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Liste der Baudenkmäler in Bischofsheim an der Rhön

Wikimedia-Liste
Wappen von Bischofsheim

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der unterfränkischen Stadt Bischofsheim an der Rhön zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1] Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 11. November 2014 wieder und enthält 132 Baudenkmäler.

EnsemblesBearbeiten

Ensemble Altstadt Bischofsheim an der Rhön mit SchlossbezirkBearbeiten

 
Bischofsheim von Süden

Der ehemalige Verwaltungssitz des Würzburger Bistums wurde 1270 zum ersten Mal genannt. Der hochstiftische Schlossbezirk ist zusammen mit der Pfarrkirche dem Stadtkörper in nördlicher Randlage eingegliedert. Die Stadt selbst erweist sich durch die Regelmäßigkeit ihrer Grundrissstruktur als eine Anlage des 13. Jahrhunderts. Innerhalb einer annähernd kreisrunden Umrisslinie ist in leicht gebrochenem Verlauf die Hauptachse als Ost-West-Durchmesser gezogen. Sie erweitert sich in der Mitte zum langgezogenen, rechteckigen Marktplatz, auf dem ursprünglich das Rathaus frei stand. Die Ausrichtung des Marktplatzes ist für die Nebengassen bestimmend, die durchweg dazu parallel verlaufen. Im südlichen Bereich nimmt der Lauf des Stadtbachs die Stelle einer Parallelgasse ein. Er betrieb ursprünglich Mühlen, die dem Tuchmacherhandwerk dienten. Die Stadt besitzt den Charakter einer Ackerbürger- und Handwerkersiedlung. Drei große Brände in der Mitte des 19. Jahrhunderts haben die alte Bausubstanz dezimiert, sodass sich der Ort nicht mehr mittelalterlich, sondern spätbiedermeierlich darbietet. Die Bebauung besteht teils aus der geschlossenen Reihung zweigeschossiger Traufseithäuser mit schmalen Fronten und erhöhten, über kleine Freitreppen zu erreichenden Erdgeschossen, teils im Nebeneinander giebelseitig gestellter Halbwalmdachbauten mit breit gezogenen Fassaden, die häufig als Doppelhäuser konzipiert sind. Neben der Steinbauweise kommt häufig verschindeltes Fachwerk vor. Umgrenzung: Stadtmauer, bzw. deren ehem. Verlauf. Aktennummer: E-6-73-117-1.

StadtbefestigungBearbeiten

Die Stadtmauer wurde im 13./14. Jahrhundert als übermannshohe Bruchsteinmauer erstellt und ist in ihrem Verlauf noch gut erkennbar. Auf der West- und Ostseite wurde sie weitgehend eingelegt. Ansonsten ist sie mit Unterbrechungen auf folgenden Grundstücken in unterschiedlicher Höhe erhalten: Am Mühlbach 5; Fastnachtsgasse 8, 10; Färberzwinger 11, 13, 17; Gerberzwinger 12 (mit Inschrifttafel bez.1607), 14, 24, 26, 28, 34, 36; Hofstraße 20, 22, 24 (mit Inschriftstein, bez. 1773); Josefstraße 9 (mit Inschriftstein bez. 1774); Kirchplatz 3; Löwenstraße 17; Ludwigstraße 27; Pfarrgasse 5, 7, 11 (mit Schlüsselscharten, 2. Hälfte 15. Jahrhundert), 13 (mit stark verwittertem Inschriftstein, bez. 1759). Aktennummer: D-6-73-117-1. Als zugehörig zu Einzeldenkmalen werden aufgeführt.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Mühlbach 5
(Standort)
Stadtmauer 13./14. Jahrhundert D-6-73-117-2  
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Hofstraße 24; am rückwärtigen Grundstück
(Standort)
Stadtmauer 13./14. Jahrhundert D-6-73-117-12 BW
Kirchplatz 3
(Standort)
Stadtmauer 13./14. Jahrhundert D-6-73-117-16 BW
Kirchplatz 5; Kirchplatz 3
(Standort)
Stadtmauer 13./14. Jahrhundert D-6-73-117-17 BW
Pfarrgasse 11; auf rückwärtigem Grundstück
(Standort)
Stadtmauer 13./14. Jahrhundert D-6-73-117-46 BW

