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Karl Friedrich Vollrath Hoffmann

geographischer Schriftsteller

Karl Friedrich Vollrath Hoffmann, auch: Carl Friedrich Vollrath Hoffmann, Vollrath Hoffmann (* 15. Juli 1796[1] in Stargard; † 30. August 1842[2] in Stuttgart) war ein Geograph und geographischer Schriftsteller.

Karl Friedrich Vollrath Hoffmann

LebenBearbeiten

Karl Friedrich Vollrath Hoffmann wurde als Sohn eines Sattlermeisters in der kleinen Landstadt Stargard (heute: Burg Stargard) in Mecklenburg-Strelitz geboren. Er besuchte die Stargarder Stadtschule, dann die Gelehrtenschule in Friedland[3] sowie das Joachimsthalsche Gymnasium in Berlin. Seit 1812 studierte er in Berlin, wo er sich dem Corps Vandalia I anschloss.[4] In Jena wurde er Mitglied der Urburschenschaft.[5]

Nach dem Studium war er Lehrer an Fellenbergs Lehranstalten in Hofwil und ging später auf Einladung des Geologen Bernhard von Cotta nach Stuttgart. Dort übernahm er die Direktion eines geographischen Instituts, dem er später nach München folgte.

1829 wurde er Privatdozent an der Universität daselbst, musste aber wegen freimütiger Äußerungen über den Katholizismus bald München verlassen und begab sich wieder nach Stuttgart, wo er in bitterem Mangel starb, nachdem er wenige Tage zuvor Rufe nach St. Petersburg und Dorpat erhalten hatte.

Werke (Auswahl)Bearbeiten

  • Die Erde und ihre Bewohner. Stuttgart, 1833; 6. Auflage von Heinrich Berghaus und Völter, 1861–65
  • Deutschland und seine Bewohner. Stuttgart, 1834–36, 4 Bände
Band 1 (1836): Deutschland im Allgemeinen enthaltend. (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fbooks.google.de%2Fbooks%3Fid%3DaVlhAAAAcAAJ%26printsec%3Dfrontcover~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D)
  • Europa und seine Bewohner. Stuttgart, 1835–40, 8 Bände
  • Die Völker der Erde, ihr Leben, ihre Sitten und Gebräuche. Stuttgart, 1840, 2 Bände

AnmerkungenBearbeiten

  1. Geboren nicht: 15. Juni 1796!
  2. Gestorben nicht: 20. August 1842!
  3. Als Abiturient in Friedland ist Hoffmann nicht nachweisbar.
  4. Kösener Korps-Listen 1910, 17, 8
  5. Peter Kaupp [Bearb.]: Stamm-Buch der Jenaischen Burschenschaft. Die Mitglieder der Urburschenschaft 1815–1819. (= Abhandlungen zum Studenten- und Hochschulwesen; Bd. 14). SH-Verlag, Köln 2005. ISBN 3-89498-156-3. S. 169.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten