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Lampertswalde (Cavertitz)

Ortsteil von Cavertitz

Lampertswalde ist ein Ortsteil von Cavertitz im Landkreis Nordsachsen in Sachsen.

Lampertswalde
Gemeinde Cavertitz
Koordinaten: 51° 21′ 37″ N, 13° 4′ 59″ O
Höhe: 115 m
Fläche: 8,97 km²
Einwohner: 605 (31. Dez. 1997)
Bevölkerungsdichte: 67 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1998
Postleitzahl: 04758
Vorwahl: 034363
Lampertswalde (Sachsen)
Lampertswalde

Lage von Lampertswalde in Sachsen

GeografieBearbeiten

Lampertswalde liegt südöstlich von Sörnewitz sowie vom Hauptort Cavertitz. Südlich von Lampertswalde liegen Leisnitz und Wellerswalde, im Südwesten Großböhla, im Nordwesten Bucha, im Norden Zeuckritz und Schöna.

GeschichteBearbeiten

 
Schlosspark mit Gebäuden des Rittergutes
 
Kirche

Lampertswalde wurde im Jahr 1221 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname dürfte vom Lokator der deutschen Siedlung Lamprecht stammen. Das Dorf entstand aus einem typischen slawischen Rundlingsdorf und einem fränkischen Waldhufendorf. Der Ort litt unter den Folgen des Dreißigjährigen Krieges. Die beiden Ortsteile wuchsen erst um 1800 zusammen.

Bedeutend ist der Ort vor allem durch das ehemalige Rittergutsgelände mit Schlosspark und der 1722 im barocken Stil umgebauten Dorfkirche. 1948 wurde das intakte Wasserschloss gemäß Befehl 209 der SMAD zur Gewinnung von Baumaterial abgerissen. Die Brücke zu der Insel blieb erhalten. Palmenhaus, Inspektorhaus und Gärtnerhaus wurden nach der Wende wiederhergestellt.

Lampertswalde wurde am 1. Januar 1998 nach Cavertitz eingemeindet.[1]

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Cornelius Gurlitt: Lampertswalde. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 27. Heft: Amtshauptmannschaft Oschatz (I. Teil). C. C. Meinhold, Dresden 1905, S. 153.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Lampertswalde (Cavertitz) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Lampertswalde im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1998