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Karl Weber (Filmarchitekt)

deutscher Filmarchitekt

Karl Weber (* 20. Dezember 1897 in Berlin; † 2. Februar 1965 ebenda) war ein deutscher Filmarchitekt.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Weber erhielt eine praktische Ausbildung zum Theatermaler und Bühnenbildner und besuchte mehrere Unterrichtsstätten (Kunstschule, Kunstgewerbeschule, Akademie) in seiner Heimatstadt Berlin. Als Bühnenbildner war er anschließend, seit den frühen 20er Jahren, am Königlichen Theater Berlin sowie am Stadttheater von Brandenburg an der Havel und am Allensteiner Landestheater tätig.

1925 wechselte Weber zum Film. Nach einigen Hilfstätigkeiten (zuletzt 1928 bei Wolga-Wolga) avancierte er kurz vor Anbruch der Tonfilm-Ära zum Chefarchitekten. Ende 1928 wurde er von dem Kollegen Erich Zander für die Ausstattung von Lupu Picks Filmbiografie über Bonapartes letzte Lebensjahre im Exil, Napoleon auf St. Helena, herangezogen.

In den kommenden drei Jahrzehnten war Weber einer der bestbeschäftigten, stets freiberuflich arbeitenden Szenenbildner des reichs- wie bundesdeutschen Kinos, der allerdings nur selten an überdurchschnittlichen Produktionen beteiligt war. Seine Entwürfe, nach dem Krieg oft in Zusammenarbeit mit Franz Schroedter oder Max Mellin umgesetzt, gestalteten Filme zu nahezu sämtlichen im deutschen Film gängigen Genres.

FilmografieBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 8: T – Z. David Tomlinson – Theo Zwierski. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 291.

WeblinksBearbeiten