-1-62-000-5477  
Prälat-Zistl-Straße 6
(Standort)
Miets- und Geschäftshaus Neurenaissance, 1872/73; 1921 durch die Gebrüder Rank umgestaltet. D-1-62-000-5478  
Prälat-Zistl-Straße 14
(Standort)
Altmünchner Bürgerhaus mit Giebel, vorbarock, im 18. Jahrhundert aufgestockt. D-1-62-000-5480  
Prannerstraße 1
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus 2, ehemaliges Rückgebäude von Promenadeplatz 2, schmaler viergeschossiger Satteldachbau mit Stuckdekor, in Formen des Jugendstils, um 1900. D-1-62-000-5483  
Prannerstraße 2
(Standort)
Ehemaliges Palais Neuhaus-Preysing jetzt Teil der Bayerischen Vereinsbank (vgl. Kardinal-Faulhaber-Straße 1), prächtig stuckierte, streng gegliederte Rokokofassade, um 1740/50, Francois de Cuvilliés d. Ä. zugeschrieben; nur Fassade original, Privater Preisträger beim Fassadenpreis der Landeshauptstadt München 2005 D-1-62-000-5484  
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Prannerstraße 7
(Standort)
Ehemaliges Palais Graf Seinsheim jetzt Bayerischer Städteverband, dreigeschossiger Satteldachbau mit reicher Stuckgliederung in frühklassizistischen Formen, ehemals zwei Häuser, um 1764/70 um- oder neugebaut, Umbau beider Häuser, von Josef Höchl, 1809, nach Kriegszerstörung Wiederaufbau mit einheitlich nach Westen verlängerter Palastfassade, durch Herbert Landauer, 1949, Lobende Erwähnung beim Fassadenpreis der Landeshauptstadt München 2007 D-1-62-000-5485  
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Prannerstraße 9
(Standort)
Palais Gise auch Palais Arco genannt, jetzt Teil des Erzbischöflichen Ordinariats, viergeschossiger Satteldachbau mit reich stuckierter Spätrokoko-Fassade, wohl von Carl Albert von Lespilliez, um 1760, nach schwerer Kriegszerstörung insbesondere im Inneren Wiederaufbau durch Hans Uecker, 1949. D-1-62-000-5486  
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Prannerstraße 10
(Standort)
Mietshaus viergeschossiges Eckhaus mit polygonalem Eckerker und Kastenerkern über erdgeschossiger Arkadenzone, in sogenannter Nürnberger Renaissance, von H. Schmitz, 1897–1899. (Geschütztes Kulturgut) D-1-62-000-5487  
Prannerstraße 13
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger, schmaler Putzbau mit schlichter, biedermeierlicher Fassadengestaltung, 1850. D-1-62-000-5488  
Promenadeplatz
(Standort)
Promenadeplatz 1780 durch Abbruch der Salzstädel freigelegt. In der Mitte Grünanlage von 1901 mit ursprünglich fünf (jetzt noch vier) Bronzestandbildern: (von Westen) Lorenz Westenrieder, 1854 von Max Widmann; Christoph Willibald Gluck, 1848 von Friedrich Brugger; Kurfürst Max II. Emanuel, 1861 von Friedrich Brugger; Orlando di Lasso, 1849 von Max Widmann; ehemals Wiguläus Xaverius Aloysius Freiherr von Kreittmayr, 1845 von Ludwig Schwanthaler, nicht erhalten. D-1-62-000-5621  
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Promenadeplatz 2
(Standort)
Ehemaliges Palais Montgelas jetzt Teil des Hotels Bayerischer Hof, stattlicher, klassizistischer viergeschossiger Eckbau mit flachen, überhöhten Mittelrisaliten zu beiden Seiten, unter Einbezug älterer Bebauung in klassizistischen Formen errichtet, von Emanuel Joseph von Herigoyen 1810–1813, innen von Jean Baptiste Métivier ausgestaltet; im 2. Stock Repräsentationsräume der Bauzeit (sogenannter Königssaal u. a.); 1876 aufgestockt. Zugehörig Kardinal-Faulhaber-Straße 14a, Rückgebäude Prannerstraße 1, siehe dort. D-1-62-000-5614  
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Promenadeplatz 6
(Standort)
Spiegelsaal mit Neurokoko-Stuck, 1897–1898, aus dem Vorgängerbau in den Neubau des Hotels Bayerischer Hof integriert. D-1-62-000-5615  
Promenadeplatz 7
(Standort)
Dresdner Bank stattlicher, vierflügeliger Eckkomplex mit überhöhtem Eckrisalit, viergeschossige Stahlbetonkonstruktion mit Kalksteinverkleidung in neuklassizistischer Formgebung, 1906/07 von Max Littmann und Jakob Heilmann, Umbau und Modernisierung durch Josef Wiedemann, 1960–1962. D-1-62-000-5616  
Promenadeplatz 9
(Standort)
Ballin-Haus jetzt Bankhaus, Geschäftshaus in Ecklage, mit reich gegliederter Natursteinfassade in barockisierenden Formen, 1909–1910 von Gustav von Cube und Karl Stöhr; Portalplastik von Heinrich Düll und Georg Pezold. D-1-62-000-5617  
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Promenadeplatz 12
(Standort)
Parcus-Haus stattlicher fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit einspringender Ecke und (reduzierter) Kuppel, 1887–1888 von Friedrich von Thiersch; Hausteinfassade zum Teil vereinfacht. D-1-62-000-5618  
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Promenadeplatz 13
(Standort)
Altmünchner Bürgerhaus viergeschossiger, schmaler Satteldachbau mit Putzgliederung in barocker Tradition, im Kern vor 1570, Aufstockung wohl im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts, Wiederherstellung nach Kriegsschäden durch Matthias Martin, 1952. D-1-62-000-5619  
Promenadeplatz 15
(Standort)
Gunetzrhainer- oder Ostermaierhaus reich stuckierte Fassade, um 1730 von Johann Baptist Gunetzrhainer als eigenes Wohnhaus erbaut; nach Kriegszerstörung rekonstruiert; jetzt zur Deutschen Bank gehörig. D-1-62-000-5620  
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RBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Radlsteg 2
(Standort)
Ehemaliges Radlbad (seit dem 14. Jahrhundert), dreigeschossiges, langgestrecktes altes Bürgerhaus, umgebaut 1878 (Mansarddach) und 1897 (Erdgeschoss mit Schaufenstern). D-1-62-000-5651  
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Residenzstraße
(Standort)
Zwei Fahnenstangen 26 m hohe, reich verzierte Masten, wohl nach Entwurf von Rudolf Seitz, 1888 bzw. 1892 in Erinnerung an den 100. Geburtstag König Ludwig I. und den 70. Geburtstag Prinzregent Luitpolds D-1-62-000-9831  
Residenzstraße 1
(Standort)
Residenz ausgedehntes Stadtschloß, ab 1348 über Jahrhunderte gewachsen, acht Höfe umschließend. Der mittelalterliche Kern (Neuveste) in Resten unter dem Nordostpavillon des Festsaalbaues und dem umgebenden Bereich verborgen. Kern der bestehenden Anlage die westlich an die Residenzstraße grenzende Alte oder Maximilianische Residenz des frühen 17. Jahrhunderts mit der Hofkapelle (1601) und älteren Teilen des 16. Jahrhunderts (Grottenhof mit Perseusbrunnen, 1595 von Hubert Gerhard; Antiquarium, 1569–1571). Im Brunnenhof Wittelsbacherbrunnen, um 1600. Zu Nr. 1 gehört das Alte Residenztheater, Rokokobau, 1751–1753 von François de Cuvilliés, 1956 an neuer Stelle (Apothekenflügel) wiederaufgebaut; mit Ausstattung; Königsbau, siehe Max-Joseph-Platz 3, Festsaalbau siehe Hofgartenstraße 2 und Marstallplatz 8, Allerheiligen-Hofkirche siehe Marstallplatz. Vgl. auch Hofgarten. (Geschütztes Kulturgut) D-1-62-000-5760  
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Residenzstraße 2
(Standort)
Hauptpost 1834–38 von Leo von Klenze als Umbau und Erweiterung des ehemaligen Toerring-Palais aus dem mittleren 18. Jahrhundert; Nordseite am Max-Joseph-Platz im Stil des florentinischen Quattrocento mit Loggia; die barocke Westfront zerstört und 1953 wiederaufgebaut, mit dem alten Portal in der Vorhalle; 2013 in Neubau einbezogen; vgl. auch Ensemble Maximilianstraße. D-1-62-000-5761  
Residenzstraße 3
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Falkeneck Eckhaus mit reich stuckierter Neurokokofassade, 1904–1905 von Eugen Drollinger. D-1-62-000-5762  
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Residenzstraße 10
(Standort)
Zechbauerhaus Geschäftshaus in markanter Ecklage, reich gegliederte historisierende Natursteinfassaden, 1910/11 von Heilmann & Littmann; gestalterische Einheit mit Perusastraße 5. D-1-62-000-5763  
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Residenzstraße 13
(Standort)
Eilles-Haus Fassade mit erneuerter Putzgliederung, an zwei Hofseiten viergeschossige Arkaden aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts erhalten. D-1-62-000-5764  
Residenzstraße 16
(Standort)
Geschäftshaus Neurenaissance, 1869–1870 von Franz Kil; mit älterem Kern. D-1-62-000-5765  
Residenzstraße 17
(Standort)
Ehemaliges Bürgerhaus, jetzt Geschäftshaus mehrfach (u. a. 1869) umgebaut, abermals 1890 von Max Steinmetz, Neurokoko-Fassade mit reichem Stuckdekor und Balkongittern nach Entwurf von Franz Strulberger. D-1-62-000-5766  
Residenzstraße 24
(Standort)
Geschäfts- und Wohnhaus neuklassizistisch mit Jugendstilanklängen, reich gegliedert, 1906–1907 von Heilmann & Littmann. D-1-62-000-5767  
Residenzstraße 25
(Standort)
Geschäfts- und Wohnhaus neubarock, mit Stuckdekor am Erker, 1899–1900 von Eugen Drollinger. D-1-62-000-5768  
Residenzstraße 26
(Standort)
Eckhaus in klassizistischen Neurenaissanceformen, 1872 von Michael Reifenstuel. D-1-62-000-5769  
Residenzstraße 27
(Standort)
Preysing-Palais jetzt Geschäftshaus, Regence-Stil, mit reich stuckierten Fassaden an drei Seiten, prächtigem Treppenhaus, 1723–1728 von Joseph Effner; nach Kriegsschäden Wiederaufbau 1958–1960 durch Erwin Schleich, dabei Rückseite an der Theatinerstraße rekonstruiert und Inneres erneuert. D-1-62-000-5770  
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Rindermarkt 1
(Standort)
Pfarrhaus von St. Peter (Petersplatz 1), Eckbau mit Putzgliederung des späten 18. oder frühen 19. Jahrhundert, Lobende Erwähnungen beim Fassadenpreis der Landeshauptstadt München 2004 D-1-62-000-5845  
Rindermarkt 10
(Standort)
Ruffini-Block dreiseitige Wohn- und Geschäftshausgruppe in malerischen barockisierenden Formen mit reich stuckierten, mehrfarbigen Fassaden, 1903–1905 von Gabriel von Seidl; mit Rosental 1 und Sendlinger Straße 1. D-1-62-000-5846  
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Rochusstraße 5;
Rochusstraße 7;
Nähe Pacellistraße
(Standort)
Teil des ehemaligen Karmeliterinnenklosters Jetzt Erzbischöfliches Ordinariat, dreigeschossige barocke Anlage mit niedrigerem Obergeschoss, profiliertem Traufgesims und schlichten Putzfassaden, von Philipp Jakob Köglsberger nach Plänen von Frater Domenicus a S. Euphrosina (Georg Schorn), 1711–1714, ab 1724 nach Osten erweitert; mit Brunnenaufbauten im Haupthof; Büste des Herzogs Maximilian Philipp im Haupthof; vergleiche  Pacellistraße 12 (Dreifaltigkeitskirche) D-1-62-000-5861  
Rosenstraße 6
(Standort)
Geschäftshaus mit Rosen-Apotheke, Eckbau in barockisierenden Formen, 1909–1910 von Franz Rank. 1913 eröffnete hier August Schuster sein Sportgeschäft. D-1-62-000-5955  
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Rosental 1
(Standort)
Ruffini-Block siehe Rindermarkt 10 D-1-62-000-5846  
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Rosental 3
(Standort)
Löwenturm Rohbacksteinbau wohl des 15. Jahrhunderts mit neugotischen Zinnen, im Bereich der ältesten Stadtbefestigung über dem Stadtgraben-Bachbett stehend; am Nordrand des Anwesens. D-1-62-000-5958  
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Rosental 16
(Standort)
Münchner Stadtmuseum Münchner Stadtmuseum, nördlicher Erweiterungstrakt, fünfgeschossige, flachgedeckte Dreiflügelanlage um großen Innenhof mit Brunnen, von Gustav Gsaenger, 1959–1964 D-1-62-000-6082  
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Rosental 16, Nieserstraße
(Standort)
