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Mathias Döpfner

deutscher Manager und Lobbyist

Jugend und AusbildungBearbeiten

Mathias Döpfner wuchs in Offenbach am Main auf. Seine Mutter war Hausfrau und sein Vater Dieter C. Döpfner Hochschulprofessor für Architektur und von 1966 bis 1970 Direktor der Offenbacher Werkkunstschule.[3] Döpfner studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Theaterwissenschaften in Frankfurt am Main und Boston. Im Jahre 1990 wurde er zum Dr. phil. promoviert. Der Titel der Promotionsarbeit lautet: Musikkritik in Deutschland nach 1945.

Berufliche Laufbahn und VermögenBearbeiten

Seine Karriere begann er 1982 als Musikkritiker des Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Nachdem er als FAZ-Korrespondent in Brüssel und als Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft der Konzertagentur Winderstein gearbeitet hatte, wechselte Döpfner 1992 zu Gruner + Jahr. Zunächst war er Mitarbeiter des Vorstandsmitglieds Axel Ganz in Paris, später Assistent des Vorstandschefs Gerd Schulte-Hillen. Im April 1994 wurde Döpfner Chefredakteur der Berliner Wochenzeitung Wochenpost. 1996 übernahm er den Chefredakteursposten der Hamburger Morgenpost. Im März 1998 wechselte er als Chefredakteur zur Tageszeitung Die Welt aus dem Hause Axel Springer. Unter seiner Führung wurde das Blatt inhaltlich und optisch überarbeitet. Im Juli 2000 wurde Döpfner Mitglied des Vorstands von Axel Springer. Seit Oktober 2000 fungiert er zusätzlich als Vorstand für Zeitungen, seit Januar 2002 ist Döpfner amtierender Vorstandsvorsitzender als Nachfolger von August A. Fischer.

Bis zum Frühjahr 2006 reduzierte Döpfner die Zahl der Mitarbeiter um ein Drittel. Gleichzeitig veräußerte Springer verlustbringende Tochterunternehmen. Umstritten war die von ihm angeordnete Zusammenlegung der Redaktionen von Die Welt und Berliner Morgenpost. Unter Döpfners Ägide wurde im August 2005 die Übernahme des TV-Unternehmens ProSiebenSat.1 eingefädelt. Diese scheiterte jedoch letztlich an einer Untersagung durch das Bundeskartellamt, die 2010 vom Bundesgerichtshof bestätigt wurde. Im Juni 2007 erwarb die Axel Springer SE die Mehrheit an dem Postdienstleister PIN Group. Durch die gesetzliche Einführung eines Mindestlohns bei Postdiensten entfiel der entscheidende Wettbewerbsvorteil der privaten Postdienstleister. Die Beteiligung an der PIN Group wurde zur Fehlinvestition. Im Dezember 2007 schrieb die Axel Springer SE die Beteiligung ab und zog sich aus dem Postgeschäft zurück.

Mit einem Jahresgehalt von 11 Millionen Euro soll Döpfner im Jahr 2009 nach Schätzungen des Manager Magazins der bestbezahlte Manager Deutschlands gewesen sein. Die Axel Springer SE hat diese Schätzung als grob falsch und unseriös bezeichnet. Die im Geschäftsbericht ausgewiesene Gesamtvergütung enthalte Zahlungen für ausgeschiedene Vorstandsmitglieder und lasse keine Hinweise auf die Gehaltsverteilung der vier Vorstände zu.[4] Döpfner gilt als enger Vertrauter der Großaktionärin des Springer-Konzerns und Witwe des Konzerngründers Axel Springer, Friede Springer, die Patin seines zweiten Sohnes ist.[5] Im August 2012 schenkte Springer Döpfner anlässlich ihres 70. Geburtstags einen Aktienanteil von zwei Prozent im Wert von rund 73 Millionen Euro. Es heißt, sie wolle damit sowohl den Kurs Döpfners wie auch ihre persönliche Freundschaft belohnen und ihn weiterhin eng an das Unternehmen binden.[6] Zusammen mit weiteren Aktienkäufen liegt Döpfners Anteil bei 3,2 Prozent (Stand Februar 2017).[7]

