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Joachim Linck

deutscher Jurist, Autor und Direktor des Thüringer Landtages

Joachim Linck (* 1. September 1940 in Eberswalde; † 16. Februar 2013) war ein deutscher Jurist und Publizist, der sich zuletzt für die bundesweit tätige Organisation Mehr Demokratie als Vorstandsmitglied des Thüringer Landesverbandes engagierte.[1] Zuvor war er von 1992 bis 2005 Direktor beim Thüringer Landtag, den er nach dessen Wiedereinrichtung ab 1990 mit aufgebaut hatte.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Joachim Linck studierte Rechtswissenschaften in Berlin und wurde dort 1961 Mitglied des Corps Guestphalia Berlin.[2] Er galt als Fachmann im Parlamentsrecht und in der Parlamentspraxis; entsprechende Erfahrungen hatte er vor seiner Zeit beim Thüringer Landtag in den Landesparlamenten von Berlin und Rheinland-Pfalz gesammelt. Er prägte die Strukturen des neuen Thüringer Landtags und dessen Verwaltung maßgeblich mit und wurde 1992 dessen erster Direktor bis zu seiner Pensionierung 2005.

Linck war Honorarprofessor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Jena.[3] Auch nahm er Gastprofessuren in der Volksrepublik China, in Russland und in der Ukraine wahr, um „auch dort bei der jungen Generation das Verständnis für Demokratie und Rechtsstaat zu stärken“.[4]

VeröffentlichungenBearbeiten

  • mit Manfred Baldus, Joachim Lindner, Holger Poppenhäger, Matthias Ruffert (Hrsg.): Die Verfassung des Freistaats Thüringen. Handkommentar, Nomos, Baden-Baden 2013, ISBN 978-3-8329-7245-5.
  • Wie ein Landtag laufen lernte - Erinnerungen eines westdeutschen Aufbauhelfers in Thüringen. Köln, Weimar, Wien 2010, ISBN 978-3-412-20468-6.
  • Die Verfassung des Freistaats Thüringen - Kommentar. Von Joachim Linck, Siegfried Jutzi und Jörg Hopfe. Stuttgart München Hannover Berlin Weimar Dresden 1994, ISBN 3-415-01907-1.
  • Zulässigkeit und Grenzen der Einflußnahme des Bundestages auf die Regierungsentscheidungen. Zum Verhältnis von Bundestag und Bundesregierung. Dissertation, Köln 1970[5].

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 26. August 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/thueringen.mehr-demokratie.de
  2. Kösener Corpslisten 1996, 46, 418
  3. Linck, Prof. Dr. Joachim (Memento des Originals vom 20. August 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/powi.uni-jena.de, Biografie, Institut für Politikwissenschaft der Universität Jena, 1. April 2014 (abgerufen am 23. August 2014)
  4. Zitat aus dem Klappentext des Buches Wie ein Landtag laufen lernte
  5. DNB 482101571