Jungenschule

Schule nur für männliche Personen
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Als Jungenschule, Knabenschule oder auch Bubenschule bezeichnet man eine Schule, die nur von männlichen Schülern besucht wird. Das Konzept der Jungenschule ist, wie das der Mädchenschule, eine Form der Monoedukation.

Heutige Jungenschulen in Deutschland Bearbeiten

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es aktuell nur noch zwei Jungengymnasien sowie einige (nicht an eines der Gymnasien angeschlossene) Jungenrealschulen. Die Zahl der Jungenschulen ist in den letzten Jahrzehnten drastisch zurückgegangen. Auffällig ist die relative Häufung an Realschulen in Bayern, während es in Ostdeutschland keine einzige gibt. Mit Einführung der Koedukation in Deutschland wurden fast alle staatlichen Knabenschulen in gemischte Schulen umgewandelt. Die meisten Knabenschulen (außerhalb Bayerns) sind heute kirchliche Schulen, die sich aus Internaten in der Trägerschaft eines Männerordens entwickelt haben. Aber auch diese wurden zum größten Teil nach und nach ebenfalls für Mädchen geöffnet.

Jungengymnasien in Deutschland Bearbeiten

Ehemalige Jungengymnasien

Jungenrealschulen in Deutschland (Auswahl) Bearbeiten

Bekannte Schüler einer Jungenschule Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Wiktionary: Jungenschule – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Quellen Bearbeiten

  1. Dominikanerkonvent "Maria de victoria" (Hrsg.): 100 Jahre Dominikaner in Vechta. Festschrift zum Jubiläumsjahr. Vechta, 2002
  2. admin: Schulgeschichte. In: Norbert-Gymnasium Knechtsteden. 1. August 2019, abgerufen am 7. Oktober 2023 (deutsch).
  3. https://domspatzen.de/gymnasium/domspatzen-gymnasium-nimmt-maedchen-auf/
  4. http://www.jungenrealschule.de
  5. Dr. Manfred Lütz am CoJoBo – Collegium Josephinum Bonn. Abgerufen am 16. Februar 2019.