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Iwona Fankulewska: Jochen Kusber (2008)

Jochen Kusber (* 6. Januar 1928 in Oppeln, Oberschlesien) ist ein deutscher Maler und Bildhauer.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Kusber verlor die Mutter im Alter von vier Jahren. Als Sohn eines Hoteliers verbrachte er seine Kindheit und Jugend in Brieg, Liegnitz und Neumarkt in Schlesien mit Zwischenstationen in Neustadt O.S., Silberberg und Bad Salzbrunn. Er engagierte sich im Jungvolk und in der Hitlerjugend. Im Deutsch-Sowjetischen Krieg geriet er als Soldat der Wehrmacht in Kriegsgefangenschaft. Er konnte fliehen und blieb zwei Jahre bei Verwandten in Oberschlesien.

 
Jochen Kusber: Teufel vor der Kirche

Er ging nach Westdeutschland und fand Arbeit an der Herzog August Bibliothek. Nach einem Jahr begann er ein Studium an der Werkkunstschule Braunschweig. Er heiratete 1957 und wohnte mit seiner Frau in Bremen. In der Industrie war Kusber Repräsentant für Norddeutschland. Das Ehepaar verzog 1967 nach Rastede und eröffnete eine Kunstgalerie. Bei seiner Neigung zur Paläontologie begann Kusber seine Fossilien und Mineralien auszustellen. Bei der immer größer werdenden Resonanz gründete er den Kunst- und Kulturkreis Rastede, den er von 1980 bis 1983 leitete.[1] Ausstellungen hatte er in Frankfurt am Main, Bad Nauheim, Darmstadt, Erbach (Odenwald), Aschaffenburg, Mühltal und Braunschweig sowie im Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn. Auch während der zehnjährigen Tätigkeit in Frankfurt am Main blieb Rastede Kusbers Zuhause.

Er war Herausgeber der Zeitschrift „Der Spieker“. Er ist Mitglied der Schlaraffia[2] und Vorsitzender des Kunstpfades Ammerland, einer Vereinigung der Kunstvereine im Ammerland.[3]

SchriftenBearbeiten

  • Rastede früher, Rastede heute. Bilder einer Ausstellung. Rastede 1979.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Jochen Kusber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jochen Kusber – Retrospektive. Kunst- und Kulturkreis Rastede 2013.
  2. Claus Stölting: Gegenständlich muss auch sein. Nordwest-Zeitung, 15. Juni 2016, abgerufen am 16. September 2018.
  3. Kunstpfad Ammerland