Münchner Stadtmuseum Lapidarium, mit skulptierten Architekturteilen vom Siegestor (vgl. Ludwigstraße), die bei dessen Wiederaufbau in vereinfachter Form (1956/57) keine Verwendung fanden; an der Ostseite des Münchner Stadtmuseums, vergleiche St.-Jakobs-Platz 1 D-1-62-000-8058  
Roßmarkt 8
(Standort)
Mietshaus Neubarock, mit zwei Erkern, 1898 von Wolfgang Schreiner D-1-62-000-5960  
Roßmarkt 15
(Standort)
Ehemaliges neues Landschaftsgebäude Jetzt Deutsche Meisterschule für Mode, frühklassizistischer palastartiger Bau, 1774ff. von François Cuvilliés d. J., wohl erst um 1800 vollendet D-1-62-000-5961  
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Rumfordstraße 1
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, reich gegliedert, mit Erker, 1889 von Ludwig Deiglmayr D-1-62-000-6004  
Rumfordstraße 23
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, reich gegliedert, 1880 von Johann Thomas D-1-62-000-6012  
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Rumfordstraße 25
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, reich gegliedert, mit zwei Erkern, 1877 von Johann Thomas D-1-62-000-6013  
Rumfordstraße 27
(Standort)
Mietshaus deutsche Renaissance, mit zwei Erkern, 1880 von Josef Heilmeyer. D-1-62-000-6014  
Rumfordstraße 29
(Standort)
Teil eines Doppelmietshauses mit Nr. 31, in klassizistischer Tradition, 1884 von Johann Grübel. D-1-62-000-6016  
Rumfordstraße 37
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, mit Stuckdekor, 1876 von Johann Thomas. D-1-62-000-6021  
Rumfordstraße 43
(Standort)
Fassade eines Mietshauses, Neurenaissance, 1890 von Hans Hartl. D-1-62-000-6024  

SBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Salvatorplatz 1
(Standort)
Ehemalige Salvatorschule jetzt Literaturhaus, freistehender dreigeschossiger Neurenaissancebau mit Seitenrisaliten, von Friedrich Löwel 1886/87, nach Kriegsschäden in reduzierter Höhe wiederaufgebaut, von Uwe Kiessler 1995–1997 Wiederaufstockung in moderner Form. D-1-62-000-6040  
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Salvatorplatz 2/2a
(Standort)
Westteil des ehemaligen Theatinerklosters (siehe Theatinerstraße 20/21), jetzt Bayerisches Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst, langgestreckter Frühbarockbau, um 1675/76 von Lorenzo Perti, 1938–1941 aufgestockt und umgebaut; südlich anschließend spätbarocker Eckbau von ca. 1731, Teil des ehemaligen Palais Minucci, um 1939 umgebaut. D-1-62-000-6041  
Salvatorplatz 3
(Standort)
Salvatorgarage Bürohaus und Parkgarage für die ehemalige Bayer. Staatsbank, jetzt Hypo-Vereinsbank, Baugruppe aus schmalem Bürotrakt und nach Westen anschließendem Parkhaus, Stahlbetonskelettbauten, mit dunklem Klinkermauerwerk verkleidet, 1964/65 von Franz Hart; Ostfront des Bürotraktes durch kräftig vortretende Pfeiler gegliedert, Parkhaus mit Lüftungsschlitzen, Preisträger beim Preis für Stadtbildpflege der Stadt München 2008. D-1-62-000-7901  
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Salvatorstraße 17
(Standort)
Salvatorkirche ehemalige Friedhofskirche, seit 1829 Griechisch-orthodoxe Kirche, spätgotischer Saalbau mit polygonalem Chor aus Backstein mit Turm, 1492–1494; mit Ausstattung. (Geschütztes Kulturgut) D-1-62-000-6044  
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Sebastiansplatz 3
(Standort)
Altmünchner Bürgerhaus Eckgebäude mit hölzernen Hoflauben, um 1761. D-1-62-000-6422  
Sebastiansplatz 4
(Standort)
Altmünchner Bürgerhaus Kernbestand 15./16. Jahrhundert, in der Barockzeit umgebaut, mit Holzlauben im Hof; 1854 umgebaut und aufgestockt; Rückgebäude 15./16. Jahrhundert, im 18. und 19. Jahrhundert umgebaut. D-1-62-000-6423  
Sebastiansplatz 5
(Standort)
Altmünchner Bürgerhaus Kernbestand wohl 15. oder 16. Jahrhundert, in der Barockzeit aufgestockt, später verändert; Rückgebäude (mit Nr. 6 gemeinsam) um 1880 erneuert. D-1-62-000-6424  
Sebastiansplatz 6
(Standort)
Altmünchner Bürgerhaus die beiden ersten Geschosse im Kern vielleicht noch spätmittelalterlich oder 16. Jahrhundert, später aufgestockt, nochmals 1856 samt rückseitigem Treppenhaus; Rückgebäude siehe Nr. 5. D-1-62-000-6425  
Sebastiansplatz 7
(Standort)
Altmünchner Bürgerhaus mit zwei Ohrwascheln, die beiden unteren Geschosse z. T. noch 15. Jahrhundert, um 1600 aufgestockt, Dachstuhl um 1735, Hoflauben 1863, mit späteren Veränderungen; Rückgebäude spätmittelalterlich, um 1600 und um 1735 verändert. D-1-62-000-6426  
Sebastiansplatz 8
(Standort)
Altmünchner Bürgerhaus Eckbau mit Ohrwaschel, spätestens im 18. Jahrhundert entstanden oder umgebaut, Privater Preisträger beim Fassadenpreis der Landeshauptstadt München 2005 D-1-62-000-6427  
Sebastiansplatz 11
(Standort)
Eckhaus Neurenaissance, Ende 19. Jahrhundert D-1-62-000-6429  
Sendlinger Straße 1
(Standort)
Ruffini-Block siehe Rindermarkt 10 D-1-62-000-5846  
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Sendlinger Straße 2
(Standort)
Schlossereck klassizistisches Wohn- und Geschäftshaus, 1831 von Joseph Höchl, 1876 in gleicher Form nach Südwesten (Bauteil an der Ecke zum Färbergraben) erweitert. D-1-62-000-6498  
Sendlinger Straße 3
(Standort)
Geschäftshaus fünfgeschossiger später Jugendstilbau mit dekorloser Fassade, die durch Fensterarkaden sowie hohe kleinversprosste Rundbogenfenster vertikal gegliedert wird, von Eugen Hönig und Karl Söldner, 1902/03, Erweiterung und Redaktion der Fassade von Eugen Hönig und Karl Söldner, bezeichnet 1910, 1964/65 und 2000/01 umfassender Umbau und Erweiterung. D-1-62-000-6476  
Sendlinger Straße 4
(Standort)
Geschäftshaus Zum Rappeneck historisierend, 1911 von Eugen Hönig und Karl Söldner. D-1-62-000-6497  
Sendlinger Straße 8