Im Jahr 2016 bezifferte das Wirtschaftsmagazin Bilanz das Vermögen von Döpfner auf 150 Millionen Euro. Damit stand Döpfner auf Platz 659 der reichsten Menschen in Deutschland.[8]

Mandate und MitgliedschaftenBearbeiten

Mathias Döpfner war von 2001 bis 2006 Aufsichtsratsmitglied des Pharmaunternehmens Schering.[9] Seit Juli 2006 ist er Mitglied im Aufsichtsrat des US-Medienkonzerns Time Warner, seit Mai 2014 im Board of Directors von Warner Music und seit April 2015 Director der Vodafone Group Public Limited Company. Seit Juli 2016 ist Döpfner Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV)[10]. Döpfner war auch Mitglied im Aufsichtsrat von Ripplewood Holdings (RHJI).[11] Im Juli 2009 stellten einige Medien einen Sachzusammenhang zwischen dem Engagement Döpfners für den um Opel ringenden Finanzinvestor und der positiven diesbezüglich Berichterstattung in einigen Medien der Springergruppe her.[12] Die persönlichen Verknüpfungen Döpfners wurden in den Berichten der Medien der Springergruppe zu RHJI nicht thematisiert.[11] Seit 2013 ist Döpfner Mitglied des International Advisory Council der RCS MediaGroup[13], seit Mai 2014 im Board of Directors von Warner Music und seit 2015 Chairman of the Board of Directors bei Business Insider Inc., USA. Zu seinen Mandaten in Non-Profit-Organisationen zählen Mitgliedschaften in den Aufsichtsgremien des European Publishers Council (EPC), der American Academy in Berlin[14] und Mitglied im Global Board of Advisors des US-amerikanischen Think Tanks Council on Foreign Relations.[15]

Döpfner ist Mitglied des Vereins Atlantik-Brücke, dessen „Young Leader“-Programm er abgeschlossen hat.[16] Er war Kuratoriumsmitglied des Berliner Aspen-Instituts[17], weiterhin war er ein Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz 2015 in Österreich[18] und ist Mitglied des American Jewish Committee (AJC).[19][20]

Publizistische und journalistische TätigkeitenBearbeiten

Die ARD strahlte am 12. Juli 2009 Döpfners Film Mein Freund George Weidenfeld aus. Döpfner nennt das Film-Porträt, in dem er Lord Weidenfeld bei Reisen und Gesprächen begleitet und prominente Weggefährten wie Daniel Barenboim, Helmut Kohl, Angela Merkel oder Shimon Peres befragt, „eine sehr subjektive Annäherung an einen großen Europäer“.[21]

Wiederholt hat er sich zu den Themen Freiheit und Digitalisierung geäußert, z. B. im Herbst 2010 im Rahmen einer Gastprofessur an der Universität Cambridge unter dem Titel Freedom and the Digital Revolution[22] sowie in seinem 2011 bei Propyläen erschienenen Buch Die Freiheitsfalle, in dem er sich mit der angeblichen Freiheitsvergessenheit des Westens beschäftigt. Am Beispiel von drei Zäsuren – Mauerfall, Nine Eleven und Finanzkrise – analysiert Döpfner Triumphe, Bedrohungen und Exzesse freiheitlicher Gesellschaften und vertritt die These, dass Freiheit täglich neu erkämpft, verteidigt und verantwortet werden müsse, aber demokratische Gesellschaften dies nicht entschieden genug täten. Zum Islamismus hat sich Döpfner zuletzt in seinem Welt-Essay Der Westen und das höhnische Lachen des Islamismus geäußert.[23]

Zu seinen medienpolitischen Beiträgen gehören auch Grundsatzreferate, z. B. auf der NOAH Conference Berlin 2015 oder auf dem Spiegel Publishers Forum[24], die die Etablierung bezahlter Online-Inhalte und die Abgrenzung von privaten und öffentlich-rechtlichen Medien in digitalen Kanälen zum Thema hatten.

