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Lich-Steinstraß (Jülich)

Stadtteil von Jülich

Lich-Steinstraß ist ein Wohnort und Stadtteil von Jülich im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen.

Lich-Steinstraß
Stadt Jülich
Wappen von Lich-Steinstraß
Koordinaten: 50° 55′ 47″ N, 6° 22′ 42″ O
Höhe: ca. 100 m
Einwohner: 1208 (31. Dez. 2017)[1]
Postleitzahl: 52428
Vorwahl: 02461
Karte
Lage des ehemaligen sowie des umgesiedelten Ortes Lich-Steinstraß im Rheinischen Braunkohlerevier

Der Ort entstand ab 1981 durch Umsiedlung des Doppelortes Lich-Steinstraß, der am nordöstlichen Rand des Tagebaus Hambach lag.

Inhaltsverzeichnis

LageBearbeiten

Die Umsiedlung an den neuen Standort Lich-Steinstraß im Osten der Stadt Jülich fand zwischen 1981 und 1991 statt. Der Ort geht mit der Bebauung nahtlos in Jülich über.

VerkehrBearbeiten

Den ÖPNV stellt die BVR durch die Buslinie 270 und ein Anruf-Sammel-Taxi sicher.

ReligionBearbeiten

Die katholische Pfarrkirche ist St. Andreas und St. Matthias geweiht. Die Kapelle auf dem Matthiasplatz steht unter dem Patronat des hl. Matthias.

BildungBearbeiten

Im Ort gibt es den städtischen Kindergarten „Rappelkiste“.

BrauchtumBearbeiten

Das Brauchtum des rheinischen Karnevals wird in Lich-Steinstraß traditionell gefeiert. Dazu richtet die Karnevalsgesellschaft Maiblömche Lich-Steinstraß 1935 e. V. eine Reihe von diversen Veranstaltungen im Stil des Kölner Karnevals aus, die von vielen Einwohnern des Jülicher Landes besucht werden.

SportBearbeiten

Die Seniorenfußballmannschaft des FC Germania Lich-Steinstraß spielt in der Mittelrheinliga.

Vereine/VereinigungenBearbeiten

  • Karnevalsgesellschaft Maiblömche Lich-Steinstraß 1935 e.V.
  • FC Germania Lich-Steinstraß 1927 e.V.
  • Feuerwehrförderverein Lich-Steinstraß e.V.
  • Freiwillige Feuerwehr LG Lich-Steinstraß
  • Heimatverein Lich-Steinstraß e.V.
  • Heubockband
  • KiTa Rappelkiste
  • 1. FC Köln Fanclub Lich-Steinstraß 1974
  • Bruderschaft zur schmerzhaften Mutter Gottes
  • St. Matthias Bruderschaft Lich-Steinstraß
  • St. Sebastianus Schützenbruderschaft Lich-Steinstraß
  • Tennis Club Blau-Weiß Lich-Steinstraß

LiteraturBearbeiten

  • Leo de Jong: Unverlierbare Heimat, Stetternich 1972
  • Gabriele Nickel-Peltzer: Das alte Dorf – der neue Vorort, Köln 1992
  • Ewald Glässer, Hartwig Arndt: Struktur und neuzeitliche Entwicklung der linksrheinischen Bördensiedlungen im Tagebaubereich Hambach unter besonderer Berücksichtigung der Ortschaft Lich-Steinstraß, Köln 1978
  • D. Emunds: Und mögen sie blühen so manches Jahr. Die KG Maiblömche Lich-Steinstraß von 1935 bis 2010, Jülich 2010
  • Heinrich Klein, Bergheim: Gut Mariawald - Lich-Steinstraß, Verlag BoD, Norderstedt, 1. Aufl. 2015, ISBN 978-3-7347-6064-8

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://offenedaten.kdvz-frechen.de/dataset/623ede27-b258-4e7d-981f-d7f918348d5e/resource/623ede27-b258-4e7d-981f-d7f918348d5e