(Standort)
Ehemaliges Verlagshaus der Münchener Neuesten Nachrichten, später der Süddeutschen Zeitung, fünfgeschossiger stattlicher Geschäftshausblock in frei historisierenden Formen mit Natursteinfassade, großen Erdgeschossarkaden und teilweise zurückgesetzter von polygonalen Erkern flankierter oberer Fassadenhälfte, geplant von Max Littmann, 1905/06, nach Kriegsschäden weitgehend erneuert; mit rückwärtig angebautem ehemaligem Druckereigebäude, vier bzw. fünfgeschossiger weitläufiger Zweckbau, nach Entwurf von Max Littmann, 1926–1929, mit späteren Veränderungen; 2013 entkernt und Fassade in Neubau einbezogen. D-1-62-000-6496  
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Sendlinger Straße 10
(Standort)
Ehemaliges Haus der Abendzeitung Zugehörig das ehemalige Haus Sendlinger Straße 77, im Kern (drei untere Geschosse) spätgotisch, 16. Jahrhundert, Fassade klassizistisch, Anfang 19. Jahrhundert, sowie links daneben das ehemalige Haus Nr. 76 (Faberbräu), im Kern wohl barock, mit klassizistischer Fassade des frühen 19. Jahrhunderts; Gruppe mit Nr. 14. D-1-62-000-6495  
Sendlinger Straße 11
(Standort)
Bürgerhaus viergeschossiger Walmdacheckbau mit frühklassizistischer Putzgliederung in spätbarocker Tradition, um 1788, im Kern älter; an Hausecke spätbarocke Marienbüste, bezeichnet 1731, Privater Preisträger beim Fassadenpreis der Landeshauptstadt München 2007 D-1-62-000-6477  
Sendlinger Straße 14
(Standort)
Altes Hackerbräuhaus Eckbau mit prächtiger klassizistischer Fassade, bezeichnet 1830; Einbau des sogenannten Silbersalons und anderer Stilräume um 1885; Gruppe mit Nr. 10. D-1-62-000-6494  
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Sendlinger Straße 27
(Standort)
Geschäftshaus fünfgeschossiges historistisches Eckhaus mit Spitzbogenarkaden in der Ladenzone und reicher Bauplastik in den Formen des Art Decor, von Hanns Atzenbeck, 1924/25. D-1-62-000-6478  
Sendlinger Straße 29/31
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus sogenanntes Haus zum Singlspieler, symmetrisches vierflügeliges Doppelhaus in Manier der deutschen Renaissance mit straßenseitig je zwei hohen Volutengiebeln und reich skulptierten Erkern sowie Wandmalereien und neugotischen Steinfiguren, von Jakob Baudrexel nach Fassadenplänen von Hans Grässel, 1897/98, 1986/87 entkernt. D-1-62-000-6479  
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Sendlinger Straße 30
(Standort)
Priesterhaus St. Johann Nepomuk fünfgeschossiger schmaler Spätbarockbau mit stuckierten Fensterrahmungen, ornamentalen Scheitelsteinen und reich profilierten Gurtgesimsen, wohl von Matthias Krinner, 1771–1773. D-1-62-000-6493  
Sendlinger Straße 32
(Standort)
Kath. Kirche St. Johannes von Nepomuk sogenannte Asamkirche, langgestreckte, zweigeschossige, tonnengewölbte Saalkirche mit umlaufender Empore und querovalem Vorraum, von Cosmas Damian und Egid Quirin Asam, 1733–1746, nach Kriegsschäden teilweise erneuert; durch Kolossalpilaster eingefasste schmale Fassade mit geschweiftem Giebel; mit Ausstattung. D-1-62-000-6492  
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Sendlinger Straße 33a
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger vorspringender Neurenaissancebau mit Stuckfassade und polygonalem Erker, von Otto Dix, 1889. D-1-62-000-6480  
Sendlinger Straße 34
(Standort)
Asamhaus viergeschossiger spätbarocker Satteldachbau mit profilierten Fensterrahmungen, erhöhtem Erker über der Durchfahrt und die gesamte Fassade überdeckendem größtenteils figualen Stuckdekor, von Egid Quirin Asam, um 1735, im Kern älter, nach Kriegsschäden teilerneuert; im Hof barocke Blendarchitektur mit großer Stuckfigur des hl. Johannes von Nepomuk (Kopie). D-1-62-000-6491  
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Sendlinger Straße 35
(Standort)
Bürgerhaus fünfgeschossiger klassizistischer Satteldachbau mit rhythmisierter Fensteranordnung und Hausmadonnentondo, um 1800, umgebaut 1900. D-1-62-000-6481  
Sendlinger Straße 41
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus breiter fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit Hofflügel und rustizierter, rhythmisch gegliederter Stuckfassade, von J. G. Mayer, 1890/91. D-1-62-000-6482  
Sendlinger Straße 43
(Standort)
Geschäfts- und Mietshaus fünfgeschossiger schmaler Neurenaissancebau mit reich gegliederter Klinkerfassade und polygonalem Mittelerker, von Oscar Strelin, 1884/85. D-1-62-000-6483  
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Sendlinger Straße 45
(Standort)
Geschäfts- und Wohnhaus fünfgeschossiger stattlicher Satteldachbau des Historismus mit asymmetrischer Fassade, zwei Natursteinerkern und Mittelloggia, von Heinrich Volbehr, 1898/99, 1973 Erdgeschoss modernisiert. D-1-62-000-6484  
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Sendlinger Straße 49
(Standort)
Sendlinger Tor Stadttor, Toranlage mit zwei sechseckig vorgeschobenen Flankentürme, großem Durchfahrtsbogen in der Schildmauer sowie seitlichen Zwingermauern in zum Teil neugotischer Gliederung, im Kern 15. Jahrhundert, durch Arnold Zenetti 1860 restauriert, von Wilhelm Bertsch 1906 Durchfahrtsbogen und -gänge, nach Kriegsschäden teilerneuert. D-1-62-000-6485  
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Sendlinger Straße 50/52
(Standort)
Ehemaliges Bierbrauerhaus Wohn- und Geschäftshaus, fünfgeschossiger klassizistischer Satteldachbau mit stuckierten Fensterrahmungen und langgestreckter viergeschossiger Hofbebauung, von Georg Meister, bezeichnet 1834, 1912/13 Um-, Aus-, bzw. Neubau der Rückgebäude. D-1-62-000-6490  
Sendlinger Straße 54
(Standort)