Zum 100. Geburtstag Axel Springers im Mai 2012 zeigte Döpfner seine persönliche Sicht auf den Verlagsgründer und trug einen fiktiven Brief an den Verleger vor.[25] In einem offenen Brief an den Executive Chairman von Google, Eric Schmidt, kritisierte er den Suchmaschinenkonzern[26] und stieß damit eine öffentliche Debatte an.

Am 10. April 2016 solidarisierte sich Döpfner in einem offenen Brief mit dem Satiriker Jan Böhmermann. Dieser hatte zuvor in seiner Show Neo Magazin Royale den Unterschied zwischen Satire und Schmähkritik anhand eines Gedichts über den türkischen Präsidenten Erdoğan veranschaulicht (Böhmermann-Affäre) und damit Verstimmungen in der türkischen Regierung sowie staatsanwaltliche Ermittlungen in Deutschland ausgelöst.[27]

Im November 2017 positionierte sich Döpfner öffentlich gegen die Weigerung von Kuwait Airways, einen israelischen Passagier zu befördern.[28]

Villen Schöningen, Henckel und SchlieffenBearbeiten

Im Jahr 2007 erwarb der aktive Kunstsammler[29][30] Döpfner zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der RHJI, Leonhard Fischer, die direkt an der Glienicker Brücke gelegene Villa Schöningen. Am Vorabend des 20. Jahrestags des Mauerfalls wurde dort am 8. November 2009 von Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem polnischen Außenminister Radosław Sikorski und dem ehemaligen US-Außenminister Henry Kissinger ein deutsch-deutsches Museum eröffnet.[31] Das rein privat finanzierte Projekt dokumentiert im Erdgeschoss in der Dauerausstellung die Geschehnisse an der Agentenbrücke während des Kalten Kriegs. Im ersten Stock werden Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst gezeigt. Zu den in Einzelausstellungen gezeigten Künstlern zählen bisher Andreas Slominski (Sommer 2012), Georg Baselitz (Die Berliner Jahre, Frühjahr 2012), Andy Warhol (Frühe Werke, Frühjahr 2011) und Anselm Kiefer (Europa, Herbst 2010) und Martin Kippenberger (Sommer 2010), Olaf Metzel (2014) und Jorinde Voigt (Frühjahr 2018).

Seit dem Jahr 2014 ist Döpfner unter eigener Nutzung des Anwesens der Villen Henckel und Schlieffen an dessen Sicherung und Pflege beteiligt, was wegen eines womöglich ungünstigen Verhältnisses von eigenem Nutzen und eigenem Aufwand öffentlich auch kritisiert wird.[32][33] Dabei soll dann auch die ursprüngliche Gestalt der zugehörigen Parkanlage wiederhergestellt werden.[34]

Lobbyismus und KontroversenBearbeiten

EU-UrheberrechtsreformBearbeiten

Döpfner setzt sich seit vielen Jahren für das Leistungsschutzrecht für Presseverleger auf nationaler und EU-Ebene ein.[35] Der Journalist Stefan Niggemeier attestierte ihm dabei bereits 2018 öffentliche Falschaussagen.[36] In Folge der geplanten EU-Urheberrechtsreform, die ein solches Leistungsschutzrecht auf EU-Ebene vorsieht, analysierte der Journalist Friedhelm Greis vom IT-Fachportal Golem.de verschiedene Aussagen Döpfners und kam zum gleichen Ergebnis. So behauptete Döpfner, dass „gerade Blogger“ von der Reform profitieren würden. Tatsächlich sind diese ausdrücklich vom europäischen Leistungsschutzrecht ausgenommen. Döpfner bestritt auch den Vorwurf, dass der Axel-Springer-Verlag besonders von der neuen Regelung profitieren würde. Tatsächlich würde dieser laut einer Untersuchung voraussichtlich etwa 2/3 aller Einnahmen erhalten. Weiter behauptete Döpfner, dass die Einstellung von Google News in Spanien als Folge des dortigen Leistungsschutzrechtes für die Verleger sehr positiv war: „Der Traffic brach demnach für alle in absoluten Zahlen ein, aber der direkte Traffic auf den Angeboten der Verlage nahm drastisch zu. Und der konnte wesentlich besser monetarisiert werden. Wirtschaftlich haben die Verlage in Spanien deutlich profitiert“. Diese Aussage konnte Döpfner auch auf Nachfrage nicht belegen. Tatsächlich geht aus einer Studie der EU-Kommission nur der Einbruch des Traffics hervor.[37][38] Zuvor hatte sich Döpfner mit dem früheren Digitalkommissar Günther Oettinger und den Berichterstatter des EU-Parlaments zur Urheberrechtsreform, Axel Voss, getroffen.[39]

