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Jakob Keusen

deutscher Schlagzeuger; Ex-Mitglied von „Die Profis“ und „Die Toten Hosen“

Jakob Keusen (* 1966; † 29. August 1989), genannt „Jake“, war ein deutscher Musiker und Schlagzeuger. Bekannt wurde er durch seine Mitarbeit bei der Düsseldorfer Band Die Profis,[1][2] für die er von 1984 bis zu seinem Tod 1989 spielte, und durch sein Gastspiel bei der Band Die Toten Hosen.

Die Zeit als Mitglied der Band Die Toten HosenBearbeiten

Nachdem Trini Trimpop im Oktober 1985 „Die Toten Hosen“ verlassen hatte, sprang Keusen für ihn ein. Aufgrund unterschiedlicher musikalischer Vorstellungen war jedoch von Beginn an klar, dass dieses Engagement zeitlich begrenzt bleiben würde. Im Januar 1986 wurde Jakob Keusen von Wolfgang Rohde abgelöst. Auf der Tournee 1987 hatte Keusen nochmals einige Gastspiele bei den Toten Hosen, nachdem Rohde sich beim Festival in Roskilde verletzt hatte.[3] Keusen eignete sich über Nacht das gesamte Repertoire der Band an und sprang kurzfristig ein. Veröffentlicht wurde sein Auftritt auf dem Album Bis zum bitteren Ende.[4]

TodBearbeiten

Keusen wurde 1989 von einem Nachbarn, der sich von seinen Schlagzeugproben im Keller des Hauses gestört fühlte, erstochen.[5] Der Täter wurde Ende 1990 zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt.[6]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Profis auf MySpace
  2. Homepage der Profis
  3. Booklet zum Album Bis zum bitteren Ende, Seite 6.
  4. Bertram Job: Bis zum Bitteren Ende … Die Toten Hosen erzählen ihre Geschichte. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1996, Seite 187.
  5. Booklet zum Album Reich & sexy II, Seite 13.
  6. Gisela Friedrichsen: Wenn Sie das noch mal machen! In: Der Spiegel. Nr. 46, 1990, S. 141–148 (online – über den Mann, der Jakob Keusen erstach).