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Heather Seymour „Judy“ Guinness (verh. Penn Hughes, verh. Henning; * 14. August 1910 in Dublin; † 24. Oktober 1952 auf Springhare Farm, Matabeleland North, Rhodesien) war eine britische Fechterin.

Leben und KarriereBearbeiten

Guinness startete zweimal bei Olympischen Spielen im Florettfechten. 1932 in Los Angeles errang sie die Silbermedaille, wobei sie zunächst zur Siegerin des Finalduells erklärt wurde. Sie selbst gab jedoch an, die Schiedsrichter hätten zweimal fälschlicherweise zu ihren Gunsten entschieden, und sie habe den Kampf gegen die Österreicherin Ellen Preis daher verloren. Die Jury folgte ihren Angaben und vergab die Goldmedaille an Ellen Preis.[1] Bei ihrer zweiten Olympia-Teilnahme 1936 schied sie im Halbfinale aus. 1933 und 1938 wurde sie britische Meisterin.[2]

1934 heiratete Guinness, Tochter des Ingenieurs, Bankiers und Politikers Henry Seymour Guinness (1858–1945) aus der irischen Bierbrauer-Familie und dessen Frau Mary Middleton Bainbridge († 1954)[3], den Rennfahrer und Unternehmerssohn Clifton Penn Hughes. Er starb im Juli 1939 bei einem Flugzeugabsturz in Folkestone.[4] Penn Hughes liegt gemeinsam mit seinen Eltern auf dem Friedhof von St Peter’s Church in Hersham beerdigt.[5][6] 1942 heiratete Judy Guinness erneut, ihr zweiter Ehemann hieß John Henning.[7]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Olympic spirit. olympic.org, abgerufen am 26. April 2014 (englisch).
  2. British Champions. (pdf) Abgerufen am 4. März 2019 (englisch).
  3. Henry Seymour Guinness auf thepeerage.com, abgerufen am 15. September 2016.
  4. Clifton Penn Hughes & Heather Seymour Guinness. family-forest.co.uk, abgerufen am 26. April 2014.
  5. Clifton Penn Hughes grave monument. (Nicht mehr online verfügbar.) gravestonephotos.com, ehemals im Original; abgerufen am 26. April 2014.@1@2Vorlage:Toter Link/www.gravestonephotos.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. The Story of the Church in Hersham, St Peter’s Church. (Nicht mehr online verfügbar.) St Peter’s Church, Hersham, 23. Mai 2009, archiviert vom Original am 24. September 2015; abgerufen am 26. April 2014.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stpetershersham.com
  7. Heather Seymour Guinness auf thepeerage.com, abgerufen am 15. September 2016.