Baudenkmäler nach OrtsteilenBearbeiten

Bischofsheim an der RhönBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Mühlbach 3
(Standort)
Bildstock Gekehlter achteckiger Schaft mit ionischem Kapitel, Sandstein, bezeichnet „1795“, Marienfigur im Bildhäuschen modern D-6-73-117-166  
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Am Mühlbach 5
(Standort)
Ehemaliges Brauhaus Zweigeschossiger Bruchsteinbau mit Hausteintür- und Fenstergewänden, Krüppelwalmdach, 17. Jahrhundert D-6-73-117-2  
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Am Pfarrgrund 3
(Standort)
Wohnhaus Eingeschossiger verputzter Traufseitbau mit Eckpilastern, Massivbau auf Hausteinsockel, Satteldach, 1831 D-6-73-117-3 BW
Brend
(Standort)
Brücke über den Mühlbach Zwei Stichbogen, Werkstein, 19. Jahrhundert D-6-73-117-48  
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Brend, auf der Brücke
(Standort)
Brückenfigur heiliger Nepomuk Barock, Sandstein, 1728 D-6-73-117-48  
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Büttnergasse 2; Schwedenstraße 12
(Standort)
Doppelwohnhaus einer Doppelhofanlage Mit der Traufseite zur Schwedenstraße gelegener zweigeschossiger Satteldachbau, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss Fachwerk verputzt, gestelzte Fensterprofile der nordwestlichen Haushälfte (Büttelgasse 2) in Formen zweite Hälfte 16./erste Hälfte 17. Jahrhundert, südöstliche Haushälfte 18./19. Jahrhundert D-6-73-117-51  
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Büttnergasse 2; Schwedenstraße 12
(Standort)
Zwei Mauerzungen mit Hoftorpfeilern, Bezeichnet „1780“, mit Spolien um 1600 D-6-73-117-51  
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Büttnergasse 2; Schwedenstraße 12
(Standort)
Bruchsteinscheune Rückwärtig, mit Satteldach, im Kern 17./18. Jahrhundert D-6-73-117-51  
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Färberzwinger 4; Färberzwinger 6
(Standort)
Brauns Mühle Aus südlichem Mühlentrakt 1758 (dendrochronologisch datiert) und nördlichem Wohnteil 1755 (dendrochronologisch datiert) bestehender zweigeschossiger Krüppelwalmdachbau, Fassadengestaltung mit basaltsichtigem Erdgeschoss und verschindeltem Fachwerkobergeschoss von 1904 D-6-73-117-6  
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Färberzwinger 4; Färberzwinger 6
(Standort)
Brauns Mühle, in der Giebelfront Hausfigur Schutzengelgruppe, 18. Jahrhundert D-6-73-117-6  
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Färberzwinger 4; Färberzwinger 6, südöstlich über dem Mühlenkanal
(Standort)
Brauns Mühle, Bäckereivorbau Zweigeschossig mit Satteldach, in gleicher Fassadengestaltung, 1904; mit Mühlentechnik D-6-73-117-6  
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Färberzwinger 4; Färberzwinger 6
(Standort)
Brauns Mühle, Mühlenkanal Südlich vorgelagert, Naturstein, 18. Jahrhundert D-6-73-117-6  
Finkelberg
(Standort)
Flurkreuz, sogenanntes Brauns Kreuz, für den 1917 Kriegsgefallenen Karl Braun Hoher hölzerner Kruzifix mit Inschriftenkartusche auf gehauenem Steinberg mit Inschriftenplatte, 1918 D-6-73-117-260 BW
Frankenheimer Straße
(Standort)
Bildstock Kreuzigungsgruppe unter Heilig-Geist-Taube, Sandstein, letztes Viertel 17. Jahrhundert D-6-73-117-182 BW
Hofstraße 24
(Standort)
Wohnhaus eines Ackerbürgerhofs Giebelständiges Halbwalmdachhaus in offener Bebauung, zweigeschossiger Fachwerkbau auf Hausteinkeller, an südlicher Traufseite geohrte Fenstergewände im Obergeschoss, 18. Jahrhundert D-6-73-117-12  
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Josefstraße 2
(Standort)
Kellertürgewände Rundbogig, Sandstein, bezeichnet „1626“ D-6-73-117-13  
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Kirchplatz 2; in Hauswand eingelassen
(Standort)
Wappenstein des schwedischen Tuchmachers Johann Dickas 17. Jahrhundert D-6-73-117-15 BW
Kirchplatz 3
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Mansardwalmdachbau auf hohem Sockelgeschoss mit Vortreppe, spätbarocke Bauformen Ende 18./Anfang 19. Jahrhundert D-6-73-117-16  
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Kirchplatz 5
(Standort)
Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs Schlichte Treppenanlage mit eingelassener Inschriftplatte und bronzener Sitzfigur, um 1950 D-6-73-117-164 BW
Kirchplatz 5; Kirchplatz 3
(Standort)
Ehemaliges würzburgisches Amtshaus, ehemaliges Amtsgericht Bischofsheim an der Rhön Dreigeschossiger massiver Putzbau mit Eckquaderungen und Satteldach, polygonaler Treppenturm, Renaissanceportal, 1611 D-6-73-117-17  
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Kirchplatz 5; Kirchplatz 3
(Standort)
Remisengebäude Im Winkel an das ehemalige würzburgische Amtshaus angesetzt, südwestlich angefügt, massiv mit Satteldach, im Kern frühes 19. Jahrhundert D-6-73-117-17  
Kirchplatz 5; Kirchplatz 3
(Standort)
Hofmauer mit Rundbogenpforte Bruch- und Werkstein, Sandstein, bezeichnet „1626“ D-6-73-117-17 BW
Kirchplatz 7; Nähe Kirchplatz
(Standort)
Sogenannter Zehntturm. ehemaliger Westturm der spätromanischen Pfarrkirche Vier durch Bogenfriese abgesetzte massive Geschosse und Fachwerkobergeschoss mit Walmdach, Anfang 13. Jahrhundert, Vorhangbogenfenster, Fachwerkobergeschoss und östlicher Treppenanbau von 1586 (vgl. Pfarrkirche), restauriert 1936 D-6-73-117-18  
