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Landin (Kotzen)

Ort in Brandenburg

Landin ist ein Ortsteil der Gemeinde Kotzen im Havelland.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

 
Dorfkirche

Westlich Landins befand sich im Mittelalter auf dem Teufelsberg die Burg Landin, die einzige bekannte Höhenburg der Gegend.[1] Das Dorf wurde 1353 erstmals urkundlich erwähnt. Die Siedlung war damals Eigentum der Familie von Bredow.

Im Zuge der brandenburgischen Gemeindegebietsreform schlossen sich die Dörfer Kotzen, Kriele und Landin am 26. Oktober 2003 zur Gemeinde Kotzen zusammen.[2]

BaudenkmälerBearbeiten

 
Pumpwerk Landin

In Landin ist die Anfang des 18. Jahrhunderts erbaute evangelische Dorfkirche als Baudenkmal geschützt. In der Kirche befindet sich ein Kanzelaltar aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

Nahe Landin liegt am Großen Havelländischen Hauptkanal ein altes Pumpenwerk, welches ebenfalls denkmalgeschützt ist. Das Pumpenwerk besteht aus einer Hebepumpe mit Vakuumansaugepumpe, welche in einer Fachwerkumhausung eingebaut wurde und den dazugehörigen Ein- und Auslaufbauten. Errichtet wurde die Anlage 1916.

Sohn des OrtesBearbeiten

  • Max von Bredow (1817–1893), Rittergutsbesitzer, preußischer Oberst, Politiker, Mitglied des Preußischen Herrenhauses

LiteraturBearbeiten

  • Sonderamtsblatt für den Landkreis Havelland, Jahrgang 3 Nr. 10 (online, pdf)

WeblinksBearbeiten

  Commons: Landin (Kotzen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sebastian Kinder, Haik Thomas Porada (Hrsg.): Das Havelland um Rathenow und Premnitz. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme. Landschaften in Deutschland Werte der deutschen Heimat, Band 74. Böhlau, Köln/ Weimar/ Wien 2017, ISBN 978-3-412-22297-0, S. 240–241.
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003

Koordinaten: 52° 40′ N, 12° 32′ O