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Juro Mětšk (* 1. Mai 1954 in Bautzen) ist ein sorbischer Komponist.

LebenBearbeiten

Der Sohn des sorbischen Schriftstellers und Publizisten Frido Mětšk studierte bis 1976 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und war von 1976 bis 1980 Lehrer an einer Musikschule. 1980 bis 1983 absolvierte er ein Meisterstudium an der Akademie der Künste der DDR bei Reiner Bredemeyer. Im Jahr 1985 erhielt er den Nachwuchsförderpreis Hans-Stieber im Rahmen der Hallischen Musiktage. Von 1983 bis 1986 wirkte er als Musikdramaturg am Deutsch-Sorbischen Volkstheater in Bautzen und lebt seit 1986 dort als freischaffender Komponist.

Sein Werk „syndrom“ wurde 1989 beim Wettbewerb „Forum junger Komponisten“ des Westdeutschen Rundfunks mit einem Preis ausgezeichnet.

Werke (Auswahl)Bearbeiten

  • „accents antiques“ für Streichquartett, 1975
  • „musica da camera“, 1978/79
  • „Psychogramme“ für Orchester
  • „SESTETTO“
  • „Canti per Violoncello e Piano“
  • „trio…torso…alla…rondo…alla…torso…“
  • „mit groteskem riesenbogen … trüb ein pizzicato“ für Viola sola, 1984
  • „KONTRAKTION“ Kontra-aktionen für kammerensemble, 1988
  • „syndrom“ für Kammerensemble
  • „Retour pour grande orchestre“

LiteraturBearbeiten

  • Mětšk, Juro. In: Wilfried W. Bruchhäuser: Komponisten der Gegenwart im Deutschen Komponisten-Interessenverband. Ein Handbuch. 4. Auflage, Deutscher Komponisten-Interessenverband, Berlin 1995, ISBN 3-55561-410-X, S. 857.
  • Mětšk, Juro. In: Axel Schniederjürgen (Hrsg.): Kürschners Musiker-Handbuch. 5. Auflage, Saur Verlag, München 2006, ISBN 3-598-24212-3, S. 306.