Karl Aloys von und zu Liechtenstein

kaiserlich-königlicher Rittmeister, provisorischer Landesverweser des Fürstentums Liechtenstein

Prinz Karl Aloys von und zu Liechtenstein (* 16. September 1878 in Frauenthal; † 20. Juni 1955 ebenda) war bis zum Untergang der Monarchie in Österreich-Ungarn kaiserlich-königlicher Rittmeister[1] und vom 13. Dezember 1918 bis 15. September 1920 provisorischer Landesverweser des Fürstentums Liechtenstein, was der Funktion des Regierungschefs entsprach.[2][3]

Hochzeit von Prinz Karl Aloys von und zu Liechtenstein und Elisabeth Fürstin von Urach Gräfin von Württemberg

FamilieBearbeiten

Prinz Karl war ein Sohn von Alfred und Henriette von und zu Liechtenstein. Am 31. März 1921 heiratete er in Stuttgart standesamtlich Elisabeth von Urach. Am 5. April 1921 wurde die kirchliche Hochzeit in Tegernsee gefeiert.[1]

Das Paar hatte vier Kinder:

  • Wilhelm Alfred (1922–2006)
  • Maria Josepha (1923–2005)
  • Franziska (1930–2006)
  • Wolfgang (* 1934)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Nicola Wurthmann: Elisabeth Fürstin von Urach Gräfin von Württemberg – Biographie und Bestand.
  2. Rupert Quaderer: Liechtenstein und die Bodenreform in der Tschechoslowakei nach dem Ersten Weltkrieg. In: Aleš Skřivan Sr. und Arnold Suppan: Prague Papers on the History of International Relations. (PDF; 4,7 MB) Seite 281.
  3. Liste der Regierungsmitglieder des Fürstentums Liechtenstein 1862–2012 (Memento vom 18. Juni 2013 im Internet Archive) (PDF; 56 kB)