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Kirchplatz 7; Nähe Kirchplatz
(Standort)
Fachwerkhausvorbau südlich zum Zehntturm Zweigeschossig mit Satteldach, 19. Jahrhundert D-6-73-117-18  
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Kirchplatz 9
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Georg Nachgotische, dreischiffige Basilika mit Satteldach und Pultdächern, massiver Putzbau mit Gliederungselementen in Sandstein, mittelschiffsbreiter polygonal geschlossener Chor, sechsgeschossiger Chorflankenturm mit Spitzhelm, 1607–1610, Langhauserweiterung nach Westen 1965–66 bis zum frühneuzeitlichen Treppenturm des Zehntturms (vgl. Zehntturm); mit Ausstattung D-6-73-117-19  
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Kirchplatz 9
(Standort)
Rest der Kirchhofmauer Bruchstein, 18. Jahrhundert D-6-73-117-19  
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Kissinger Straße 10; Kissinger Straße 10a; Kissinger Straße 10b; an der Brendbrücke
(Standort)
Brückenfigur heiliger Nepomuk Sandstein, barock, bezeichnet „1733“ D-6-73-117-20 BW
Nähe Kreuzbergstraße; gegenüber der Friedhofskapelle bei der Brendbrücke
(Standort)
Kreuzschlepper Sandsteinskulptur, bezeichnet „1770“ D-6-73-117-22  
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Kreuzbergstraße 2; Kreuzbergstraße 4
(Standort)
Katholische Friedhofskapelle St. Joseph Massiver barocker Saalbau mit Pilastergliederung und Satteldach, über dem eingezogenen Chor Spitzhelmdachreiter, 1727; mit Ausstattung D-6-73-117-21  
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Kreuzbergstraße 2; Kreuzbergstraße 4
(Standort)
Friedhofmauer Bruchstein mit halbrunder Bekrönung in Werkstein, 18. Jahrhundert D-6-73-117-21  
Kreuzbergstraße 2; Kreuzbergstraße 4
(Standort)
Friedhofskreuz Korpus und Maria Magdalena 19. Jahrhundert, mit barocken Assistenzfiguren (Maria und Johannes), bezeichnet „1742“ D-6-73-117-21  
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Kreuzbergstraße 8; Kreuzbergstraße 10; Kreuzbergstraße 12
(Standort)
Bildstock Auf Vorder- und Rückseite jeweils Relief mit Kreuzigungsgruppe, seitlich Apostel und Schmerzensmann, Auszug mit Muttergottes auf Vorder- und lateinischem Kreuz auf Rückseite, Sandstein, bezeichnet „1662“ D-6-73-117-24  
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Kreuzbergstraße 10; Kreuzbergstraße 8; Kreuzbergstraße 12
(Standort)
Ehemaliges Landhaus Graetz, jetzt Amt für Landwirtschaft und Forsten, Landwirtschaftsschule, Abteilung Hauswirtschaft Breitgelagerter, in den Hang gebauter zweigeschossiger, rückwärtig eingeschossiger Jugendstilbau, mit hohem Halbwalmdach und Belvedere, steinsichtiges rustiziertes Erdgeschoss, verputztes Obergeschoss, 1916–1920 von Carl Sattler, moderner Anbau 1959 D-6-73-117-153  
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Kreuzbergstraße 10; Kreuzbergstraße 8; Kreuzbergstraße 12
(Standort)
Ehemaliges Landhaus Graetz, Brunnenschale Baluster mit runder ausladender Schale, roter Sandstein, von Carl Sattler 1920 D-6-73-117-153 BW
Kreuzbergstraße 10; Kreuzbergstraße 8; Kreuzbergstraße 12
(Standort)
Ehemaliges Landhaus Graetz, Verwalter- und Pförtnerhaus Eingeschossiges Halbwalmdachhaus, verschindelt, Heimatstil, um 1924/25, nach Plänen von Georg Schrank, einem Mitarbeiter Sattlers; mit Ausstattung von Carl Sattler und Rudolf Lewicki D-6-73-117-153  
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Kreuzbergstraße 10; Kreuzbergstraße 8; Kreuzbergstraße 12
(Standort)
Ehemaliges Landhaus Graetz, Einfahrtstor mit Pfeilern Um 1920 D-6-73-117-153  
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Kreuzbergstraße 10; Kreuzbergstraße 8; Kreuzbergstraße 12
(Standort)
Ehemaliges Landhaus Graetz, Kraftfahrzeugschuppen Mit Walmdach, drei Tore mit geradem Sturz, massiv verputzt, 1930er Jahre D-6-73-117-153 BW
Kreuzbergstraße 22
(Standort)
Bildstock Relief der heiligen Anna mit Maria, Rückseite heiliger Georg, Sandstein, barock, 1761 D-6-73-117-25 BW
Kronengasse 1; Schwedenstraße 10
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Satteldachbau in Ecklage mit Fachwerkobergeschoss, Anfang 19. Jahrhundert D-6-73-117-26  
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Kronengasse 9, in Ecklage zur Hofstraße
(Standort)
Ehemaliges Armenhaus Zweigeschossiger traufständiger Halbwalmdachbau, massiv, verputzt, originale Oberlichthaustür, 1847, später um drei Achsen nach Westen erweitert D-6-73-117-27  
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Löwenstraße 5; Löwenstraße 7
(Standort)
Doppelwohnhaus Zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massiv, Fassade zur Straße in Werkstein, Mitte 19. Jahrhundert D-6-73-117-28  
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Ludwigstraße 2
(Standort)
Gasthof Stern Zweigeschossiger Halbwalmdachbau in repräsentativer Ecklage am Markt, massives Erdgeschoss, Fachwerkobergeschoss an einer Giebelfront freiliegend, sonst verputzt, im Kern um 1550–72, um 1800 verändert D-6-73-117-31  
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Ludwigstraße 6
(Standort)
Wohnhaus Kleines giebelständiges Satteldachhaus, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss in Fachwerk, Traufseite mit Andreaskreuzen und Zahnschnitträhm, 17./18. Jahrhundert D-6-73-117-32  
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Ludwigstraße, zwischen Nr. 10 und Nr. 12
(Standort)
Hoftor mit Sitznischen Sandstein, Renaissance, 17. Jahrhundert D-6-73-117-33  
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Ludwigstraße 18, in Ecklage zur Schustergasse
(Standort)
Wohnhaus eines ehemaligen Ackerbürgerhofs Zweigeschossiger traufständiger Halbwalmdachbau, Sandsteinquadersockel, massiv mit Putzfassade, Giebelfront mit Holzverschindelung, bezeichnet „1817“ D-6-73-117-34 BW
Ludwigstraße 26
(Standort)
Fachwerkwohnhaus in Ecklage Zweigeschossiger traufständiger Putzbau mit Satteldach, Mitte 18. Jahrhundert, mit Immakulata in stuckierter Rokokokartusche, 1767 D-6-73-117-157  
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Ludwigstraße, vor Nr. 30
(Standort)
Kriegerdenkmal zur Erinnerung an den Feldzug 1870/71 und den Weltkrieg 1914–18 Hoher gestufter Sockel mit wappenhaltenden Löwen, Kriegstrophäenrelief, Namen der Teilnehmer des Feldzugs bzw. der Gefallenen des Zweiten Weltkriegs, bekrönt von fahnetragendem Soldaten, historistisch, 1903, von Valentin Weidner (bezeichnet „V. Weidner Bad Kissingen“) D-6-73-117-36  
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Ludwigstraße 31
(Standort)
Evangelisch-lutherische Pfarrkirche, Christuskirche Zweischiffiger romanisierender Massivbau auf asymmetrischem Grundriss, Hauptschiff mit Satteldach und nach Norden gerichteter Rundapsis, südliche Giebelfront mit vorgesetzter offener Säulenvorhalle und seitlich das Nebenschiff abschließendem Turm mit Rhombendach, 1902/03 D-6-73-117-37  
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Ludwigstraße 35
(Standort)
Bildstock Gedrehter Schaft, Relief der Kreuzigungsgruppe, seitlich Petrus und Paulus, Sandstein, 17. Jahrhundert D-6-73-117-38  
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Marktplatz
(Standort)
Stadtbrunnen Viereckiges Becken aus eisernen Reliefplatten, bezeichnet 1592, steinerne Brunnensäule, bezeichnet „1612“, mit eiserner Ritterfigur D-6-73-117-40  
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Marktplatz
(Standort)
Eichstein für Getreide, sogenannter Nerbelstein Sandstein, 17. Jahrhundert D-6-73-117-41  
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Marktplatz
(Standort)
Stadtbrunnen Achteckiges Becken aus eisernen Reliefplatten, bezeichnet „1582“, steinerne Brunnensäule mit eiserner Ritterfigur D-6-73-117-39  
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Marktplatz 3; Marktplatz 5
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Giebelständiger zweigeschossiger Halbwalmdachbau, Obergeschoss mit Sichtfachwerk zweite Hälfte 17. /erste Hälfte 18. Jahrhundert, massives Erdgeschoss durch Ladeneinbauten entkernt D-6-73-117-42  
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Marktplatz 4; Marktplatz 6
(Standort)
Gasthaus Zweigeschossiger biedermeierlicher Steinbau mit Halbwalmdach, giebelständig mit Werksteinfassade, Traufseiten verputzt, von 1821 D-6-73-117-43  
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Marktplatz 11
(Standort)
Ehemaliges Gasthaus, heute Bankgebäude Zweigeschossiger Eckbau, massiver Putzbau mit aufgeputzter Eckquaderung über hohem Werksteinkeller, Satteldach, überbaute Toreinfahrt, 1850 D-6-73-117-44  
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Osterburg
(Standort)
Burgruine Osterburg, ehemalige Hochburg Erbaut vor 1182 D-6-73-117-56 BW
Osterburg
(Standort)
Burgruine Osterburg, Stumpf eines runden romanischen Bergfrieds D-6-73-117-56 BW
Osterburg
(Standort)
Burgruine Osterburg, Grundmauern mit Zwinger- und Toranlage, Reste des Außenberings im Westen und Süden Zum Teil noch als dicke Füllmauern mit kräftig gequaderten Außenwänden, sowie im Osten der Toranlage, sonst aufgehendes Mauerwerk, Rekonstruktion von 2001 bis 2009 D-6-73-117-56 BW
Pfarrgasse 11
(Standort)
Ehemaliges Gefängnis Zweigeschossiger Walmdachbau im Rundbogenstil, massiv, verputzt, Mitte 19. Jahrhundert D-6-73-117-46 BW
Pfarrgasse 13
(Standort)
Ehemaliges Forstamt Zweigeschossige Zweiflügelanlage mit im Winkel eingestelltem Treppenturm, verputzter Massivbau mit Sattel- und Halbwalmdach, Schweifgiebel, Portal bezeichnet „1594“, auf die Stadtmauer des 13./14. Jahrhunderts aufgesetzt (vgl. dort) D-6-73-117-47  
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Pfarrgasse 13
(Standort)
Hofmauer und spätbarocker Gartenpavillon In Bruchstein mit Eckquaderungen, Mansardwalmdach, 18. Jahrhundert D-6-73-117-47  
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Spitalgasse 11
(Standort)
Ehemaliges Spital Dreigeschossiger Halbwalmdachbau, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss massiv, Hauptfassade in Werkstein, sonst Eckquaderungen, zweites Obergeschoss in Fachwerk, zum Teil mit Holzverschindelung, bezeichnet „1874“ D-6-73-117-54  
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Weisbacher Straße, vor Nr. 2
(Standort)
Bildstock Relief der Kreuzigungsgruppe in barockem Rahmen, Sandstein, von 1734 D-6-73-117-55 BW

FrankenheimBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Hang des Arnsberges, beim Skilift
(Standort)
Bildstock Reliefs: heiliger Georg als Drachentöter, über Pilgermuschel, Rückseite Kreuzigung, Sandstein, bezeichnet „179.“ D-6-73-117-70 BW
Brend, bei Gersfelder Straße 55
(Standort)
Steinbrücke über die Brend Einbogig in Haustein, Sandstein, 1665 D-6-73-117-64 BW
Fuchserb; nordwestlich des Dorfs, unweit der Bundesstraßenbrücke
(Standort)
Bildstock Mit Mater dolerosa in barocker Rahmung, rückwärtig Stifterinschrift, Sandstein, 1733 D-6-73-117-68 BW
Gersfelder Straße 53
(Standort)
Bildstock Relief: Geißelung Christi in barockem Rahmendekor, rückwärtig Stifterinschrift, Sandstein, 1767 D-6-73-117-60 BW
Gersfelder Straße 53
(Standort)
Kriegerdenkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege Aufgesockelter Inschriftblock über Treppenfuß in gusseiserner Einfriedung, als Bekrönung betender kniender Soldat, Sandstein, um 1920 D-6-73-117-178 BW
Gersfelder Straße 106
(Standort)
Bildstock Mit hochovalem Immaculata-Medaillon in barockem Rahmendekor, rückwärtig Stifterinschrift, Sandstein, bezeichnet „1719“ D-6-73-117-62 BW
Holnweg, bei Nr. 7, am Burkardusweg in Richtung Osterburg
(Standort)
Bildstock Mit Pietà, Sandstein, bezeichnet „1770“ D-6-73-117-66 BW
Nähe Birkigweg; Birkigweg
(Standort)
Feldkapelle Sandsteinquaderbau mit Flachsatteldach, innen Grablegungsgruppe, bezeichnet „1905“ D-6-73-117-59 BW
Nähe Birkigweg; Birkigweg; vor der Kapelle
(Standort)
Bildstock Mit Pietá unter dem Kreuz, rückseitig Stifterinschrift, Sandstein, bezeichnet „1718“ D-6-73-117-59 BW
Nähe Gersfelder Straße
(Standort)
Untere Kapelle Verputzter Massivbau mit Satteldach, davor steinerne Freitreppe zum Sandsteinbogenportal, darüber Wappenstein, bezeichnet „1783“ D-6-73-117-58 BW
Nähe Gersfelder Straße; am westlichen Ortsausgang gegenüber Gersfelderstraße 102, Einmündung Birkigweg
(Standort)
Bildstock Relief mit kleinen Stifterfigürchen seitlich der Kreuzigungsgruppe, barocke Rankenwerkrahmung, rückseitig Stifterinschrift, Sandstein, bezeichnet „1730“ D-6-73-117-65 BW
Sandgraben; am Sandweg nordöstlich vom Dorf
(Standort)
Bildstock Mit Pietàrelief in Rokokorahmung, rückseitig Geißelung, Sandstein, bezeichnet „1753“ D-6-73-117-67 BW
Am Fuß des Arnsberges, Flurabteilung Ziegelhof
(Standort)
Bildstock Mit Kreuzigungsrelief, Sandstein, 1793 D-6-73-117-69 BW

GansmühleBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Röder; am Honig
(Standort)
Bildstock Aufsatz mit Kreuzdach, Kreuzen und Inschrift, Sandstein, bezeichnet „1675“ D-6-73-117-154 BW

Haselbach in der RhönBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Braunhof; neben der Marienkapelle am Finkelberg
(Standort)
Bildstock Beschlagwerksockel, Säule, barockes Bildhäuschen mit modernem Kreuzigungsbild, Sandstein, bezeichnet „1706“ D-6-73-117-91 BW
Braunhof
(Standort)
Marienkapelle am Finkelberg Massivbau mit flach geneigtem Satteldach, bezeichnet „1839“; mit Ausstattung D-6-73-117-90 BW
Frühlingstraße 2
(Standort)
Bildstock Marienrelief in barockem Rahmendekor, Sandstein, bezeichnet „1741“ D-6-73-117-83 BW
Geißengrund; am Kirchenpfad, sogenannter Pestpfad, hinter der oberen Mühle
(Standort)
Bildstock Mit Kreuzschlepperrelief, Sandstein, bezeichnet „1721“ D-6-73-117-88 BW
Haselbachstraße 21
(Standort)
Hausfigur Heilige Agatha, gefasste Steinfigur, bezeichnet „1858“ D-6-73-117-71 BW
Haselbachstraße 28
(Standort)
Müllerwohnhaus Giebelständiges eingeschossiges Satteldachhaus, massiv, Giebel mit Zierfachwerk, Anfang 19. Jahrhundert, seitlich Rest des Mühlenkanals mit oberschlächtigem Mühlenrad D-6-73-117-72  
Haselbachstraße 37
(Standort)
Wohnhaus eines Bauernhofes Zweigeschossiger giebelständiger Halbwalmdachbau, massives Erdgeschoss, Fachwerkobergeschoss, weitgehend verputzt, Stockschwellen mit Zierformen 17. Jahrhundert, geortes Haustürgewände bezeichnet „1802“, an der Giebelfront Holzrelief mit heiligem Georg, bezeichnet „1662“ D-6-73-117-73  
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Haselbachstraße 48
(Standort)
Wohnhaus Giebelständiger zweigeschossiger Satteldachbau, massives Erdgeschoss, Fachwerkobergeschoss, Giebel mit Zierfachwerk, 17. Jahrhundert D-6-73-117-74  
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Haselbachstraße 71
(Standort)
Steinkreuz Griechisches Kreuz mit reliefiertem Korpus, schlanker Unterbau aus hohem doppeltem Sockel und Säule, Sandstein, 1746 D-6-73-117-78 BW
Haselbachstraße 71; neben der alten Dorflinde
(Standort)
Katholische Filialkirche Zweigeschossiger traufständiger Mehrzweckbau mit Halbwalmdach, Gottesdienstsaal im Erdgeschoss des durch Ecklisenen, Schmuckportal und achteckigen verschieferteten Haubendachreiter hervorgehobenen Osttraktes, spätbarock, bezeichnet „1739“; mit Ausstattung D-6-73-117-77  
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Haselbachstraße 90
(Standort)
Bildstockschaft Mit Ölbergrelief, Sandstein, 1721; ehemals am Kirchenpfad D-6-73-117-89 BW
Haselbachstraße 97
(Standort)
Wohngebäude Eingeschossiger giebelständiger Frackdachbau auf Natursteinsockel, Erdgeschoss verputzt, Fachwerkgiebel mit Mannformen, wohl 16. Jahrhundert D-6-73-117-195 BW
Haselbachstraße 100; westliches Ende des Kirchenpfads, hinter Haselbachstraße 100 auf einer Weide an der Osterburgstraße
(Standort)
Bildstock Reliefs: Pietà und Kreuzigungsgruppe, in spätbarocker Rahmung, Sandstein, bezeichnet „1757“ D-6-73-117-87 BW
Haselbachstraße 119
(Standort)
Bauernhaus, ehemaliges Wohnstallhaus Giebelständiger Satteldachbau mit traufseitig verkleidetem Fachwerkobergeschoss, Giebelfront mit Zierfachwerk, 17. Jahrhundert, Erdgeschoss in Ziegelbauweise mit Sandsteineckquaderungen zweite Hälfte 19. Jahrhundert erneuert D-6-73-117-79 BW
Hofgut
(Standort)
Nepomukstatue Sandsteinfigur auf gebauchtem Sockel mit Rokokokartuschen mit Inschriften, vorn lateinische Stifterinschrift mit Chronogramm und seitlich bezeichnet „1774“ D-6-73-117-81  
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Nähe Hofgut
(Standort)
Bildstock Maria-Immaculata-Relief in Ovalrahmen zwischen Laubwerk, Rückseite Stifterinschrift, Sandstein, bezeichnet „1713“ D-6-73-117-84 BW
Hohfeld; nördlich von Haselbach am Anfang der S-Kurve der Straße zum Kreuzberg an einem nach rechts abzweigenden Feldweg
(Standort)
Bildstock Mit Kreuzigungsrelief, rückseitig Stifterinschrift, am Sockel Engelreliefs, Sandstein, erste Hälfte 18. Jahrhundert D-6-73-117-181 BW
Kniebrecher; Mitte der Kniebreche, am mittleren Kanapee Kreuzung Kniebreche/Tränkweg
(Standort)
Bildstock Rückwärtige Stifterinschrift, im Hauptbildfeld modernes Gemälde, Sandstein, bezeichnet „1699“ D-6-73-117-94 BW
Nähe Haselbachstraße
(Standort)
Bildstock Flaches Kreuzigungsrelief, Sandstein, 1722 D-6-73-117-85 BW
Nähe Neulandstraße; Kreuzbergstraße Ecke Neulandstraße
(Standort)
Bildstock Weinlaubumrankte Säule, Bildhäuschen mit Reliefs: Kreuzigungsgruppe und Muttergottes, Sandstein, bezeichnet „1706“ D-6-73-117-82 BW
Schulzenerb; Pfad zur Kniebreche
(Standort)
Bildstock Ehemals mit Pietà, Rückseite ornamental mit stilisierten Blumen, am Kämpfer umlaufende Inschrift, Sandstein, bezeichnet „1691“ D-6-73-117-86 BW
Tränkwegswald; Kniebreche, beim oberen Kanapee
(Standort)
Bildstock Mit kniendem Stifter unter dem Kreuz, Rückseite mit Stifterinschrift, Sandstein, barock, wohl 1776 D-6-73-117-95 BW
Tränkwegswald; Schafweg, an einer Lichtung am Forstweg zwischen Tränkweg und Feriensiedlung
(Standort)
Bildstock Mit Pietàrelief, rückseitig Inschrift und Datierung, Sandstein, spätbarock, bezeichnet „1754“ D-6-73-117-96 BW
Viehweg 1
(Standort)
Kriegerdenkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege Obelisk auf Inschriftsockel, ovales Relief sterbender Soldat und Engel mit Palmzweig, Sandstein, um 1920 D-6-73-117-169 BW

HolzbergBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Holzberg 1; Holzberg 2
(Standort)
Ehemaliges Jagdschloss Holzberg, heute Gasthaus Eingeschossiger verputzter Nordtrakt mit Satteldach, bezeichnet „1614“, gleichzeitig dreigeschossiger Ostturm, Bruchstein mit Eckquaderungen, Zeltdach, mit Fenstern unterschiedlicher Zeitstellung, bezeichnet „1748“, „1695“, „1795“, zweigeschossiger neuromanischer Südtrakt, verputzt mit Satteldach, mit Südfassade in Bruchstein mit zwei runden Ecktürmen mit Kegeldach, von 1910, beide Trakte durch Dachausbau letztes Viertel 20. Jahrhundert überformt D-6-73-117-100  
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KlosterkreuzbergBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Arnsberg; an der Straße nach Kreuzberg, Abzweigung nach Wildflecken
(Standort)
Heiligenhäuschen Kapellenartiger Satteldachbau, Sandsteinquaderbau, innen Pietà, bezeichnet „1748“ D-6-73-117-106 BW
Am Arnsberg; an der Straße nach Kreuzberg, Abzweigung nach Wildflecken
(Standort)
Bildstock Relief der Kreuzigungsgruppe über Wappen, rückseitig Stifterinschrift, Anfang 17. Jahrhundert D-6-73-117-105 BW
An den Drei Kreuzen
(Standort)
Bildstock Seitlich flache Reliefs: Kreuzigungsgruppe bzw. Bischof, Sandstein, Anfang 17. Jahrhundert, Gemälde Pilger mit Kloster im Hintergrund letztes Viertel 20. Jahrhundert D-6-73-117-104 BW
Klosterkreuzberg; Kreuzberg 2
(Standort)
Bildstockaufsatz Mit Reliefs der Pietà und Aufrichtung der Ehernen Schlange, seitlich Wappen und Stifter- bzw. Steinmetzinschrift, Sandstein, bezeichnet „1606“, von Jörg Kremer D-6-73-117-158 BW
Kreuzberg 2; Kreuzberg 3; Klosterkreuzberg
(Standort)
Kloster Barocke Anlage mit Überformungen im Heimatstil D-6-73-117-101  
Kreuzberg 1
(Standort)
Gasthaus Zweigeschossiger massiver Walmdachbau, am Portalbogen bezeichnet „1687“, entkernt D-6-73-117-101 BW
Kreuzberg 2, im südöstlichen Teil des Klosterkomplexes
(Standort)
Katholische Franziskanerklosterkirche Kreuzerhebung Massiver gewölbter Saalbau mit Satteldach, südliche Seitenkapelle, langgestreckter abgewalmter Rechteckchor mit achteckigem Dachreiter mit Zwiebelhaube, 1681–1692; mit Ausstattung D-6-73-117-101  
Kreuzberg 3
(Standort)
Klostergebäude Gleichzeitig, zweigeschossig, massiv mit Satteldach und massiver Anbau mit Halbwalmdach von 1706 D-6-73-117-101 BW
Klosterkreuzberg
(Standort)
Friedhofskreuz Sandstein, bezeichnet „1851“, von Michael Arnold D-6-73-117-101 BW
Klosterkreuzberg
(Standort)
Kreuzweg Zwölf gusseiserne Kreuzwegstationsreliefs, 19. Jahrhundert D-6-73-117-101 BW
Klosterkreuzberg
(Standort)
Barocker Kreuzweg Zwölf Stationsaltäre mit Reliefs im Aufsatz 1710, Station XII als Golgathagruppe auf Treppenanlage und Station XIV als Grabkapelle 1729 D-6-73-117-102  
Kreuzberg 10; vor Gasthof Roth
(Standort)
Bildstock Relief der Kreuzigungsgruppe, Sandstein, erste Hälfte 18. Jahrhundert D-6-73-117-103 BW

OberweißenbrunnBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Auflangen; neue Straße nach Wildflecken, Truppenübungsplatz
(Standort)
Kapelle Quadersteinbau mit Flachsatteldach, neuromanisch, 1861, restauriert 2005 D-6-73-117-123 BW
Geigensteinstraße 16
(Standort)
Bildstock Vollplastische Skulptur Kreuzschlepper und Scherge, Rocailleschaft mit Reliefs in Ovalmedaillons Christus auf der Rast und Schmerzensmann, Sandstein, bezeichnet „1773“ und „1990 Oskar Schöppner“ D-6-73-117-155 BW
Geigensteinstraße 25
(Standort)
Hausfigur Gefasste Holzskulptur einer betenden Heiligen, 18./19. Jahrhundert D-6-73-117-108 BW
Geigensteinstraße 26
(Standort)
Biedermeierliches Wirtshausschild „Zum Lamm“ Schmiedeeiserner Ausleger mit einem Oval eingeschriebenen Lamm unter kronehaltenden Löwen, zweites Viertel 19. Jahrhundert D-6-73-117-109 BW
Geigensteinstraße 59; Staatsstraße 2289; neue Straße nach Wildflecken, Einfahrt zum Truppenübungsplatz, neben neuromanischer Kapelle
(Standort)
Bildstock Bildhäuschen mit Kreuzdach, flache Reliefs, Kreuzigung, lateinisches Kreuz, Stifterinschrift, Sandstein, bezeichnet „1676“ D-6-73-117-122 BW
Grund
(Standort)
Bildstock Mit plastischer Kreuzigungsgruppe im Bildhäuschen, weinlaubumrankter Säulenschaft, Sandstein, bezeichnet „1833“ D-6-73-117-173 BW
Heiligenwiese; Hinterer Hagsweg
(Standort)
Bildstock Pietà-Relief in barockem Rahmen, Sockel mit stilisierten Blumen, bezeichnet „1771“ D-6-73-117-114 BW
Heiligenwiese; Hinterer Hagsweg
(Standort)
Bildstock Reliefs Pietà und heiliger Wendelin, am Schaft stilisierte Blumen, Sandstein, spätbarock, bezeichnet „1771“ D-6-73-117-111 BW
Heiliger Kreuzweg; hinter einer Weggabelung beim Kalkofen, vor dem Wasserbehälter
(Standort)
Bildstock Bildhäuschen mit Kreuzdach, drei Seiten mit flachen Reliefs: Bischof, Arma Christi, Kruzifix, vierte mit Stifterinschrift, Sandstein, 1631 D-6-73-117-119 BW
Hurt; in der Hurt
(Standort)
Fluraltar Blockaltar mit hochrechteckigem Reliefsteinaufsatz, mit den heiligen Ottilia und Agatha unter dem Kreuz, Sandstein, bezeichnet „1845“ D-6-73-117-116 BW
Hurt; neben dem Fluraltar von 1845 in der Hurt
(Standort)
Bildstock Mit Kreuzschlepperrelief, Sandstein, 1753 D-6-73-117-115 BW
Jägersfelder; am Geißkopf, alte Kreuzbergstraße
(Standort)
Bildstock Mit Kreuzschlepperrelief, Rückseite Stifterinschrift, Sandstein, bezeichnet „1738“ D-6-73-117-118 BW
Kirchhofsweg 2
(Standort)
Katholische Kuratiekirche St. Vitus und St. Antonius Eremit Saalbau mit gleich hohem Chor auf Dreieckgrundriss, Flachsatteldach, seitlich angefügter Turm mit Pultdach, Betonbau mit Natursteinverkleidung, Komplettneubau von 1960 bis 1962 mit Spolien (Portal, Fenstergewände) aus dem Vorgängerbau von 1737/38; mit Ausstattung D-6-73-117-113  
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Kirchhofsweg 2, vor der Kirche
(Standort)
Bildstock Mit Reliefs Kreuzigungsgruppe bzw. Kreuzschlepper, Sandstein, spätbarock, 1750 D-6-73-117-113 BW
Kirchhofsweg 2, im Friedhof
(Standort)
Golgathakreuz Auf Inschriftsockel, mit Mater dolerosa am Kreuzfuß, bezeichnet „1832“ D-6-73-117-113 BW
Kirchhofsweg 2, im Friedhof
(Standort)
Kriegerdenkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege Der Friedhofmauer integrierte Elemente aus rotem Sandstein: Christusrelief und Inschriftsteine, um 1960 D-6-73-117-113 BW
Röder
(Standort)
Bildstock Sandstein, Kreuzdach mit kreuzbekrönten Volutengiebeln, bezeichnet „163.“ D-6-73-117-120 BW
Schreinerserb; Wallfahrt zum Kreuzberg, beim Transformatorenhaus
(Standort)
Bildstock Bildhäuschen mit Satteldach, in Nische moderne Marienfigur, rückseitig verwittertes Relief, Sandstein, bezeichnet „1786“ D-6-73-117-121 BW
Schreinerserb; am Oberen Viehgraben
(Standort)
Bildstock Bildhäuschen mit Kreuzdach, flachreliefierter Gekreuzigter, Sandstein, bezeichnet „1689“ D-6-73-117-117  
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UnterweißenbrunnBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Alte Straße
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Soldatengräber aus dem Dreißigjährigen Krieg nicht nachqualifiziert D-6-73-117-140
Am Langenberg
(Standort)
Holzkruzifix 18./19. Jahrhundert D-6-73-117-125 BW
Brendstraße 73
(Standort)
Hausfigur Sitzende Muttergottes auf Engelsköpfen, barock, 17./18. Jahrhundert D-6-73-117-128 BW
Brendstraße 82
(Standort)
Wohnhaus Traufständiger zweigeschossiger Satteldachbau, teils mit Zierfachwerk, teils verbrettert, 1765 D-6-73-117-130  
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Brendstraße 87
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Katharina Verputzter Massivbau mit sandsteinsichtigen Gliederungselementen, klassizistisches Langhaus mit Satteldach und durch Heiligenfiguren gestalteter giebelseitiger Front, 1817, Ostturm im Kern mittelalterlich, 1614 erhöht, Zwiebelhaube mit Laterne, originale klassizistische Türblätter; mit Ausstattung D-6-73-117-131  
Brendstraße, gegenüber 107
(Standort)
Bildstock Relief der Kreuzigungsgruppe über Stifterwappen, in Verdachung Heilig-Geist-Taube, Sandstein, 16. Jahrhundert D-6-73-117-132 BW
Brendstraße 113
(Standort)
Wohnstallhaus Giebelständiger zweigeschossiger Satteldachbau mit Zierfachwerk, 1750 D-6-73-117-133  
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Brendstraße 113
(Standort)
Rückseitig angebaute Scheune Fachwerk mit Satteldach, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-6-73-117-133 BW
Elm
(Standort)
Bildstock Pietà-Relief, Sandstein, rückwärtig bezeichnet „1844“ D-6-73-117-175 BW
In der Fichte 9
(Standort)
Bildstock mit Kreuzdach Schaft mit quadratischem Grundriss, am Bildhäuschen seitlich der Nischen eingeritzte lateinische Kreuze, mit modernem glasierten Terrakottarelief mit Kreuzigungsgruppe, Sandstein, 17. Jahrhundert, möglicherweise im Zusammenhang mit den Soldatengräbern aus dem Dreißigjährigen Krieg stehend D-6-73-117-188 BW
Kirchberg; Alte Straße
(Standort)
Bildstock Mit modernem appliziertem Relief, Rückseite Kreuz zwischen stilisierten Blüten, Sandstein, bezeichnet „1673“ D-6-73-117-139 BW
Kreuzweg; Sandbergstraße, am Katzenbuckel
(Standort)
Sogenanntes Irenkreuz Von den Kreuzbalken durchbrochenes Radkreuz auf schlankem, hohem Säulenschaft, Sandstein, bezeichnet „1636“ D-6-73-117-141  
Nähe Schützenellerweg
(Standort)
Steinkreuz auf beschriftetem Altarsockel Marienfigur am Kreuzfuß, Sandstein, bezeichnet „1861“ D-6-73-117-126 BW
Nähe Schützenellerweg
(Standort)
Friedhofmauer Mit Spolien von Grabmälern D-6-73-117-135 BW
Nähe Schützenellerweg
(Standort)
Friedhofmauer Aufgesetzt vierzehn Kreuzwegstationen, Reliefs in neugotischen Gehäusen unter Eselsrückenbögen, 1875 D-6-73-117-135 BW
Nähe Schützenellerweg
(Standort)
Korpus des Golgathakreuzes Von 1832, liegend am Boden D-6-73-117-135 BW
Schlottergasse; an der Brend südl. Einmündung Höhweg
(Standort)
Bildstock Mit Marienkrönungsrelief in reicher barocker Rahmung, rückseitig Stifterinschrift, Heiligenstatue als Bekrönung, Sandstein, bezeichnet „1717“ D-6-73-117-127  
Schlottergasse 29
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiges Satteldachhaus, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss und Giebel in Fachwerk, traufseits holzverschindelt, 1701 D-6-73-117-134  
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WegfurtBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Friedhof 1; Straße nach Sondernau
(Standort)
Kapelle Drittes Viertel 20. Jahrhundert, mit Pietà des 17. Jahrhunderts D-6-73-117-150 BW
Am Friedhof 1; Straße nach Sondernau, vor der Kapelle
(Standort)
Bildstock Sehr schlicht, mit Mondsichelmadonna in Rundbogennische, seitlich Ritzwappen mit Initialen „1586“ D-6-73-117-151 BW
Am Kirchberg 2
(Standort)
Ehemaliges Pfarrhaus Zweigeschossiger Fachwerkbau (verputzt) mit Walmdach, originale Haustür mit Oberlicht, frühes 19. Jahrhundert D-6-73-117-156 BW
Am Kirchberg 6
(Standort)
Ehemaliges Schulhaus Zweigeschossiger Halbwalmdachbau, Putzbau mit Werksteingewänden, 1825 D-6-73-117-143 BW
Am Kirchberg 12
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul Chorturmkirche, Schiff mit Walmdach, Turm mit Spitzhelm, im Kern mittelalterlich, nach den archivalischen Quellen 1601-07 durch den Steinmetzen Meister Caspar aus Nordheim renoviert: Erhöhung des Baus und Einbau nachgotischer Fenster, über den spitzbogigen Portalen Inschriften bezeichnet „1603“ und „1614“, in der Südwand frühromanisches Tympanon; mit Ausstattung D-6-73-117-144  
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Am Kirchberg 12
(Standort)
Kirchhofmauer D-6-73-117-144 BW
Brückenstraße
(Standort)
Pietà Gefasste Holzskulptur, zweite Hälfte 16./17. Jahrhundert; in moderner Nische D-6-73-117-146 BW
Brückenstraße 4
(Standort)
Ehemaliges Wohnhaus eines Bauernhofes Zweigeschossiger Satteldachbau, massives Erdgeschoss, Obergeschoss mit Zierfachwerk, 18. Jahrhundert D-6-73-117-145  
Kreuzacker; am Feldweg oberhalb des Friedhofs
(Standort)
Zwei niedrige Steinkreuze wohl 16. Jahrhundert D-6-73-117-152 BW
Mühlweg 12
(Standort)
Wohnhaus Giebelständiger zweigeschossiger Satteldachbau, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss und Giebel mit Zierfachwerk, 18. Jahrhundert D-6-73-117-149  
Nähe Hauptstraße
(Standort)
Steinkreuz Sandstein, 19. Jahrhundert D-6-73-117-147 BW

AnmerkungenBearbeiten

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Baudenkmäler in Bischofsheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien