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Das Kabinett Braun III bildete die Preußische Staatsregierung von April 1925[1] faktisch bis Juni 1932. Danach bestand es ohne reale Macht bis April 1933 weiter.

Amt Name Partei
Ministerpräsident Otto Braun SPD
Inneres Carl Severing
bis 6. Oktober 1926
Albert Grzesinski
6. Oktober 1926 bis 28. Februar 1930
Heinrich Waentig
1. März bis 22. Oktober 1930
Carl Severing
ab 22. Oktober 1930
SPD
Justiz Hugo am Zehnhoff
bis 5. März 1927
Hermann Schmidt
Zentrum
Finanzen Hermann Höpker-Aschoff
bis 12. Oktober 1931
Walther Schreiber
kommissarisch 12. Oktober bis 7. November 1931
Otto Klepper
ab 7. November 1931
DDP/DStP

DStP

parteilos
Handel bzw.
Wirtschaft und Arbeit
ab 29. Oktober 1932
Walther Schreiber DDP
Landwirtschaft Heinrich Steiger Zentrum
Volkswohlfahrt Heinrich Hirtsiefer Zentrum
Wissenschaft Carl Heinrich Becker
bis 30. Januar 1930
Adolf Grimme
parteilos

SPD

Am 19. Mai 1932 trat das Staatsministerium in seiner Gesamtheit zurück und führte die laufenden Geschäfte gemäß Art. 59 Abs. 2 der Verfassung weiter.

Nach dem Preußenschlag am 20. Juli 1932 verlor das Staatsministerium die faktische Regierungsgewalt. Der Staatsgerichtshof für das Deutsche Reich urteilte nach dem Rechtsstreit Preußen contra Reich am 25. Oktober 1932, dass die Regierung Braun unrechtmäßig abgesetzt worden war und weiterbestehe. Preußen dürfe im Reichsrat oder sonst gegenüber Reich oder Preußischem Landtag nicht von der kommissarischen Verwaltung vertreten werden.[2]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

FußnotenBearbeiten

  1. Der Landtag hatte Otto Braun am 3. April 1925 zum Ministerpräsidenten gewählt.
  2. Details, Belege etc. siehe Preußen contra Reich#Die Entscheidung des Staatsgerichtshofs