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Hokkien (chinesisch 福建话 / 福建話), auch QuanzhouZhangzhou (chinesisch 泉漳片 / 泉漳片) genannt, ist eine Variante der südchinesischen Sprache Min-Nan und wird in der Provinz Fujian, auf Taiwan und in weiten Teilen Südostasiens gesprochen.

Geographische VerteilungBearbeiten

Hokkien kommt ursprünglich aus der südchinesischen Provinz Fujian, verbreitete sich über das Südchinesische Meer über weite Teile Asiens und ist mittlerweile der in Südostasien meistgesprochene zur chinesischen Sprachfamilie gehörige Dialekt. Die ethnische Gruppe, die Hokkien als Muttersprache benutzt, sind die Hoklo, die hauptsächlich in Malaysia, auf den Philippinen, in Singapur, Indonesien, Myanmar, Thailand, Guangdong und Hongkong aufzufinden sind.

Auf den Philippinen ist Hokkien die Muttersprache von 98,5 % der philippinischen Chinesen, den auf Hochchinesisch Feilübin Huaren und auf Tagalog Tsinoy genannten Menschen. Diese machen 2 % der Bevölkerung (1,5 Millionen, Stand 2007) aus. Sie nennen die Sprache Lan-Nang, „Sprache unseres Volkes“.

In Singapur sind 2,8 Millionen der insgesamt 3,4 Millionen Einwohner ethnische Chinesen. Der Staat fördert den Gebrauch der Hochsprache mit einer „Speak Mandarin Campaign“, und mittlerweile sprechen die meisten Chinesen daheim vorwiegend die Hochsprache oder Englisch; nur 19% sprechen noch vorwiegend Hokkien oder andere „Dialekte“.[1]

EinzelnachweiseBearbeiten