Karel Urbánek (Fußballspieler)

tschechischer Fußballspieler

Karel Urbánek (* 16. April 1972 in Turnov, Tschechoslowakei; † 11. Mai 2007 in Prag) war ein tschechischer Fußballspieler.

Karel Urbánek
Personalia
Geburtstag 16. April 1972
Geburtsort TurnovTschechoslowakei
Sterbedatum 11. Mai 2007
Sterbeort PragTschechien
Position Abwehrspieler
Junioren
Jahre Station
1977–1986 Sklostroj Turnov
1986–1991 Slovan Liberec
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1991–1997 SK Hradec Králové 151 (6)
1998 FK Svit Zlín 2 (0)
1998–1999 FC Petra Drnovice 12 (0)
1999 Lokomotive Nischni Nowgorod 22 (0)
1999–2000 FK Jablonec 4 (0)
2000–2001 1. FC Košice 6 (0)
2001–200? Slovan Varnsdorf
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1992–1993 Tschechoslowakei U21 3 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Urbánek bestritt 167 Spiele in der Tschechoslowakischen und Tschechischen Liga, 1995 wurde er mit dem SK Hradec Králové Tschechischer Pokalsieger. Für die Tschechoslowakische U21-Auswahl bestritt Abwehrspieler der zwischen 1992 und 1993 drei Spiele.

KarriereBearbeiten

Karel Urbánek begann mit dem Fußballspielen bei Sklostroj Turnov, ehe er mit 14 Jahren zu Slovan Liberec wechselte. 1991 ging der Abwehrspieler zum SK Hradec Králové, wo er den Sprung in die erste Mannschaft schaffte. In den folgenden Jahren gehörte Urbánek zur Stammformation und gewann mit seinem Klub 1995 den Tschechischen Pokal. Im Endspiel gegen Viktoria Žižkov musste er acht Minuten vor Spielende verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Zur Saison 1998/99 wechselte Urbánek zu Petra Drnovice. Anfang 1999 ging er in die erste russische Liga nach Nischni Nowgorod und war somit der erste tschechische Legionär in Russland. Obwohl er regelmäßig spielte verließ er die russische Liga wegen schlechten Bedingungen nach nur einem Jahr und spielte anschließend kurz für den FK Jablonec. In der Spielzeit 2000/01 stand er beim slowakischen Verein 1. FC Košice unter Vertrag, kam aber selten zum Einsatz. Im Winter 2001/02 ging Karel Urbánek zum tschechischen Drittligisten Slovan Varnsdorf, wo er seine Karriere beendete.

Im Jahr 2005 wurde bei Karel Urbánek Krebs diagnostiziert, am 11. Mai 2007 erlag er in Prag seiner Krankheit.

WeblinksBearbeiten