Helmut Heinen

deutscher Unternehmer, Herausgeber der Kölnischen Rundschau und Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger

Helmut Heinen (* 19. August 1955 in Köln) ist ein deutscher Zeitungsverleger. Er ist Herausgeber der Kölnischen Rundschau und war von 2000 bis 2016 Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV).

LebenBearbeiten

Helmut Heinen entstammt als Enkel von Reinhold Heinen und Sohn von Heinrich Heinen einer Kölner Verlegerfamilie. Nach dem Abitur am Kölner Friedrich-Wilhelm-Gymnasium[1] studierte er Mathematik. Der Diplom-Mathematiker[2] ist geschäftsführender Gesellschafter der Heinen-Verlag GmbH und der Kölnischen Verlagsdruckerei GmbH. Zudem ist er Herausgeber der Kölnischen Rundschau und der Bonner Rundschau.

Von 1990 bis 2000 war Heinen stellvertretender Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und ab Mai 2000 dessen Präsident.[3] Im Juli 2016 wurde Mathias Döpfner zu seinem Nachfolger gewählt.[4]

Neben seiner Tätigkeit beim BDZV ist Heinen zweiter stellvertretender Vorsitzender des Zeitungsverleger Verbands Nordrhein-Westfalen (ZVNRW) und Mitglied der Vollversammlung der IHK zu Köln. Dort arbeitet er als Vorsitzender des Medienausschusses. Er ist auch Mitglied des Präsidiums der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände.[5][6]

Über seinen Mehrheitsbesitz am Kölner Heinen-Verlag ist Helmut Heinen seit 2009 mit 35 Prozent an der PMB Presse- und Medienhaus Berlin GmbH & Co. KG, Eigentümerin der BV Deutsche Zeitungsholding beteiligt.[7]

Seit August 2016 ist Heinen Vorstandsvorsitzender der Kulturstiftung Kölner Dom, die sich für die Bewahrung des kultur-, kunst- und kirchengeschichtlichen sowie spirituellen Angebots im Kölner Dom einsetzt.

Darüber hinaus ist Helmut Heinen seit Januar 2020 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW).[8]

EhrungenBearbeiten

SonstigesBearbeiten

Heinen schrieb in seiner Eigenschaft als BDZV-Präsident kurz nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo einen Kommentar, der in zahlreichen Zeitungen als Gastkommentar veröffentlicht wurde.[10][11]

FußnotenBearbeiten

  1. [letter=H Kurzbiografie als Referent beim 23. Medienforum NRW.] (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 13. Mai 2011; abgerufen am 1. Dezember 2011.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.medienforum.nrw.de
  2. Kurzbiografien der Experten des Bundesverbands deutscher Zeitungsverleger
  3. Präsidium bdzv.de, abgerufen am 31. März 2019 (archivierte Version)
  4. Wahl: Dr. Mathias Döpfner neuer BDZV-Präsident/ Helmut Heinen nach 16 Jahren als Präsident verabschiedet bdzv.de vom 7. Juli 2016, abgerufen am 30. März 2019
  5. mediacoffee.de (Memento des Originals vom 22. März 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mediacoffee.de
  6. bda-online.de
  7. M. DuMont Schauberg beteiligt Heinen-Verlag mit 35 Prozent am Berliner Verlag (Memento des Originals vom 24. Juli 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dumont.de, M. DuMont Schauberg - Pressemitteilung vom 24. März 2009
  8. Stiftungsrat Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW), Abgerufen am 1. Mai 2020
  9. Helmut Heinen mit Bundesverdienstkreuz 1. Klasse geehrt; nrw.de vom 27. April 2012 (Memento vom 16. Mai 2012 im Internet Archive).
  10. BDZV.de: Solidarität mit „Charlie Hebdo“/Pressefreiheit verteidigen
  11. FAZ.net