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Landgericht Lüneburg

Landgericht in Lüneburg
Gerichtsgebäude
Gerichtsgebäude
Portal des Gebäudes
Gefängnisbau an der Burmeisterstraße

Das Landgericht Lüneburg ist neben den Landgerichten Bückeburg, Hannover, Hildesheim, Stade und Verden eines von sechs Landgerichten im Bezirk des Oberlandesgerichts Celle.

GerichtsgebäudeBearbeiten

Das Gericht hat seinen Sitz in Lüneburg und ist seit 1925 im ehemaligen Lüneburger Schloss untergebracht, einem 1695–1700 entstandenen massigen Barockbau, der sich an der Nordseite des Marktplatzes in Lüneburg befindet.[1] Das Gebäude wurde unter Nutzung von drei mittelalterlichen Vorgängerbauten von dem Architekten Johann Caspar Borchmann für den Celler Herzog Georg Wilhelm errichtet. Die Fassade zum Marktplatz zeigt einen dreigeschossigen symmetrisch angelegten Bau mit erhöhtem Erdgeschoss (über einem Souterrain-Geschoss) und prächtigem zentralen Portal, zu dem eine Treppe hinaufführt.[2]

GerichtsbezirkBearbeiten

Der Gerichtsbezirk umfasst die Landkreise Celle, Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Heidekreis und Uelzen. Der Gerichtsbezirk hat somit fast 900.000 Gerichtseingesessene.

InstanzenzugBearbeiten

Dem Landgericht Lüneburg nachgeordnet sind die Amtsgerichte Celle, Dannenberg, Lüneburg, Soltau, Uelzen und Winsen. Übergeordnetes Gericht ist das Oberlandesgericht Celle und als letzte Instanz der Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

OrganisationBearbeiten

Präsident ist Ulrich Skwirblies. Das Gericht hat 148 Mitarbeiter, davon 41 Richter. Für das Jahr 2015 wurden 14 Straf- und zwölf Zivilkammern sowie eine Strafvollstreckungskammer gebildet.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Website des Landgerichts Lüneburg, „Das Landgericht im ehemaligen Lüneburger Schloss“
  2. Warnemünde: Das neue Land- und Amtsgericht in Lüneburg, ein Schloßumbau. In: Zentralblatt der Bauverwaltung, Jg. 47,1927, S. 73–80 (Digitalisat der Zentral- und Landesbibliothek Berlin).

Koordinaten: 53° 15′ 2,3″ N, 10° 24′ 29,6″ O