Hauptmenü öffnen

Johann Asch

deutscher Kommunalpolitiker (SPD), Bürgermeister von Rheinhausen

Johann Asch (* 5. Januar 1911 in Duisburg-Hochfeld; † 8. Januar 1990 in Rheinhausen (Duisburg)) war ein deutscher Kommunalpolitiker (SPD).

Johann Asch trat 1929 der SPD bei, der er bis zu seinem Tode angehörte.

Biografische Daten:

  • 1. Mai 1929 Beitritt zur SPD
  • Als SPD-Mitglied zeitweilig (1933) in Schutzhaft
  • seit 1. August 1934 bei Krupp Rheinhausen beschäftigt
  • Mitglied im Rat der Stadt Rheinhausen/Niederrhein von 1946 bis 1974
  • Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion im Stadtrat von Rheinhausen: 1954–1961
  • Vom 29. März 1961 bis zum 31. Dezember 1974 war er Bürgermeister der Stadt Rheinhausen. Somit war er der letzte Rheinhauser Bürgermeister, da die Stadt am 1. Januar 1975 ihre Eigenständigkeit verlor und nach Duisburg eingemeindet wurde
  • Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt Rheinhausen, Ehrenvorsitzender der Deutschen Olympischen Gesellschaft Moers und Ehrenmitglied des Schullandheimvereins Höchstenbach
  • Das Bundesverdienstkreuz am Bande erhielt er am 21. Dezember 1971
  • Seit 1972 Vorsitzender der Bürgerinitiative zur Erhaltung des Kreises Moers
  • Vom Mai 1975 bis Oktober 1979 war er noch Ratsmitglied im Rat der Stadt Duisburg
  • Am 14. Dezember 1979 wurde er zum Ehrenbürgermeister der Stadt Duisburg ernannt.

In seiner Bürgermeisterzeit erlebte Rheinhausen einen großen wirtschaftlichen Aufschwung. Mit dem Namen Johann Asch ist die Errichtung zahlreicher kommunaler Einrichtungen, wie Kindergärten, Schulen, Altentageseinrichtungen, Jugendzentren sowie der Rheinhausenhalle verbunden. Er war ein entschiedener Gegner der kommunalen Neuordnung im Lande NRW und engagierte sich, jedoch letztlich erfolglos, in der Aktion Bürgerwille gegen die Eingemeindung Rheinhausens nach Duisburg.

Er war zweimal verheiratet und hatte vier Söhne und sechs Enkelkinder. Im Stadtteil Duisburg-Rheinhausen ist ein Platz nach ihm benannt.

LiteraturBearbeiten

  • Monika Nickel/Helmut Mootz: Die Bürgermeister von Rheinhausen 1923 -1975, in: Jahrbuch 1994/1995 der linksrheinischen Ortsteile der Stadt Duisburg (Hrsg.: Freundeskreis lebendige Grafschaft e.V. Duisburg, ISSN 0931-2137), Seite 36 ff
VorgängerAmtNachfolger
Otto SchulenbergBürgermeister von Rheinhausen
1961-1974