Mietshaus fünfgeschossiger Neurenaissancebau mit Stuckfassade und zwei Achsen breitem Mittelerker, von Alois Bischoff, 1884. D-1-62-000-6489  
Sendlinger Straße 56
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Krafft fünfgeschossiger, schmaler, neugotischer Walmdachbau mit reicher Natursteingliederung und rippengewölbter Loggia in prächtigem Erker, von Max Ostenrieder, 1899. D-1-62-000-6488  
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Sendlinger Straße 60
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger Neurenaissancebau mit sandsteinverkleideter Fassade, geplant von Georg Müller, 1896. D-1-62-000-6487  
Sendlinger Straße 62
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus fünfgeschossiger, stattlicher Neurenaissance-Eckbau mit prächtiger Stuckfassade und abgeschrägter, durch polygonalen Erker akzentuierter Ecke, von Josef Kroneder, 1884, und Ludwig Bayer, 1884–1886. D-1-62-000-6486  
Sendlinger-Tor-Platz 10/11
(Standort)
Stattlicher Geschäftshausblock Jugendstil, 1913–1914 von Heilmann & Littmann. D-1-62-000-6501  
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Sendlinger-Tor-Platz 14
(Standort)
Blumenschule ehemalige Volksschule, jetzt Berufsschule für Design, langgestreckter monumentaler viergeschossiger Block mit flachem Walmdach in strengen Renaissanceformen, von August Voit d. J., 1876/77; südöstlich Turnhallenanbau mit Flachsatteldach im gleichen Stil, von Karl Hocheder d. Ä., 1891. D-1-62-000-812  
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Sparkassenstraße 1
(Standort)
Rückgebäude von Burgstraße 2 (siehe dort), Fassade 1908 von Max Albrecht. D-1-62-000-4289  
Sparkassenstraße 2/4
(Standort)
Stadtsparkasse (und ehemals städtisches Verwaltungsgebäude), langgestreckter malerischer Bau in deutscher Renaissance, Putzbau mit Natursteingliederungen, polygonalem Eckerker und reichem plastischem Dekor, 1898–1899 (Nordteil) und 1906–1908 von Hans Grässel. D-1-62-000-6599  
Sparkassenstraße 3
(Standort)
Ehemaliges Büro- und Wohnhaus jetzt städt. Verwaltungsgebäude, breite Neurenaissancefassade, 1891 von Jakob Heilmann, umgebaut 1909/10 von Eugen Hönig und Karl Söldner. D-1-62-000-6600  
Sparkassenstraße 5
(Standort)
Teil des Städtischen Wohnungsamtes an der Burgstraße 4, siehe dort. D-1-62-000-7863  
Sparkassenstraße 11
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus in deutscher Renaissance, mit Erker, 1909/10 von Karl Stöhr; Einheit mit Burgstraße 6. D-1-62-000-6602  
St.-Jakobs-Platz 1
(Standort)
Münchner Stadtmuseum architektonisch heterogen gruppierter Komplex um zwei Innenhöfe; südöstlich ehemaliges Stadtzeughaus, dreigeschossiger stattlicher Satteldachbau der Spätgotik, von Lukas Rottaler, 1491–1493, nach Kriegsschäden teilerneuert; nördlich Erweiterungstrakt, dreigeschossiger Satteldachbau mit übergiebeltem Eingangsrisalit in Neurenaissanceformen, von Ludwig Grässel, 1926–1928, von Herrmann Leitenstorfer 1930/31 in Winkelform nach Osten fortgesetzt; nördlicher Erweiterungstrakt (siehe Rosental 16). D-1-62-000-6082  
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St.-Jakobs-Platz 1
(Standort)
Münchner Stadtmuseum Münchner Stadtmuseum, im Hof; Zierbrunnen „Schwimmende Nixen“, von Andreas Schwarzkopf und Alfred Regnat, 1965. D-1-62-000-6082  
St.-Jakobs-Platz 20
(Standort)
Altmünchner Bürgerhaus sogenanntes Ignaz-Günther-Haus, ehemals Wohnhaus Ignaz Günthers von 1761 bis 1775, viergeschossiger schmaler Satteldachbau mit Mittelerker, durch seitliche Flügel mit viergeschossigem Satteldachrückgebäude mit Ohrwaschlgaube und Hausmadonna (Kopie) am Oberanger verbunden, im Kern spätmittelalterlich, Mitte 19. Jahrhundert erneuert, 1975–1977 wiederhergestellt. D-1-62-000-6083  
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Sterneckerstraße 2
(Standort)
Bier- und Oktoberfestmuseum Altmünchner Bürgerhaus mit vier niedrigen Geschossen, bis zum 1. Stock wohl im Kern spätgotisch, im 17./18. Jahrhundert umgebaut und aufgestockt, Treppe vom Typ Himmelsleiter, Privater Preisträger beim Fassadenpreis der Landeshauptstadt München 2005 D-1-62-000-6672  
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Stollbergstraße 9
(Standort)
Mietshaus in schlichter klassizistischer Tradition, um 1860/70. D-1-62-000-6711  
Stollbergstraße 11
(Standort)
Mietshaus Maximilianstil, mit erhöhtem Eckrisalit, reich gegliedert, mit Stuckdekor, um 1870; Gruppe mit Hildegardstraße 3/5. D-1-62-000-6712  
Stollbergstraße 12
(Standort)
Corpshaus Germania frei abgewandelte deutsche Renaissance, 1906–1907 von Gabriel von Seidl. D-1-62-000-6713  
Stollbergstraße 13
(Standort)
Mietshaus schlicht spätklassizistisch, dem Charakter der Maximilianstraße nahestehend, um 1860; flankiert mit dem ähnlichen Haus Nr. 17 den risalitartig wirkenden Bau Nr. 15. D-1-62-000-6714  
Stollbergstraße 14
(Standort)
Mietshaus in klassizistischer Tradition, um 1860/70. D-1-62-000-6715  
Stollbergstraße 15
(Standort)
Mietshaus in klassischen Renaissanceformen reich gegliedert, mit Dreiecksgiebel am flachen Mittelrisalit, 1880 von Maurermeister Ludwig Bayer; geschnitztes Portal; vgl. Nr. 13 und 17. D-1-62-000-6716  
Stollbergstraße 17
(Standort)
Mietshaus spätklassizistisch, um 1860; flankiert mit dem ähnlichen Haus Nr. 13 den risalitartig wirkenden Bau Nr. 15. D-1-62-000-6717  
Stollbergstraße 18
(Standort)
Mietshaus (Wohnhaus Blum) neugotisch, dreigeschossig in Rohbackstein mit reicher Naturstein-Gliederung und -Bauplastik, 1857–1858 von Erlacher, Windwart und Bleibinhaus; Schnitzportale; mit Ausstattung. D-1-62-000-6718  
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Stollbergstraße 22