Aussagen zum rechtsextremen Anschlag in Halle 2019Bearbeiten

Döpfner veröffentlichte in der Tageszeitung Die Welt einen Kommentar bezüglich des antisemitisch motivierten Anschlages in Halle am 9. Oktober 2019: Döpfner resümierte darin kurz das Tatgeschehen und ging dann auf andere antisemitische Vorfälle ein, die von unterschiedlichen Täterkreisen u. a. Zuwanderern begangen wurden. In diesen Kontext stellte Döpfner auch eine vermutete Identitätstäuschung des Fußball-Profis Bakery Jatta. Döpfner beklagt weiter eine vitale Fremdenfeindlichkeit, deren Umgang damit derzeit wie ein Brandbeschleuniger wirke. Döpfner sieht als Hauptursache dafür eine aus seiner Sicht „rechtsstaatlich sehr zweifelhafte Flüchtlingspolitik“, „eine viel zu schwach besetzte und schlecht ausgestattete Polizei“, „eine überforderte und teilweise wohl auch handlungsunwillige Verwaltung und Justiz“, „eine politische Elite, die die Realitäten verdrängt oder ihnen entrückt ist“ sowie „eine mediale Elite, die Dinge zu oft eher beschwört und beschreibt, wie sie sein sollten, als zu beschreiben, wie die Lage ist“. Weiter spannte Döpfner den Bogen zu den „15-30 Jährigen“, die sich politisch insbesondere in Umweltbewegungen engagieren. Er bemerkte, dass neben einem „wichtigen Kampf gegen eine verantwortungsvolle Klimapolitik aktiv zu werden“, auch der politische Aktivismus gegen den aufkommenden Antisemitismus beachtet werden sollte: „Eine schöne Geste wäre es da gewesen, wenn am Tag von Halle die Demonstranten der Extinction-Rebellion-Bewegung, als es um wirkliche Extinction ging, ihre Zelte am Potsdamer Platz abgebaut hätten und geschlossen zur Mahnwache vor der Synagoge in der Oranienburger Straße gelaufen wären.“ Abschließend äußerte er sinngemäß, dass er nicht in einem Land leben möchte, in dem ökologisches Engagement als wichtiger erachtet wird als das Vermeiden der Tötung von Menschen anderer Hautfarbe oder weil sie Juden sind.[40]

Dieser Artikel führte zu einer inhaltlichen Debatte. Deniz Yücel führte in einem Kommentar in der WELT aus: „Man kann ihm an vielen Punkten folgen, an manchen nicht. Vorallem aber ist der Bogen irgendwann so weit, dass der eigentliche Anlass - der rechtsterroristische Anschlag in Halle - zu quasi einer Nebensache verkümmert. So entsteht eine Schieflage, die nicht in Döpfners Sinne sein kann.“ Allerdings stellte er auch klar: „Natürlich darf Mathias Döpfner das schreiben und dürfte das auch, wenn er nicht gerade Chef eines Medienhauses wäre. Überhaupt ist das Verb „dürfen“ in diesem Zusammenhang irreführend, verweist es doch auf Regeln und Normen; einen Verstoß dagegen zu beanstanden bedeutet, Sanktionen zu fordern. Doch abgesehen von strafrechtlich relevanten Dingen, die festzustellen Sache der Gerichte ist, gilt für den politischen Diskurs: Jeder darf alles.“[41]

PrivatesBearbeiten

Döpfner und seine Ehefrau Ulrike, geborene Weiss[42] – Tochter des ehemaligen Vorstandes (1979–1998) der Deutschen Bank Ulrich Weiss[43] – haben drei gemeinsame Söhne.[44] Mit Julia Stoschek hat er seit 2016 einen weiteren Sohn.[45][46][47][48][49] Er bezeichnet sich selbst als nichtjüdischen Zionisten.[50]

AuszeichnungenBearbeiten

Die Verleihung des Shepard Stone Awards wurde von Eva Werner, der Sprecherin des Deutschen Journalisten Verbandes kritisiert: „Dass es so kurze Zeit nach dem Ausscheiden aus dem Kuratorium passiert, wirft einen Schatten auf die Auszeichnung.“ Der Medienwissenschaftler Uwe Krüger urteilte, dass „hier ein Preis sozusagen innerhalb der Familie vergeben wurde, also eine bestimmte elitäre Gruppierung sich selbst bestätigt und selbst erhält“.[54]

VeröffentlichungenBearbeiten

  • Mathias O. C. Döpfner, Thomas Garms: Neue Deutsche Welle. Kunst oder Mode? Frankfurt am Main; Berlin; Wien: Ullstein, 1984, ISBN 3-548-36505-1 (Ullstein-Buch, 36505; Populäre Kultur).
  • Mathias O. C. Döpfner, Thomas Garms: Erotik in der Musik. Frankfurt/Main; Berlin: Ullstein, 1986, 208 Seiten, ISBN 3-548-36517-5 (Ullstein-Buch, 36517; Populäre Kultur).
  • Mathias O. C. Döpfner: Musikkritik in Deutschland nach 1945. Inhaltliche und formale Tendenzen; eine kritische Analyse. Zugleich: Dissertation, Universität Frankfurt (Main), 1990. Frankfurt am Main; Bern; New York; Paris: Lang, 1991, 334 Seiten, ISBN 3-631-43158-9 (Europäische Hochschulschriften, Reihe 36, Musikwissenschaft Band 59).
  • Brüssel. Das Insider-Lexikon. München: Beck, 1993, 156 Seiten, ISBN 3-406-37397-6 (Beck’sche Reihe; 1007).
  • Axel Springer. Neue Blicke auf den Verleger; eine Edition aktueller Autorenbeiträge und eigener Texte. Hrsg.: Mathias Döpfner. Hamburg: Springer, 2005, 256 Seiten, ISBN 3-9809879-9-X.
  • Reform statt Subvention – Warum wir verlässliche gesetzliche Maßstäbe für Fusionsvorhaben und Schutz kreativer Leistungen brauchen. In: Krautscheid/Schwartmann (Hrsg.): Fesseln für die Vielfalt? Das Medienkonzentrationsrecht auf dem Prüfstand. C.F. Müller Verlag, Heidelberg 2010.
  • Die Verlage sind im digitalen Zeitalter stärker, als sie selbst denken. In: Hubert Burda, Mathias Döpfner, Bodo Hombach, Jürgen Rüttgers (Hrsg.): 2020 – Gedanken zur Zukunft des Internets. Klartext, Essen, 2010, S. 177–182. ISBN 978-3-8375-0376-0.
  • How German is it? Abdruck des Vortrags bei der Thomas Demand Ausstellung „Nationalgalerie“, Suhrkamp 2010.
  • Die Freiheitsfalle – Ein Bericht. Berlin: Propyläen, 2011, 256 Seiten, ISBN 978-3-549-07372-8.
  • Anselm Kiefer/Mathias Döpfner, Kunst und Leben, Mythen und Tod. Ein Streitgespräch (Quadriga Verlag, 2012).
  • Leser- und Kundenorientierung in einer digitalisierten Medienwelt – Eine Zwischenbilanz, in: Stadler/Brenner/Hermann (Hrsg.), Erfolg im digitalen Zeitalter (Frankfurter Allgemeine Buch Verlag, 2012).
