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Kurt Christian Heinrich Schönberg (* 4. Dezember 1877 in Frankfurt am Main; † 3. Dezember 1948 in Burg auf Fehmarn)[1] war ein preußischer Verwaltungsjurist und Landrat in der Provinz Schleswig-Holstein.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Schönberg übernahm 1912 kommissarisch das Amt des Landrates im Kreis Sonderburg und amtierte als Landrat bis 1919/20. 1920 wurde der Kreis aufgelöst und das Kreisgebiet musste auf Grund des Resultats der im Friedensvertrag von Versailles festgelegten Volksabstimmung in Schleswig an Dänemark abgetreten werden. Gleichzeitig wechselte Schönberg 1920 als Landrat in den Kreis Herzogtum Lauenburg. 1927 drohte ihm die Amtsenthebung und er wurde beurlaubt. 1931 wurde Schönberg in den einstweiligen Ruhestand versetzt.

Als Landrat in Lauenburg leitete Schönberg den Landeskommunalverband Kreis Herzogtum Lauenburg und gründete mit Mitteln des Landeskommunalverbandes 1924 die Lauenburgische Landeskraftwerke AG (LAULA). Nach seiner Versetzung in den einstweiligen Ruhestand wirkte er als Vorstandsmitglied und später als Aufsichtsrat für die LAULA.[2]

LiteraturBearbeiten

  • Gerhard Hahne: Schönberg, Curth. in: Schleswig-Holsteinisches Biographisches Lexikon. Band 11. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1970, S. 332.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sterbebuch des Standesamtes Burg auf Fehmarn Nr. 130/148.
  2. N.N.: Geschichte des Kreises auf: http://www.herzogtum-lauenburg.de - Kreis Herzogtum Lauenburg.