(Standort)
Mietshaus spätklassizistisch, 1860–1861 von Friedrich Bürklein, mit Balkon von 1875; 1946 aufgestockt. D-1-62-000-6720  

TBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Tal 7
(Standort)
Eckhaus in schlicht barockisierenden Formen, 1903 von Heilmann & Littmann; ehemals mit Giebel; Block mit Maderbräustraße 2. D-1-62-000-6741  
Tal 11/13
(Standort)
Merkurbrunnen nach Entwurf Friedrich von Thierschs von 1902 durch den Bildhauer Hugo Kaufmann ausgeführt (Nachbildung der Figur des Giovanni Bologna von ca. 1580); 1911 Aufstellung auf dem Maximiliansplatz, 1975 hier. D-1-62-000-6742  
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Tal 18
(Standort)
Eckhaus klassizistische Fassade, um 1800. D-1-62-000-6753  
Tal 19
(Standort)
Kalter-Haus Eckhaus, neubarock, 1894; Hauptfront zum Teil vereinfacht. D-1-62-000-6743  
Tal 20
(Standort)
Eckhaus neubarock, 1897. D-1-62-000-6752  
Tal 21
(Standort)
Dürnbräu klassizistischer Bau, um 1828; Erdgeschoss etwa 1930 verändert (mit Malereien). D-1-62-000-6744  
Tal 24
(Standort)
Eckhaus mit Fassadengestaltung von 1857. D-1-62-000-6751  
Tal 26
(Standort)
Ehemals Metzgerbräu jetzt Geschäfts- und Wohnhaus, zwei 1907 vereinigte Häuser; der niedrigere Ostteil im Kern wohl 16. Jahrhundert, später mehrfach umgebaut, der höhere Westteil Ende 19. Jahrhundert D-1-62-000-6750  
Tal 28
(Standort)
Ehemaliges Bürgerhaus jetzt Geschäfts- und Wohnshaus, bis zum zweiten Stock im Kern spätmittelalterlich, im späten 18. Jahrhundert aufgestockt, Fassadengestaltung frühklassizistisch; Umbau 1874; vgl. Westenriederstraße 37. D-1-62-000-6749  
Tal 38
(Standort)
Sterneckerbräu Stattliches Eckhaus, deutsche Renaissance, 1901 von Heilmann & Littmann. D-1-62-000-6748  
Tal 41
(Standort)
Hotel Torbräu deutsche Renaissance, 1899–1900 von Georg Hamann; nach Kriegsschäden 1946–1951 vereinfacht wiederaufgebaut. D-1-62-000-6745  
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Tal 43
(Standort)
Geschäfts- und Mietshaus deutsche Renaissance, seit Kriegsende dreigeschossig (2006 Rekonstruktion der Obergeschosse und Dach), um 1900, Privater Preisträger beim Fassadenpreis der Landeshauptstadt München 2007 D-1-62-000-6746  
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Tal 50
(Standort)
Isartor stattlicher querrechteckiger Torturm mit von Mauern umschlossenem Vorhof, achteckigen Flankentürmen und dreibogiger Stirnfront, von 1337, 1833–1835 durch Friedrich von Gärtner restauriert, nach Kriegsschäden 1946–1957 wiederhergestellt; Wandfresko von Bernhard Neher d. J., 1835; neue Turmuhren 2005. D-1-62-000-6747  
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Theatinerstraße 7
(Standort)
Arco-Palais Geschäftshaus im barockisierenden Jugendstil, mit abgerundeter Ecke, 1910 von Georg Meister und Oswald E. Bieber; zugehörig Maffeistraße 4. D-1-62-000-6844  
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Theatinerstraße 8
(Standort)
Gablerhaus Geschäftshaus mit historisierender Natursteinfassade, 1910/11 von Georg Meister und Oswald E. Bieber; 1998–2001 Umbau im Zusammenhang der sogenannten Fünf Höfe. D-1-62-000-6845  
Theatinerstraße 22
(Standort)
Theatinerkirche St. Cajetan, kreuzförmig-basilikale Anlage mit Zweiturmfront und Vierungskuppel, 1663–1668 von Agostino Barelli und Enrico Zuccalli, Fassade 1765–1768 von Francois Cuvilliés d. Ä. vollendet; mit Ausstattung. (Geschütztes Kulturgut) D-1-62-000-6847  
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Theatinerstraße 23
(Standort)
Klassizistisches Wohnhaus jetzt Geschäftshaus, bildet eine Einheit mit dem Eckhaus, ehemals Nr. 25, jetzt Brienner Straße 1/ehemals Palais Graf Moy, siehe dort. D-1-62-000-6848  
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Theatinerstraße 32
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus mit (zur Residenzstraße verbindender) sogenannter Theatiner-Passage, 1954/55 von Jean Ehrhard, und mit Theatiner-Filmkunst-Lichtspieltheater, 1956 von Hanns Atzenbeck D-1-62-000-7898  
Theatinerstraße 38
(Standort)
Geschäftshaus konkav-konvexe Jugendstil-Hausteinfassade, 1903 von Max Littmann. D-1-62-000-6849  
Thomas-Wimmer-Ring 1
(Standort)
Stadtmauer am Südende der Westseite des Thomas-Wimmer-Ringes auf etwa 50 m erhalten die untere Zone der Zwingermauer, spätestens 1494/99, aus Nagelfluhquadern und Füllmauerwerk; die Verblendung der ehemals gegen den Graben offenliegenden Feldseite aus Nagelfluh-Bossenquadern noch teilweise vorhanden. D-1-62-000-6917  
Thomas-Wimmer-Ring 1a (im Innenhof)
(Standort)
Prinzessturm Nagelfluhfundament des Rundturms mit angrenzenden Teilen der Zwingermauer D-1-62-000-6917  
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UBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Unterer Anger 1/2
(Standort)
Kloster- und Institutskirche St. Jakob schlichter Sichtziegelbau mit Glockengaube, 1955–1956 von Friedrich Haindl; lichter, hallenartiger Innenraum mit freskierter Flachdecke, dreiseitiger Empore und zweigeschossigem Oratorium; mit Ausstattung; D-1-62-000-7887  
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Unterer Anger 1/2
(Standort)
Bronzestatue St. Jakobus, von Anton Rückel; nördlich vor der Kirche. D-1-62-000-7887  
Unterer Anger 1/2
(Standort)
Kloster Kloster- und Internatsgebäude der Armen Schulschwestern; fünfgeschossiger Vierflügelbau mit Sichtziegelfassaden und dreigeschossigem Verbindungsflügel zur Schule, von Friedrich Haindl, 1955/56; mit zum Teil alter Ausstattung. D-1-62-000-7887  
Unterer Anger 3/4
(Standort)
Städtische Gaswerke (Verwaltung), monumentaler, neuklassizistischer Bau mit Portikus vor dem Portal, 1913–1917 von Robert Rehlen. D-1-62-000-7153  
Unterer Anger 8/9
(Standort)
Feuerwehrgebäude Nebengebäude des Hauptfeuerhauses (siehe An der Hauptfeuerwache 8), historisierender Verwaltungs- und Wohnbau, 1906–1907 von Robert Rehlen. D-1-62-000-7154  
Unterer Anger 15
(Standort)
Mietshaus 1902 umgebaut, mit neubarocker Fassade. D-1-62-000-7155  
Unterer Anger 16
(Standort)
Mietshaus spätklassizistisch, um 1860. D-1-62-000-7156  
Utzschneiderstraße 2
(Standort)
Mietshaus Eckbau, um 1845. D-1-62-000-7174  
Utzschneiderstraße 4
(Standort)
Mietshaus biedermeierlich, 1846 von Gottfried Fischer. D-1-62-000-7175  
Utzschneiderstraße 5
(Standort)
Mietshaus mit zierlichem Erker, im Kern 1843, 1919 verändert; zum Teil vereinfacht. D-1-62-000-7176  
Utzschneiderstraße 6
(Standort)
Mietshaus biedermeierlich, 1846 von Gottfried Fischer; zum Teil vereinfacht; Block mit Nr. 8. D-1-62-000-7177  
Utzschneiderstraße 8
(Standort)
Mietshaus biedermeierlich, 1851 von Johann Nepomuk Bürkel; zum Teil vereinfacht; Block mit Nr. 6. D-1-62-000-7178  
Utzschneiderstraße 10
(Standort)
Mietshaus biedermeierlich, 1851 von Johann Nepomuk Bürkel. D-1-62-000-7179  
Utzschneiderstraße 12
(Standort)
Mietshaus schlicht biedermeierlich, 1850 von Johann Nepomuk Bürkel. D-1-62-000-7180  
Utzschneiderstraße 14
(Standort)
Mietshaus biedermeierlich, um 1850; verändert. D-1-62-000-7181  

VBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Viktualienmarkt 2
(Standort)
Ladenzeile sogenannte Metzgerzeile, eingeschossige, neugotische, flachgedeckte Arkadenfolge mit Blendmaßwerkbrüstung und Filialen, von Hartwig Eggers, 1880/81, nach Kriegsschäden 1979–1981 Rekonstruktion mit Hilfe ausgelagerter Details. D-1-62-000-7234  
Viktualienmarkt 4
(Standort)
Terrassenvorbau zweigeschossiger putzgegliederter Eckvorbau mit Terrassenbalustrade, 1887; zu Petersplatz 8. D-1-62-000-7233  
Viktualienmarkt 5
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus malerischer Eckbau, 1899. D-1-62-000-7231  
Viktualienmarkt 8
(Standort)
Geschäfts- und Wohnhaus Kustermann Neurenaissance, reich gegliedert, 1876–1878 von Albert Schmidt. D-1-62-000-7232  
Viktualienmarkt 15
(Standort)
Markthalle nördlicher Kopfbau der sogenannten Schranne, zweigeschossiger Satteldachbau in reduzierten klassizistischen Formen, von Karl Muffat, 1851–1853. D-1-62-000-5476  

WBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Weinstraße 3
(Standort)
Indanthren-Haus Geschäfts- und Verwaltungsgebäude für die Farbwerke Hoechst, Stahlbetonkonstruktion mit Verkleidung aus farbigen Ziegeln in abstrakter Flächenmusterung (Entwurf Blasius Spreng), 1954 von Georg Helmut Winkler; Passage mit hofartiger Erweiterung, Wandrelief und Brunnen 1956 von Franz Mikorey. D-1-62-000-7861  
Weinstraße 4
(Standort)
Ehemaliges Geschäftshaus jetzt Bankhaus, mit neuklassizistischer Natursteinfassade, 1908/09 von Max Neumann. D-1-62-000-7361  
Weinstraße 11
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus fünfgeschossiger Bau mit barockisierende Sandsteinfassade und polygonalem Erker, von Max Neumann, 1914, nach Kriegszerstörung weitgehend erneuert; Rest des ehemaligen Doppelhauses, dessen nördlicher Fassadenabschnitt nach Kriegsschäden 1951/52 verändert errichtet. D-1-62-000-7362  
Westenriederstraße 13
(Standort)
Mietshaus klassizistischer Eckbau, im Kern 1819–1820. D-1-62-000-7462  
Westenriederstraße 14
(Standort)
Mietshaus schlichte Neurenaissancefassade, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-1-62-000-7460  
Westenriederstraße 15
(Standort)
Mietshaus schlicht spätklassizistisch, um 1860. D-1-62-000-7463  
Westenriederstraße 16
(Standort)
Mietshaus klassizistisch, 1824 von Josef Höchl. D-1-62-000-7459  
Westenriederstraße 18
(Standort)
Mietshaus spätbiedermeierlich, 1873. D-1-62-000-7458  
Westenriederstraße 20
(Standort)
Städt. Riemerschmid-Wirtschaftsschule siehe Frauenstraße 19. D-1-62-000-1823  
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Westenriederstraße 21
(Standort)
Mietshaus schlichte Fassade in klassizistischer Tradition, 1877–1878 umgebaut; Geburtshaus Lorenz von Westenrieder (1748; Gedenktafel). D-1-62-000-7464  
Westenriederstraße 23
(Standort)
Mietshaus 1877–78 umgebaut; vgl. Nr. 16. D-1-62-000-7465  
Westenriederstraße 27
(Standort)
Mietshaus bis zum 2. Stock im Kern gotisch (wohl 16. Jahrhundert), später aufgestockt; Fassadengliederung von etwa 1860; 1969 restauriert. D-1-62-000-7466  
Westenriederstraße 29
(Standort)
Bürgerhaus mit Krüppelwalmdach, wohl 17. Jahrhundert, Fassadengestaltung des mittleren 19. Jahrhunderts, 1969 restauriert.; hierzu Rückgebäude: Mietshaus, viergeschossiger Satteldachbau mit vorgesetztem, hölzernen Wendeltreppenturm, 1. Hälfte 18. Jahrhundert D-1-62-000-7467  
Westenriederstraße 31
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance-Eckbau, 1897. D-1-62-000-7468  
Westenriederstraße 37
(Standort)
Wohnhaus ehemals Rückgebäude von Tal 28, mit schlichter Fassade, 18. Jahrhundert D-1-62-000-7469  
Westenriederstraße 43
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, 1899; zum Teil vereinfacht, Fassade an der Sterneckerstraße noch unverändert. D-1-62-000-7470  
Westenriederstraße 45
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, 1900 von Heilmann und Littmann. D-1-62-000-7471  
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Westenriederstraße 47
(Standort)
Mietshaus Neurenaissance, um 1900. D-1-62-000-7472  
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Westenriederstraße 27a
(Standort)
Bürgerhaus viergeschossiger zurückgesetzter Eckbau mit Halbwalmdach und schlichter Fassade in neuklassizistischer Tradition, wohl 17. Jahrhundert, Fassadengestaltung Mitte 19. Jahrhundert; Mietshaus, viergeschossiges Rückgebäude mit Satteldach und vorgesetztem, hölzernen Treppenturm, 1. Hälfte 18. Jahrhundert  

Ehemalige BaudenkmälerBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Brunnstraße 1
(Standort)
Teil des Radspielerhauses 1875 dem Radspielerhauses angeglichen; siehe Hackenstraße 7
nach Neubau unter Einbeziehung der ehemaligen Fassade 2008 aus der Denkmalliste gestrichen[4]
D-1-62-000-1017  
Hackenstraße 5
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus viergeschossiger Neurenaissancebau mit Stuckdekor, 1874/75; Gruppe mit Nr. 3
2011 aus der Denkmalliste gestrichen, da beim Umbau 1989 die historische Substanz stark im Innern reduziert wurde[5]
 
Herzogspitalstraße 11
(Standort)
Mietshaus klassizistisch, um 1807 von Joseph Deiglmayr; vereinfacht; Sterbehaus des Malers Josef Georg Edlinger 1819, (Gedenktafel); vgl. Nr. 9
2008 aus der Denkmalliste gestrichen[5]
D-1-62-000-2547  
Herzogspitalstraße 18
(Standort)
Mietshaus schlicht biedermeierlich, 1821 von Xaver Widmann; Erdgeschoss und 1. Stock modernisiert
2008 aus der Denkmalliste gestrichen wegen sehr starker Überformung[5]
D-1-62-000-2551  
Kardinal-Faulhaber-Straße 5
(Standort)
Eckhaus Neurenaissance, 1889 von Oskar Strelin; nur teilweise erhalten
aufgrund von starker Überformung und Aufstockung 2008 aus der Denkmalliste gestrichen[4]
D-1-62-000-3231  
Kardinal-Faulhaber-Straße 6
(Standort)
Palais Spreti jetzt Bankgebäude, spätbarock, wohl um 1730, mit reicher Stuckgliederung im ersten Stock
2008 aus der Denkmalliste gestrichen wegen Aufstockung und starker Erneuerung im Innern[4]
D-1-62-000-3232  
Ledererstraße 9
(Standort)
Geschäfts- und Wohnhaus 1877 von Ludwig Bayer; 1950 vereinfachend umgestaltet
2008 aus der Denkmalliste gestrichen[5]
D-1-62-000-3813  
Liebfrauenstraße 2
(Standort)
Geschäfts- und Wohnhaus nach Totalverlust im Zweiten Weltkrieg als anspruchsloser Neubau errichtet und daher aus der Denkmalliste gestrichen[4] D-1-62-000-3888 BW
Ledererstraße 10
(Standort)
Giebelhaus zum Teil 15./16. Jahrhundert (schon auf Sandtner-Modell von 1570), 1726 (?) umgebaut und aufgestockt, wieder mit Giebel; 1980/81 entkernt mit rekonstruierten Fassaden
2008 aus der Denkmalliste gestrichen[5]
D-1-62-000-3814  
Maximiliansplatz 15
(Standort)
Schlichter klassizistischer Bau um 1812, modern aufgestockt; Rest der ursprünglichen Bebauung des Platzes
aufgrund von starker Überformung und Aufstockung 2008 aus der Denkmalliste gestrichen[4]
D-1-62-000-4421  
Maximilianstraße 11
(Standort)
nach Abbruch mit Ausnahme der Fassade 2008 aus der Denkmalliste gestrichen[4] D-1-62-000-4430 BW
Neuhauser Straße 37
(Standort)
aufgrund von starker Überformung aus der Denkmalliste gestrichen[4] D-1-62-000-4710 BW
Rumfordstraße 31
(Standort)
Teil eines Doppelmietshauses mit Nr. 29, in klassizistischer Tradition, 1882 von Josef Lutz. D-1-62-000-6018  
Sebastiansplatz 9
(Standort)
Gasthof zum Blauen Bock schlichter Putzbau mit abgeschrägter Ecke, entstanden um 1814/22 durch Umbau der profanierten spätgotischen Sebastianskapelle, 1946–1948 aufgestockt; zugehörig Blumenstraße 16
im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört und als anspruchsloser Bau erneuert, daher 2008 aus der Denkmalliste gestrichen[4]
D-1-62-000-6428  
Stollbergstraße 20
(Standort)
Mietshaus 1856 von Matthias Berger, ursprünglich im Maximilianstil, 1890/91 aufgestockt und verändert, flacher Mittelerker mit Spitzhelm
2014 nach Umbau aus der Denkmalliste gestrichen[5]
D-1-62-000-6719  
Tal 6
(Standort)
Ehemaliges Högerbräu 1901 erbaut
2008 aus der Denkmalliste gestrichen, da nur Reste der Fassade erhalten sind[4]
D-1-62-000-6755  
Tal 16
(Standort)
aufgrund von starker Überformung und Aufstockung 2008 aus der Denkmalliste gestrichen[4] D-1-62-000-6754  

Abgegangene BaudenkmälerBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Frauenstraße 4
(Standort)
Mietshaus um 1860, mit Lisenen und Stichbogenfenstern
nach aus statischen Gründen erlaubtem Abbruch 2012 aus der Denkmalliste gestrichen[5]
 
Müllerstraße 38
(Standort)
nach Abbruch (vor 2007) aus der Denkmalliste gestrichen[4] D-1-62-000-4646  

AnmerkungenBearbeiten

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

LiteraturBearbeiten

  • Heinrich Habel, Helga Hiemen: München. In: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmäler in Bayern – Regierungsbezirke. 3. verbesserte und erweiterte Auflage. Band I.1. R. Oldenbourg Verlag, München 1991, ISBN 3-486-52399-6.
  • Heinrich Habel, Johannes Hallinger, Timm Weski: Landeshauptstadt München. Mitte. In: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmäler in Bayern – Kreisfreie Städte und Landkreise. Band I.2/1, 3 Drittelbände. Karl M. Lipp Verlag, München 2009, ISBN 978-3-87490-586-2.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Baudenkmäler in der Münchner Altstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Staatliches Museum Ägyptischer Kunst München: Abbau und Einlagerung des Obelisken. 29. Oktober 2007, abgerufen am 21. Mai 2016.
  2. Zitiert nach: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (PDF)
  3. Zitiert nach: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (PDF)
  4. a b c d e f g h i j k Drucksache 16/2567 (PDF; 0,4 MB) Bayerischer Landtag; Abgerufen am 7. November 2016.
  5. a b c d e f g 40 Jahre Bayerisches Denkmalschutzgesetz; Die Münchner Denkmalliste, Nachträge und Streichungen seit 1989 (PDF; 2,1 MB) Referat für Stadtplanung und Bauordnung. RatsInformationsSystem der Stadt München; Abgerufen am 12. Oktober 2016.