Kallaste

Stadt in Estland

Kallaste (russisch Красные Горы Krasnyje Gory) ist eine Stadt im Nordwesten des Landkreises Tartu in Estland, am Westufer des Peipussees gelegen. Anfang 2006 hatte Kallaste 1152 Einwohner, die meisten davon russische Muttersprachler. Der russische Name der Stadt leitet sich von der steil zum Peipussee abfallenden Küste aus rotem Sandstein ab. Bis 2017 war Kallaste eine eigenständige Stadtgemeinde, seither ist sie Teil der Landgemeinde Peipsiääre.

Kallaste
Wappen
Wappen
Flagge
Flagge
Staat: Estland Estland
Kreis: Tartumaa lipp.svg Tartu
Koordinaten: 58° 39′ N, 27° 10′ OKoordinaten: 58° 39′ N, 27° 10′ O
Höhe: 79 m
Fläche: 1,9 km²
 
Einwohner: 1.152 (2006)
Bevölkerungsdichte: 606 Einwohner je km²
Zeitzone: EET (UTC+2)
Kfz-Kennzeichen: T
 
Gemeindeart: ehemalige Stadtgemeinde
Bürgermeister: Maie Nisu
Website:
Kallaste (Estland)
Kallaste

GeschichteBearbeiten

Kallaste entstand im 18. Jahrhundert als Siedlung russischer Altgläubiger. Die Stadtrechte erhielt Kallaste 1938 verliehen. In Kallaste wurde 1988 die letzte öffentliche Statue Lenins in Estland aufgestellt.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die schlichte orthodoxe Kirche der Altgläubigen am Rande der Stadt wurde 1865 erbaut und 1903 überholt. 1913 wurde ein Glockenturm neben dem Gebetshaus gebaut.

WeblinksBearbeiten

Commons: Kallaste – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien