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KDStV Germania Leipzig

Studentenverbindung in Leipzig
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Begründung: Geschichte ausbauen und Vorlage:Infobox Studentenverbindung einfügen. --K4210 (Diskussion) 16:28, 13. Jan. 2016 (CET)


Die KDStV Germania Leipzig ist die einzige katholische Leipziger Studentenverbindung. Sie ist eine farbentragende, nichtschlagende Korporation und gehört dem Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen (CV) an. Mitglieder tragen die Farben hellblau-weiß-hellblau. Der Wahlspruch der Verbindung lautet Freiheit – Recht – Treue.

KDStV Germania

Wappen Zirkel
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Basisdaten
Hochschulort: Leipzig
Hochschule/n: Universität Leipzig und weitere Leipziger Hochschulen
Gründung: 8. Februar 1986
Korporationsverband: CV
Nummer im Verband: 116
Kürzel: GrL!
Farbenstatus: farbentragend
Farben:
Fuchsenfarben:
Mütze: bordeaux
Religion / Konfession: katholisch
Stellung zur Mensur: nichtschlagend
Wahlspruch: Freiheit – Recht – Treue
Website: www.kdstv-germania.de

GeschichteBearbeiten

Die KDStV Germania Leipzig wurde als Studentenverbindung der DDR am 8. Februar 1986 in Wermsdorf als „Germania orientalis“ gegründet. Die Ursprünge liegen in der Katholischen Studentengemeinde (KSG) von Leipzig. Dort wurde die Verbindung von Studenten gegründet, die Spaß an den couleurstudentischen Traditionen gefunden hatten. Da sie wenig Informationen über den gegenwärtigen Stand und die Verbreitung des Verbindungswesens hatten, nannten sie sich „Germania orientalis“ für „Östliches Deutschland“, was ihre Herkunft zeigen sollte. Später wurde der Zusatz „orientalis“ auf Grund der Wiedervereinigung gestrichen. Als Zeichen der Gründung in der DDR ist Germania Leipzig Mitglied in der Rudelsburger Allianz.

Das Verbindungsleben geschah zunächst heimlich, denn bei Bekanntwerden der Mitgliedschaft drohte die Relegation. Die Gründung einer katholischen Verbindung vertrug sich nicht mit dem sozialistischen System der DDR. Nach der Wende trat die Verbindung 1991 dem Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen bei.

WappenBearbeiten

  • Der vierfeldrige Wappenteller teilt sich ein in:
    • links oben: Kornähren als Symbol der Fruchtbarkeit des Bundes, zusammengehalten mit dem Band in den Farben des Vaterlandes.
    • rechts oben: das Kreuz als Grundlage des katholischen Bekenntnisses; in ihm das Gründungsdatum.
    • rechts unten: zwei sich reichende Hände als Zeichen des Lebensbundes; die feste zinnenbewehrte Mauer ist Symbol der Unerschütterlichkeit der Verbindung
    • links unten: das Stadtwappen der Alma mater Lipsiensis
    • im Zentrum: Zirkel auf den Verbindungsfarben
  • Der Nerzmantel mit Purpurüberwurf: Symbol der bordeauxroten Germanenmützen.
  • Die gekreuzten Schläger unter dem Wappenteller:Symbol des aktiven Farbentragens und dessen Wehrhaftigkeit.
  • Der Federbusch des Visierhelms entspricht den Verbindungsfarben.

BierkordelnBearbeiten

 
Bierkordeln

Da es bei den mitteldeutschen Verbindungsstudenten zu DDR-Zeiten nicht möglich war, Bier-, Wein- oder Sektzipfel als Couleur, wie dies im Westen üblich war, um Freundschaften auch äußerlich zu dokumentieren, käuflich zu erwerben, behalf man sich mit den sogenannten Bierkordeln. Bei diesen handelte und handelt es sich auch heute noch um ca. 15 cm lange farbige Kordelstücke, die vor einer Kneipe ausgegeben wurden bzw. werden.

Jede Kneipveranstaltung wird durch eine besondere Farbe gekennzeichnet. Auf einem Kneipabend in den mitteldeutschen Bundesländern können bis zu zehn Salamander gerieben werden. Jeder Salamander wird mit einem Knoten in der am Abend „aktuellen“ Kordel dokumentiert, Kontrollen über die vorschriftsgemäßige Anzahl der Knoten durch das Präsidium können bei Unregelmäßigkeiten dazu führen, dass der säumige „Knotenersteller“ den Missstand nach Austrinken eines Bierglases beseitigen soll.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten