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Haus Nazareth mit dem hl. Josef vor seiner Schreinerwerkstatt, unbekannter Maler, um 1700

Josef der Arbeiter (auch in der Schreibweise Joseph) ist das Patrozinium zahlreicher Kirchen und Kapellen, die dem hl. Josef, dem Ziehvater Jesu, in seiner Anrufung als „Arbeiter“ geweiht sind. Kirchen mit diesem Patrozinium lassen sich auch als Josef-der-Arbeiter-Kirche bezeichnen. Das Patroziniumsfest ist der Gedenktag des hl. Josefs, des Arbeiters, am 1. Mai, dem Tag der Arbeit. Die Trennlinie zu reinen Josephskirchen ist nicht immer leicht zu ziehen, da sich die Anrufung des hl. Josefs als „Arbeiter“ nicht immer im Namen der Kirchen wiederfindet.

Der Gedenktag wurde von Papst Pius XII. im Jahr 1955 eingeführt; „Josef dem Arbeiter“ geweihte Kirchen stammen daher fast ausnahmslos aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie sind oft in Ortslagen mit großem Arbeiteranteil zu finden. Der Tag, der zusätzlich zum Hochfest des hl. Josef am Josefstag, dem 19. März, begangen wird, sollte die katholische Arbeiterbewegung stärken und den hl. Josef als Schutzpatron des katholischen Antikommunismus in Erinnerung rufen, zu dem ihn bereits Papst Pius XI. in seiner Enzyklika Divini redemptoris (1937) „gegen den atheistischen Weltkommunismus“ erklärt hatte.[1]

Liste von Josef-der-Arbeiter-KirchenBearbeiten

Ortsgeschichtlich bedeutende Industriebetriebe sind hier in Klammern vermerkt.

DeutschlandBearbeiten

FrankreichBearbeiten

ItalienBearbeiten

  • Pfarrkirche St. Josef der Arbeiter Vilpian, Südtirol

LitauenBearbeiten

ÖsterreichBearbeiten

Niederösterreich

Oberösterreich

Salzburg

Steiermark

Tirol

Vorarlberg

Wien

PolenBearbeiten

St. LuciaBearbeiten

SüdafrikaBearbeiten

  • Pfarrgemeinde St. Josef der Arbeiter[2] der deutschsprachigen Katholiken von Pretoria (unterstützt vom Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Felix Neumann: Der heilige Josef hält die Arbeiterfahne hoch. In: Katholisch.de, 1. Februar 2015, abgerufen am 16. Januar 2019.
  2. Gemeindewebseite-Pretoria