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Wappen derer von Leonrod
Vorgelagerter Turm der Burgruine Leonrod
Epitaph des Phillip von und zu Leonrodt und Dietenhofen und zu Drugenhofen († 1593) in der Kirche von Dietenhofen
Bemaltes Fenster im Eichstätter Dom mit Hinweis auf die darunter befindliche Grablege

Die Familie Leonrodt (oder Leonrod) war ein fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht, das 1951 erlosch.

GeschichteBearbeiten

Die Familie hatte ihren Sitz in Leonrod bei Dietenhofen und war auch später nach dem Erlöschen der Dietenhofen[1] im Besitz der Wasserburg Dietenhofen.

Am südwestlichen Ortsrand von Leonrod steht die Ruine Leonrod, eine Ganerbenburg und der Stammsitz der gleichnamigen Adelsfamilie. Die im 13. Jahrhundert erbaute Wasserburg überstand den Dreißigjährigen Krieg ohne Schaden zu nehmen, brannte jedoch im Jahr 1651 ab, als Gestrüpp im Burggraben verbrannt werden sollte. Die Anlage befindet sich im Besitz einer Erbengemeinschaft, die auf das 1951 ausgestorbene Geschlecht zurückgeht.

In der Kirche von Dietenhofen sowie in der Wallfahrtskirche Maria Kappel (Schmiechen) befinden sich Grablegen derer von Leonrod. Zu sehen sind noch Epitaphe und Totenschilde.

Einen Leonrodplatz gibt es an zentraler Stelle in Eichstätt. Die Familie stellte im Bistum Eichstätt hohe geistliche Würdenträger. Im Eichstätter Dom befinden sich eine Grablege und mehrere Epitaphe.

Auch in München ist ein Platz nach der Familie benannt.

PersönlichkeitenBearbeiten

WappenBearbeiten

Das Wappen der Leonrod zeigt in Silber einen roten Balken. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken zwei wie der Schild bezeichnete Büffelhörner.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Leonrod (Adelsgeschlecht) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wappen der „Löwenrod“ im Berliner Wappenbuch, ca. 1460

EinzelnachweiseBearbeiten