  • Die Welt gehört denen, die neu denken. In: Kardinaltugenden effektiver Führung. Drucker, Peter F. (Hrsg.), München: Redline Verlag, 2014. ISBN 978-3-86881-396-8.
  • „Berlin ist das Herz Europas, ich kenne kein anderes.“: Axel Springer und seine Stadt. Berlin: Edition Braus, 288 Seiten. ISBN 978-3-86228-135-0.
  • Abschied vom Pessimismus. In: Die Idee des Mediums – Reden zur Zukunft des Journalismus / Bernhard Pörksen ; Andreas Narr (Hrsg.), von Halem, Köln 2015. ISBN 978-3-86962-146-3.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Handelsblatt: Matthias Döpfner wird Chef-Lobbyist für Zeitungsverleger, vom 7. Juli 2016
  2. Wirtschaftswoche: Matthias Döpfner wird Chef-Lobbyist für Zeitungsverleger, vom 7. Juli 2016
  3. Website der HfG Offenbach (Memento des Originals vom 18. Oktober 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hfg-offenbach.de
  4. kress.de, 25. Juni 2010
  5. Ich schwitze als Letzter. In: Die Zeit, Nr. 41/2005
  6. Der Spiegel: Friede Springer schenkt Döpfner Aktien für 70 Millionen Euro, 17. August 2012
  7. Aktionärsstruktur. (Memento des Originals vom 12. Juni 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.axelspringer.de Axel Springer SE, Stand Februar 2017, abgerufen am 5. November 2017.
  8. https://meedia.de/2016/09/01/deutschlands-superreicher-mathias-doepfner-bilanz-beziffert-privatvermoegen-des-springer-chefs-auf-150-millionen-euro/
  9. PM vom 26. Juli 2001
  10. Pressemitteilung des BDZV vom 7. Juli 2016
  11. a b Sonja Pohlmann: Freunde für Opel. In: Der Tagesspiegel, 18. Juli 2009
  12. vgl. z. B.: Wege aus der Zeitungskrise. In: Telepolis, 19. Juli 2009
  13. new-business.de: Springer-Chef Döpfner im RCS-Beirat (deutsch, abgerufen am 23. Januar 2014)
  14. (Memento des Originals vom 16. Oktober 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.americanacademy.de
  15. CFR Global Board of Advisors: Mathias Döpfner
  16. manager-magazin.de: Bericht über das „Young Leader“-Programm (deutsch, abgerufen am 10. Oktober 2013)
  17. http://www.aspeninstitute.de/wp-content/uploads/Aspen+Annual+Report+2011-2012.pdf
  18. Teilnehmerliste der Bilderberg-Konferenz 2015 (Memento des Originals vom 23. Juni 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bilderbergmeetings.org (englisch, abgerufen am 8. Juni 2015)
  19. Mathias Döpfner. Abgerufen am 28. November 2018 (englisch).
  20. Bloomberg – Mathias Doepfner Chairman-Mgmt Board/CEO, Axel Springer SE. Abgerufen am 28. November 2018.
  21. Tagesspiegel, 12. Juli 2009
  22. crassh.cam.ac.uk (Memento des Originals vom 6. September 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.crassh.cam.ac.uk
  23. „Der Westen und das höhnische Lachen des Islamismus“, 23. November 2010
  24. Rede SPIEGEL Publishers Forum, 5. Juni 2015
  25. FAZ, 3. Mai 2012
  26. FAZ, 16. April 2014
  27. Mathias Döpfner: Solidarität mit Jan Böhmermann! In: Welt am Sonntag, 10. April 2016, abgerufen am 11. April 2016.
  28. Antisemitismus: Der Beginn der Unterwerfung, Kommentar von Mathias Döpfner, Die Welt, 18. November 2017
  29. Kurt Kister: Vom Journalisten zum Zeitungsverkäufer. In: Süddeutsche Zeitung, 26. Juli 2013, abgerufen am 7. April 2016.
  30. Gabriela Walde: Sammler an die Macht. In: Berliner Morgenpost, 17. September 2015, abgerufen am 7. April 2016.
  31. Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich der Eröffnung des Freiheitsmuseums „Villa Schöningen“. bundesregierung.de, 8. November 2009, abgerufen am 7. April 2016.
  32. Zaunstreit am Pfingstberg pnn.de, 30. September 2014
  33. „Die Stiftung hat mich darum gebeten“ pnn.de, 30. September 2014
  34. SPSG: Villa Schlieffen und Park der Villa Henckel werden saniert und öffentlich zugänglich
  35. https://www.horizont.net/medien/nachrichten/-Doepfner-plaediert-erneut-fuer-ein-Leistungsschutzrecht-94915
  36. https://uebermedien.de/28591/doepfners-luegen-fuers-leistungsschutzrecht/
  37. https://www.golem.de/news/leistungsschutzrecht-das-luegen-geht-weiter-1904-140436.html
  38. https://meedia.de/2019/04/05/triumph-der-reformunfaehigen-und-der-alten-medienwelt-warum-das-eu-urheberrecht-in-der-vergangenheit-stecken-bleibt/
  39. https://netzpolitik.org/2018/eu-urheberrecht-lobby-wettlauf-mit-popstars-und-kondomen/
  40. Nie wieder „Nie wieder“, auf welt.de
  41. Benennen wir das Problem des Rechtsterrorismus, auf welt.de
  42. Weibliche Übernahme: wie Frauen in Deutschland sich die Macht nehmen, Ulrike Posche (2004), Seite 44
  43. Executive Profile Ulrich Weiss, bloomberg.com (abgerufen am 30. November 2016)
  44. Mathias Döpfner der Schönfärber, faz.de vom 25. Juli 2013, abgerufen am 30. November 2016
  45. Catrin Lorch: Weil sie es kann. In: Süddeutsche Zeitung, 3. Juni 2016.
  46. Julia Stoschek verrät, wer der Vater ihres Sohnes ist, inFranken.de vom 26. November 2016, abgerufen am 30. November 2016
  47. „Das arrogante Künstlergenie ist ausgestorben“, sueddeutsche.de vom 26. November 2016, abgerufen am 30. November 2016
  48. Jobst-Ulrich Brand: Ihr Name: Julia Stoschek Ihre Geschichte: Gesellschafterin des Brose-Konzerns Ihr Anliegen: die Kunst der bewegten Bilder Ihr Spitzname: Der Vulkan. In: FOCUS Magazin, Nr. 22 (2016), 28. Mai 2016.
  49. Ürük Bülend: Ürücks Notizen Aus unseren Kreisen. Auf: kress.de, 30. Mai 2016.
  50. WELT: Bekenntnis : Ich bin ein nichtjüdischer Zionist. In: DIE WELT. 12. Juni 2014 (welt.de [abgerufen am 28. November 2018]).
  51. Florian Kain: Shepard-Stone-Award für Mathias Döpfner. In: Bild, 9. Oktober 2014, abgerufen am 19. Juni 2016.
  52. Astrid Ludwig: Eine Vielfalt von Beziehungen. In: Jüdische Allgemeine, 19. Juni 2016, abgerufen am 19. Juni 2016.
  53. Zentralrat der Juden in Deutschland K.d.ö.R: Mathias Döpfner erhält Leo‐Baeck‐Preis. 18. Januar 2019, abgerufen am 15. Mai 2019.
  54. Axel-Springer-Chef - Aspen-Institut zeichnet Aspen-Alumnus Mathias Döpfner aus. Abgerufen am 24. November 2019.