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Joachim Stancke

deutscher Lobbyist und ehemaliger Politiker

Joachim Stancke (* 9. März 1936 in Berlin) ist ein deutscher Unternehmer, Lobbyist und ehemaliger Politiker.

Der aus Berlin stammende Rechtsanwalt war von 1971 bis 1973 Geschäftsführer der Friedrich-Naumann-Stiftung. Nach der überraschenden Erkrankung des FDP-Bundesgeschäftsführer Johann Friedrich Volrad Deneke wurde er 1971 für ein paar Wochen kommissarischer Geschäftsführer der FDP bis zur Wahl von Karl-Hermann Flach zum FDP-Generalsekretär beim Freiburger Parteitag am 26. Oktober 1971. Er war 1971 verantwortlicher Redakteur der freien demokratischen korrespondenz (fdk).

Er wirkte mit an der Gründung der Liberalen Gesellschaft Bremen.[1]

Bis 1983 war er Generalbevollmächtigter der FDP und anschließend Lobbyist in Bonn und Berlin u. a. für Alstom Deutschland und Thales Deutschland. Von 1994 bis 1996 war Joachim Stancke Präsident der Deutsch-Südafrikanischen Gesellschaft.

Joachim Stancke ist geschäftsführender Gesellschafter des IPK Institut für Politische Planung GmbH in Berlin.

WeblinksBearbeiten

  • Friedrich Naumann-Stiftung
  • politik&kommunikation (PDF; 1,3 MB)
  • Barsch im Ton. Zwischen den Referenten in der Bonner FDP-Zentrale und dem neuen Bundesgeschäftsführer ist es zum Krach gekommen. In: Der Spiegel. Nr. 41, 1971, S. 104–107 (online4. Oktober 1971).
  • Richtige Richtung. Platzt der Mahler-Prozeß? Der fragwürdige Beschluß des Bundesgerichtshofs in der Kassiber-Affäre gegen Rechtsanwalt Schily bringt jetzt auch die Berliner Justiz in ein Dilemma. In: Der Spiegel. Nr. 37, 1972, S. 67–68 (online4. September 1972).
  • Großer Krach. Ungereimtheiten, Tricks und Pannen gab es um die Millionenspende des ehemaligen Kaufhauskönigs Horten an die FDP. In: Der Spiegel. Nr. 48, 1984, S. 26–27 (online26. November 1984).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Liberale Gesellschaft.