Jochem Küppers

deutscher Klassischer Philologe

Jochem Küppers (auch Jochen Küppers, * 31. Dezember 1946 in Haltern; † 1. August 2021[1][2] in Jüchen) war ein deutscher Altphilologe.

LebenBearbeiten

Jochem Küppers studierte Klassische Philologie an der Universität Bonn, wo er 1975 mit der Dissertation Die Fabeln Avians: Studien zu Darstellung und Erzählweise spätantiker Fabeldichtung (Bonn 1977) promoviert wurde. Anschließend arbeitete er als Wissenschaftlicher Assistent an der Universität und änderte seinen Vornamen von Jochen zu Jochem. Seine Habilitation erreichte er 1984 mit der Schrift Tantarum causas irarum: Untersuchungen zur einleitenden Bücherdyade der Punica des Silius Italicus (Berlin/New York 1986).[3] 1988 folgte er einem Ruf zum Professor auf Zeit an der RWTH Aachen. Zwei Jahre später folgte er einem Ruf auf den latinistischen Lehrstuhl der Justus-Liebig-Universität Gießen. 1997 wechselte er an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wo er nach dem Sommersemester 2004 in den Ruhestand trat. Er setzte sich auch als Emeritus für die Vermittlung historischer Entwicklungen ein.[4]

LiteraturBearbeiten

  • Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender, Ausgabe 2003, Band 2, S. 1845.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Traueranzeigen von Jochem Küppers | Traueranzeigen der Rheinischen Post. Abgerufen am 7. August 2021 (deutsch).
  2. Das Institut für Klassische Philologie trauert um Univ.-Prof. Dr. Jochem Küppers | Nachruf. Abgerufen am 10. August 2021 (deutsch).
  3. Jochem Küppers: Tantarum causas irarum: Untersuchungen zur einleitenden Bücherdyade der Punica des Silius Italicus. In: google.de/books. 1984, abgerufen am 7. August 2021.
  4. Wilhelm Hellmann: 700 Jahre in ein Buch gefasst. In: nwzonline.de. 9. September 2019, abgerufen am 7. August 2021.